Karin´s Kräutergarten


Gänsefingerkraut


  • Volksnamen:  Anserine, Säukraut, Stierlichrut,  Silberchrut, Krampfkraut, Krammetkraut, E: silverweed, crampweed

  • Botanik: Potentilla  anserina - Familie der Rosengewächse - Rosaceae
    Blätter bilden eine Rosette, an der Unterseite mit silbergrauen Haaren bedeckt, Blätter sind stark gesägt, Stengel wachsen ausläuferartig am Boden entlang,  gelbe, 5-blättrige Blüte, weitverbreitet auf Wiesen, am Strassenrand

  • verwendete Teile: blühendes Kraut (Mai/Juli) , Blätter (Mai/Juli) oder Wurzel (März/April - Oktober)

  • Inhaltsstoffe: hoher Gerbstoffgehalt, Bitterstoffe, Schleime, Flavonoide

  • Erkrankungen: alle Krämpfe der glatten Muskulatur, hervorragend bei Magen-/Darmkrämpfen, Bauchkrämpfe von Säuglingen, krampfartiger Husten, krampfartigen  Menstruationsbeschwerden, Dysmenorrhoe, Schleimhautkatharre, Wundspülung, Durchfall (Gerbstoffe), krampfartige Nervenleiden (auch Epilepsie), schmerzstillend, (leicht) stopfend

  • Volksmedizin: Unterleibskrämpfe, Weissfluss, Muskel- und Wadenkrämpfe, gerne werden die Blätter mit fast kochender Milch ausgezogen

  • Homöopathie: Potentilla anserina, Darmkrämpfe, Wadenkrämpfe, Menstruationsbeschwerden, Herzkrämpfe

  • Anwendungsform: Tee, Spülung, Tinktur, Umschläge mit dem in Milch gesottenen Kraut

  • Astrologische Zuordnung: Venus, Mond,  Culpeper:Venus

  • Brauchtum: Gänse wurden früher mit der Pflanze gefüttert, mögen die Pflanze sehr, lat. "anser"=Gans, wichtige Heilpflanze der Bauern für ihre Tiere

  • Magie: Wurzel an der Sonnwende morgens gegraben - Amulett für Liebeszauber


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    © Karin Stand 04.07.1999