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Schwäbische Zeitung 29.03.2011
Bronnweiler Weiber verseckeln alles und
jeden
Lustiger Auftritt der beiden
Komödiantinnen in der Halle in Ringingen
240 Plätze
reichen
jedoch nicht
aus

RINGINGEN /
hd Die stilvollen Kerzen
auf den Tischen täuschten, eher noch
passte das an der Wand gespannte
Wäscheseil mit Schuutza, Bluusa ond
Hemeder auf kommende Ereignisse ein: Am
Samstagabend gastierten die Bronnweiler
Weiber in der Birkenlauhalle, und ihre
Bekanntheit aus dem Fernsehen war ihnen
vorausgeeilt.
Martina Stöferle, Vorsitzende des
organisierenden SV Ringingen, hatte für
240 Personen stuhlen lassen, doch die
Plätze reichten nicht aus.
Der achte
Kabarett-Abend
hatte sich
schon im
Vorverkauf
als Renner
erwiesen und
zeigte den
Verantwortlichen:
Der Mensch,
und auch die
Ringinger,
wollen
herzhaft
lachen
können.
Dies konnten sie bei den beiden Weibern aus Bronnweiler (Reutlingen), Friedel Kehrer und Märy Lutz. Deren Geheimrezept: Sich auf das Publikum einstellen, sämtliche schwäbische Weisheiten in einen Topf schmeißen und portionsweise über den Abend verteilen.
Kein Thema war sicher vor ihnen, von der aktuellen Wahlpropaganda („überall hänget se rom, ond koiner hot a Soil om da Hals“) über das Wohlfühlgewicht („a Ma ohne Wempesle isch a Magermilchkrippl“) bis zu den verschiedenen Geschmäckern („des isch wia beim Hos verscheißa – der oine sait, es stinkt, ond dr andere s’geit warm“). Unter die Gürtellinie wollten die beiden nicht gehen, deshalb redeten sie von „agsoicht“, denn das sei normales Schwäbisch. „Angepinkelt“ sei hingegen ordinär. Märy Lutz gab den Gästen Unterricht im Schwäbischen: Ein klitzekleiner Fliegenpenis sei ein Muggaseggale. Auch Ortsvorsteher Georg Mack, bekam einiges ab, er wurde für die mangelhafte Akustik verseckelt. Das Publikum wurde oft eingebunden in die Scherze der Komödiantinnen. Doch eines lernten sie auch: Die Ringinger stehen ihnen in Sachen Schlagfertigkeit um nichts nach und wissen sich zu wehren.
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Pforzheimer Zeitung 23.09.2010
Staubtrockener Humor überzeugt
Beim "Spatzabrettle" in Schützingen
gastierten die Bronnweiler Weiber

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Illingen-Schützingen. Kräftig gelacht
haben rund 160 Besucher beim Auftritt der "Bronnweiler Weiber" im "Spatzabrettle"
in Schützingen. Bekannt sind Märy Lutz und Friedel Kehrer aus
Bronnweiler bei Reutlingen schon sehr lange aus ihren
Faschingsauftritten im SWR-Fernsehen. "Mir send scho zum dritte Mol
in Schützingen und jedes Mol fahret mir dran vorbei", erklärte
Friedel Kehrer. Dann werde halt wieder umgekehrt, bis man die Halle
in Schützingen und Veranstalter Bernd Huber finde. Mit
knochentrockener "Schwerdgosch" lästern die beiden "vo dr Alb ra"
seit 30 Jahren über alles, was das
schwäbische Herz bewegt. Darunter natürlich auch ein Beitrag zum
aktuellen Bürgerprotest"Stuttgart 21". "Wer will scho nach Ulm?",
fragten die beiden mit stoischer Ruhe in ihren Landhauskostümen.
"Und wer will schon in acht Minuten da sein?", setzen sie mit
entsetztem Gesichtsausdruck nach. "Bischt du vo Stuttgart?", fragten
sie einen Gast. "Da brauscht die ned schäme!" Schon zu Beginn hatten
die beiden das Publikum mit ihrer herzerfrischenden Art in ihren
Bann gezogen. "Hoscht au ebbes zom Esse kriegt?", wollte Friedel
Kehrer beim Gang durch die Menge wissen, während Märy Lutz bereits
auf der Bühne wartete. Wir kommen vom ländlichen Raum, sind sie auf
ihr Bronnweiler stolz. "Wenn mir fort send, isch der Flecka leer".
Und die Überraschung war vor dem Auftritt, dass sie auch in echt so
sind, wie auf der Bühne: ganz einfach lieb, herzlich und
schwäbisch-rustikal auf den Punkt kommend. Über Seniorennachmittage
wurden sie bekannt, landeten im Fernsehen bei der Fastnacht und
erfreuen mit ihrer direkten, zuweilen deftigen Art. "Wir brauchen
heute was zum Lachen", erklärten die Besucher Hannelore und
Siegfried Fischer aus Mühlhausen/Enz, warum sie gekommen waren. "Die
beiden muss man live gesehen haben", sagte Anne-Ruth Schlegel aus
Mühlacker. Dem stimmten auch Gerlinde und Alfred Klotz aus Ölbronn
zu. Denn aus dem Lachen kamen die Besucher an diesem Abend nicht
heraus
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Schwarzwälder Bote 22.04.2010

Schwäbische Zeitung 08.11.2009
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Veringer
Frauen sammeln für „Drachenkinder“
- Soloauftritt von Friedel
Kehrer -
Die
Frauengemeinschaft aus Veringenstadt hat
zugunsten der Drachenkinder, initiiert von Radio
7, ein Benefizkonzert in der Halle veranstaltet.
Der Kleinkunstabend mit den „Schrillen
Fehlaperlen“ und mit Friedel von den Bronnweiler
Weibern – Märy war leider erkrankt - schlug beim
Publikum voll ein, die Veranstaltung war
innerhalb kürzester Zeit ausverkauft, der Abend
war rundum gelungen.
(VERINGENSTADT/sz)
Tanja Pfaff vom
Vorstandsteam der Frauengemeinschaft begrüßte
die voll besetzte Halle. „Wir waren komplett
überfordert bei der riesigen Resonanz auf die
Veranstaltung“, sagte Pfaff. Dass Frauen nicht
aufgeben, sondern den Andrang locker bewältigen
können, zeigte das eingespielte Team. Nachdem
die Idee einer Benefizveranstaltung zugunsten
der „Drachenkinder“ konkret wurde, liefen die
Vorbereitungen sofort auf Hochtouren.
