Schon 1995 haben wir erkannt, dass Video- und Computerspiele (kurz: Bildschirmspiele) eine immer größere
kulturelle Bedeutung gewinnen werden. Deswegen haben wir einen Schwerpunkt auf die Geschichte der Videospiele gelegt.
Heute wird selbst in den Nachrichten über Neuerscheinungen der Spiele berichtet, Obama, einer der
amerikanischen Präsidentschaftskandidaten verwendet das Thema in seinem Wahlkampf (Anfang Mai 2008 über GTA 4),
Deutschland erwägt, Bildschirmspiele als Kulturgut anzuerkennen und eigentliche Nicht-Spieler hüpfen dank Fitness Board
vor dem heimischen Fernseher umher.
Als Computer Culture Museum hatten wir von Anfang an über die Geschichte der Bildschirmspiele referiert und ausgestellt:
Ob zum Kurzfilmfestival in Oberhausen, zum DGFE Kongreß in Hamburg oder im Münchner Kinder- und
Jugendmuseum. Damals war die Retrowelle noch nicht so stark angerollt wie heute, sonst hätten wir wohl ein wesentlich
größeres Publikum angesprochen.
1998 entstanden die folgenden Videospiele-Internetseiten. Die Bilder wurden noch mühsam mit einer analogen Kamera geschossen.
Sie wurden zur Entwicklung gebracht, eingescannt und am Computer bearbeitet. Längst haben andere Homepages ihre Sache
viel besser gemacht und schönere Bilder und beeindruckend umfangreiche Informationen gesammelt. Trotzdem ist die Menge meiner Bilder
und Informationen so umfangreich, dass ich sie (noch) nicht dem neuen Design angepasst habe. Auch habe ich die Daten der neuesten
Generation nicht aktualisiert, weswegen Lücken entstanden sind.
Lücken gibt es in der Sammlung auch jede Menge. Aber das Hobby ist sehr teuer geworden und ich bin eigentlich auch nur
ein Casual Gamer, also ein Gelegenheitsspieler. Die Sammlung vergrößert sich nur dann, wenn wir Geschenke erhalten. Vielen Dank an alle,
die uns in der Vergangenheit darin auch unterstützt haben.
Dank der immer besseren grafischen und akustischen Darstellungen in Bildschirmspielen, bleibt die Gewaltdiskussion auch weiterhin
aktuell. Virtuelle Figuren kommen den realen immer näher und damit verbunden intensivieren sich auch die sozialen Gefühle, die
wir aus der Realität kennen und sie in die virtuelle Welt übertragen. Dies ist auch mein Thema, über das ich in einem Multimedia-Vortrag
referiere. Ich bereise da auch gerne verschiedene Städte, wenn Sie mich zu sich einladen wollen.
Ich freue mich auf Sie!
Ralf Michael Müller-Veil
Hier geht es zu den Bildschirmspielen!