Verbandsbürgermeister zu Gast...
Wie in den zurückliegenden Jahren nahm
Verbandsbürgermeister Markus Conrad auch am diesjährigen
Herbsttreffen des Ortsverbandes teil. Er nutzte den Anlass, um die
Weiterentwicklung der Schwerpunkte seiner politischen Arbeit
darzulegen. Dazu gehörten z. B. Ausführungen zu einem
Tourismuskonzept, das sich in der Endphase der Erstellung befindet,
sowie der Hinweis auf ein neu erarbeitetes Familienhandbuch. Die
wirtschaftliche Situation der VG war genauso Thema in seiner Rede wie
die jüngsten Schritte in Sachen erneuerbarer Energie. Da seine erste
Amtszeit auf das Ende zugeht, zog Conrad auch eine insgesamt positive
Bilanz für die Entwicklung der VG Wörrstadt unter seiner Führung.
Gleichzeitig entwarf er Aspekte einer Vision für die Zukunft und
brachte so zum Ausdruck, dass er hofft, seine erfolgreiche Arbeit
fortsetzen zu können.

Zuvor hatte der Vorsitzende des
Ortsverbandes, Erhard Wölk, die Veranstaltung mit der Begrüßung
der knapp dreißig Gäste eröffnet. Er berichtete auch kurz über
die Jubiläumsfeier der Lokalen Agenda 21, mit der am 29.10.10 in
Wörrstadt auf zehn aktive Jahre zurückgeblickt wurde. Dabei ließ
er nicht unerwähnt, dass bei dem Jubiläum eine Wallertheimerin,
Frau Dr. Gruner-Bauer, für ihr zehnjähriges ehrenamtliches
Engagement in der Agenda-Arbeit mit der Ehrenplakette der VG (Stufe
2) ausgezeichnet wurde. Wir gratulieren herzlich.
Selbstverständlich spielte auch das
kommunalpolitische Geschehen in unserem Dorf eine Rolle. Die
Fraktionssprecherin, Annelie Zottmann, gab einen Überblick über die
Arbeit des Ortsgemeinderates. Sie legte einen Schwerpunkt auf das im
September beschlossene Dorferneuerungskonzept. Nach seiner als sicher
geltenden Genehmigung wird es ein fundierter Wegweiser in die Zukunft
unseres Dorfes sein, und es gibt Wallertheim den Status einer
Dorferneuerungsgemeinde. Damit sind sowohl die Ortsgemeinde als auch
Privatpersonen bei baulichen Maßnahmen im Ortskern berechtigt,
Fördermittel zu beantragen, die das Bundesland Rheinland-Pfalz für
die Dorferneuerung nach dem Motto ‚Unser Dorf hat Zukunft’
bereithält.
Unter der Leitung von Ortrud Wölk
hatten fleißige Helfer mit der Tischdekoration herbstliche Stimmung
in den Raum geholt und bestens für das leibliche Wohl aller gesorgt
– gute Voraussetzungen, dass im Laufe des Abends auch die
Diskussion zwischen den Beteiligten nicht zu kurz kam.
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Weinbergsrundfahrt 2010
Aufgrund der verschärften gesetzlichen Vorgaben ist eine Planwagenfahrt mit Traktoren leider nicht mehr durchführbar.
Deshalb können wir leider keine Rundfahrt im Jahr 2010
organisieren. Wir arbeiten derzeit aber an einer Alternative zu der
doch inzwischen sehr beliebten Veranstaltung.
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Alle Jahre wieder
Herbstbunte Platanen-Blätter, farbenfrohe Kürbisse in allen
denkbaren Formen und Größen, Walnüsse …. so
stimmungsvoll und jahreszeitgemäß war die Tafel bei unserem
traditionellen Herbstfest am 1. November dekoriert.
Der 1. Vorsitzende, Erhard Wölk, begrüßte die rund
dreißig Anwesenden, insbesondere H.W. Hammen, Vorsitzender der IG
Wißberg und Hauptreferent des Abends, sowie Verbands-
bürgermeister M. Conrad. Der 2. Vorsitzende, G.
Dörhöfer, federführend beim CDU Weinstand zur
Wallertheimer Kerb, bedankte sich bei den anwesenden Winzern, die mit
ihren Weinen und tatkräftiger Unterstützung entscheidend zum
Erfolg des Projektes beigetragen haben.
In seinen Ausführungen stellte Herr Hammen die IG Wißberg
vor und berichtete über ihre jüngsten Aktivitäten. Dabei
legte er einen Schwerpunkt auf die Ergebnisse der Projektgruppe
‚LandRaum Wißberg’ der Hochschule RheinMain.
