Playmobil - Projekt und Projektion.

Innovation und Deutung der Playmobilfigur.

(Magisterarbeit im Fach Soziologie)

Vorwort

"Playmobil?! Äh, ...?" sagten fast alle, denen ich in den letzten Monaten die Frage nach dem Thema meiner Magisterarbeit beantwortete. Darauf folgte in aller Regel eine Pause, die nicht entstand, weil Playmobil unbekannt war - das kam nie vor - , sondern in der meine Gesprächspartner sich darüber klar zu werden versuchten, ob ich sie auf den Arm nehmen wolle. Nachdem ich die Ernsthaftigkeit meiner Absichten beteuert hatte, bezogen meine Gegenüber Stellung in einem von zwei Lagern: im einen war man schnell überzeugt und begann begeistert, Playmobilgeschichten aus der Kindheit zu erzählen - etwa, wie einmal das Piratenschiff in Brand gesetzt worden war, um die Seeschlacht überzeugender zu gestalten und was die Eltern davon hielten.

Im anderen Lager blieb man skeptisch, fragte nach meinem Studienfach und kommentierte meine Antwort typischerweise kopfschüttelnd mit Antworten wie: "Die Soziologen wieder ...", was sich wohl in etwa so übersetzen lässt, dass "die" ja nun bekanntlich zu so ziemlich allem im Stande seien.

Letzteres entspricht ziemlich genau meinem Verständnis von Soziologie als einer Wissenschaft, die überall dort mit Verständnisgewinn anwenden lässt, wo Menschen mittelbar oder unmittelbar im Spiel sind. Auch die Themenfindung nahm von hier aus ihren Anfang: in einem Gespräch mit Freunden zur Frage, um was sich Soziologen üblicherweise eher nicht kümmern, wurden zunächst Artefakte genannt, unter diesen dann scheinbar "banale" Artefakte - wie Playmobil (im Gegensatz zu beispielsweise: Atomreaktoren). Als ich dann erfuhr, dass sich zwar kaum Soziologen, wohl aber Künstler mit Playmobil auseinandersetzen, war ich erst amüsiert, dann fasziniert - die Beschäftigung der Künstler mit den "Männchen" schien mir ein deutliches Indiz dafür zu sein, dass an den unscheinbaren Spielzeugfiguren mehr "dran" sei, als man auf den ersten Blick glauben würde - und sich der Versuch lohnen müsste, die Figuren zum Sprechen zu bringen.

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0 Einleitung

0.1 Zur Themenwahl

[...] gerade das "Selbstverständliche" (weil anschaulich eingelebte) [pflegt] am wenigsten "gedacht" zu werden [...]. (Weber 1964: 24)

Playmobil kennt heute nicht nur jedes Kind, sondern auch die allermeisten Erwachsenen: die Figuren stiegen Anfang der 80er Jahre in die "top ten" - Marktführerklasse der deutschen Spielwarenbranche auf und sind seither von dort nicht mehr verschwunden; man wird fast in jedem Spielwarengeschäft auf die "Männchen" und ihr Zubehör treffen und in der überwiegenden Mehrzahl deutscher Kinderzimmer über sie stolpern.

Inzwischen ist die erste Benutzergeneration erwachsen geworden und aus ihren Reihen lassen sich Stimmen vernehmen, die die Figuren als "das Wichtigste, was unserer Generation passiert ist" (Illies 2001: 19), als "großes, gemeinsames Schlüsselerlebnis" (ebd.) bezeichnen. Derartige Wertschätzung ist nicht auf die Benutzer beschränkt, auch für die Herstellerfirma war Playmobil von vitaler Bedeutung, da die Figuren sie 1974 nicht nur aus einer ökonomisch schwierigen Lage retteten, sondern auch vom regionalen Kleinbetrieb zum global agierenden Marktführer aufsteigen ließen.

Playmobil ist damit quantitativ wichtig, weil es im Leben der meisten (deutschen) Menschen zumindest zeitweise eine Rolle spielt. Es ist auch qualitativ relevant, weil es sich bei dieser Rolle für manche Nutzer ebenso wie für die Herstellerfirma offensichtlich um eine wichtige handelt. Wenn ein Artefakt so massiert auftritt, dass es in biographischen Abschnitten (z. B. Kindheit) omnipräsent ist und ihm darüber hinaus von denen, die mit ihm zu tun haben, soziale Bedeutung zugesprochen wird, ist es sozial relevant und damit soziologisch interessant.