„Drachenkinder“ ist eine
vom Radiosender „Radio 7“ im Jahr 2005 ins Leben
gerufene Initiative. Der Sender möchte
traumatisierte Kinder in der Region
unterstützen, die lebensbedrohliche Situationen
durch Gewalt, Tod oder Krankheit verkraften
müssen. Neben Direkthilfe für besonders schwere
Kinderschicksale findet auch eine enge
Kooperation mit der Peter-Maffay-Stiftung statt,
wo traumatisierten Kindern die Möglichkeit zur
Regeneration auf einer Stiftungseigenen Finca
auf Mallorca gegeben wird.
Auf der Suche nach Künstlern
für den Comedy-Abend wurde das Team schnell
fündig. Mit den schrillen Fehlaperlen und den
Bronnweiler Weibern konnte man Comedy vom
Feinsten präsentieren. Besonders schön war, dass
sich beide spontan bereit erklärt haben, auf die
Gage zu verzichten, nachdem sie vom
Verwendungszweck erfahren haben.
Auch Bürgermeister Armin
Christ betonte in seinem Grußwort, dass die
Stadthalle gebührenfrei zur Verfügung gestellt
wurde. Die nächsten drei Stunden war die
Kleinkunstbühne in fester Hand von Friedel, die
aufgrund Krankheit von „ihrer Märy“ allein aus
Bronnweiler angereist war, und von Ferdi mit
seinen schrillen Fehlaperlen. „Unser Auftritt
ist kostenlos, aber hoffentlich nicht umsonst,“
sagte Ferdinand Riester, bevor er mit den vier
Damen loslegte.
Schon nach der ersten
Einlage konnten die „vier Zuckerstückchen“ diese
Bedenken zerstreuen. Mit herrlichen
Wortspielereien nahmen die Damen die
Herrlichkeiten der Schöpfung aufs Korn, die
nötige „dämliche“ Selbstironie fehlte dennoch
nicht. Warnungen für Frauen auf Männersuche
(unter jeder Steppdecke kann an Depp stecka..)
waren genau so dabei wie Urlaubstipps bei „weiße
Männer in Athen“.
Ferdi nutzte die „Perlen-freie“
Bühne, wenn sich die Damen immer wieder in
Neues, zum Lied passenden Outfit umkleideten. Er
intonierte Rolling-Stones „Angie“ mit
schwäbischen Frauennamen und sorgte mit dem
Spanien-Urlaub seiner Tante Helga für
Lachtränen. Aber auch mit einem Liebeslied,
gecovert in zig verschiedenen Sprachen, betörte
Ferdi die Zuhörer.
Friedel Kehrer von den
Bronnweiler Weiber kam von hinten durchs
Publikum herein geschlendert und verschaffte
sich so schon mal einen Überblick wer „vom
Flecka“ oder wer „reigschmeggt, also ein
Kantelgänger“ ist. Bürgermeister Christ wurde
von ihr sofort als Kantelgänger entlarvt und die
ersten Lachsalven waren fällig. In ihrer
Landessprache schwäbisch blieben weder
Bürgermeister, noch Gemeinderat oder
Vereinsvorstände, Stuttgarter oder auch ihre
eigene Person, von ihrem Wortwitz verschont.
Spontanität und Miteinbeziehung des Publikums
zeichnete die Kabarettistin aus, mit mehreren
Trinksprüchen, die im Gelächter fast
untergingen, verabschiedete sie sich.
Tanja Pfaff bedankte sich
abschließend bei den Gästen und bei die einem
riesigen Helferteam, das die Veranstaltung, bei
der die Drachenkinder mit weit über dreitausend
Euro rechnen dürfen, ermöglicht hat.
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Winnender Zeitung -
13.Oktober 2008
Klapperschlangen im
Landhauskostüm
Schwaikheim (usp). Klapperschlangen können kaum giftiger
sein. Aber denen sieht man's an. Die Bronnweiler Weiber
dagegen sitzen bei ihrem Auftritt in der vollbesetzten
Gemeindehalle stoisch da, als wär's ein Kaffeekränzchen.
Die beiden Damen in ihren Landhauskostümen ätzen in aller
Gemütsruhe. Immer wieder schallendes Gelächter im Publikum
über die Hinterfotzigkeiten, bei denen kaum jemand
verschont bleibt, ob Schultes, Gemeinderat,
Vereinsvorstand, Sponsor, Stuttgart, Winnenden, Daimler . .
.Der Name zieht, schon Wochen vorher war die Gemeindehalle
ausverkauft. Fast 600 Leute kommen zur zweiten "Sport und
Kultur"-Veranstaltung der Sportfreunde, zum Gastspiel von
Märy Lutz und Friedel Kehrer - und werden nicht enttäuscht.
Die beiden, jede mit einer knochentrockenen "Schwerdgosch"
ausgestattet, aus einem Kaff bei Reutlingen, also "von dr
Alb ra", müssen sich nicht aufwärmen. Der arme Günter
Kubach, der sie gerade noch auf der Bühne vorstellt, wird
gleich mal durch den Kakao gezogen: "Und der isch euer
Vorstand? Ja, der entgleist ja scho bei der Begrüßung! Nemm
dei Mikro und gang jetzt endlich ronder." Da sind natürlich
die ersten Lachsalven und Schenkelklopfer fällig.Rasant
geht's weiter, nun gerät "Wennanda nebadra" ins Visier,
"des isch doch do, wo se sortiert sind". Ja, kaum zu
glauben, dass sich da im Publikum gleich eine Gruppe als
von dort herkommend zu erkennen gibt, lauter Frauen, klar,
ein gefundenes Fressen für die Lästermäuler, dass kann dann
ja nur der Jungfrauenclub sein. Das Duo, äußerst
schlagfertig, bezieht das Publikum geschickt ein,
improvisiert.Auch Bürgermeister Gerhard Häuser, ohne
Umschweife und Erlaubnis natürlich sofort mit "Du Schultes"
tituliert, bekommt sein Fett ab. Ja, wenn der einen Sponsor
für die Veranstaltung braucht, "ja na bisch du ja an armer
Schultes". Und erschd 14 Jahre ist der do und stammt au gar
ned aus dem Flecken: "Ja, na ghörsch du ja no gar ned dazu!"
