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Eingang Zivilschutzanlage

Bergwaldprojekt Maladers 2005

Graubünden, Schanfigg
2. Woche 24.-30.4.2005

Dokumentation von Ulrich S.
Arbeiten: Schlagräumung, Pflanzung

Teil von Maladers Pflanzung Haldenwald
am Haldenwald Am Sonntagnachmittag zog unsere aus 5 Deutschen, 9 Schweizer/innen bestehende Gruppe in die Unterkunft der kommenden Woche ein: die Zivilschutzanlage unterm Schulhaus von Maladers oberhalb von Chur. Nach der Vorstellungsrunde im Freien hielt Projektleiter Martin den Einführungsdiavortrag im Schulhaus, darauf folgte das erste gute Essen von Köchin Sila.
Schlagräumung im Haldenwald Schlagräumung, Michael,Marion,Traugott
Schlagräumung, vorne Traugott Montag früh (7:20Uhr) machten wir uns in 2 Gruppen zur Arbeit auf. Meine Gruppe war zur Schlagräumung im Haldenwald bei Maladers eingeteilt. An recht steilem Hang räumten wir viele Äste beiseite und stapelten sie vor Baumstöcken zu Haufen.
Durch das entfernen der Äste kommt Licht auf den Boden, dies gibt der Naturverjüngung der Bäume eine Chance, und man kann dort neu pflanzen. Das Wetter mit teils leichtem Regen war zum Arbeiten gut. Um 17:30 waren wir wieder in unserem Bunker.
Isabella Kochen der Mittagssuppe, Isabella,Sebastian
Schlagräumung, Tina Am nächsten Tag waren wir wieder im Haldenwald, ein Teil räumte zuerst weiter Äste weg, andere pflanzten schon kleine Lärchen, Ahorn, Holunder auf die geräumten Hangflächen. Die Sonne zeigte sich rechtzeitig zur Mittagssuppe, danach wurde weiter gepflanzt und einzelne Bäume mit Einzelschutzbauten vor Wildverbiss geschützt.
Beeindruckt hat uns, welche Wucht und Geschwindigkeit ein rollendes Holzstammstück an dem steilen Hang entwickeln kann. Daher ist wichtig, am Hang nicht übereinander zu arbeiten.
beim Pflanzen, Marion,Traugott Bau Einzelschutz, Traugott
Weg durch Eisenbahntunnel Mittwoch tauschten die Gruppen die Einsatzstelle, so gings mit Auto bis unterhalb von Lüen, dann liefen wir 600 Meter über Bahngleise und durch Tunnel der RHB-Linie Chur-Arosa (km 8-7,4) zur Einsatzstelle Eichenwald unterhalb der Bahn. Erst wurde bei der Bahn angerufen, ob kein Zug kommt. An teils noch steilerem Hang stand wieder Schlagräumung auf dem Programm, nachmittags bei leichtem Regen. im Bahntunnel Schlagräumung im Eichenwald
Pflanzloch graben, Marion Am Donnerstag waren beide Gruppen zusammen im Eichenwald unterhalb der RHB-Linie im Einsatz mit Schlagräumung, Pflanzung von Eichen und Vogelbeeren und dem Bau von Einzelschutz. Der Schutzwald ist wichtig, um mit seinen Wurzeln den Hang stabil zu halten und so die oberhalb verlaufende Bahnlinie vorm abrutschen zu sichern.
Nach dem Abendessen fuhren einige Teilnehmer unter der Leitung von Revierförster Urs nach Langwies, um dort ca. 30 frei laufende Hirsche zu bestaunen, die dort abends auf einer Wiese zum Gras fressen erscheinen. Ein toller Ausflug, ich konnte dabei auch noch die Erinnerung an meine Bergwaldprojektwoche in Langwies vor 3 Jahren auffrischen.
Schlagräumung, Stefanie Pause
Schlagräumung, Stefanie,Sebastian Freitag vormittag setzten wir die Arbeiten im Eichenwald fort, gegen 12 grillten wir Wurst etwas oberhalb von Lüen bei Sonnenschein und toller Aussicht auf schneebedeckte Gipfel.
Danach startete die von Urs geführte Exkursion mit vielen Erklärungen durch Wald bergab, bis wir an einen abgerutschten Hang über der Bahnlinie kamen, der gerade von Spezialbagger mit Holzverbauungen gesichert wird. Dort war es extrem steil, wir waren froh über ein gespanntes Drathseil, das uns den Abstieg bis zum Weg an der Bahnline ermöglichte. Das Auto brachte uns zurück zur Unterkunft.
Pause Wanderung
Verbauung an Hangrutsch Nach dem guten Abendessen im Freien klang die tolle Bergwaldprojektwoche in der Kneipe Strela in Maladers aus. Auf dem Weg dorthin umschwirrten uns viele Maikäfer.
Am Samstag verliesen wir Maladers nach dem Putzen der Zivilschutzanlage bei Sonne um 9:30 mit dem Bus nach Chur, um von dort mit dem Zug heimzufahren.
Berge kurz vor Abreise
Wieder war eine tolle Woche im schweizer Bergwald vorbei. Vielen Dank an Urs für das Schanfigger Bsatzigpüntel, an Martin für die gute Leitung, Sila für das gute Essen und an alle Teilnehmer, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben.
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