Was also weiss die Soziologie von Playmobil? Um es kurz zu machen: sehr wenig (s. Kap. 0.3). Dieser Tatbestand verweist (neben der Unsichtbarkeit von Selbstverständlichkeiten) auf einen blinden Fleck des Faches: seine Tendenz zur "Sachabstinenz" (Linde 1972: 79), die sich aus seiner Geschichte ableiten lässt. So hatten Artefakte in den Theorien der Gründergeneration von Soziologen wie Karl Marx, Emile Durkheim oder Georg Simmel durchaus ihren Platz (Rammert 1998: 11, Degele 2002: 11), fielen aber tendenziell den Bemühungen zum Opfer, das Profil der jungen Wissenschaft zu schärfen (Degele 2002: 7, 11). Auf diesen Sachverhalt passt Lindes Begriff von der "Exkommunikation" (Linde 1972: 78) der Dinge aus der Soziologie.

Aus dieser Bestandsaufnahme ergibt sich die Anschlussfrage: Was könnte die Soziologie über Playmobil wissen? Der Prozess der Etablierung von Soziologie als Wissenschaft war gefolgt von einer bis heute anhaltenden Erweiterung des Fokusses, als deren Ausdruck die zahlreichen Bindestrichsoziologien verstanden werden können. Nähern sich Soziologen heute Artefakten, so ist dies erstens immer noch keineswegs eine Selbstverständlichkeit, zweitens geschieht dies aus spezifischen Blickwinkeln, die sich grob zwei Richtungen zuordnen lassen.

Erstens der Techniksoziologie, die nach der gängigen Definition von Rammert (1988: 724ff) mit einem dreistrahligen Technikbegriff entlang der Aspekte Materialität, Handlung und Wissen (Degele 2002: 19) operiert. Artefakte werden hier als materialisierte Technik in den Blick genommen, sie sind technische Artefakte. Der techniksoziologische Blick wandert dann mit der Frage, was Technik mit Menschen "tut", vom Artefakt zum Benutzer, oder er nimmt den umgekehrten Weg und wandert mit der Frage, was Menschen mit Technik tun, vom Benutzer zum Artefakt (Degele 2002: 9).

Zweitens sind kulturalistische Herangehensweisen zu nennen. Hier werden Artefakte weniger als Form von Technik, sondern eher Technik als eine Form von Artefakten begriffen, Artefakte wiederum als Subkategorie der Dinge. Im Zentrum des Interesses stehen aber nicht derartige Klassifizierungen, sondern eine soziale Funktion der Artefakte: als Bedeutungsträger. Artefakte werden mit Bedeutungen aufgeladen, aus denen sich ihre Rolle in sozialen Prozessen wie Identitätsbildung oder Distinktion ergibt - beispielsweise als Statussymbol.

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0.2 Fragestellung, Aufbau & Methodik

Da zu Playmobil kaum wissenschaftliche Quellen vorliegen, hat die vorliegende Arbeit notwendigerweise explorativen Charakter, ihr Anliegen ist dementsprechend basal: gesellschaftswissenschaftliches Wissen über Playmobil zu schaffen.

Ausgangspunkt ist eine Entselbstverständlichung des für viele "anschaulich eingelebten" (Weber 1964: 24) Artefakts Playmobilfigur, die sich entlang der beiden oben ausgemachten Zugangsweisen der Soziologie zu Artefakten bewegt. Aus diesen Zugängen ergeben sich die zwei Teile dieser Arbeit, die chronologisch geordnet sind.

0.2.1 Teil 1: Technikgenese

Artefakte "sind" nicht einfach, sie haben Herkunft und Geschichte. Im ersten Teil sollen die Figuren daraufhin befragt werden, wozu die techniksoziologische Perspektive sozialkonstruktivistischer Technikgeneseforschung herangezogen wird.

Dazu wird zunächst in Kapitel 1.1 Social Construction of Technology (kurz: SCOT) als verwendete Theorie eingeführt und kritisch diskutiert, bevor mit Kapitel 1.2 der empirische Teil, also die Rekonstruktion des Technikgeneseprozesses folgt.