Auch aktuelle lokalpolitische Brennpunkte wie den
Kreisverkehr und dessen Bauzeit, die dritte Sporthalle und
"Kulturhalle" nimmt das Duo ins Visier, offensichtlich
vorher mit den örtlichen Befindlichkeiten vertraut gemacht,
sehr zum Wohlgefallen der begeisterten Zuhörer.Die
Bankenkrise wird kurz gestreift, natürlich hat die eine der
beiden Xanthippen längst ihr Geld abgehoben und jetzt immer
bei sich, unterm Rock, "und nachts lieg i da drauf".
Schade, der Sponsor ist eine Bank und deren Vorstand im
Publikum, die Gelegenheit, damit ihren Schabernack zu
treiben, lassen sie sich leider entgehen.Natürlich darf der
Gag mit "Schwoiga", prompt übersetzt mit "Maulfaul", nicht
fehlen. Die "Schtuttgarder" bekommen ihr Fett weg, ebenso
die Wochenend-Alb-Touristen, "diese Dosenwurschtfresser",
der Daimler, mit seinen Stern-Autole, vorzugsweise der
Elch-Typ oder der "Schmaardd". Oh weh, da gibt's aber
welche im Publikum, die einen Opel fahren. Und bei BMW oder
Audi hört der Spaß schon gleich ganz auf. Oh weh, für die
kommt's knüppeldick von der Bühne herab, weil das kommt gar
nicht gut an im Land, wo hinterm Neckar bereits der Orient
beginnt. Apropos, und was ist ein "Furzklemmer"? Einer, der
seinen 39. und dann wieder seinen 41. feiert. Wenn zwei so
begnadete Giftspritzen neben- und miteinander agieren, darf
nicht fehlen, dass sie auch übereinander herfallen. Ja, die
Kopfbedeckung von der anderen, "da graust's ja der Sau".
Und natürlich bleibt auch der "oigene Flecka" nicht
verschont.
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Schwarzwälder
Bote - 01.August 2007
Bronnweiler Weiber lassen beim
Ferienzauber nichts anbrennen
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Rottweil - So ein Kaffeekränzchen kann es in
sich haben. Wenn Friedel Kehrer und Märy Lutz
beteiligt sind ohnehin. Und selbst wenn gerade nur
eine der Bronnweiler Weiber am Tisch sitzt, ist
Unterhaltung garantiert. Das Ferienzauber-Publikum
hat die Eindrücke gestern Abend jedenfalls genossen,
und vielleicht sogar die ein oder andere Erkenntnis
mit nach Hause genommen.

Vor dem knochentrockenen Spott
des wortgewaltigen Damen-Duos aus Bronnweiler,
gerade noch so tief im Tal, dass man sich deutlich
über die »Älbler« erheben kann, ist keiner sicher.
Selbst die vorsichtige Platzierung irgendwo weitab
im Rund des Zirkuszeltes unterm Wasserturm bietet
keine Garantie dafür, unbehelligt zu bleiben. Wenn
dann noch Beruf, Funktion oder Herkunft irgendwie
ins Programm passen, dann sind vergnügliche
Zwiegespräche vor großer Kulisse garantiert.
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Übrigens: »Programm« ist bei den Bronnweiler Weibern
ein weiter Begriff. Zwar gibt es eines, das vor
allem daraus besteht, über die Vorzüge des »kloina
Fläcka«, also des überschaubaren Heimatortes, zu
berichten oder die Absonderlichkeiten zu geißeln.
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Dazu gehört auch die vom Duopartner aktuell
getragene Hutmode. Auch Reflexionen über schwäbische
Gepflogenheiten kommen nicht zu kurz. Und der Groll
auf die Wochenendausflügler aus dem Einzugsbereich
der Landeshauptstadt. Ein ganz gewichtiger Aspekt im
Auftritt der Bronnweiler Weiber ist allerdings die
unmittelbare Kommunikation mit dem Publikum, das
gestern Abend, ob aus dem Städtle, vom Land, aus
Stuttgart oder gar Preußen, gerne mitspielte
Die Besucher liefern die Vorlagen,
die Friedel Kehrer, wenn sie nicht gerade Kaffe
kocht, oder Märy Lutz, wenn sie nicht gerade über
Friedel Kehrer lästert, üppig in den Ablauf einbauen
und in vollen Zügen ausweiden.
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Kornwestheimer
Zeitung - 02.April 2007
Schwäbische
Schwertgoschen ziehen über Honoratioren her
Über 400 Besucher amüsieren sich
in der Bürgerhalle Pattonville

| Pattonville. Der Spaßabend hat
gehalten, was sein Name versprach. Die 400 Besucherinnen und
Besucher haben sich am Samstagabend in der bis auf den letzten Platz
gefüllten Bürgerhalle in Patonville am zweiten Abend der Kultur vor
lachen gebogen. So viele Besucher hat die Halle noch nie gesehen,
stellte Siegfried Kächele, Vorsitzender des Stadtausschusses für
Sport und Kultur, den Zusammenschluss von 33 Kornwestheimer
Vereinen, zufrieden fest. Wir bieten Ihnen nur Höhepunkte kündigte
Kächele an. Sprach`s und wurde auch schon von den beiden Bronnweiler
Weibern in die Zange genommen. Märy Lutz rückte gemeinsam mit
Friedel Kehrer an. Beide brachten den Saal erst einmal auf die
richtige Temperatur. Im zwanglosen Geplauder nahmen sie die
Honoratioren der Stadt gehörig auf die Schippe. Die Weiber - das
Wort "Damen" verbitten sie sich - zielten auf Oberbürgermeister Dr.
Ulrich Rommelfanger und die Fraktionsvorsitzenden Dietmar Allgaier
(CDU) und Siegbert Hörer (SPD) ebenso wie auf jeden, der es wagte,
ihnen etwas zuzurufen. Herrlich ist es, wenn Märy mit stoischem
Gleichmut, unberührter Miene und mächtiger Körperfülle auf der Bühne
einfach so dasteht, fast teilnahmslos das Geschehen verfolgt und
dann zum treffenden Zeitpunkt ihre Salve loslässt. Faszinierend ist
es, wie eingespielt die beiden Weiber sind, wie gekonnt sie sich die
Bälle zuwerfen und wie mühelos Friedel Kehrer die Zurufe aus dem
Publikum verwertet. Über die "Reingeschmeckten" machte sich Friedel
her, über den aus Trier stammenden Oberbürgermeister, über den armen
einzigen Stuttgarter im Publikum. Aber auch "Siggi" Kächele, während
des Dauerbeschusses noch immer zwischen den beiden Bronnweilerinnen
auf der Bühne eingeklemmt, musste herhalten. Am Ende dankte das
zufriedene Publikum den Organisatoren und Künstlern mit Ovationen
und lang anhaltendem Applaus.
