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Tipps, Lösungshilfen und Downloads aus der EDV-Trickkiste

 


Letztes Update dieser Seite: 8.2.2005

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Optimierung des USB-Mikrofons Plantronics, DSP-100

In diesem Beitrag geht es um ein USB-Mikrofon, das meines Erachtens sehr gut für die Spracherkennung geeignet ist: das DSP-100 der Firma Plantronics.
Hardwareseitig habe ich allerdings ein paar Schwächen an diesem Mikrofon vorgefunden, die auch die Erkennungsgenauigkeit beeinträchtigen. Diese Probleme lassen sich aber durch die nachfolgend beschriebene Modifikation entscheidend verbessern. (Dass solche Eingriffe auf eigenes Risiko geschehen und evtl. einen Garantieverlust bedingen, sollte eigentlich jedem klar sein.)

 

1. Verbesserte Positionierung des Mikrofons

Damit Sprachverarbeitungsprogramme sich optimal an den Sprecher anpassen können, ist es wichtig, dass solche Eigenschaften gleich bleiben, die die Qualität der vom PC erfassten Sprachdaten beeinflussen.

Solche Beeinflussungen finden nicht nur durch die Eigenschaften von Soundkarte und Mikrofon, sondern auch durch akustische Umgebungsbedingungen (Hall, Hintergrundgeräusche, etc.), die Verfassung des Sprechers (Müdigkeit, Atemwegserkrankungen, etc.) und durch die Positionierung des Mikrofons statt.

 

Auf Dauer kann eine deutlich verschlechterte Qualität der Sprachverarbeitung durch eine unpräzise, sich häufig ändernde Positionierung des Mikrofons verursacht werden.

Wie nebenstehendes Foto zeigt, besteht diese Gefahr beim DSP-100, da die Verbindung zwischen Mikrofon und Kopfbügel leider etwas wackelig geraten ist.

Schon eine sehr geringe Krafteinwirkung beeinflusst den Winkel zwischen Kopfbügel und Mikrofon, sodass der Abstand zwischen Mund und Mikrofon sich entscheidend verändert.

 

Wacklige Positionierung des Mikrofons vor der Modifikation

 

 

Dieser "Wackel-Effekt" ist durch das Spiel der schienenartigen Führung des Kopfbügelendes verursacht, welche zur Größenan- passung des Kopfbügels dient. An dieser Stelle bewirkt eine kleine Winkeländerung bereits eine erhebliche Veränderung des Mikrofonabstandes.

Zur Behebung dieses Problems drückt man die federnde Nase am Kopfbügelende mit einem geeigneten Gegenstand ein, sodass man den Kopfbügel aus der Führung ziehen und vom Rest des Mikrofons trennen kann.

 

 

 

Mit einer kleinen Handbügelsäge (oder mit der schmalen Seite einer kleinen Flachfeile) wird der Schlitz in der schienenartigen Führung so verlängert, dass die Führung bis zu ihrem oberen Ende durchgehend geschlitzt ist.

Aufsägen des Schlitzes

 

 

Das nebenstehende Foto zeigt das nun durchgehend geschlitzte Ende der Führung zusammen mit dem Kopfbügelende und einer Schlauchschelle, die man für die Wiedermontage benötigt.

Die Schlauchschelle besorgt man sich am besten im Laborfach- handel. Sie sollte für Schläuche von ca. 6 bis 8 mm Außendurch- messer vorgesehen sein.

Wenn man will, kann man die Schraube der Schlauchschelle nötigenfalls noch etwas kürzen, sodass sie nach der Montage bündig mit Schelle abschließt.

Ansicht vor der Montage

 

 

Detailansicht der Modifikation

 

Die Schlauchschelle wird über die Führung des Kopfbügelendes geschoben und danach das Ganze wieder zusammengesteckt. Nachdem der Kopfbügel auf die richtige Länge eingestellt ist, wird die Schlauchschelle fest angezogen. Die nun spielfrei montierte Verbindung zwischen Kopfbügel und Mikrofon zeigt das obere Bild.

Wenn man will, kann man die richtige Position für die  Nase des Kopfbügelendes an der Führung markieren, sodass man leicht merkt, wenn sich doch einmal etwas verschieben sollte. (Zur dauerhaften Markierung durch eine kleine Kerbe kommt hier wieder die schmale Seite einer kleinen Flachfeile oder die Handbügelsäge zum Einsatz.)

  

Beim Tragen des DSP-100 wackelt der Mikrofonarm nun nicht mehr hin und her und seine verstellbare Länge ermöglicht jetzt eine sehr genaue Positionierung des Mikrofons.

Setzt man das DSP-100 auf, so besteht eine weitere Möglichkeit zur Feineinstellung der Mikrofon- position darin, dass man das freie Ende des Kopfbügels nach vorn oder hinten verschiebt. (Ein dabei eventuell auftretender schräger Sitz des Kopfbügels ist keinesfalls unbequem, da die Ohrmuschel des Kopfhörers flexibel angebracht ist. Ein ungleichmäßiger Andruck der Ohrmuschel wird dadurch auch bei einem schrägen Sitz des Kopfbügels vermieden.)

Perfekte Positionierung des modifizierten Mikrofons

Tipp: Um die Reproduzierbarkeit der Mikrofonpositionierung weiter zu verbessern, habe ich einen kleinen Taschenspiegel auf meinem Schreibtisch aufgestellt. Wenn es auf besondere Diktiergenauigkeit ankommt, blickte ich nach dem Aufsetzen des Mikrofons in den Spiegel, um die Positionierung des Mikrofons vor dem Mundwinkel zu überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.

2. Unterdrückung von Störgeräuschen im Kopfhörer

Bei meinem Exemplar des DSP-100 lag ein permanentes Rauschen im Kopfhörer vor. Da mein PC über Lautsprecher verfügt, und ich den Kopfhörer somit nicht brauche, ging ich wie folgt vor, um die Kopfhörer abzuschalten.

Im Kabel des DSP-100 ist ein Lautstärkeregler angebracht, der auch als Zugentlastung an die Kleidung angesteckt werden kann.

Nach Entfernen der rückwärtigen Schraube wird sein Gehäuse vorsichtig und möglichst gleichmäßig aufgehebelt (siehe nebenstehendes Bild).

Gehäuses des Lautstärkreglers öffnen

 

 

Nach Entfernung der beiden Gehäusehälften des Reglers tritt seine Platine zutage.

Am mikrofonseitigen Ende der Reglerplatine kann man die beiden Kabel ablöten, über die der Lautsprecher des Kopfhörers angeschlossen ist. In meinem Fall waren dies ein roter und ein blauer Draht.

Anschlusskabel des Kopfhörers ablöten

 

 

Die beiden Drahtenden sollte man auf jeden Fall isolieren. Da die Drähte sehr klein sind, habe ich anstelle von Isolierband Heißkleber verwendet. Wichtig ist, dass man den abisolierten Bereich der Drahtenden komplett in einen Tropfen Heißkleber eintaucht.

Anschließend wird der Lautstärkeregler wieder montiert. Der Kopfhörer sollte nun permanent geräuschlos bleiben.

Isolieren der Drahtenden

 

 


Copyright(c) 2004 Christian Nerger, alle Rechte vorbehalten.