[Jani, holiday02_@gmx.de] Über "Dead Letters": „Dead Letters“ insgesamt: Meinen vollen Respekt an den Songwriter und Texter: Lauri „Thumbs up!“ und die Band für die fabelhafte Umsetzung. Ich habe bisher noch kein Lied gefunden, was mir nicht gefällt, was nicht heißt, dass ich danach suche. ;-) Ich könnt mich reinlegen in das Album. „First Day Of My Life“: Also da ich bisher nur die Acoustic Version von der Single kannte, war der Sound erstmal ziemlich hart... besonders interessant ist das Geräusch am Anfang, was sich für mich anhört, wie ein Streichholz, das angezündet wird... das kann ich mir auch in nem Video gut vorstellen: das Streichholz wird angezündet und im Halbduster sieht man dann die Band... Nach den ruhigeren Strophen wird der Sound durch Lauri‘s „Yeah“ und Aki‘s Drums regelrecht hochgepusht. Das Ende dagegen ist ziemlich abgehackt. „In The Shadows“: Der Song hat alles was ein guter Song braucht. Den könnte ich mir nonstop anhören- kein Wunder: er ist vom Anfang bis zum Ende perfekt...ein richtig guter Grund Fan zu werden...wenn man das nicht schon lange ist ;-) Den Song kann ich gar nicht auseinander nehmen, um ihn zu beschreiben- hört ihn euch an und ihr wisst warum... „Still Standing“: Der Text ist das Romantischste, was ich je gehört hab. Von den wirklich sehr ruhigen Strophen gibt’s es wieder eine Steigerung bis zum Refrain, was mir persönlich sehr gut gefällt. Auch der Bass am Anfang ...uah...irgendwie ein Gänshautgefühl. „I wish you were here tonight with me to sea the northern lights.“...Wenn ich mir vorstelle, dass jemand so was zu mir sagt, ich glaub ich würde anfangen zu heulen und denjenigen nie wieder loslassen... Lovefeeling pur *schmelz* „In My Life“: Dieser schnelle treibende Rhythmus ist einfach klasse. Ein Song bei dem man mitrocken muss! Leider ist der Text etwas seltsam: es macht mich an, wie ich bin...*räusper* nun ja...ich glaube Lauri hätte für diese Stelle bestimmt noch einen besser passenden Text gefunden, aber bei so nem Gesamteindruck, kann man diesen kleinen „Fehlgriff“ schon entschuldigen, finde ich. „Time To Burn“: Beim Anfang stell ich mir vor, es ist das Ende eines Films, bei dem eine ganze Stadt zerstört wurde und jetzt das noch mal alles Ausschnittsweise gezeigt wird. Als die Kamera über die Stadt schwenkt, bleibt sie bei der Band stehen, die auf dem Dach eines noch heilen Gebäudes steht. Diese hohen kreischenden Töne nach den Strophen stören ein bisschen, aber dafür ist diese „Rückblicksmelodie“ in den Strophen „eingebaut“. Was mir auch noch gut gefällt, ist, dass das „leave it all behind...“ stückchenweise ist- also mit den kleinen Pausen drin...das gibt dem Song eine gewisse Power. „Guilty“: Bei dem Song möchte ich gerne wissen, was Lauri dazu inspiriert hat. Es kommt mir fast so vor, als ob er darin verarbeitet hat, warum er Single ist. Besonders das Ende „I never thought that the time and the distance between us made you so much colder“ macht mich irgendwie traurig. Im Gegensatz dazu steht der harte Klang seiner Stimme beim Refrain. Am Ende das Geflüsterte „guilty“ klingt richtig gruselig - wie wenn man in einem Alptraum Stimmen hört... „Not Like The Other Girls“: Definitiv einer meiner Lieblingssongs, obwohl ich das bei dem Album nicht genau zu differenzieren weiß. Es ist so viel Sehnsucht und Leidenschaft darin, in der Melodie, ebenso wie in Lauris Stimme. Der Gitarrensound am Anfang und zwischen den Strophen ist richtig schön...er macht neugierig auf den Song...auch weil er immer wieder „geholt“ wird- also leicht wellenartig. Irgendwie macht er mich aber auch traurig und nachdenklich. „The One I Love“: Dem Titel nach zu urteilen, hätte ich mit einem eher traurigen Klang gerechnet, als mit so einem wütenden „Touch“. Zwar sind die Strophen sehr ruhig und nachdenklich, aber im Refrain ist davon dann nichts mehr zu merken. Lauri powert sich dabei derart aus, dass er sich in den Strophen erst mal wieder erholen muss- so hört es sich zumindest an. Dieser Wechsel, bei dem von der Strophe zum Refrain die Drums wieder pushen, ist sehr raffiniert und bringt die Emotionen perfekt zum Ausdruck. „Back In The Picture“: Ein Powersong schlechthin. Vom Anfang bis zum Ende und das nicht zuletzt durch die Drums und die Gitarre. Irgendwie hat dieser Song eine aktivierende Wirkung auf mich. Dabei kann ich nicht still sitzen bleiben. Er ist viel schneller als die meisten der Songs, ein bisschen durcheinander, weil der Text irgendwie nicht zusammen passt, aber nicht ganz so dramatisch wie das ganze Album. „Funeral Song“: Diese Melodie alleine würde schon reichen, um mich zu heulen zu bringen*schnief*, aber dann noch der Text dazu- Dramatik pur. „I died in my dreams“- das Gefühl kommt genau so rüber, wie es der Text beschreibt. Es kommt mir so vor, als ob Lauri hier Probleme hätte, den Ton zu halten, wobei seine Stimme auch irgendwie rauer klingt als bei den andern Songs. Bei dem Song könnte ich mir echt vorstellen, dass er beim Singen anfängt zu weinen."