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1. Ausfahrt der VW 1302-IG - Bericht von Gerhard Neugebauer -
Sonntag, 25.5.2002, früh 4.30 Uhr. Der Wecker klingelt. Rasch aus den Federn geschlüpft, geduscht und in aller Ruhe gefrühstückt. Die Zeit reichte auch noch für ein kurzes Landkartenstudium, um
den genauen Treffpunkt aufzufinden. Pünktlich um 5.30 Uhr stand Bernd in Begleitung seines Sohnes Christoph mit seinem sumatragrünen 1302 vor der Tür. Da Bernd wohl noch etwas müde war, überließ er mir
das Volant und ich durfte die Straße unter die 195er Pellen nehmen. (Nach langer Abstinenz endlich mal wieder Käfer fahren! Welch ein Genuß!! Danke Bernd!) Zu früher Stunde war natürlich fast nichts
los auf Deutschlands Autobahnen, so daß wir nach 3,5 Stunden gemütlicher Fahrt (mit einem Tankstop am Kirchheimer Dreieck) an der Raststätte Wetterau um Punkt 9 Uhr nach genau 350 km Fahrt ankamen. Wir
waren die Ersten! Da bis zum abgemachten Termin (11 Uhr) noch reichlich Zeit war, gönnten wir uns in der Raststätte in zweites Frühstück und beobachteten dabei aus sicherer Distanz die nach und nach
eintreffenden 1302. Gegen 11 Uhr hatten sich dann 14 VW 1302, ein 1302 Cabrio, ein T2-Bus und ein Karmann eingefunden. Zunächst ging es im Corso auf die Autobahn in Richtung Frankfurt. Leider endete die
Vorfreude auf eine ungetrübte Ausfahrt schon nach wenigen Metern in einem Stau. Für die anderen Autofahrer bedeutete der Anblick des Corsos allerdings sicher eine willkommene Abwechslung im uniformen
Einerlei der aktuellen Automodelle. Entsprechende Reaktionen ließen sich eindeutig feststellen. Jeder Stau hat auch mal ein Ende, und wir verließen nach einigen Kilometern die Autobahn, um über
Landstraßen zu unserem ersten Halt, einem Parkplatz an einem kleinen Weiher, zu gelangen. Dort entwickelte sich ein reger Gedankenaustausch rund um unsere geliebten 1302. Das Wetter ließ durch die Kühle Gedanken an einen
heißen Kaffee oder Tee aufkommen, da wohl fast alle mehr oder weniger "durchgefroren" waren. Also wurde zur Weiterfahrt in einen Landgasthof gebeten. Nach wenigen Kilometern erreichten wir die
"Landsteiner Mühle" (dem sehr gut ausgearbeiteten "roadbook" sei dank). Vor dem Gasthof fand erst einmal ein Fotoshooting statt, was nach einigen Rangiermanövern
letztendlich zur vollsten Zufriedenheit aller angeschlossen wurde, nicht ohne vorher noch das obligatorische Gruppenfoto zu schießen.
Der knurrende Magen sollte bald Besänftigung erfahren, denn die Speisekarte in der oben erwähnten Lokalität versprach wahrhaft köstlich Genüsse. Einziger Wermutstropfen
waren die ebenso fürstliche Preise. Nichtsdestotrotz wurde ausgiebig getafelt und geklönt. Die Ausfahrt sollte noch weitergehen zu einem Fototermin im Innenhof eines Schlosses.
Einige Teilnehmer mußten sich leider schon vorher verabschieden. Die Fahrt in Richtung Bad Nauheim führte über kurvige Landstraßen nach Ober-Mörlen zum erwähnten Schloß. Hier wurden weitere Fotos vor historischer Kulisse
geschossen. Bei Fachsimpelei, gegenseitigen Einladungen und netten Gesprächen klang ein sehr gelungenes ersten Zusammentreffen der 1302- IG aus.
Gegen 17 Uhr machten wir drei uns auf den Heimweg. Zusammen mit einem 1302 aus Augsburg (Steffi hatte mit ihrer Clementine und ihrem Freund auch genau 350 km Fahrt
hinter bzw. vor sich) hatten wir die weiteste Anreise. Die Rückfahrt verlief noch etwas schneller, da Bernd seinem eigenen 1302 noch etwas mehr Gas gönnte!! Nach einem
Tankstop (wieder am Kirchheimer Dreieck) flogen wir sicher kurz nach 20 Uhr in Celle ein. Fazit: Eine sehr gelungene Ausfahrt in sehr harmonischer Atmosphäre, die Geschmack
auf mehr gemacht hat. Ein ganz besonderer Dank gilt den Ausrichtern um Peter, Lars und den anderen. Die Ausarbeitung des "roadbooks" war toll.
GN
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