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08. März 2008

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Zweiter Advent statt Allerheiligen – CDU Ortsverband Wallertheim aktiv


Auch in diesem Jahr lud der CDU Ortsverband Mitglieder und Gäste zum traditionellen Jahrestreffen ein.

Im weihnachtlich geprägten Ambiente des Weinguts Schmitt begrüßte der zweite Vorsitzende, Günter Dörhöfer, die knapp dreißig Anwesenden und zeigt sich erfreut über die Teilnahme von Landtagsvizepräsident Heinz-Hermann Schnabel und Verbandsbürgermeister Markus Conrad. Beide hatten sich mit großer Selbstverständlichkeit bereit erklärt, über das Thema ‚Windenergie’ zu informieren. Herr Schnabel erläuterte, wie der Regionalplan Rheinhessen-Nahe einen ‚Wildwuchs’ von Windenergieanlagen verhindert, indem er bestimmte Vorranggebiete ausweist. Über diesen Weg wurde beispielsweise ausgeschlossen, dass der Wißberg für die Windenergienutzung eine Rolle spielen wird. Herr Conrad beschrieb den Anteil der Ortsgemeinde Wallertheim am Vorranggebiet Nr. 10, das sich hauptsächlich in die Gemarkungen von Gau-Bickelheim, Gumbsheim, Eckelsheim, Wöllstein und Flonheim erstreckt (insgesamt 474 ha). Er berichtete ausführlich über das Verfahren und die Konditionen für den Kauf eines Windrads durch die VG Wörrstadt, jüngste Maßnahme im Engagement für erneuerbare Energien auf VG-Ebene. Alle Fragen der interessierten Zuhörer wurden kompetent beantwortet.

In ihrem Bericht über die Arbeit des Ortsgemeinderats zeigte die Fraktionssprecherin Annelie Zottmann auf, dass im Jahr 2011 die Ausgaben der Ortsgemeinde im Wesentlichen durch Sachzwänge verursacht wurden. Sie erinnerte auch daran, dass Wallertheim seit dem 01.05.2011 Dorferneuerungsgemeinde ist. Ortsgemeinde und private Bauherren im alten Ortskern haben somit Anspruch auf Förderung aus Dorferneuerungsmitteln. Es empfiehlt sich dazu, eine für Bauherren kostenlose Beratung durch unsere Dorfplanerin, Frau Franzen, in Anspruch zu nehmen. Zudem ist es wünschenswert, dass Bauanträge grundsätzlich bei der VG eingereicht und von dort an Frau Franzen zur Begutachtung weitergeleitet werden. Dies kann langfristig dazu beitragen, den typischen Charakter unseres Dorfes zu erhalten.

Im Ausblick auf 2012 wurde u.a. die bauliche Gestaltung des derzeit noch provisorischen Drei-Seen-Blicks vorgestellt. Die Errichtung eines Aussichtspavillons bedeutet ein ausgesprochenes Plus für die Naherholung: ein Blick auf Wallertheim, den Wißberg, das nahe Renaturierungsgebiet und die umgebenden Weinberge lädt zum Verweilen ein. Es ist höchst erfreulich, dass inzwischen für das Projekt Fördermittel aus dem LEADER- Programm der EU für die Region Rheinhessen-Zellertal in Aussicht gestellt wurden.

Bei allen sachbezogenen Informationen und Diskussionen kam die Geselligkeit nicht zu kurz. Zu einem Imbiss konnte die Vielfalt der Weine des Weinguts Schmitt verkostet und genossen werden.



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Die Basis nicht vergessen


Am 23.März 2011 kamen hochrangige CDU-Wahlkämpfer zu ausgewählten Firmen in Wallertheim. Christian Baldauf, Fraktionschef der CDU im rheinland-pfälzischen Landtag, Heinz-Hermann Schnabel, Landtagsvizepräsident und Verbandsbürgermeister Markus Conrad besuchten zusammen mit örtlichen CDU-Vertretern in der Mittagszeit drei mittelständische Unternehmen.

Die erste Station war die Mälzerei, der rheinhessische Standort der Palatia Malz GmbH Heidelberg (Teil der BESTMALZ AG). Betriebsleiter Andreas Schmidt ließ es sich nicht nehmen, im Rahmen einer Betriebsführung die Betriebsstruktur und wichtige Aspekte der Malzproduktion zu erläutern. Er sprach auch über die im Wesentlichen positive Verbindung des Unternehmens zum Standort und war froh, mit der Möglichkeit der UMTS-Nutzung endlich einen zeitgemäßen Internet-Zugang in Aussicht zu haben.

Firma Kuhn, Unternehmen für Transporte, Abriss und Bauschuttrecycling, war die nächste Anlaufstelle. Die Firmenchefin Edith Kuhn stellte den Betrieb mit seinen Standorten Wallertheim und Wörrstadt vor und schilderte auch, wie sich die Betriebsschwerpunkte in Anpassung an den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die personellen Bedingungen des Familienunternehmens im Laufe der Zeit verändert haben. Die anwesenden Politiker fragten nach Wünschen, bzw. Verbesserungsbedarf für das Unternehmen und hörten von anhaltenden Zufahrtsproblemen am Standort Wörrstadt. Der Verbandsbürgermeister analysierte die Zusammenhänge und zeigte die Schwierigkeiten einer Problemlösung auf.

Schließlich stand ein Besuch bei der Firma Stahlwerk – Metalldesign an. Geschäftsführer Andreas Braum und seine Frau Andrea berichteten über die beeindruckende Entwicklung des mehrfach ausgezeichneten Unternehmens. Bei einer Führung durch Ausstellung und Außenanlagen erläuterten sie den Gästen auch, welche Veränderungen auf dem Betriebsgelände das stetige Wachstum der Firma nach sich zog und zieht. Die Einrichtung von Parkplätzen, die immer noch knapp sind, sowie der Neubau eines Betriebsgebäudes gehörten dazu. Andreas Braum betonte den besonderen Qualitätsanspruch des Unternehmens („Qualität vor Schnelligkeit“), und der Erfolg gibt ihm Recht.

Dann eilten die auswärtigen Gäste zum nächsten Termin - die Wallertheimer Teilnehmer blieben zurück, beeindruckt von so viel kompetentem Unternehmergeist im Dorf.

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Julia Klöckner