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Reutlinger
Generalanzeiger - 13. Februar 2007
»Ein lästerliches Mundwerk«
Bronnweiler Weiber in
den Klauen des Dornstetter Narrengerichtes.
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REUTLINGEN/DORNSTETTEN. Die Bronnweiler Weiber auf der Anklagebank:
Für »weibliche List und Tücke« übten die Dornstetter Drillerhansele
Rache an den wortgewandten Kabarettistinnen Märy Lutz und Friedel
Kehrer. Mit ihren lästerlichen Reden, so das Narrengericht der
jungen Fastnachtshochburg bei Freudenstadt, träfen sie allzu oft
»unter die Gürtellinie«. Die Strafe für das Duo: Es muss einen
Benimmkurs belegen - bei den Dornstetter Stadträten.

Jetzt geht's ihnen an den Kragen: Friedel Kehrer (links) und Märy
Lutz auf dem Weg vors Narrengericht.
»Die
brave Landfrau lieben wir und nicht das freche Waschweib« - es war
nicht wenig, was der Zunftschreiber (Karlheinz Heise) den beiden an
den Kopf warf. Die Delequentinnen, von den Schurkenfängern auf den
Markt getrieben, wehrten sich freilich tapfer, so dass die Strafe
recht milde ausfiel.
Urteil im
Schnürlregen
Dabei hatte es zu Beginn der Verhandlung im Schnürlregen auf dem
Markt für sie gar nicht gut ausgesehen: Denn nach dem Einzug des
Herrscherpaares, des stämmigen Hans von Dornstetten (Hans-Peter
Verfürden) nebst Gemahlin, lief der Vogt (Ernst Nestle) zunächst zur
Hochform auf. Binnen weniger Minuten warf er dem Kabarettisten-Duo
Anstandslosigkeit und Beleidigung der Männer vor. »Ein lästerliches
Mundwerk, lustig machen über brave Bürger, und man schaue auf die
Kleidung: im Alltagshäs mit derben Schuhen und grauer
Kittelschürze.« Und dann auch noch dies: »Das teure Bier eurer Opfer
trinkt ihr aus!« Zucht und Ordnung wolle er sie lehren, »wie das bei
den braven Weibsbildern hier üblich ist«.
»Die Weiber von Dornstetten sind auch nicht mehr blöd«, hielt
Friedel Kehrer dagegen und beharrte auf die Aufrichtigkeit ihrer
Reden: »Sonst wär's ja wie in der Türkei, da hätt' das Weib au nix
zum Sage.« Den Vorwurf der »derben Worte« und des »grauen Alltaghäs«
konterte der Advokat (Helmut Michels) mit dem Hinweis, dass seine
Mandantinnen »von der kargen, rauhen Alb, mit wenig Besuchern aus
dem gebildeten Tübingen, von Geburt und Landschaft her
benachteiligt« seien: »Was soll sich denn da entwickeln?«, Nun
müssen die Bronnweiler Weiber zur Strafe bei der 1 000-Jahr-Feier
des »Benzinger Hofes« in der Festhalle Aach auftreten. Außerdem soll
der rücksichtsvolle Umgang bei regelmäßigen Besuchen im Dornstetter
Stadtrat geübt werden; für Friedel Kehrer - im Ehrenamt bekanntlich
Ortsvorsteherin in ihrem Flecken - ein vertrautes Parkett!
Ergänzend umfasste der Richterspruch den »Tausch ihrer
Kittelschürzen unter Vorlage des gesamten Barvermögens in hiesigen
Modehäusern gegen ein modernes Outfit«. Eine Strafe, die die
Komödiantinnen mit Vergnügen antreten: »Wir kommen gern - aber wir
gehen auch gern wieder nach Hause.«

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Hechinger Bote - 06. November
2006
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Weiber streiten über den Stern
Frauen-Duo liefert sich im Fecker einen
Schlagabtausch
mit dem Publikum |
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Hechingen. Deftige Kost wurde den Gästen
im Hechinger Gasthaus Fecker am Samstagabend serviert. Die
Bronnweiler Weiber gestalten ihr Programm würzig. Das
Kartoffelgulasch bildete genau die richtige Grundlage für das rund
zweistündige Programm. Die Bronnweiler Weiber lieferten sich dabei
einen höchst vergnüglichen verbalen Schlagabtausch mit dem Publikum.
Friedel Kehrer und Mary Lutz sind zwei Schwäbinnen, die im
Sonntagsstaat über Gott und die Welt reden. Sie stammen vom Fuße der
Alb, darauf legen sie Wert. Allerdings brauche man auch die von der
Alb, "sonst wären ja die anderen die Blöden". Bronnweiler hat eine
weitere Besonderheit: Dort gibt es keinen Schultes sondern eine
weibliche Schultesse. Das biete den Vorteil, dass man beim
Behördengang auch gleich den Tipp fürs Mittagessen mitnehmen könne.
Nachdem mit einer Dame des Publikums der Kompromiss geschlossen
wurde: "Du hörst auf mit Rauchen und ich sag Du zu Dir", konnte in
der kurzfristig rauchfreien Zone so manches dazu gelernt werden.
Mary begeisterte dabei mit immer neuen Trinksprüchen. Friedel und
Mary verstanden es, das Publikum in schlagfertiger Weise mit immer
wieder neuen Seitenhieben auf schwäbische Eigenheiten zu
unterhalten. Während Friedel die geschwätzigere der beiden war,
zeichnete sich Mary durch trockenem Humor aus. Friedels ist eine
begeisterte Autofahrerin der Marke mit dem Stern. Da konterte Mary
doch gleich mit der Neuigkeit, dass die A-Klasse in die Werkstätten
zurückgerufen wird. Grund sei, dass zwei Löcher in das Dach gesägt
werden sollen, damit die im Auto sitzenden Esel ihre Ohren
hinausstellen können. Beim abschließenden Lied über den schwäbischen
Dialekt sang das Publikum im Fecker lautstark mit.

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Marbacher Zeitung - 30.Oktober
2006
Bösen Sprüchen
folgt ein charmantes Lächeln
Die Bronnweiler
Weiber verschonen ihr Publikum in der Dorfbühne Wolfsölden nicht - Die
Frauenpower kommt an
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Affalerbach. Im Rahmen des vierten
Affalterbacher Kleinkunstherbstes der Theaterfreunde Affalterbach
haben die Bronnweiler Weiber auf der Dorfbühne Wolfsölden gastiert.
