Einsatz des HTML-Paketes im Unterricht

Das HTML-Paket zur Kombiampel ist entstanden, um den Schülern des Informatikkurses in der Klasse 9 nicht die gedrucketen Handbücher austeilen zu müssen. Die Schüler sind mit der Arbeitsweise eines Internetbrowsers vertraut.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Paket für den Unterricht zur Verfügung zu stellen.

Auf jedem Schülerrechner läuft ein moderner Internetbrowser z.B Netscape, parallel dazu, in einem anderen Fenster eine beliebige Version von Turbo-Pascal.

Das HTML-Paket zur Kombiampel ist so aufgearbeitet, dass die Schüler die Aufgaben nacheinander weitgehend selbständig erledigen können. Es ist empfehlenswert, den Schülern nicht sofort alle Dateien zur Verfügung zu stellen, sondern im Laufe der Arbeit eine Datei nach der anderen einzuspielen. Die Schüler suchen sonst eventuell nur einzelne Häppchen heraus und versäumen dann eine Menge der Details, die im Ablauf der Arbeit vorgestellt werden sollen. Die einzelnen Dateien enthalten jeweils einen abgeschlossenen, überschaubaren Teil des Gesamtprojektes.


Bemerkungen zur Lernzielkontrolle

für die Unterrichtseinheit "Kombiampel"

Die Lernziele der Unterrichtsreihe Kombiampel decken sich weitgehend mit denen der Prozeßdatenverarbeitung im Informatikunterricht der Jahrgangsstufen 9 und 10 am Gymnasium, entsprechendes gilt auch für die Gesamt-, Real- und Hauptschulen.

Zu dem Bereich Lernzielkontrollen sei hier auf einen Umstand hingewiesen, der kennzeichnend für die spezielle Situation des Informatikunterrichtes ist: Es liegen bisher fast keine Erfahrungen vor.

Bei der Umsetzung der Unterrichtsreihe Kombiampel ergibt sich folgendes Bild, setzt man das Vorhandensein einer Kombiampel pro Rechnerarbeitsplatz als realistisch voraus.

Die tatsächlich geleistete Arbeit eines Schülerteams läßt sich somit u.a.

Die Auflistung aller von den Schüler bearbeiteten Programme gibt eine Hilfestellung bei der Beurteilung der Schülerleistung.

Für einen Test bzw. eine Klassenarbeit als individuelle Lernzielkontrolle bieten sich, je nach zeitlicher Terminierung, Aufgabenstellungen an, wie sie im Rahmen der Unterrichtsreihe behandelt worden sind. z.B. ein Lauflicht mit vorgegebenen Eigenschaften oder eine angemessene Ampelsteuerung schriftlich erstellen bzw. Vorgaben ergänzen.


Die Pascal-Dateien der Diskette

AMPELDEM.PAS AMPELFU1.PAS AMPELFU2.PAS AMPELPHA.PAS
AMPELREG.PAS AMPELVER.PAS BINAERAU.PAS BINAER1.PAS
BINAER2.PAS BINAER3.PAS BINAER4.PAS BINAER5.PAS
BINAER6.PAS BINAER7.PAS BITEMPF.PAS BITSEND.PAS
BLINKAMP.PAS BLINKEN.PAS BYTEMPF.PAS BYTEMPS.PAS
BYTESEND.PAS BYTESENS.PAS DISCO1.PAS DISCO2.PAS
DISCO3.PAS DOPPELA1.PAS DOPPELAM.PAS ERSTEAMP.PAS
KOMAMPEL.INC KOMAMPEL.PAS LAUFHIZU.PAS LAUFLICH.PAS
LAUFZUR.PAS LED0.PAS LED1.PAS LED2.PAS
LED3.PAS LED4.PAS LED5.PAS LED6.PAS
LED7.PAS LEUCHT.PAS PROZAMP1.PAS PROZAMP2.PAS
SCHALTAB.PAS SCHATEST.PAS SENSORAB.PAS SENSTEST.PAS
TAGNACH1.PAS TAGNACH2.PAS TASTERAB.PAS TASTTEST.PAS
TASTWURF.PAS TEXTEMPF.PAS TEXTSEND.PAS VELOCITA.PAS
WARTEN.PAS WUERFEL.PAS ZAEHLER.PAS ZEICHSEN.PAS

Sonstige Dateien

ATT.BGI CGA.BGI EGAVGA.BGI HERC.BGI
IBM8514.BGI PC3217.BGI OSZI.EXE OSZI.PAS
ZEITTEST.EXE ZEITTEST.PAS

Die Unit KOMAMPEL.TPU

Der Interface-Teil der Unit KOMAMPEL:

DATANorf-Lehrsysteme: Unit mit Steuersoftware fuer die Kombiampel Written 1995 by Volker Ludwig, Burkhard John Copyright 1995 by DATANorf
UNIT Komampel; 

