Karin´s Kräutergarten
Ringelblume
Volksnamen:
Sonnenwende, Butterblume, Rinderblume, Totenblume, Wucherblume; E:marigold
Botanik:
Calendula officinalis, Familie der Korbblütengewächse - Asteraceae
einjährig, ca. 50-60cm hoch, Stengel aufrecht, filzig behaart, Blüten gelb oder orange wie kleine Sonnen, Kultur- und Gartenpflanze, nur gelegentlich verwildert sie
verwendete Teile/Sammelzeit:
Blüten(Juni/September), es werden nur die einzelnen Blütenblätter verwendet
Inhaltsstoffe:
äth. Öl, Bitterstoffe, Flavonoide, Carotinoide, Schleimstoffe, Fette, Wachse
Erkrankungen:
hervorragendes Wundkraut, innerliche und äussere Verletzungen, Geschwüre, septische Wunden, entzündundswidrig, bakterizid, viruzid, fungizid, zur Verhinderung von Narbenbildung, Verbrennungen, chron. Unterleibsentzündung, grosses Frauenmittel!, PMS, fördert Menstruation, Ich-stärkend, Leberdepri, Galle-und Leberbeschwerden, reguliert Blutfette, Stimmungsaufheller, krebsfeindlich -> Brustkrebs
Volksmedizin:
Hautkrebs, Decubitus (Geschwüre vom Liegen), Warzen, sehkraftstärkend
Homöopathie:
Calendula, Wunden, (bösartige) Geschwüre, Behandlung von Amputationswunden Mastdarmentzündung, Drüsenentzündung
Blütenessenz:
Calendula, kaliforn. Essenz, fördert: zuhören können, Gehörtes besser begreifen, sich sprachlicher klarer auszudrücken, seinen Standpunkt darstellen, mildert auch die Schärfe/Härte im Ausdruck
Anwendungsform:
Tee, Umschläge, Salbe, Tinktur
Brauchtum:
hiess früher auch Sonnenbraut, da sie ihren Rhythmus stark nach der Sonne ausrichtet, die ;Sonne als Lebensspenderin war heilig und so wurden auch Pflanzen mit "sonnigen" Blüten verehrt wurden später weiblichen Göttinen (Freya) bzw. Maria (engl. Name) geweiht, wurde früher auch auf Gräbern angepflanzt, da ihre unermüdliche Blühfreude und üppiges Wachstum als Symbol für ewiges, unerschöpfliche Lebenskraft gesehen wurde
Astrologische Zuordnung:
Sonne, Venus
Sonstiges:
Blüte gilt als Wetteranzeiger -> um 7 Uhr morgens noch geschlossen, Regen naht hervorragende Alternative, wenn Arnika nicht vertragen wird (relativ häufig), ausserdem leicht im Garten zu halten, säat sich bereitwillig und üppig selber aus, Arnika steht unter Naturschutz!
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© Karin Stand 05.07.1999