Das Duo begeisterte die Zuschauer mit scharfzüngigem Humor und
Charme. Erwartungsvoll verfolgten die 96 Augenpaare das Geschehen
auf der Theaterbühne. Dort haben es sich die Bronnweiler Weiber vom
Fuße der Schwäbischen Alb auf zwei Holzstühlen bequem gemacht. Die
zwei Frauen tragen je ein Kleid, grün-schwarz gestreifte Jacken, und
auf den Häuptern der beiden Damen thront ein Hut. Schon lästert Mary
Lutz in breitem Schwäbisch ordentlich über die graue Kopfbedeckung
von Friedel Kehrer ab. "Ich find mein Hütle schön", verteidigt sich
die Angegriffene gespielt beleidigt und entlockt den Zuschauern
damit ein herzliches Lachen. Seit über 25 Jahren stehen die
Bronnweilerinnen gemeinsam auf der Bühne. "Wir verkörpern die
Personen, die wir sind", verrät Friedel Kehrer. Zwar gibt es einen
Programmrahmen, doch Abweichungen sind normal. "Wir sind spontan",
meint Kehrer. Inspiration für ihre Show finden die beiden überall.
"Wir wollen keine Comedy anschauen und uns die besten rausschreiben.
Das Leben schreibt unheimlich nette Sachen, und das greifen wir
auf", meint Friedel Kehrer, die hauptberuflich Bürgermeisterin des
Reutlingers Stadtteils Bronnweiler ist. "In unserem Fall muss man
hellwach durch die Gegend laufen", meint Erzieherin Mary Lutz. Die
Kabbeleien der Frauen finden nicht nur im komischen Dialog statt.
Auch die Menschen im Zuschauerraum werden einbezogen. "Deshalb
spielen wir auch in einem Saal mit Licht, weil wir das Publikum
brauchen" erläutert Rainer Zinger, Vorsitzender der Theaterfreunde
Affalterbach. Durch den kleinen Raum entstehe Nähe zum Zuschauer.
"Wo kommst du her?", wollen die sympathischen Streithennen von den
Besuchern wissen, die sie persönlich in die Show integrieren. Ob
Stuttgarter, die Kehrer spöttisch als "Edelschwaben" bezeichnet,
langweiliger Beamter oder Bauer, jeder bekommt sein Fett weg. Doch
einem bösen Spruch schicken die Damen charmant lächelnd eine
Nettigkeit hinterher. Statt verletzend wirken die verbalen Attacken
so außerordentlich witzig. "Wir teilen aus, stecken aber auch ein",
erklären die beiden einstimmig. Schlagfertigkeit seitens der
Zuschauer wird von den Kabarettistinnen mit einer scharfsinnigen
Antwort honoriert. Das letzte Wort haben jedoch die Akteurinnen.
"Der andere ist meist lange von uns mundtot", scherzt Lutz.
Gelächter ernten die Schauspielerinnen mit dem Sketch einer Zugfahrt
zweier Landpomeranzen nach Stuttgart. Wenn Kehrer in ihr riesiges
belegtes Brot beißt, ihre Mitreisende mit einer Mini-Brezel füttert
oder ihr die "Rotzglock" putzt, kennen die Theaterbesucher kein
Halten mehr. Sehr beliebt sind auch die Trinksprüche, Bauernregeln
und Witze aus Mary Lutz' Repertoire. Das Lied über den schwäbischen
Dialekt, das Friedel Kehrer mit klarer Stimme singt und sich mit der
Gitarre begleitet, kommt ebenso gut an. Rainer Zinger ist mit seinen
Gaststars sehr zufrieden. "Das war viel Frauenpower". Unter lautem
Beifall verlassen die "Bronnweiler Weiber " die Bühne.
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Schwäbische Post - 21. Juni 2005

Die
Jagsttal-Goiselschnalzler ließen sich von den Bronnweiler Weibern gerne in die
Mitte nehmen
Mit spitzen
Zungen servierte Show
| Die Rindelbacher Vereine haben ihrem
Musikverein zum 50. Jubiläum und somit auch der gesamten Bevölkerung
einen Dorfabend geschenkt. Zur Freude der Gäste und "auf Kosten"
einzelner Vorstände haben die "Bronnweiler Weiber" mit ihren spitzen
Zungen durch das umfangreiche und kurzweilige Programm geführt. Dass
die Rindelbacher gerne und gut feiern, haben sie am Sonntag bei
ihrem Dorfabend gezeigt, den die ortsansässigen Vereine ihrem
Musikverein zum fünfzigsten Jubiläum schenkten. Der kurzweilige
Unterhaltungsabend war, wie der Applaus und die lauten Lacher
bewiesen, auch ganz im Sinne des Publikums - nicht nur, aber auch
wegen den schwäbelnden Moderatorinnen. Nach einem kurzen Gastspiel
des Jubiläumsvereins waren die "Bronnweiler Weiber" im Festzelt des
Musikvereins eingezogen, um für den Rest des Abends den Ton
anzugeben. Die "Bronnweiler Weiber" sind die in Bronnweiler bei
Reutlingen sesshaften und aus Rundfunk und Fernsehen bekannten
Friedel Kehrer und Mary Lutz. Bei den beiden Frauen handelt es sich
- wie es während des Abends so mancher Rindelbacher am eigenen Leib
erfahren musste - um eine besondere Spezies: Bissig und
unerschrocken kündigten sie die einzelne Programmpunkte der Vereine
an und kommentierten diese. Zur Freude des Publikums mussten den
beiden nicht nur die Akteure, sondern auch die Vereinsvorstände Rede
und Antwort stehen. Böse Buben müssen ihnen gegenüber im Vorfeld des
Abends wohl aus dem Nähkästchen geplaudert haben, zum Erstaunen des
einen oder anderen Vorsitzenden wussten die Bronnweiler nämlich von
so mancher Eigenart der Herren zu berichten. Der Vorsitzende der
Reiter, Josef "Larry" Hilsenbek, musste hierbei eingangs
feststellen, dass die Bonnweiler Mundartkünstlerinnen auch so
manchen Spitznamen der Dorfbewohner parat hatten. Die über das
Jagsttal hinaus bekannten "Jagsttal-Goislschnalzer" und die
Chorwerkstatt des Liederkranzes hatten ebenfalls Auftritte.
