oder Süßwasserperlen kommen meist als kleine nicht ganz runde Perlen vor. Sie stammen aus der Unio Margaritifera einer Süßwasserperlauster. Sie lebt in vielen Flüssen und Seen, hier in Bayern gibt es spezielle Perlenfischer, die diese Perlen ausschliesslich bergen dürfen. Wir haben eine Kette dieser aussergewöhnlichen Schönheiten.....
Details dazu: http://www.reger.rmc.de/perle/ziele.htm
Die perlbildenden Schnecke "Haliotis Gigantea" zu deutsch auch Seeohr genannt, erinnert an die Form eines menschlichen Ohrs. Sie wird ca. 12 cm lang. Diese sehr seltenen und interessanten Abalone Perlen schillern in den herrlichsten Farben in sattem blau- grün, und Gold. Die Formen sind bizarr bis unförmig. Das schmackhafte Fleisch der Haliotes wird in Ostasien als Delikatesse angeboten.
Fundorte: Japan, Korea und pazifischer Ozean.
Gerät ein Fremdkörper zwischen Schale und Mantel einer Auster, bildet sich eine Halb oder Dreiviertelperle an der Muschelinnenseite, sie ist dort festgewachsen. Wird diese Perle dann von der Schale abgeschnitten, spricht man von Blister oder Blisterperle (Schalenperle).
Die Conch-perle (Pinkpearl),eine Rarität aus der Karibik,ist eine der seltensten Naturperlen der Welt. Sie entsteht in der großen Flügelschnecke, der "Strombus Gigas". Diese lebt auf Sandbänken in 35 m Tiefe, wird rund 20- 30 cm lang, bis zu 3 kg schwer und kann 20 Jahre alt werden. Mit 7 Jahren ist die Schnecke ausgewachsen.
Diese dekorative Schnecke wird ausschließlich wegen ihres Fleisches gefischt, welches in der Karibik als hochwertiges, proteinhaltiges Nahrungsmittel begehrt ist.Aus der Schale "Rosalin" werden Gemmen und Kameen geschnitten. Früher wurde das Schalenmaterial in großen Mengen zur Porzellanherstellung in England verwendet.
Beim Filetieren finden sich sehr selten (ca. alle 50.000 Schnecken) eine Conchperle (vom engl. "great conch").
Diese Perlen sind in der Regel 4 - 12 mm groß. Sie kommen in den Formen rund, barock und oval vor, sind in vielen Farbnuancen wie rötlich-braun, lachs, beige, creme, weiß, bis ins rosè (pink) zu finden. Daher auch die Bezeichnung Pinkperle
Geschätzte Qualitäten zeigen eine flammenähnliche seidige bis kräftige Farbstruktur an der das Licht ein wenig irisiert und im Farbton ein kräftiges Rosa. Wird die "Pinkperle" intensiver UV Strahlung (Sonnenlicht) ausgesetzt, verliert sie schnell ihre Farbe und die herrliche Flammenstruktur. Bei einer guten Pflege wie sie allen Perlen angedeihen sollte, behält diese Perle ihren wunderschönen Charakter über Jahrzehnte. Um den unschätzbaren Wert und diesen Zauber dieser Perle zu erleben, muss man die Perle mal in der Hand fühlen.
Die porzellanähnliche Perle kann unter Umständen mit einer Koralle verwechselt werden, besonders wenn die Flammung der Perle weniger stark ausgeprägt ist.
Conchperlen wurden in den 30iger Jahren gerne in hochwertigen Schmuck verarbeitet, und waren in den skandinavischen Ländern wie Deutschland sehr gefragt. Heute wird diese seltene Rarität von Liebhabern geschätzt.Da Zuchterfolge in den 80er Jahren ausblieben, wird diese Perle immer eine seltene Rarität bleiben. Von den ca. 2000 - 3000 geernteten Perlen pro Jahr sind nur maximal 10 - 20 % von so guter Qualität um für Schmuckzwecke Verwendung zu finden. In den letzten Jahren ist der Bestand an der Strombus Gigas stark zurückgegangen. Um ihr Aussterben zu verhindern, wurden weite Gebiete vor den Küsten Kolumbiens zum Teil bis auf 10 Jahre für Fangverbotszonen ausgewiesen. Auch wurden die Monate der Fangzeiten reduziert.
Fundorte: Antilleninseln
der Karibik, Florida, Bahamas, Yucatans und Westindien.
