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Leuchtturm von Amrum

Bergwaldprojekt Amrum 2002

Deutschland, Nordseeinsel
2.Woche 17.-23.3.2002

Dokumentation von Ulrich S.
Arbeiten: Pflanzung, Waldpflege

Doris beim Sägen
freiräumen der Pflanzfläche         (Klick auf kleine Fotos führt zu großem Bild)
Bergwaldprojekt auf einer Nordseeinsel? Wo sind denn da die Berge? Die fehlen zwar, trotzdem wurde es eine wunderbare Woche Bergwaldprojekt: Am Sonntag 17.3.02 traf unsere Gruppe um 17:15 Uhr bei ruhiger See am Fähranleger Wittdün auf Amrum ein. Abends gabs dann in unserer Jugendherberge einen Diavortrag von Projektleiter Christoph.
Brombeerhecken entfernen
Julia entfernt Brombeerhecken Montag um 6:15 Uhr war Aufstehen angesagt, nach 7:30 fuhren wir dann per Fahrrad in den Wald von Nebel. Dort befreiten wir im Vorjahr vom BWP gepflanzte Bäumchen von überwuchernden Brombeeren (stachelige Angelegenheit!) und amerikanischer Traubenkirsche und markierten kaputte Bäumchen. Das Wetter brachte zuerst Nebel, dann Regen und auch kurz Sonne. Das Mittagessen wurde uns von Restaurant gesponsert und an die Arbeitsstelle gebracht. Danach ersetzten wir abgestorbene Laubbäume durch neue Pflanzen (Ahorn, Birke, ...). Gegen 17 Uhr wieder Radtour zur Unterkunft. Abends spielte ein Teil der Gruppe UNO, was lustig und hektisch wurde. beim Pflanzen
Laubbäume pflanzen Am Dienstag gabs 3 Arbeitsgruppen, meine Gruppe bekämpfte bei Wind mit Nieselregen Brombeerhecken und Traubenkirsche (nach Blausäure duftend), die Pflanzungen vom Vorjahr überwucherten. Zum von Restaurant gesponserten Mittagessen fuhren wir zur anderen Gruppe. Bei inzwischen trockenem Wetter unterstützen wir dann die Pflanzgruppe und ersetzten tote Laubbäumchen (u.a. Kaninchenverbiss) durch neue Pflanzen. Laubbäume pflanzen
Christoph mit Schulklasse Der Mittwoch wurde wunderschön sonnig! In 2 Gruppen aufgeteilt machten wir uns an die Arbeit. Meine Gruppe ersetzte weiter ausgefallene Pflanzen, die anderen kämpften gegen Brombeeren. Wir bekamen Besuch von einer 4. Schulklasse aus Kiel, die mit uns im Schullandheim wohnte und eine Weile begeistert beim Pflanzen half. Hilfe von Schülerinnen
Pause bei Sonne Die Mittagspause nutzten wir zum Besuch der Aussichtsdüne und einer kurzen Radfahrt zum Strand. Dann bekamen wir sehr leckeres Essen mit Kuchen und Getränk vom Bäcker Schult gebracht, danke!! Sanddüne am Strand
Pause bei Sonne Per Rad wechselten wir den Einsatzort und entfernten an einem Weg Nähe Vogelkoje Traubenkirschen. Beim Abendessen schenkte uns die Schulklasse als Dank für die Pflanzaktion 3 Meter Mars, einen kleinen Stoffseehund und eine Geldspende fürs Projekt, vielen Dank! Nicht zu vergessen die Einladung zu ihrer Disco am Abend, für die wir aber keine Zeit hatten, da wir zu einer interessanten Sonderführung im Öömran Hüs (Kapitänshaus von 1736) nach Nebel radelten. Julia mit Traubenkirsche
Besuch vom Förster Bei teils starkem Regen entfernten wir am Donnerstag weiter Traubenkirschen. Nach 11 wurde es trocken und Deutschlands nördlichster Förster kam und unternahm mit uns eine Radexkursion zur Aussichtsdüne. Dann weitergearbeitet, zum Mittag gab es heute dann doch noch die berühmte Bergwaldsuppe überm Feuer. Allerdings recht spät, da das Feuer mit nassem Holz einige Probleme bereitete und erst Rainers Sonnenhut als Brennmaterial half. Feuer machen
mit Fahrrad zur Arbeit Auf dem Heimweg riss meine Fahrradkette, so gings im BWP-VW-Bus heim. Die auf Amrum geliehenen Fahrräder hatten leider schlechte Qualität, so dass wir am Ende der Woche mehrere defekte Räder (Platten, gerissene Ketten, defekte Bremse) hatten. Abends Diskussionsrunde zum Thema Nachhaltigkeit (Ernährung, Verkehr, Wasser, Energie). Gruppenfoto
Wattwanderung In 3 Gruppen aufgeteilt arbeiteten wir am Freitag bei Regenschauern weiter. Bis kurz vor 11 entfernte ich wieder Traubenkirschen. Um 12:15 Uhr starteten wir bei schönem, aber windigem Wetter an der Jugendherberge mit Wattführer zu einer kleinen Wattwanderung in Ufernähe, bei der wir allerlei über das Leben im Watt erklärt bekamen. Doris legte sich dabei kurz unfreiwillig in den Schlick. Wattwanderung
Aussicht Über eine Aussichtsdüne und an einem See in den Dünen vorbei ging es wieder heim. Die Arbeit endete mit Werkzeug putzen und VW-Bus beladen.
Der Ausklang der Projektwoche fand am Abend in der Kneipe blaue Maus statt.
Dünensee
Heimfahrt auf Schiff Am Samstag fuhren wir (ca. die Hälfte der Gruppe) bereits mit der 7:30 Uhr-Fähre bei ruhiger See und Sonnenschein nach Dagebüll, um von dort die teils lange Heimreise per Bahn zu beginnen. Eine ganz tolle Bergwaldprojektwoche auf Amrum war viel zu schnell vorbei. Angesichts der grossen Zahl von Anmeldungen auf der Warteliste hatten wir Glück, dabei gewesen zu sein. Auch das Wetter war sehr gut, zumal es in dieser Woche in anderen Teilen Deutschlands Dauerregen, Überschwemmungen und sogar Schnee gab. Blick zurück
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