Franz Rathgeb

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Artikel vom 03.11.2004 aus SÜDWEST PRESSE - Ausgabe Laichingen
WEINFEST / Die Bronnweiler Weiber bieten hochklassiges
Kabarett
Viele bekommen ihr Fett weg
Kabarett vom Feinsten lieferten die "Bronnweiler Weiber", Friedel
Kehrer
und Märy Lutz. Die beiden haben sich schon im Ländle einen Namen
gemacht.
Ihr Können stellten sie auch vor den mehr als 200 begeisterten
Gästen beim
zweiten Suppinger Weinfest unter Beweis.
Mit Charme und scharfer Zunge gastierten die "Bronnweiler Weiber"
beim
Weinfest und sorgten damit für permanente Lachsalven, die aus der
vollbesetzten Suppinger Turnhalle dröhnten. Sie wiederholten damit
ihren
Erfolg beim vergangenen Weinfest vor zwei Jahren.
Mit ihren Markenzeichen Hut, Schürze, "ergrauten" Wollstrümpfen und
Handtasche betrat dieses "etwas ungleiches Paar" die Bühne, um den
Suppingern erst mal kollektiv eins auszuwischen: Vorwurfsvoll und
"höchst
erstaunt" stellten die Bronnweiler Weiber fest: "Jetzt sind ihr
immerno in
dere alte Hall! Ihr hattet doch Wahle! Selber Schold! Hättet dr den
alte
Schultes et gwählt!"
Dann wurde das Publikum kritisch beäugt und jeder, der sich dem
gestrengen
Blick von Friedel Kehrer nicht entziehen konnte, ahnte schon
"Schreckliches". Und so war es denn auch: Ein Blickkontakt, eine
Geste
wurde schnell zu einer Steilvorlage aus dem Publikum, zunächst
erfrischend
natürlich und scheinbar harmlos aufgegriffen, um dann scharfzüngig
und
eigenwillig humorvoll bearbeitet zu werden.
Schlagfertig und intelligent in astreinem Älblerdialekt wurde alles
durch
den berühmten Kakao gezogen. Sarkastisch teilten die beiden Frauen
ordentlich Fett aus, natürlich immer auf Grundlage urschwäbischer
Weisheiten. "Weil bei os älles gregelt isch", klärten die
Komödiantinnen
zuerst mit ihrem Gesprächspartner aus dem Publikum, ob er "rausgquellet
odr
reigschmeckt" sei. Anwesende Nicht-Schwaben wurden mächtig aufs Korn
genommen. "Reigschmeckte" müssten erkennbar sein! "Drum därfet die
nur im
Kandel laufe. . ., da wo dr Dreck lauft. . ., na erkennt ma di glei,
die
Bspritzte." Märy Lutz beherrscht vier Sprachen: "Schwäbisch,
Hochdeutsch,
über d Nas und über andre Leut". Außerdem muss sie immer das letzte
Wort
haben. Mit ihrem trockenen Humor, deftigem Witz und eindeutig
zweideutigen
Bauernregeln sorgte sie für permanenten Angriff aufs Zwerchfell. So
weiß
Märy ganz sicher: "Wenns in Loichenga schneit, is Suppinga nemme
weit." Mit
zahlreich zum Besten gegebenen Trinksprüchen prostete Märy immer
wieder dem
Publikum zu und erreichte nur Eines: Weitere Lachsalven, die einen
Schluck
aus dem Glas fast unmöglich machten.
Kleinkunst, Brauchtum, Kabarett, intelligente Komödie - in diese
Rubrik
sind die Bronnweiler Weiber einzuordnen. Sie selbst kommen übrigens
aus
einem "Flecka, der auf dr Landkart höchstens als Schneckegarte
erkennbar
isch."
MARTINA MITLEHNER - SUPPINGEN

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aus dem
Zollern-Alb-Kurier vom 08. September 2003:
KLEINKUNST / Bronnweiler Weiber grandios
Mit Humor und viel Schlagfertigkeit

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Täbingen.
Zündende Lachsalven Schlag auf Schlag: Die beiden
Bronnweiler Weiber waren
am Freitag 05.September 2003 willkommene Gäste in Täbingen beim Dorfabend.
Seit dem letztjährigen Brittheimer Dorfabend sind die "Bronnweiler
Weiber"
auf dem Kleinen Heuberg keine Unbekannten mehr - seit Freitagabend aber
"das" Dorfgespräch in Täbingen.
Was die beiden Komödiantinnen da auf der Bühne der
ausverkauften Turnhalle mit trockenem Humor, Schlagfertigkeit und
liebenswertem Schwäbisch mehr oder weniger deftig zum Besten gaben, übertraf
alle Erwartungen. Und diese waren hoch gesteckt. War doch schon im
Vorverkauf die letzte Eintrittskarte weggegangen.
Zwei Stühle, Mikrofone, Schürze ("frisch gebügelt, zum Waschen
reichte es
nicht mehr"), Großmutters Handtäschchen und ein Hut, der "not
gelandet",
waren die einzigen Requisiten des ungleichen Duos. Ansonsten verließ es
sich
ganz auf seinen Humor, seine Spontanität, seine geschickt vorweg
eingeholten
"Informationen". Denn auch in Täbingen sollte der
"Schultes" (Erhardt
Sautter), der "Herr Oberbürgermeister" (Manfred Haasis), der
"Stadtrat"
(Otto Busch), "Reingeschmeckte", Mercedes-Fahrer, Häuslebauer
und andere aus
dem "Flecken" ihr Fett abbekommen.
Und einmal ins Visier genommen, ließen die beiden Klatschmäuler ihre
"Opfer"
nicht so bald wieder los. Doch was auch immer sie aufs Korn nahmen,
stets
trafen sie - die Erzieherin Märy Lutz und die Hausfrau Friedel Kehrer
aus
Bronnweiler - mit Witz, Gesang und ausdrucksvollen Gesten voll ins
Schwarze,
als Frontallangriff aufs Zwerchfell. Wohl selten wurde so viel und so
herzhaft in Täbingen gelacht, wie an diesem Abend, der nicht zuletzt
dem
Täbinger Jugendtreff als Gastgeber zu verdanken war.
von Hannelore Kaiser
[bilderserie]
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Alpirsbacher
Nachrichten 27.06.2003
Mit Humor und
spitzer Zunge
Bronnweiler Weibe
begeistern Alpirsbacher Publikum - Schwäbische Weisheiten im
Älbler-Dialekt Alpirsbach.
