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Zweiter Advent statt Allerheiligen –
CDU Ortsverband Wallertheim aktiv
Auch in diesem Jahr lud der CDU
Ortsverband Mitglieder und Gäste zum traditionellen Jahrestreffen
ein.
Im weihnachtlich geprägten Ambiente
des Weinguts Schmitt begrüßte der zweite Vorsitzende, Günter
Dörhöfer, die knapp dreißig Anwesenden und zeigt sich erfreut über
die Teilnahme von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und
Verbandsbürgermeister Markus Conrad. Beide hatten sich mit großer
Selbstverständlichkeit bereit erklärt, über das Thema
‚Windenergie’ zu informieren. Herr Schnabel erläuterte, wie der
Regionalplan Rheinhessen-Nahe einen ‚Wildwuchs’ von
Windenergieanlagen verhindert, indem er bestimmte Vorranggebiete
ausweist. Über diesen Weg wurde beispielsweise ausgeschlossen, dass
der Wißberg für die Windenergienutzung eine Rolle spielen wird.
Herr Conrad beschrieb den Anteil der Ortsgemeinde Wallertheim am
Vorranggebiet Nr. 10, das sich hauptsächlich in die Gemarkungen von
Gau-Bickelheim, Gumbsheim, Eckelsheim, Wöllstein und Flonheim
erstreckt (insgesamt 474 ha). Er berichtete ausführlich über das
Verfahren und die Konditionen für den Kauf eines Windrads durch die
VG Wörrstadt, jüngste Maßnahme im Engagement für erneuerbare
Energien auf VG-Ebene. Alle Fragen der interessierten Zuhörer
wurden kompetent beantwortet.
In ihrem Bericht über die Arbeit des
Ortsgemeinderats zeigte die Fraktionssprecherin Annelie Zottmann auf,
dass im Jahr 2011 die Ausgaben der Ortsgemeinde im Wesentlichen durch
Sachzwänge verursacht wurden. Sie erinnerte auch daran, dass
Wallertheim seit dem 01.05.2011 Dorferneuerungsgemeinde ist.
Ortsgemeinde und private Bauherren im alten Ortskern haben somit
Anspruch auf Förderung aus Dorferneuerungsmitteln. Es empfiehlt sich
dazu, eine für Bauherren kostenlose Beratung durch unsere
Dorfplanerin, Frau Franzen, in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es
wünschenswert, dass Bauanträge grundsätzlich bei der VG
eingereicht und von dort an Frau Franzen zur Begutachtung
weitergeleitet werden. Dies kann langfristig dazu beitragen, den
typischen Charakter unseres Dorfes zu erhalten.
Im Ausblick auf 2012 wurde u.a. die
bauliche Gestaltung des derzeit noch provisorischen Drei-Seen-Blicks
vorgestellt. Die Errichtung eines Aussichtspavillons bedeutet ein
ausgesprochenes Plus für die Naherholung: ein Blick auf Wallertheim,
den Wißberg, das nahe Renaturierungsgebiet und die umgebenden
Weinberge lädt zum Verweilen ein. Es ist höchst erfreulich, dass
inzwischen für das Projekt Fördermittel aus dem LEADER- Programm
der EU für die Region Rheinhessen-Zellertal in Aussicht gestellt
wurden.
Bei allen sachbezogenen Informationen
und Diskussionen kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Zu einem Imbiss
konnte die Vielfalt der Weine des Weinguts Schmitt verkostet und
genossen werden.
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Die Basis nicht vergessen
Am 23.März 2011 kamen hochrangige
CDU-Wahlkämpfer zu ausgewählten Firmen in Wallertheim. Christian
Baldauf, Fraktionschef der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag,
Heinz-Hermann Schnabel, Landtagsvizepräsident und
Verbandsbürgermeister Markus Conrad besuchten zusammen mit örtlichen
CDU-Vertretern in der Mittagszeit drei mittelständische Unternehmen.
Die erste Station war die Mälzerei,
der rheinhessische Standort der Palatia Malz GmbH Heidelberg (Teil
der BESTMALZ AG). Betriebsleiter Andreas Schmidt ließ es sich nicht
nehmen, im Rahmen einer Betriebsführung die Betriebsstruktur und
wichtige Aspekte der Malzproduktion zu erläutern. Er sprach auch
über die im Wesentlichen positive Verbindung des Unternehmens zum
Standort und war froh, mit der Möglichkeit der UMTS-Nutzung endlich
einen zeitgemäßen Internet-Zugang in Aussicht zu haben.
Firma Kuhn, Unternehmen für
Transporte, Abriss und Bauschuttrecycling, war die nächste
Anlaufstelle. Die Firmenchefin Edith Kuhn stellte den Betrieb mit
seinen Standorten Wallertheim und Wörrstadt vor und schilderte auch,
wie sich die Betriebsschwerpunkte in Anpassung an den Strukturwandel
in der Landwirtschaft und die personellen Bedingungen des
Familienunternehmens im Laufe der Zeit verändert haben. Die
anwesenden Politiker fragten nach Wünschen, bzw. Verbesserungsbedarf
für das Unternehmen und hörten von anhaltenden Zufahrtsproblemen am
Standort Wörrstadt. Der Verbandsbürgermeister analysierte die
Zusammenhänge und zeigte die Schwierigkeiten einer Problemlösung
auf.
Schließlich stand ein Besuch bei der
Firma Stahlwerk – Metalldesign an. Geschäftsführer Andreas Braum
und seine Frau Andrea berichteten über die beeindruckende
Entwicklung des mehrfach ausgezeichneten Unternehmens. Bei einer
Führung durch Ausstellung und Außenanlagen erläuterten sie den
Gästen auch, welche Veränderungen auf dem Betriebsgelände das
stetige Wachstum der Firma nach sich zog und zieht. Die Einrichtung
von Parkplätzen, die immer noch knapp sind, sowie der Neubau eines
Betriebsgebäudes gehörten dazu. Andreas Braum betonte den
besonderen Qualitätsanspruch des Unternehmens („Qualität vor
Schnelligkeit“), und der Erfolg gibt ihm Recht.
Dann eilten die auswärtigen Gäste zum
nächsten Termin - die Wallertheimer Teilnehmer blieben zurück,
beeindruckt von so viel kompetentem Unternehmergeist im Dorf.
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