TIPPS

1. Im Frühjahr ist es besonders wichtig die Lackschicht im Überwasserbereich (bei lackierten Booten) auf schadhafte Stellen zu untersuchen. Diese Stellen müssen vorsichtig ausgeschliffen (bis auf tragfähige Schichten oder den Untergrund) und neu auflackiert werden. Erst danach ist eine Neulackierung sinnvoll. Ebenso wird im Unterwasserbereich verfahren. Erst schadhafte Stellen ausbessern und dann eine Antifouling streichen. Da es sich bei Antifoulings bewuchshemmende Anstrichstoffe handelt und sie keinen Schutz des Untergrundmaterials darstellen, ist es erforderlich den fehlenden Schutz (an beschädigten Stellen) wieder herzustellen.

2. Eingedrungenes Wasser (ob von oben - z.B. Spritzwasser - oder von unten - durch Undichtigkeiten) sollte möglichst schnell wieder entfernt werden. Es schadet dem Material und schafft unnötige Feuchtigkeit in den Bootsinnenraum. Folge: Korrosion an elektrischen Teilen und Unbehaglichkeit durch Feuchtigkeit.

3. Im Herbst, nachdem das Boot aus dem Wasser ist, ist eine Reinigung der Außenhaut erforderlich (Muscheln und Algen im Unterwasserbereich, Verschmutzung von Laub und Schmutz [feuchtigkeitsbindend] im Überwasserbereich). Danach gut belüftet abdecken, damit die restliche Feuchtigkeit entweichen kann. Nun kann es in den "Winterschlaf" gehen.