In Zusammenarbeit mit der Touristik-Information Alpirsbach gastierten die
Bronnweiler Weiber mit einem heiteren Programm im Alpirsbacher Haus des Gastes.
Durch Fernsehen und Radio vielerorts bekannt, gaben die Bronnweiler Weiber
(Friedel Kehrer und Märy Lutz) auch in Alpirsbach ein hervorragendes Gastspiel. Erwartungsgemäß
war die Halle fast voll besetzt, denn nicht nur Alpirsbacher, sondern auch Fans
und begeisterte Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung waren gekommen.
Hautnah zwischen dem Publikum begannen die Beiden ihre Show, überraschten die
Zuschauer mit simplen Fragen nach der Herkunft und kommentierten die Antworten
mit spitzer Zunge. Die
Bronnweiler Weiber redeten mit dem Publikum und sich selbst, wie ihnen das Maul
gewachsen ist und lieferten Kabarett vom Feinsten. Sie
strapazierten die Lachmuskeln der begeisterten Zuschauer und gaben im schönsten
Älbler-Dialekt schwäbische Weisheiten zum Besten. Natürlich dürfen Hut und
Schürze - "frisch gebügelt, zum Waschen hat`s nicht mehr gereicht" -
grauschwarze Wollstrumpfhosen und ein Handtäschle nicht fehlen. Auf
Spontanität legt das Duo besonderen Wert. Die Eine zackig und sparsam, die
Andere derb und unerschrocken, so managen sie ihren Auftritt. Am
Schluss gab`s anhaltenden Applaus und eine zehnminütige Zugabe versüßte dem
Publikum noch zusätzlich den gelungenen Abend. |

Heilbronner
Stimme 22./23. Mai 2003
Die Bronnweiler Weiber: Märy Lutz und
Friedel Kehrer zu Gast im Alten Theater Sontheim
Spiel mit Schwaben - Klischees
Der Most wird aus der Regentonne gezapft
Man benötigt eine
gute Landkarte aus dem Raum Reutlingen: Wenn man mit einem Lineal
eine Linie zwischen Reutlingen und Mössingen zieht, so könnte es
sein, dass man etwa in der Mitte dieser Linie den „Flecka“
Bronnweiler mehr oder weniger genau trifft. Groß ist er nicht gerade
und Autobahn, Bundesstraßen oder Eisenbahn machen allesamt einen
geräumigen Bogen um den Ort. Und bei
knapp über 1000 Einwohnern steht zu vermuten, dass hier jeder jeden
kennt. Märy Lutz und Friedel Kehrer, die beiden als Bronnweiler
Weiber bekannten Kabarettistinnen sowieso.
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Und
noch etwas: Urbane Abweichungen menschlichen Verhaltens sind
den Bewohnern dort fremd geblieben und höchstens vom
Fernsehen bekannt. Man ist bodenständig und die beiden
Bronnweiler Weiber haben sogar ihren Mutterwitz in die neue
Zeit herüber retten können.
Genau
aus dieser Spannung aus ländlichem „Läba“ einerseits und
städtischem Lifestyle andererseits entsteht die Komik der
beiden Bronnweiler Weiber. Sie spielen Im Grunde nur sich
selbst und das, was sie in dem kleinen Flecken, in dem sie
wohnen, täglich sehen. Sie halten so ihrem städtischen
Publikum damit lediglich einen
Spiegel vor Augen, kokettieren mit den Unterschieden. Natürlich bilden die
beiden ihr dörfliches Pittoresk nicht einfach eins zu eins
ab, sondern übertreiben - manchmal sogar schamlos. Dennoch
ist jedem im Publikum klar, worauf diese Übertreibungen
letztlich zielen. Dabei ist die schwäbische
Sparsamkeit auch für die Bronnweiler Weiber ein wohl nie
versiegender Quell deftiger Späße. Und das Publikum im
Sontheimer Alten Theater scheint genau das zu wünschen.
Der Sketch „Kommsch amol“, dessen Titel eine Einladung
suggeriert, der man, wie sich schnell herausstellt, besser
nicht folgt, kommt so gut an wie die Geschichte von den
beiden Mostfässern, die im Keller stehen. In das eine mündet
die Regenrinne. Aus ihm wird gezapft, wenn Besuch da ist.
Das sind zwar Spiele mit Klischees, werden aber vom Publikum
begeistert beklatscht - so stellen wir uns die Schwaben
vor, so müssen sie sein. Bei alledem bleiben die beiden
Frauen, nicht zuletzt durch den hemmungslosen Einsatz ihres
heimischen Dialektes, Herz erfrischend natürlich. Ihr Spiel
wirkt spontan, obwohl sie, wie sie heimlich verraten, alles
genau geplant haben und wie zum Beweis die Notizen zum
Ablauf der Szenen herzeigen - aufgeschrieben auf der
Titelseite ihrer Heimatzeitung.
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Neckarbischofsheimer
Nachrichten
Mittwoch, 23.
April und Donnerstag, 24. April 2003
Die
"Bronnweiler Weiber" zückten ihr messerscharfes Mundwerk
Neckarbischofsheimer erlebten im "Keller" eine Lehrstunde in
Schwäbisch
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Mit ihrem messerscharfen
Mundwerk begeisterten die "Bronnweiler Weiber" die
Kellergäste.

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Neckarbischofsheim
(hk) „Ebbes Blöds ond ebbes Gscheits beieinander", das
sind Friedel Kehrer und Märy Lutz, die Weiber aus Bronnweiler,
die mit trockenem Humor und einiger Deftigkeit ohne Umschweife
mit ihren Pointen auch bei ihren beiden Gastauftritten am
vergangenen Mittwoch und Donnerstag im wieder einmal
ausverkauften "Keller" stets in Schwarze treffen. Die
eine der „Bronnweiler Weiber“ ist zickig und sparsam, die
andere derb und unerschrocken - zwei' schwäbische Landfrauen,
wie sie im Buche stehen. Natürlich durften Hut, Schurz (frisch
gebügelt, bloß zom Wascha hot's nemme glangt), grauschwarze
Wollstrumpfhose und Handtasche nicht fehlen, wenn man vom
"großen Zeh der Alb" in die Ferne nach
Neckarbischofsheim schweift.
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Die Weiber lästerten,
tratschten, sinnierten mit äußerst trockenem Humor und schenkten dem
begeisterten Publikum das wahrscheinlich Schönste überhaupt; Die Fähigkeit,
Dinge des täglichen Lebens leichter zu nehmen und auch in misslichen
Lagen über sich selbst lachen zu können.
