Bormes
gehört aufgrund seiner einmaligen Lage auf halber Höhe
über dem Meer und den unzähligen verwinkelten Gassen mit den
farbenfrohen Häusern zu den schönsten Dörfern an der
Côte d´Azur.
Der prächtige Blumenschmuck im ganzen Dorf
verleiht Bormes Jahr für Jahr zur höchsten in Frankreich zu
vergebenden Auszeichnung - als "Village Fleuri".
Dem milden Klima und der sonnigen Lage ist es zu verdanken, dass in den Parks zahlreiche einheimische und exotische Pflanzen prächtig gedeihen. Wer das erste Mal nach Bormes kommt, meint in
einem riesigen botanischen Garten zu sein. Bormes les Mimosas hat zu allen Jahreszeiten
einen ganz besonderen Charme und ist deshalb auch außerhalb der Hauptsaison
äußerst reizvoll. Es kommt nicht von ungefähr, dass alle
französischen Staatspräsidenten schon traditionell ihre Sommerferien in Bormes verbringen. Auch Sarkozy wurde schon am Strand gesehen.Seinen Namen verdankt Bormes dem vielen Mimosenbäumen (Bild
links). Zahlreiche Sorten wurden aus aller Welt hierher gebracht und stehen dank des milden Klimas von Januar bis März in voller Blüte. In dieser Zeit findet auch der
jährliche "Corso Fleuri" statt, bei dem reichlich geschmückte
Blumenwagen unter dem Beifall tausender Zuschauer durch den Ort ziehen.
Auf einem Hügel nur wenige Meter oberhalb des alten Ortskerns liegt die alte Festung.Von dort haben Sie einen
herrlichen Rundumblick. Wen es noch weiter bergauf zieht, kann diesen
nochmals übertrumpfen. Von der Kapelle auf dem Hausberg kann man
weit über die drei Inseln von Hyères auf das Mittelmeer
hinausblicken. Auf der Landseite reicht der Blick bis tief in das Massiv der Mauren - bei exzellenter Weitsicht sogar bis zu den Alpen.
Bormes am Abend
Besonders reizvoll ist es, in den Abendstunden durch die kleinen,
beleuchteten Gassen von Bormes zu bummeln.
Oder Sie lassen den Tag mit einem guten Essen in einem der hervorragenden Restaurants ausklingen. Dazu eine gute Flasche Wein? Kein Problem - Ihr Nachhauseweg sind immer nur ein paar Schritte. Erika und Klaus Mann schreiben in ihrem persönlichen Reisebuch über die Riviera: "Die Küste hinter Hyères heißt La Côte des Maures. Sie hat einen eigenen Reiz und ist von konventionellen Reisenden weniger überlaufen. Riviera-Spezialisten ziehen sie oft allen anderen Gegenden der azurenen Küste vor. Viele reiche Leute, die sich in der Welt recht gut auskennen, haben hier ihre Villen; wir erwähnen als Exempel den luxemburgischen Industriellen Mayrisch, der in der Nähe von Bormes seine Besitzung hatte.
Bormes ist wohl der hübscheste Flecken dieses Striches; altes Städtchen, voll winkeliger kleiner Überraschungen. Drum herum liegen Berge, und man kann zu einer Burgruine spazieren. [...] Wenn man sich sonst mit diesen Bauersleuten unterhält, erfährt man, dass der Wein hier so reichlich gedeiht, dass es schwer hält, ihn los zu werden; man musste den ganzen Betrieb vertrusten, um den großen Segen en masse und viel billiger abzugeben.“ (aus: Erika und Klaus Mann, Das Buch von der Riviera; 1931) weiter zur Provence >>>>