1. Geographie
Die Strecke führt von Husum durch die flache
Marsch über Tönning durch die Halbinsel Eiderstedt nach Bad St
Peter Ording.
2. Geschichte
Am 25. Oktober 1854 wurde die Strecke Husum-Tönning
von der Flensburg-Husum-Tönninger Eisenbahngesellschaft eröffnet.
Die FHTE ging am 24. Oktober 1865 in die Schleswigsche Eisenbahn AG auf,
welche am 5. November 1884 verstaatlicht wurde. Von Tönning fuhr ab
1. Juni 1886 eine Fähre über die Eider nach Karolinenkoog. Am
15. Oktober 1892 wurde der Abschnitt Tönning-Garding durch die Reichsbahn
eröffnet. Am 24. Juni 1932 wurde der Abschnitt Garding-St Peter Ort
eröffnet, die Verlängerung nach Bad St Peter Ording ging genau
einen Monat später in Betrieb. Am 5. November 2000 übernahm die
Nord-Ostsee-Bahn
den Betrieb nach gewonnener Ausschreibung.
3. Streckenführung
Unser Zug verläßt den Bahnhof Husum
auf der Strecke nach Hamburg. Am Abzweig Platenhörn
zweigen wir von der Hauptbahn ab auf die Halbinsel Eiderstedt. Im Rahmen
von Umbauarbeiten wurde die Gleisverbindung im Abzweig ausgebaut, so daß
Züge aus St. Peter das Hamburger Streckengleis als Falschfahrt befahren.
Kurz nach der Abzweigstelle durchfährt der Zug den aufgelassenen Haltepunkt
Platenhörn und 4,5 Kilometer später den zum Haltepunkt zurückgebauten
und mitlerweile ebenfalls aufgelassenen Haltepunkt Büttel (b Husum)
bevor er der Bedarfshaltepunkt Witzwort erreicht. Es folgt der zum Bedarfshaltepunkt
degradierte ehemalige Bahnhof Harblek. Diese beiden Stationen werden alternierend
bedient um die Fahrzeiten zu halten. Trotzdem wird bei Bedarf auch außerhalb
der Kursbuchzeiten gehalten. Nach kurzer Fahrt folgt der Bahnhof Tönning.
Der Bahnhof ist als Kopfbahnhof angelegt, geradeaus gehen die Schienen
in den Hafen, welcher aber nicht mehr bedient wird.