Die Wahl von SCOT als theoretischem Rahmen geht darauf zurück, dass diese Theorie den Anforderungen der zu leistenden Untersuchung in drei Punkten entsprach: erstens sollte die Entstehung von Playmobil untersucht werden; SCOT ist als technikgenetisch ausgerichtete Theorie dafür gut geeignet. Zweitens die Quellenlage: da kaum Quellen zur Genese der Playmobilfiguren vorlagen, musste empirisch und in grosser Nähe zu den Akteuren gearbeitet werden; SCOT wurde als "heuristical device" (Bijker 1995: 17) für empirische Anwendungen im Bereich Technikgenese konzipiert und ist u. a. wegen seiner klaren Methodik sehr gut anwendbar. Im Prinzip "follow the actors" (Bijker 1995: 46) liegt drittens eine wesentliche Stärke von SCOT.

0.2.2 Explikation: Playmobil als Technik

Dass Playmobil als Technik aufgefasst wird, kann auf den ersten Blick kontraintuitiv scheinen, da man bei "Technik" eher an Artefakte wie Autos oder Werkzeugmaschinen denken mag. Auf einer ebenso intuitiven Ebene läßt sich entgegnen, dass Playmobil hochtechnisch hergestellt wird und diese Herstellung entsprechend hohe technische Kompetenz erfordert. Weiterhin zeigt ein Blick auf die den Patentschriften beiliegenden technischen Zeichnungen (Abb. 24 & 25, S. 43), dass die Figuren sich durch komplex konstruierte Mechanik auszeichnen.

Auf techniksoziologischer Ebene ist festzustellen, dass Rammerts dreistrahliger Technikbegriff (Rammert 1988: 724ff) auf Playmobil anwendbar ist. So steht erstens die "künstliche Hervorgebrachtheit" (Rammert 1988: 725) der Figuren außer Frage, diese Materialität ist zudem zweitens, wie im ersten Teil zu zeigen sein wird, (auch) das Resultat von Ingenieurswissen bei Erfindung und Produktion. Drittens wird Playmobil auch "in soziale Handlungszusammenhänge zur Steigerung ausgewählter Wirkungen eingebracht" (ebd., Hervorhebung vom Verfasser) - etwa, wenn Eltern ihren nörgelnden Kindern nicht nur gut zureden, sondern ihnen auch Playmobilfiguren in die Hände drücken, damit endlich wieder Ruhe in der guten Stube einkehrt.

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0.2.3 Teil 2: Projektionen

Artefakte sind mehr als nur ihre Entstehungsgeschichte: sie gewinnen, einmal in Verkehr gebracht, Bedeutung und sie funktionieren auf eine bestimmte Art und Weise; in aller Regel hängt beides zusammen. Im zweiten Teil der Arbeit (Kap. 2) soll daher aus einer kulturalistischen Perspektive dem Charakter der Figuren als Bedeutungsgegenstand nachgegangen werden. Wie im Technikgeneseteil geschieht dies, indem relevanten Akteuren (jetzt allerdings verstanden als: Diskursteilnehmer) gefolgt wird, ohne dass die Evaluation ihrer Standpunkte im Vordergrund stünde. Gestellt wird vielmehr die Doppelfrage nach Funktion und Bedeutung von Playmobilfiguren: Was "tun" und was bedeuten sie?

Dazu soll den deutenden Playmobildiskursen der Diskursteilnehmer gefolgt werden, soweit sie Systemen zugerechnet werden können, die (auch) mit der Verfertigung von Selbstbschreibungen von Gesellschaft befasst sind: in diesem Falle Wissenschaft und Kunst. Die Gliederung des zweiten Teils in zwei Blöcke folgt den unterschiedlichen Klassen von Deutungen der Figuren (s. Kap. 0.2.4 .). Der Wiedergabe und Interpretation der Diskursbeiträge wurden, soweit dies zum Verständnis nötig schien, knappe Kontextualisierungen oder theoretische Interpretationsansätze vorangestellt.

Der Untersuchungszeitraum beginnt mit der Markteinführung von 1974 als angenommenem Endpunkt der Technikgenese und erstreckt sich bis in die Gegenwart. Der lange Betrachtungszeitraum verbietet einerseits eine ähnlich gründliche Abdeckung wie im Technikgeneseteil; andererseits liegen nicht so viele Deutungen vor, dass nicht wenigstens eine repräsentative (für den Playmobildiskurs der jeweiligen Systeme - nicht etwa für den Gesamtdiskurs der Systeme oder gar von Gesellschaft) Selektion möglich gewesen wäre.

