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Am 11.6.2000 reisten 20 gutgelaunte Männer und Frauen per Bahn und Bus nach Österreich, um an einer Woche Bergwaldprojekt (BWP) in Gries teilzunehmen.
Die Gruppe aus Deutschland, Österreich, Schweiz und der Ukraine war wie immer bunt gemischt: so wollten u.a. ein Student, ein Polizist, eine Kinderkrankenschwester und mehrere Informatikfachleute verschiedenen Alters etwas für die Natur tun.
Ein paar Teilnehmer waren das erste Mal dabei, andere konnten schon von mehreren Projektwochen erzählen.
Empfangen wurden wir vom Projektleiter Karl, die leckeren Essen in unserer Unterkunft (Tiroler Hütte) zauberte Eva für uns.
Am ersten Arbeitstag (12.6.) wurden wir in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe durfte Bäumchen pflanzen, meine Gruppe war zur Waldpflege eingeteilt.
Mit Handsäge bewaffnet sorgten wir dafür, dass zu dicht stehende Bäume entfernt wurden und kleine Baumgruppen entstehen. Dies soll dem Wald mehr Stabilität bringen, im Winter kann sich der Schnee besser verteilen und es kommt wieder Licht auf den Boden, so dass dort auch wieder etwas wachsen kann, was die Erosionsgefahr verringert. Als Mittagessen wurde eine Suppe über dem offenen Feuer gekocht. Nachmittags gabs dann noch eine kleine interessante Exkursion mit Karl am Bach entlang, abends einen Diavortrag.
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