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Das APRS Telemetrie Interface Die Zähler für niedrige FrequenzenDas Interface hat drei Zähler für niedrige Frequenzen und drei Zähler für extrem niedrige Frequenzen. Die beiden Zählerarten unterscheiden sich in der Torzeit für die Frequenzmessung. Die Torzeit für die Zähler für niedrige Frequenzen (L) ist einstellbar zwischen 1 und 255 Sekunden. Die Torzeit für die Zähler für extrem niedrige Frequenzen (X) ist einstellbar zwischen 1 und 255 Minuten. Zähler 1 und 2 sind 16 Bit Zähler und haben damit einen Zählbereich von 0 bis 65535. Sie sind als Sonderfunktion der beiden Digitaleingänge PB0, Zähler 1, und PB1, Zähler 2, eingerichtet, verbunden mit der Stiftleiste P16, I2C/Dig. Eingangspegel ist TTL. Zähler 3 hat eine Breite von 32 Bit und damit einen Zählbereich von 0 bis 4294967295. Er ist als Sonderfunktion des Eingangs WD-In geschaltet. Eingangspegel +/-20V. Zum Test über die serielle
Schnittstelle den Befehl "RL" (Read Low frequency counters)
eingeben. Das Interface gibt dann die Frequenzen der 3 Zähler für
niedrige Frequenzen als 8 Zahlen dezimal nebeneinander aus. Weil APRS ein 8 Bit-System ist, müssen die Zählergebnisse in mehrere Kanäle mit jeweils 8 Bit Zahlen zerlegt werden. Kanal L1 enthält das niederwertige Byte des Zählers 1 für
niedrige Frequenzen, L2 das höherwertige Byte. Der vollständige
Zählerwert ergibt sich aus der Rechnung: Für die Zähler für extrem niedrige Frequenzen gilt die entsprechende Rechnung mit den Kanälen X1, X2, X3, X4, X5, X6, X7 und X8 In der Regel wird es ausreichen, nur die unteren 8 Bit der Zählergebnisse zu verwenden, also die Kanäle L1, L3, L5 bzw. X1, X3, X5. Dann entfällt die Rechung. Um die Zähler verwenden zu können, müssen sie erst mit dem "MM"-Befehl mit einem DIGI_NED-Kanal verbunden werden. Die AuswertegleichungDie Auswertegleichung des APRS-Telemetriesystems ist hier nicht anwendbar. Die gelieferten Zahlenwerte sind schon das Endergebnis, wenn man nur das niederwertige Byte des Zählers verwendet. Nimmt man den vollständigen Zähler, können die beiden Teilzahlen nicht mit der Auswertegleichung verarbeitet werden. Falls wegen anderer Analogkanäle die Gleichung verwendet werden muss, werden für einen Frequenzzählerkanal die Faktoren 0,1,0 eingetragen. Einstellung der TorzeitenMit dem Befehl "ML" (Modify Low frequency gate time) wird die Torzeit für der Zähler für niedrige Frequenzen eingestellt. Vorgabewert ist 10 Sekunden. Befehl: ML Kanal Zeit Kanal: 1-3, Zeit: 1-255 Sekunden Mit dem Befehl "MX" (Modify eXtremely low frequency gate time) wird die Torzeit für der Zähler für extrem niedrige Frequenzen eingestellt. Vorgabewert ist 10 Minuten. Befehl: MX Kanal Zeit Kanal: 1-3, Zeit: 1-255 Minuten Nach erfolgreicher Einstellung gibt das Interface die Werte der Torzeiten aus. Mit dem Befehl "S" (Status) lassen ich die Torzeiten jederzeit erneut ausgeben. Konfiguration in DIGI_NEDZunächst wird für das folgende Beispiel mit den Befehlen "MM DN5 = L1" und "MM DN6 = X3" die Verbindung der niederwertigen 8 Bit des Zählers 1 für niedrige Frequenzen und die des Zählers 2 für extrem niedrige Frequenzen zu den DIGI_NED-Kanälen hergestellt. Eintrag in "digi_ned.ini": telemetry: 30 1 lpt1_8/5,lpt1_8/6 Also: Abfrage auf dem DigipeaterMit der Anfrage "tlm a1" an den Digipeater läßt sich das niederwertige Byte des Zählers 1 für neidrige Frequenzen abfragen. Mit "tlm a2" erhält man den entsprechenden Wert für das niederwertige Byte von Zähler 2 für extrem niedrige Frequenzen.
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