Diese gibt es in
verschiedenen Arten mit melodischen Namen wie
Melo broderipii, Melo volutes, Melo umbilicata,
zu deutsch Melonenschnecke oder Schöpfkellenschnecke.
Die Schnecke wird ca. 35 cm groß, kommt hauptsächlich von den Philippinen und wurde früher als Wasserbehälter und Gefäß genutzt und wie der Name schon sagt, haben die Eingeborenen damit ihre leckgeschlagenen Kanus leergeschöpft.
Sehr, sehr selten findet man runde bis ovale Perlen in den Farben gelb, orange, bräunlich mit Flammenstruktur (Porzellanperlen). Es sind stets sehr große Perlen mit Gewichten bis über 200,- ct.
Die bisher größte
Melo Pearl mit über 397,52 ct wurde vor der Küste Vietnams gefunden.
Alle gefundenen Perlen der vorausgehenden Jahrhunderte waren Naturperlen. Sie entstehen als Reaktion der natürlichen, unberührten Perlauster gegenüber eines Fremdkörpers, z.B. fremdes Epithel, Parasiten und nur ganz selten das bekannte Sandkorn, welches in das Innere des Mantels oder zwischen Muschelschale und Mantel eingedrungen ist. Die äußere Haut des Mantels, das Epithel, die normalerweise das Perlmutt der Muschelschale aufbaut, umschließt sofort den Fremdkörper in diesem Bereich, kapselt ihn mit Perlmutt ab. Eine solche Abkapselung führt dann zu einer Perle. Sie ist also ein Zufallsprodukt, eine Schöpfung der Natur. Diese echten Perlen finden sich in allen erdenklichen Formen, wie rund, bouton-, tropfen-, ei-, und birnenförmig, als Barock-, Blister und Halbperlen. An Farbtönungen gibt es weiß, creme, Rosé, Gold-, Lachs-, graufarbene Perlen und viele andere Fantasiefarben.
Zuchtperlen aus dem Roten Meer
Das Perlzuchtgebiet
der neuen Perle liegt im Roten Meer, in der Dongonab Bay. Dieses Meeresbecken
ist die Mündung eines früheren Flusses aus geologischen Urzeiten.
Durch die geringe Wassertiefe von 20 Metern und dadurch bedingten starken Temperaturschwankungen
von 17 - 30 Grad ist dieses Gebiet ideal für die Perlenzucht.
Die hohen Temperaturunterschiede fördern die gute Perlmuttbildung und ein
sehr feines Lüster. Die im roten Meer einheimische Perlauster, eine Variante
der Margaritifa produziert fast alle Farben außer schwarz. Diese Südsee-Zuchtperlen
bieten ein weites Farbspektrum von weiß rosa über orange, goldgelb
bis zu einem schillerndem Grün
Keshi-Zuchtperlen
Unter dem Begriff
"Keshi" (Mohnsamenkorn) wurden früher die winzigen Perlen, die
in operierten Perlaustern zusätzlich zur Zuchtperle entstanden sind. Inzwischen
ist es üblich den Namen Keshi ausschließlich für Zufallsprodukte
die bei der Perlzucht entstanden sind zu gebrauchen.
Diese Perle in die richtige Kategorie einzuordnen ist schwierig. Sie entsteht
wie eine echte Perle, gefunden wird sie jedoch als Nebenprodukt der Akoya- bzw.
Südsee Perlzucht. Die richtige Bezeichnung wäre deshalb:
"Durch Zufall im Meerwasser entstandene Zuchtperle ohne Kern".
Wenn eine Perlauster den frisch eingepflanzten Perlmuttkern abstößt, das mit dem Kern der eingepflanzten Mantelgewebes aber nicht, dann bildet das Mantelgewebe Perlmutt, welches aber ohne Kern eine skurrile meist etwas flache Form annimmt. Der Durchmesser ist meist 2 -7 mm und die Länge bis zu 20 mm. Keshi- Perlen zeigen wie Natur-Perlen ein einmaliges Lüster und einen herrlichen Glanz. Die Farben reichen vom dunkelgrau, hellgrau, creme-goldfarben bis weiß.
Die winzigsten Perlen, (Stecknadelgrösse) der Keshperlen heissen "Saatperlen" und werden als üppige 100-Strang-Colliers von den Liebhabern geschätzt.
