Angelockt durch einen sehr günstigen Preis (2000,-DM für 2 Wochen /pro Pers.) sind wir im Oktober 2000 in Mauritius  gelandet. Da Mauritius geographisch zu Afrika gehört, haben wir offene und zugängliche Menschen erwartet. Wir wurden aber leider in dieser Hinsicht enttäuscht. Eher kühl und unfreundlich haben wir die Einheimischen in  Erinnerung. Flora und Fauna haben uns allerdings nicht enttäuscht. Die Hälfte  der Insel ist zwar mit Zuckerrohrfeldern übersät, aber für uns Europäer sieht  selbst dies exotisch aus. Der Südwesten der Insel präsentiert sich noch so wie vor ihrer Besiedlung. Steile Klippen, tiefe Schluchten, tosende Wasserfälle und  ein undurchdringlicher Dschungel bestimmen hier das Bild.

Wasserfall bei Chamarel

Rochester Falls
sehr romantischer Platz zum  Baden, außer zur Mittagszeit, wenn viele der Feldarbeiter zum Lunch  vorbeikommen

Bunte Erde bei Chamarel

Ein toller Platz für´s Picknick
der Botanische Garten von Pamplemousses

Strände von Ile aux Cerfs

absolut lohnend der Casela-Bird-Park

Radtour durch die Zuckerrohrfelder

La Vanille Krokodil- und Naturpark
(der teuere Eintritt lohnt auf jeden Fall)

Wir haben die Insel mit dem Radl, dem Taxi und den öffentlichen Bussen unter die Lupe genommen und können behaupten daß es uns hier sehr gut gefallen hat,wegen der gigantischen Landschaft im Südwesten. Aber ihren guten Ruf der tollen Strände wegen konnte die Insel nicht gerecht werden. Die haben ja nicht mal Palmen hier! Höchstens vor den 5-Sterne-Luxus-Anlagen.

Außerdem:
Nachtleben findet hier nur in den Luxushotels statt. Wer außerhalb essen gehen will wird um halb zehn vor die Tür gesetzt, weil dann die Gehsteige hochgeklappt werden!

 

 

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