Dabei reagierten die
beiden Frauen mit einiger Intelligenz, flexibel und ungekünstelt auf
jede Steilvorlage aus dem Publikum. Ihre umwerfende Mimik und Gestik und
das sarkastische und geißelnde Aufarbeiten einer Fülle
gesellschaftlicher Themen wie Haushalt, spezielle Eigenschaften der
Schwaben, Kindererziehung, Mode, Freizeitverhalten, Umgang mit geschwätzigen,
ungeliebten Nachbarinnen und Mitmenschen rissen die Besucher ein ums
andere Mal zu Lachsalven hin. Die Improvisation war eine weitere Stärke
des Duos. Zwischenrufer wurden in Wortgefechte verwickelt und dabei „koi
Hand vor d’Gosch“ genommen.
Nach über zwei Stunden Attacke auf die Lachmuskeln, wobei volle
Konzentration der "Badenser" notwendig war, um das schwäbische
Gschwätz auch nur annähernd zu verarbeiten, verabschiedeten sich die
beiden Älbler Weiber mit ihrem Lied "Leck mi do am Arsch, I schwätz
wie i will ...", bei dem das Publikum kräftig den Refrain mitsang.
Natürlich durften die mit viel Beifall eingeforderten Zugaben nicht
fehlen.
[bilderserie] |
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Reutlinger Generalanzeiger
27.11.2002
- Zeitung
macht Schule -
Schwäbisches Tratschen über andre Leut'
Bronnweiler
Weiber strapazieren mit ihrem Kabarettprogramm das Zwerchfell des Publikums
Reutlingen. (ZmS) Sie reden wie ihnen das Maul gewachsen ist: Die
Bronnweiler Weiber. Sie liefern Kabarett vom Feinsten, strapazieren die
Lachmuskeln der Zuschauer und geben im schönsten Älbler-Dialekt schwäbische
Weisheiten zum Besten. Wer die Frauenpower aus der Nähe sieht, erlebt, was die
beiden Bronnweilerinnen parat haben. Natürlich dürfen Hut, Schurz - »frisch büglad,
zom Wascha hots nemme glangad« - grauschwarze Wollstrumpfhose und »a' Handdäschle
ned fehlen«.
Auf Spontaneität legt das Bronnweiler Duo bestehend aus Friedel Kehrer und Märy
Lutz großen Wert. Die zwei verändern daher ihr Programm je nach Anlass.
Teilweise werfen Märy und Friedel das geplante Programm noch auf der Bühne
»über den Haufen«. Selbst wenn sie spielen, kann es noch zu großen Veränderungen
kommen. Geprobt wird das bunte Programm auf der Fahrt zum Arbeitsplatz (Bühne).
Nicht nur schwäbische Szenen werden von den beiden dargeboten: Mit einer
Gitarre, gespielt von Friedel, unterhalten sie das Publikum unter anderem
musikalisch. Auch im Rahmen der Reutlinger Mundartwochen, bei denen sie 1970
ihren ersten großen Auftritt hatten, treten sie auf
Doch das war nicht der Anfang der Bronnweiler Weiber. Es begann alles an
einem Altennachmittag, bei dem eine Theatergruppe spielen sollte. Da ein
Schauspieler erkrankte, sprang Friedel spontan ein und spielte zusammen mit Märy.
Friedel fand Gefallen beim Publikum und spielte immer öfter mit Märy. Darauf
baute sich eine gute Freundschaft auf. Da man sich »em Flegga halt kennt« ist
eine Freundschaft im Theater »ao koe Kunscht mae«. So gaben sie sich den Namen
Bronnweiler Weiber, der ihnen eine große Karriere versprach. Ab sofort traten
sie immer zu zweit auf.
Als wir einen Auftritt besuchten, stellte sich schließlich heraus, dass man
Tee auch aus Saitenwürstchenwasser vom Vortag kochen kann. Für die größten
Lacher sorgte Märy Lutz mit ihren Bauernregeln. Sie gab sie trocken und mit
unbeeindruckter Miene zum Besten. Mit einer hölzernen Kaffeemühle in der Hand
erklärte Friedel, dass bei den Schwaben »kommsch amol« eigentlich »kommsch
nie« heißt. Aber Märy kommt trotzdem zum Kaffee trinken. Doch als sich die
Erdbeerbowle, die Märy naschte, als eingeweichte Socken entpuppte, gab es
vollen Zwerchfelleinsatz.
Mit dem »Lied von der Zeit« verabschiedeten sie sich nach gut zwei Stunden
Programm. »Zeit isch das Koschtbarschte überhaupt, denn a' Werbung brauche'
mir zwoe ed. Wer ons sähen will, der kommd halt«, sagt Friedel in einem sehr
unterhaltsamen Interview.
Matthias Walter, Jacqueline Glaunsinger und Britta Zindl, Eichendorff-Realschule
Reutlingen, Klasse 9d
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Aalener
Journal - Zeitung:
Dann ist in Mögglingen echt
was los:
Wenn die Bronnweiler Weiber
kommen...
Gemeinde Mögglingen lädt zum Mundkabarett ein.
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Mögglingen. Auf Einladung der
Gemeindeverwaltung Mögglingen ist wieder in der Gemeinde echt was los:
"Die Bronnweiler Weiber kommen!" heißt der Arbeitstitel des
Mundartkabaretts am Freitag, 16. März 2001, 19.30 Uhr, Altes Schulhaus,
Kulturbühne. Vorverkauf ist im Rathaus für 12.- DM. An der Abendkasse
gibt es Karten für 15.- DM. Nach der närrischen Zeit werden die
Lachmuskeln gleich wieder strapaziert, denn geballte schwäbische
Frauenpower kommt nach Mögglingen. Ebbes Blöds ond ebbes Gscheits
beieinander" das sind Friedel Kehrer und Märy Lutz, die Weiber aus
Bronnweiler.
Die eine zickig und sparsam, die andere
derb und unerschrocken - zwei' schwäbische Landfrauen, wie sie im Buche
stehen. Natürlich dürfen Hut, Schurz (frisch gebügelt, bloß zorn
Wascha hot's nemme glangt), grauschwarze Wollstrumpfhose und Handtasche
nicht fehlen, wenn man vom ,,großen Zeh der Alb" an den Fuß der
Schwäbischen Alb kommt.
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