[webmaster pauri] Über The Rasmus' Musik: "„The Rasmus‘ Musik, schwer zu beschreiben. Man kann jetzt in großes Schwärmen verfallen, aber man kann sich die Sache auch mal objektiv betrachten. Es ist auf jeden Fall nicht Jedermann’s Geschmack, ganz klar. Hip Hop- und Reggaefans kommen bei der Band aus Finnland nicht auf ihre Kosten. Wer sich in die Stimme von Lauri, die Bassline von Eero, das Drumming von Aki und die Gitarrenriffs von Pauli verliebt, der ist ganz klar ein Fan von guter Musik, gutem Rock, aber auch gutem hörbarem Hardcore-Pop, wie ich es sehr gerne beschreibe. Pop-Rock. Sogar Eltern, die sonst eher auf Schnulzengedudel von Celine Dion oder Enrique Iglesias stehen können das Radio getrost lauter drehen, wenn „The Rasmus“ erklingen. Das Paradebeispiel „In The Shadows“, aber auch „F-F-F-Falling“ war nichts, das nach fünf Mal hören auf den Nerven trampelte. Das tut es nichtmal heute. Kein Lied hört sich wie das Vorherige an. Die Zusammenstellung der Songreihenfolge tut ihr Übriges dazu, doch ich habe zum Beispiel das „Into“ Album in einer anderen Reihenfolge, als es ihre Richtigkeit hat, und auch dann ist es immer wieder ein Genuss, sich es anzuhören. Heute, als ich mit meinem Hund Gassi ging und dabei Discman hörte, traf es mich wie ein Backstein auf den Kopf, warum ich „The Rasmus“ einfach zu jeder Tageszeit hören kann: Nun bin ich ja ein Mensch, der sehr viel nachdenkt, über viele verschiedene Sachen, die mein und das Leben anderer Leute betreffen. Und wie ich nun so am Gehen bin und gerade „Heartbreaker“ höre, da fällt mir auf, dass ich bei anderer Musik immer viel zu abgelenkt bin, um über etwas anderes zu grübeln, als über das Lied, das ich gerade höre. „The Rasmus“ allerdings geben mir Spielraum, mich nicht hundertprozentig auf die Musik konzentrieren zu müssen, mich fallenlassen zu können, mein Unterbewusstsein in ihre Hände zu legen und die Musik, wenn ich nachdenke, einfach in den Hintergrund treten zu lassen. Sie „be-“singen mich, fast wie eine Lebensberatung. Ideen für meine Stories kommen mir immer dann in den Sinn, wenn ich sie gar nicht vermute und obwohl das normal ist, passiert es mir immer öfter dann, wenn ich „The Rasmus“ höre. Nicht, dass ich von ihnen abhängig werde... okay, zugegeben „bin“ ich süchtig nach ihnen, doch auf eine andere Art und Weise. *rofl* Ich denke, man kann mich verstehen. „The Rasmus“‘ Musik gibt einem ein neues Lebensgefühl. Man wird ganz ruhig, man erkennt, die Welt ist völlig in Ordnung, wenn man ein wenig nachdenkt und nicht sofort schwarz sieht. Also ende ich mit einem Zitat aus dem Song „Everyday“: „Respect the fidelity!“