INTERFACE 
uses crt; 

type 
bytestring = string[8]; (*Datentyp fuer die Parameteruebergabe
                          bei der Prozedur Binaus *) 

procedure Ausgeben (Byt:integer); (*Gibt den in Byt uebergebenen
                             Wert auf dem definierten Druckerport 
                             als Binaerzahl aus. *) 

function Einlesen : Byte; (*Liest die Steuerleitungen auf dem
                            definierten Druckerport und uebergibt 
                            den Wert als Byte *)

procedure Warte (Zeit : real); (*Macht eine Pause der angegebenen
                                 Laenge. Die Zeit wird als Dezimalzahl 
                                 in Sekunden angegeben.*)

procedure BinAus (BitMuster: ByteString);(*Gibt das uebergebene
                                 Bitmuster nach Umwandlung in eine Zahl 
                                 vom Typ Byte auf dem definierten
                                 Druckerport aus.

                                 Der übergebene String hat die 
                                 Struktur '01010101' fuer
                                 das entsprechende Bitmuster. *) 

function sensor : boolean; (* Liest den Wert der Sensorleitung
                              der Kombiampel ein und verwandelt 
                              ihn in einen boolschen Wert.

                              Wenn der Sensor hell ist, ist sein
                              Wert TRUE, sonst FALSE. *) 

function taster : boolean; (* Liest den Wert des Tasters der Kombiampel ein und verwandelt ihn in einen Boolschen Wert. Wenn der Taster gedrückt ist, ist sein Wert TRUE, sonst FALSE. *) function schalter : boolean; (* Liest den Wert des Schalters der Kombiampel ein und verwandelt ihn in einen Boolschen Wert. Wenn der Schalter geschlossen ist, die Eingangsbuchsen sind dann ueberbrueckt, ist sein Wert TRUE, sonst FALSE. *) function tastatur : boolean; (* Fragt nach, ob eine Taste auf der Tastatur gedrueckt worden ist. *) procedure Lauflicht_ein; (* Schaltet die Kombiampel auf den *) procedure Ampel_ein; (* entsprechenden Betrieb um. *) procedure Wuerfel_ein; procedure Disco_ein; procedure aendere_schnittstelle(stelle : char); (* Mit Stelle = '1', '2' oder '3' kann die Schnittstelle, ueber die die Steuerung der Kombiampel geschieht, waehrend der Laufzeit des Programms geaendert werden. Die angegebene Schnittstelle muss allerdings im Rechner vorhanden sein, sonst koennte es zu Abstuerzen fuehren. *) function welche_schnittstelle : char; (* Mit der Funktion kann man zur Laufzeit des Programms feststellen, welche Schnittstelle gerade aktiv ist. Die Schnittstelle wird normalerweise beim Programmstart automatisch auf die hoechste verfuegbare Schnittstelle eingestellt. Diese Einstellung kann mit der Prozedur aendere_schnittstelle geaendert werden. Um diese Aenderung nicht in jedem Programm durchfuehren zu muessen, kann in das aktuelle Verzeichnis eine Textdatei LPTPORT.INI geschreiben werden, die nur eine der Zeilen LPT1: LPT2: LPT3: enthaelt, je nach Bedarf. Es wird dann diese Schnittstelle benutzt. Um nach dem Programmlauf wieder drucken zu können, muß der Rechner neu gestartet werden!*)

Die INCLUDE-Datei KOMAMPEL.INC

Sie entspricht der Unit KOMAMPEL, ist aber für den Betrieb mit Turbo PASCAL 3 vorgesehen, falls noch jemand damit arbeitet. Hier muß nur am Anfang jedes Hauptprogramms die Anweisung INIT; stehen damit die Druckerschnittstelle richtig definiert wird. Statt USES KOMAMPEL steht zu Beginn des Programms dann:

(*$I KOMAMPEL.INC*).


Testprogramm für die Kombiampel

(* AMPELDEM.PAS *)
program Ampeldemo; 
uses komampel; 

procedure Lauflicht; 
  begin 
    lauflicht_ein;
    writeln('Lauflicht');
    ausgeben(255);
    warte(1);
    ausgeben(0);
    warte(1);
  end; 

procedure Ampel; 

  begin
    ampel_ein;
    writeln('Ampel');
    ausgeben(255);
    warte(1);
    ausgeben(0);
    warte(1);
  end; 

procedure Disco; 
  begin
    disco_ein;
    writeln('Disco');
    ausgeben(255);
    warte(1);
    ausgeben(0);
    warte(1);
  end;

procedure Wuerfel; 
  begin
    wuerfel_ein;
    writeln('Würfel');
    ausgeben(255);
    warte(1);
    ausgeben(0);
    warte(1);
  end; 

begin 
  repeat
    writeln('Taster, Sensor oder Schalter betätigen');
    warte(0.5);
    if taster or sensor or schalter then
      begin
        Lauflicht;
        Wuerfel;
        Disco;
        Ampel;
      end;
  until tastatur;
end. 



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© Burkhard John, Volker Ludwig
Burkhard John
29.6.1999