Süßwasserzuchtperlen:
sind Perlen die in Binnengewässern gezüchtet werden. Die Biwa-Zuchtperle aus dem größten japanischen Süßwassersee dem Biwa-See ist hier die bekannteste. Die meisten Süßwasserperlen kommen heutzutage aus China. Anfang der 60er Jahre wurden die ersten kernlosen Süßwasserzuchtperlen, die "Biwakoperlen", heute Biwa-Zuchtperlen gezüchtet und in den Handel gebracht.Hierbei wurden bis zu 30 kleine Stücke fremdes Epithelmaterial in die Muschel Hyriopsis Schlegeli eingepflanzt. Diese Perlen sind meist barock, bis unförmig, (Reiskorn) da kein runder Kern eingepflanzt wurde.
Durch verbesserte und veränderte Zuchtverfahren ist es inzwischen möglich, semirunde Perlen bis zu 12mm Größe mit feinem Lüster zu züchten.
Dazu werden geerntete Perlen mit neuem Epithelmaterial ein zweites oder auch drittes Mal in eine Perlauster eingepflanzt. Das Ergebnis sind Perlen von schöner Qualität, in den Farben silberweiß, leicht creme, lachsfarben, bis zum dunklen Aubergine.
Jedoch kann durch dreimaliges Einsetzen die Perle wieder eine unregelmäßige Form bekommen, sie kann auch vollkommen Bizarr werden (Flatperlen) und an der Schaleninnenseite festgewachsen. Diese großen fantasievollen Gebilde in verschiedenen Farben lassen sich für Schmuckzwecke hervorragend weiterverarbeiten.
In neuerer Zeit werden Süßwasserperlen auch mit Kern gezüchtet, sie haben eine leicht ovale, bis vollrunde Form, leicht cremefarben, und sind der japanischen Salzwasserzuchtperle sehr ähnlich.
Die Perlauster Hyriopsis Schlegeli kann in ihrer Lebenszeit bis zu 80 Jahre alt und mehrmals zur Perlenzucht verwendet werden. Sie stirbt nach der Ernte nicht ab.
Die Kasumigaura Zuchtperle
ist eine Neue und spezielle Züchtung einer Süßwasserperle benannt nach dem Kasumigaura-See, dem zweitgrößten See Japans.
Sie ist erst seit
einigen Jahren auf dem Markt und hat eine intensive pinkfarbene Farbe. Sie ist
aus der Kreuzung einer japanischen mit einer chinesischen Süßwassermuschel
entstanden und wurde Anfangs nur im Kasumigaura-See gezüchtet. Der Perlauster
werden hier relativ große Perlmuttkerne eingesetzt, das Ergebnis sind
schöne große Perlen die einen Vergleich mit der Qualität einer
Akoya-Zuchtperlen standhalten können.
Jungfernperle
Synonym: natürliche oder gezüchtete ungebohrte Perle. Daher sind die
gleichen Behandlungsvorschläge wie bei jeder anderen Perle zu beachten.
Eine überflüssige Handelsbezeichnung.
Arkansasperle
Eine Flussperle aus den Flüssen Arkansas. Die Behandlung gestaltet sich
wie bei jeder anderen natürlichen oder gezüchteten Perle. Sehr selten
im Schmuck anzutreffen. Bei Ergänzung sehr schwer erhältlich.
Tay-Perlen
Synonym: Flusswasserperle aus schottischen Gewässern. Behandlungsvorschläge
unter Perle oder Flusswasserperle.
Perlimitationen:
Schon immer versuchte der Mensch Perlen nachzuahmen.
Die ältesten Funde stammen aus den Pyramiden der Ägypter. Sie Bestanden aus einer Glaskugel, die mit Silberfolie überzogen und mit einer weiteren Glasschicht geschützt war.
Eine der berühmtesten ist die Fischsilberperle eine sehr alte Imitationsperle besteht aus einer Kugel aus Glas oder Email, oder einer hohlen Glaskugel mit Wachs gefüllt. (Wachsperlen) Diese Kugeln sind in einer Masse aus zerstoßenen Schuppen des Weißfisches (Guanin) und einer harzartigen Leimmasse mehrmals getaucht.
Sollte Ihr Browser kein Java-Script unterstützen, klicken Sie bitte hier
Schmuckboerse Perle Perle - Orientperle Perle Salzwasserperle Perle - Orientperle Perle Salzwasserperle Perle - Orientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle PerlenOrientperle Perle Salzwasserperle Perle - Orientperle Perle Salzwasserperle Perle - Orientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Akoja-Perlen Salzwasse PerleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Biwa Perle SaatperleOrientperle Perle Salzwasserperle Perle - Orientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Orientperle antike PerleOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle Tropfen Zuchtperlen Süßwasser PerlenOrientperle