 0.2.4 Explikation: Projektionen

Die zugewiesenen Bedeutungen werden als Projektionen verstanden, weil sie deutend über den realen Charakter der Figuren als Spielzeug oder technischer Gegenstand hinausgehen: wenn unbelebte Spielzeugfiguren von Betrachtern als "Persönlichkeiten" oder neutrale Spielzeugfiguren als Symbole von Sozialität wahrgenommen werden, so verweisen diese Wahrnehmungen vor allem auf das aktive Auge des Betrachters, der den Betrachtungsgegenstand mit Bedeutungszuschreibungen füllt, die ihren Ursprung eher im Betrachter denn im Betrachteten haben und ergo Projektionen genannt werden können. Dabei werden zwei Klassen von Projektionen unterschieden, die aus zwei unterschiedlichen Wahrnehmungsmodi abgeleitet werden.

Deren erster ist Wahrnehmung der Figuren (Kap. 2.2): der Blick des Betrachters wandert zu den Figuren und bleibt bei ihnen, konstruiert für sie aber Eigenschaften, die sie realiter nicht haben - Persönlichkeit etwa. Zweitens Selbstwahrnehmungen (Kap. 2.3): der Blick des Betrachters wandert von den Figuren wieder zurück zu (seiner Wahrnehmung von) sich selbst oder seiner (Wahrnehmung von) Gesellschaft, die er in den Figuren symbolisch angedeutet oder sogar repräsentiert sieht.

© Christian Haug (haug@neurolabor.de) 2003. Verwendung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung des Autors.

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Literaturhinweise:

Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

0.1 Zur Themenwahl

0.2 Fragestellung, Aufbau & Methodik

0.2.1 Teil 1: Technikgenese

0.2.2 Explikation: Playmobil als Technik

0.2.3 Teil 2: Projektionen

0.2.4 Explikation: Projektionen

0.3 Quellenlage & Forschungsstand

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1 Das Playmobil-Projekt: Technikgenese

