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ULME |
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Ulme vor dem Schnitt
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Die Ulme ist seit September 2006 in unserem Besitz. Gekauft haben wir sie in einem Bauhaus. Sie steht im Wohnzimmer auf dem Fensterbrett.
Ich tauche die Ulme jeden bzw. jeden zweiten Tag in ein Bad mit lauwarmen Wasser und sprühe dabei auch die Blätter ein. Meine Ulme kommt bei mildem Wetter auch Mal zwei bis drei Tage ohne Wasser aus. Zu oft wiederholen sollte man Pausen beim Gießen allerdings nicht. Die Pflanze stirbt nicht gleich, wenn sie zu selten gegossen wird, wirft dann aber die Blätter ab und es bedarf einer gesteigerten, langwierigen Pflege, um sie wieder hinzubekommen.
Ein guter Gradmesser, ob meine Ulme wieder Wasser braucht oder nicht, ist der Moosteppich (leider im Bild nicht so gut zu sehen). Ich halte ihn immer sattgrün. Bei Hellgrün steht wieder eine Bewässerung an.
Das Düngen ist nicht gerade meine Stärke. Ich dünge eher unregelmäßig, wenn ich halt daran denke; eher zu selten als zu oft. Ein bisschen gehört das aber auch zu meiner Einstellung Pflanzen gegenüber. In der freien Natur müssen sich Pflanzen auch behaupten, ohne jedes Mal optimale Bedingungen zu finden.
Ein Konzept für das Bäumchen hatte ich bisher noch nicht entwickelt. Wenn mir die Triebe zu lang wurden, habe ich sie einfach abgeschnitten.
Nun stand nach meinem Empfinden erneut ein Schnitt an. Da ich aber nicht wieder so konzeptlos vor mich hinschnippeln wollte, habe ich mir die Ulme genau angesehen und dann im Internet recherchiert. Gestoßen bin ich auf eine Schirmakazie [beispielsweise hier]. Nun ist eine Ulme keine Akazie, aber die Schirmform habe ich in der Ulme gesehen. Ich möchte derzeit nicht zu sehr in den Wuchs des Bäumchens eingreifen, sondern das herausarbeiten, was es von sich aus anbietet. Also habe ich einen Ausdruck einer sehr schönen Schirmakazie gemacht und habe mich beim Schnitt an diesem Bild ein wenig orientiert.
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Ulme nach dem Schnitt
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