KBS 146 KIEL HBF-FLENSBURG

1. Geographie
Von Kiel aus führt die Strecke in nördlicher Richtung durch den Dänischen Wohld, über Eckernförde und durch die Landschaft Angeln nach Flensburg

2. Geschichte
Der Abschnitt Kiel-Eckernförde wurde am 1. Juli 1881 von der Kiel-Eckernförde-Flensburger Eisenbahn Gesellschaft eröffnet. Am 21. Dezember 1881 folgte der Abschnitt von Eckernförde nach Flensburg Kieler Bahnhof. am Hafendamm. Im Jahr 1885 wurde die Strecke durch Zuschütten eines Teils des Südhafens zum 1884 eröffneten Staatsbahnhof verlängert. Zum 1. Juli 1903 wurde die Strecke verstaatlicht. Im Jahr 1927 wurde die Strecke in den neu gebauten Bahnhof außerhalb der Stadt verlegt.

3. Streckenführung
Die Fahrt beginnt im Kieler Hbf welcher in einer scharfen Rechtskurve zusammen mit der Rendsburger Strecke in nördlicher Richtung verlassen wird. Im für den Personenverkehr geschlossenen Bahnhof Kiel Hassee trennen sich die beiden Strecken. Ferner mündet hier eine Verbindungskurve aus Meimersdorf ein. Hier hat die Maschinenfabrik Koch ihren Sitz, welche uA Kesselwagen ausbessert. Kurze Zeit später wird die aufgelassene Haltestelle Kronshagen passiert. Im folgenden Bahnhof Suchsdorf zweigt die Strecke nach Kiel Wik von Seehafen Kiel ab. Seit November 2000 halten hier wieder Personenzüge. Kurz hinter dem Bahnhof beginnt die Steigung hinauf zur Levensauer Hochbrücke, auf der unserer Zug den Nord-Ostsee-Kanal überquert. Direkt vor der Brücke lag der 1953 aufgelassene Haltepunkt Levensau.


218 173 überquert den Nord-Ostsee-Kanal  (03.02.01)
Am Ende der nördlichen Rampe liegt der Bahnhof Neuwittenbek, der ohne Halt durchfahren wird. Hier zweigt die Kleinbahn Neuwittenbek-Voßbrook von Seehafen Kiel nach Kiel Friedrichsort ab. Der nächste Halt ist Gettorf. Güterverkehr gibt es keinen mehr. Hier zweigte von 1918 bis 1932 eine Nebenbahn der Eisenbahngesellschaft Dänischer Wohld Richtung Stohl an der Ostseeküste ab. Neun Kilometer später passiert der Zug den aufgelassenen und zurückgebaten Bahnhof Altenhof (Schleswig) direkt an der Eckernförder Bucht. Kurz darauf folgt der Bahnhof Eckernförde. Der Güterverkehr ist eingestellt, die meisten Nebengleise und die Hafenbahn abgebaut. Bis in die 50er Jahre zweigten hier die Strecken nach Kappeln und Owschlag der Eckernförder Kreisbahn ab. Von den Schmalspuranlagen ist nichts mehr erhalten. Im Berufsverkehr enden hier Zusatzzüge aus Kiel. Kurz hinter Eckernförde lag die Rosseerweg. Der nächste Halt ist Rieseby bevor unser Zug über die Schleibrücke Lindaunis fährt. Diese Klappbrücke teilt sich die Bahn mit dem Straßenverkehr. Der direkt hinter der Brücke liegende ehemalige Bahnhof Lindaunis wird ebenso wie der kurz darauf folgende Haltepunkt Fahrtoft ohne Halt durchfahren. Unser Zug kommt erst wieder in Süderbrarup zum Halten. Hier besteht an einigen Tagen im Sommer Anschluß an die Museumsbahn nach Kappeln. Die Strecke nach Schleswig der ehemaligen Schleswiger Kreisbahn ist stillgelegt und abgebaut. Süderbrarup wird im Güterverkehr durch die Angelnbahn von Flensburg aus bedient. Der ehemalige Bahnhof Mohrkirch-Osterholz wird nicht mehr bedient, der Zug hält erst wieder in Sörup. Hier konnte bis 1938 in einen Zug der Flensburger Kreisbahn nach Satrup oder nach Rundhof umgestiegen werden. Die ehemalig Haltestelle Winderatt wird ohne Halt durchfahren. Im kurz darauf folgenden, zum Haltepunkt degradierten, Bahnhof Husby halten seid November 2000 wieder Personenzüge. Es folgt der ehemalige Bahnhof Maasbüll (Angeln) bevor unsere Endstation Flensburg erreicht wird, wo in Richtung Rendsburg und Dänemark umgestiegen werden kann..