1.1 Theoretischer Rahmen

1.1.1 Spielarten des Konstruktivismus

1.1.2 SCOT 1: Die "Paten"

1.1.2.1 The Strong Programme

1.1.2.2 The Empirical Programme of Relativism (EPOR)

1.1.3 Anforderungen

1.1.3.1 Gegenstandsbereich und epistemologischer Status

1.1.3.2 Empirie und Theorie

1.1.3.3 Dekonstruktion

1.1.3.4 Wandel & Dauer

1.1.3.5 Seamless Web

1.1.2 Begriffe

1.1.2.1 Relevante soziale Gruppen

1.1.2.2 Exkurs: Zum Beispiel: ein Missverständnis

1.1.2.3 Interpretative Flexibilität

1.1.3.4 Exkurs: Zum Beispiel: "Harte Kerle" damals und heute

1.1.3.5 Schließung

1.1.3.6 Stabilisierung

1.1.3.7 Two Aspects of One Process?

1.1.3.8 Exkurs: Zum Beispiel: Missing Groups

1.1.3.9 Wider Context

1.1.3 Opening the Black Box and Finding It Empty?

1.1.3.1 Missing Groups

1.1.3.2 Exkurs: Elternstimmen

1.1.3.4 Blinde Flecke: Technikfolgen und -evaluation

1.1.3.5 Diskussion & Konsequenzen

1.2 Empirie: SCOP - The Social Construction of Playmobil

1.2.1 Setting the Stage

1.2.1.1 Kunststoffverarbeitende Industrie

1.2.1.2 Geobra

1.2.2 Problemrahmen

1.2.2.1 Ausgangslage: Probleme der 60er

1.2.2.2 Fazit: Problemnetzwerk

1.2.3 Paradigmenwechsel: Von der Fahrzeugserie zur Figurenserie

1.2.3.1 Entwicklungsvorgaben

1.2.3.2 Umdeutung

1.2.3.3 Fazit: Interpretative Flexibilität

1.2.4 Von Fisher Price zur Bewegungsfigur: Der Prototyp

1.2.4.1 Relevante soziale Gruppen, Akteure & Problemdefinitionen

1.2.4.2 Bewegung

1.2.4.3 Rollentauglichkeit und Anschlussfähigkeit

1.2.4.4 Größenprobleme

1.2.4.5 Fazit: Funktion, Schließung, Stabilisierung

1.2.5 Von der Bewegungsfigur zur Kinderfigur: Die erste Generation

1.2.5.1 Funktion und Design

1.2.5.2 Realismus und Impressionismus

1.2.5.3 Werkstoff

1.2.5.4 Gesicht

1.2.5.5 Greifen lernen

1.2.6 Von der Kinderfigur zur Systemfigur: Die zweite Generation

1.2.6.1 Mechanische Anschlussfähigkeit: Von Mützen und Pferden

1.2.6.2 Ästhetik & Phantasie: Knöpfe

1.2.6.3 Laufen lernen

1.2.6.4 Zusammenfassung dritte & vierte Generation

1.2.4.5 Fazit

1.2.7 Patentierung: Die virtuelle Figur

1.2.7.1 Zerlegbarkeit

1.2.7.2 Beweglichkeit & Aussehen

1.2.7.3 Fazit: Destabilisierung

1.2.8 Firmenpolitik - Die Billigfigur

1.2.8.1 Firmenpolitik

1.2.8.2 Ölkrise

1.2.8.3 Exkurs: Patentanmeldung

1.2.8.4 Fazit: Wider Context

1.2.9. Markteinführung - Die Trendfigur

1.2.9.1 Händlerreaktionen

1.2.9.2 Fazit: Working

1.2.10 Differenzierung: Rolle & Identität - Die Marketingfigur

1.2.10.1 Differenzierung & Marketing

1.2.10.2 Technik

1.2.10.3 Fazit: Rolle und Identität

1.2.11 Fazit Teil 1

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2 Projektionen

2.1 Technikgenese vs. Projektion

2.1.1 Wahrnehmung und Wirkung

2.1.2 Technikgenese als unendliche Geschichte?

2.1.3 Konstruktion versus Projektion

2.1.4 Wahrnehmung und Selbstwahrnehmung als Projektion

2.2 Wahrnehmungen

2.2.1 Geschlecht

2.1.1.2 Persönlichkeit

2.1.2.3 Kultur & Kognition

2.1.2.4 Exkurs: Nur für Jungs?

2.1.2.5 Fazit

2.2.2 Alter: Spielfiguren vor Gericht

2.2.2.1 Play Big

2.2.2.1.1 Neuheit & Nachbildung

2.2.2.1.2 Wettbewerb

2.2.2.2 Play o.k.

2.2.2.2.1 Identität

2.2.2.2.2 Naturalismus

2.2.2.3 Kunst?

2.2.3 Fazit: Charakterbildung & Kultureller Status

2.3 Selbstwahrnehmungen: Kunst & Kritik

2.3.1 70er: Kapitalismus & System

2.3.1.1 Kontext

2.3.1.2 Kapitalismus & Phantasie

2.3.1.3 Exkurs: Empirische Anmerkungen

2.3.1.4 Gewalt & Entfremdung

2.3.1.5 Exkurs: Probleme der Sozialisationstechnik

2.3.1.6 Fazit: Playmobil als Mittel & Indiz kapitalistischer Indoktrination

2.3.2 80er: Medien & Lebenswelt

2.3.2.1 Kontext

2.3.2.2 Brückenobjekte

2.3.2.3 Simulation & Medienrealität

2.3.3.4 Repetitionsmedien & Module

2.3.3.5 Mediale Ausdifferenzierung & Realitätsverlust

2.3.3.6 Exkurs: Medienspielzeug?

2.3.3.7 Fazit: Playmobil als Medialisierungssymptom

2.3.3 90er: Individuum & Generation

2.3.3.1 Kontext

2.3.3.2 Theorie: Funktion und Wirkung von Kunst

2.3.3.3 Fragestellung

2.3.3.4 Ralf Gemein: Rolle & Identität

2.3.3.5 Kiki Ahlers: Name und Identität

2.3.3.6 Men Rabe: Attrappe und Authentizität

2.3.3.7 Silke Lauffs: Objektivität & Simulation

2.3.3.8 Jorge Villalba-Strohecker: Original & Kopie

2.3.3.9 PlayArt!

2.3.3.9.1 Generation Playmobil

2.3.3.9.2 Play Hard

2.3.3.9.3 Plastikgesellschaft

2.3.4 Fazit

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2.4 Zusammenfassung

2.4.1 Fragestellung & Gliederung

2.4.2 Persönlichkeitswahrnehmungen

2.4.3 Selbstwahrnehmungen und Zeitzeichen

2.4.3.1 Wissenschaft und Gesellschaft

2.4.3.2 Kunst und Individuum

2.3.5 Fazit

3 SCHLUSS

3.1 Teil 1: Das Projekt Technikgenese

3.2 Teil 2: Projektionen

4 Literatur- und Quellenverzeichnis

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© Christian Haug (haug@neurolabor.de) 2003. Verwendung, auch auszugsweise, nur mit Zustimmung des Autors.