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Am nächsten Morgen ist es endlich soweit, der erste Arbeitseinsatz. Auf dem Programm steht Rottenpflege, also Bäume fällen. Moment, Bäume fällen??
Ich wollte doch was für den Wald tun und ihn nicht vernichten! Urs erklärt uns, dass die Bäume in Kleingruppen (Rotten) wiederstandsfähiger gegen Wind und Schnee sind, und so auch wieder Licht auf den Boden kommt.
In einer nahen Waldfläche mit altem Bestand wird der Unterschied klar: grosse, dicht stehende Bäume, auf dem dunklen Boden wächst nichts. Die Bäume bestehen überwiegend aus kahlen Stämmen, erst ganz oben Nadeln.
Ein grosser Sturm, und der ganze Wald wird am Boden liegen. Da sehen unsere Bäume nach der Rotttenpflege wirklich besser aus! Die zu fällenden Bäume werden einen Meter über dem Boden abgeschnitten, der stehenbleibende Stock wird entrindet.
So hat der Borkenkäfer keine Chance und der Schnee wird besser am Hang gehalten.
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