Musik und Literatur haben viel miteinander zu tun. Nicht nur gibt es Bücher über Musik, auch in der Musik spielt die Literatur oft eine große Rolle. Jeder Oper liegt ein Drama, ein Roman, eine Geschichte zugrunde, Gedichte werden vertont (buchjournal 05/09).
Manchmal bildet Musik in Romanen und Erzählungen den Hintergrund, um das Zeitgeschehen darzustellen (Glenn Miller - Sein Leben - Seine Musik) in unterhaltender, manchmal in biografischer Form ("Der Mann mit dem Fagott") und manchmal in fiktiver Form (Der Klavierstimmer). Häufig ist die Musik damit ein Mittel, um die Gefühlswelt der handelnden Personen erlebbar zu machen.
Im folgenden stelle ich einige Bücher zur Thematik vor. Wäre es nicht schön, wenn ich auf diese Weise den interessierten Leser dazu anregen könnte, sich das ein oder andere Buch sogar zuzulegen und Spaß und Freude an ihm zu haben ? Als Einstieg in die Thematik empfehle ich, den Artikel Literatur und Musik aus der Neuen Zürcher Zeitung zu lesen (insbesondere die letzten beiden Absätze).
Auf die Frage, wie sie die derzeitige Stellung von Musik und Literatur in der Gesellschaft sehe, antwortete Elke Heidenreich:
Die Bedeutung der Kunst wird völlig unterschätzt. Bildung - und nicht das nachschlagbare Wissen - ist das, was uns als Menschen in unserer Identität ausmacht und voneinander unterscheidet. Der Dirigent Zubin Mehta hat uns Europäern gesagt: Schützt ja eure Oper! Wenn ihr die nicht hättet, wärt ihr Amerikaner. (buchjournal 05/09)