KBS 134 KIEL-HUSUM

1. Geographie
Die Strecke führt von Kiel nach Westen nach Rendsburg. Von dort bis Jübek ist sie mit der Strecke Neumünster-Flensburg identisch. Von Jübek bis Husum läuft Strecke in süd-westlicher Richtung.

2. Geschichte
Der älteste Abschnitt ist der von Oster-Ohrstedt nach Husum, der am 25. Oktober 1854 durch die Flensburg-Husum-Tönninger Eisenbahngesellschaft eröffnet wurde. Am gleichen Tag ging der Abschnitt Oster Ohrstedt-Klosterkrug-Rendsburg der Schleswigschen Eisenbahn in Betrieb.
Am 29. Dezember 1869 wurde die Neubaustrecke Oster-Ohrstedt-Jübeck-Owschlag eröffnet und die alte Strecke stillgelegt. Am 5. November 1884 ging die FHTE in die Schleswigsche Eisenbahn auf. Am 5. November 1884 wurde die SE verstaatlicht. Der Abschnitt Kiel-Rendsburg wurde am 15. Oktober 1904 durch die Reichsbahn eröffnet. Seit 5. November 2000 fährt nach gewonnener Ausschreibung die Nord-Ostsee-Bahn im Regionalverkehr.

3. Streckenbeschreibung
Unser Zug verlässt den Kieler Hauptbahnhof zusammen mit der Flensburger Strecke. Im ohne Halt durchfahrenen Bahnhof Kiel Hassee trennen sich die beiden Strecken. Ferner zweigt hier die mitlerweile stillgelegte Nebenbahn nach Kiel West ab. Ein Betrieb mit eigener Werklok, der Kesselwagen ausbessert, sorgt  in Kiel Hassee für Güteraufkommen. Die nächste Station ist die aufgelassene Haltestelle Russee. Hier zweigte ein Anschlußgleis zu einer Kalk-Sandstein Fabrik ab. Der Haltepunkt Kiel-Mettenhof wird ebenfalls ohne Halt durchfahren. Er wurde erst nach dem 2. Weltkrieg eröffnet und wie die meisen im Rahmen des Regional-Schnell-Bahn Projekts 1987 wieder aufgelassen. Ebenso ohne Halt werden der ehemalige Bahnhof Melsdorf sowie die aufgelassenen Haltepunkte Flemhude und Achterwehr passiert. Unser nächster Halt ist der erst im November 2000 wiedereröffneten Haltepunkt Felde, früher Bahnhof Brandsbek. Hier zweigte von 1940 bis 1945 eine von der Kriegsmarinewerft Kiel betriebene Strecke zum Flemhuder See ab. Es folgen die ehemaligen Stationen Kronsburg, Ostenfeld (Kr Rendsburg) und Schülldorf. Alle diese Stationen sind bis auf das Streckengleis komplett zurückgebaut. Im ebenso ohne Halt durchfahrenen Osterrönfeld mündet unsere Strecke in die Strecke Neumünster-Flensburg. Num wird die Rendsburger Hochbrücke passiert. Aus Belasungsgründen ist sie zur Zeit nur eingleisig befahrbar. Nach durchfahren der  bekannten Schleife hält unser Zug in Rendsburg. Im Betriebsbahnhof Büdelsdorf zweigte die stillgelegte Strecke nach Husum ab. Nachdem der aufgelassene Haltepunkt Alt Duvenstedt passiert ist, erreichen wir Owschlag, wo die alte Strecke nach Oster-Ohrstedt abzweigte. Hier bestand bis in die 50er Jahre Anschluß an die Eckernförder Kreisbahn nach Eckernförde. Der ehemalige Haltepunkt Lottorf wird durchfahren und unser Zug erreicht Schleswig. Hier begannen die heute stillgelegten Strecken nach Süderbrarup, nach Satrup und nach Friedrichstadt der Schleswiger Kreisbahn, heute Verkehrsbetriebe Kreis Schleswig-Flensburg. Nachdem der aufgelassene Bahnhof Schuby durchfahren ist, erreicht der Zug Jübeck. Hier verlassen wir die Hauptstrecke in westlicher Richtung. Die ehemaligen Haltestellen Sollbrück und Ahrensviöl, der Bahnhof Oster Ohrstedt, der Haltepunkt Wester Ohrstedt und die Haltestelle Schwensing sowie der Haltepunkt Rosendahl sind aufgelassen und werden ohne Halt durchfahren. Sie wurden wie viele kleine Stationen bei der Einführung der Regionalschnellbahn 1987 stillgelegt um die Fahrzeiten zu verkürzen. Unser Zug hält erst wieder im Bahnhof Husum.

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