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Anhängern der serenitischen Religion ist es durchaus erlaubt, gleichzeitig eine zweite Religion zu besitzen oder einem Kult zu folgen. In meinem Fall handelt es sich um den Schrubbismus.

Dieser noch junge, aufstrebende Kult betet den heiligen Schrubbi an. Es handelt sich also genaugenommen um einen Personenkult. Ich möchte im folgenden versuchen, unsere Religion etwas genauer zu erklären, in der Hoffnung, daß sie viele Anhänger findet.


Ein Definitionsversuch:

Schrubber (scrubber)

Ein Schrubber ist ein Arbeitsgerät mit einem langen Stiel, an dem eine Holzplatte mit eingearbeiteten harten Borsten befestigt ist. Man benutzt einen Schrubber zur feuchten Reinigung glatter Fußbodenbeläge. Zur normalen Reinigung verwendet man einen feuchten Feudel, den man über die Schrubberborsten legt. Bei hartnäckigem Schmutz nimmt man den Feudel ab und reibt kräftig mit den Borsten über die Stelle, bis sich der Schmutz löst.


Wie jede junge und hoffnungsvolle Religion sind wir natürlich äußerst friedfertig und streben die Weltherrschaft an, notfalls auch mit Schrubbergewalt. Unsere natürlichen Feinde sind Staubsauger, Mops und andere Geräte, die unseren heiligen Schrubbi imitieren. Einzig und allein der Schrubber ist das wahre!

In unserem Schrubber-Tempel befindet sich der Schrubber-Altar, das Heiligtum unserer Religion. Auf ihm werden Opfer dargebracht in Form von ahnungslosen Besuchern unseres Chatraums. Für unsere Orgien Rituale ist Priesterin Tanuki zuständig. Sie kennt auch als einzige die genaue Zusammensetzung des grünen Taufschleims, der in einer Badewanne direkt neben dem Altar vor sich hinstinkt. An der Wand hinter dem Altar hängt die einzige Ikone unserer Religion, das Bild mit dem "heiligen Nasenhaar" (Borste?). Warum es heilig ist haben wir Normalsterblichen leider noch nicht herausgefunden, aber unsere Priesterin wird's schon wissen.

>>>>>>>>>>>>    Unser Tempel     <<<<<<<<<<<<

Und dies ist das offizielle Handzeichen unserer Religion:

Und immer daran denken, von rechts nach links schrubben, nicht umgekehrt!


Manchmal veranstalten wir auch ein fröhliches Beisammensein in der Kneipe und dann geben wir schrubbiges Liedgut zum besten. Ein sehr beliebter Song unter Schrubbisten ist folgender:

"Schrubb-di-schrubb"
Was ist das? Was seh'n wir da?
Ganz schmutzig bist du Hoppsasa.
Wie, wo, wann und auch wodurch,
wurdest du so schwarz, Du Lurch?
Schrubb-di-schrubb und schrubb-di-schrubb,
der Schmutz muss weg Schwubb schwubb-di-wubb.
Schrubb-di-di und schrubb-di-di
bald bist du sauber wie noch nie.
Jetzt komm' her und du wirst seh'n,
wir machen dich jetzt wieder schön.
Denn wir schrubben dich so lange,
bis du weiß bist wie die Sahne.



Folge der Lehre des Schrubb!

 

Das Schrubber unser

Schrubber unser
Der du bist in der Besenkammer
Geheiligt werden deine Borsten
Dein Schrubb komme
Dein Schrubb geschehe
Wie im Chat
So auch im Off
Unser täglich Putzwasser gib uns heute
Und vergib uns unseren Staubsauger
Wie auch wir
Vergeben unseren Antischrubbern
Und führe uns nicht in Verschrubbung
Sondern erlöse uns von dem Schmutz
Denn dein ist die Borste
Und der Stiel und die Holzwürmer
In Ewigkeit
Schrubb

(Copyright: Cherry, Tanuki und BunnyChan - enstanden 1 Uhr nachts im Chat)


Protokoll unserer letzten Schrubb-Anhänger-Versammlung


Schrubbige Links:


Der Schrubber-Heaven: Hier gibt es alles, was man als Grundausstattung für die Religionsausübung benötigt.

Das Schrubber-Musical: Mehr oder weniger...

Die Schrubber-Gang: Auch aus der Unterhaltungsbranche ist der Schrubber nicht mehr wegzudenken!

Knast-Schrubber: Warum Gefangene auf Schrubber verzichten müssen.