Außer einem künstlerisch gestalteten Logo für die IG
(‚corporate design’) entstanden viele Ideen, wie die sieben
Wißberg - Gemeinden sich gemeinsam präsentieren können
(‚corporate identity’), um ins Blickfeld eines sich
entwickelnden regionalen Tourismus gerückt zu werden. Herr Hammen
sprach von insgesamt zwölf „Schubladen“, die je nach
Interessenlage geöffnet werden können. Zwei Beispiele: In die
Schublade ‚Kulinaria’ könnte ein Wißberg - Brot
passen, das Bäcker in den IG Gemeinden
kreieren und entsprechend vermarkten. Für die Schublade
‚Sport’ gab es den Vorschlag, eine Kegelmeisterschaft
für Vereine aus den Dörfern um den Wißberg
durchzuführen. Weitere „Schubladen“ sind
natürlich Wein, Geschichte, Literatur, Musik ……
In seinem Bericht erläuterte der Verbandsbürgermeister, dass
die Verwaltung der VG Wörrstadt, gemäß einer
Vereinbarung zwischen den beteiligten Verbandsgemeinden, die
ehrenamtlich Tätigen der IG Wißberg professionell begleitet.
Dies gilt z. B. für die Beantragung von Zuschüssen aus dem
Leader Programm der EU. Trotz dieser Weiterentwicklung sprach Herr
Hammen ganz klar an, dass die Vorarbeit der IG nur Früchte tragen
kann, wenn die Ideen in den Dörfern aufgegriffen und mit Leben
erfüllt werden – kein leichtes Unterfangen. Brauchen die
Wißberg - Gemeinden spezielle IG Wißberg Beauftragten, die
Aktivitäten initiieren und
koordinieren?
Da die Teilnahme des Verbandsbürgermeisters an diesem
Herbsttreffen auch Tradition ist, gestaltete Herr Conrad seinen Bericht
so, dass er hauptsächlich erläuterte, wie sich die
Arbeitsschwerpunkte auf VG Ebene seit letztem Jahr entwickelt haben.
Unter dem Schwerpunkt ‚Familie und Beruf’ erläuterte
er u.a. den Stand in Sachen ‚Ganztagsschule’. Er sprach vom
Tourismuskonzept für die VG und über das Planungsgeschehen
für den Autohof. Beim Thema ‚Energie’ streifte er den
wünschenswerten Energiemanager und gab einen Überblick
über die Ausschreibung für die Stromlieferung an die Ortsgemeinden. Selbstverständlich stand er ebenso bei
Fragen der Anwesenden Rede und Antwort. Beispielhaft sei hier nur das
Stichwort ‚Betreutes Wohnen für Senioren’ in der VG
erwähnt.
So wie der Tisch reich dekoriert war, wurde er im Lauf des Abends auch
reich gedeckt. Mit kompetenter Vorbereitung und Anleitung durch O.
Wölk, sorgten Frauen des Ortsverbands für das leibliche Wohl
der Gäste, wobei ein guter Tropfen nicht fehlte. - A.Z.
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Liebe Mitbürgerinnen und liebe
Mitbürger von Wallertheim!
Auf Grund meiner Ernennung und Wahl zum
1. Beigeordneten von Wallertheim möchte ich mich Andreas Hoch bei
Ihnen vorstellen und Ihnen meine Ziele für Wallertheim erläutern.
Ich heiße Andreas Hoch, bin 33 Jahre
alt, verheiratet und wohne in Wallertheim, seit meiner Geburt. Da mir
Wallertheim sehr am Herzen liegt habe ich mich zur Wahl in den
Gemeinderat aufstellen lassen und habe auch gerne das Angebot des 1.
Beigeordneten angenommen.
Für Wallertheim möchte ich aktiv in
den nächsten Jahren die Dorferneuerung vorantreiben, die
Naherholungsmöglichkeiten ausbauen, sowie die
Gemeindeveranstaltungen unterstützen. Um nur einige Punkte
herausstellen.
Ich hoffe auf Gute Zusammenarbeit mit
unserem Koalitionspartner SPD, sowie der Opposition der Bunten Liste
Wallertheim e.V.. Schließlich sollten wir uns alle bewusst werden,
dass wir für Wallertheim handeln und nicht für ein
Parteiprogramm. Genauso sehe ich es als Selbstverständlich an sich
nicht gegenseitig in den Dreck zu ziehen, sondern gemeinsam den
besten Weg für Unser Wallertheim zu finden.
Ihr Andreas Hoch 
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Die Liebe und die Autobahn...
...oder: warum wir nach Wallertheim gezogen sind!
Als ich meine heutige Frau kennen lernte, trennten uns noch knapp 100km. Sie wohnte in Kaiserslautern, ich in Wiesbaden.
Im Herbst 2007 sollte nun zusammengezogen werden. Was lag also näher, als sich auf etwa halben Weg zu treffen?
Wir suchten im Internet nach Wohnungen im Rheinhessischen mit guter Anbindung an die A63.
Wallertheim war der erste Ort, den wir uns ansahen - und der letzte,
denn nach Orts- und Wohnungsbesichtigung war klar - dort ziehen wir hin!
Da meine Frau weiterhin in KL zur Arbeit fuhr und ich nach Mainz, war
Wallertheim mit seiner Autobahnanbindung wie für uns gemacht.
Generell hat uns die Infrastruktur beeindruckt - eigentlich gibt es
nichts, was nicht innerhalb von 15-20 Minuten erreichbar wäre.
2008 war für uns ein turbulentes Jahr - sowohl beruflich als auch
privat standen Veränderungen an (z.B. haben wir im Mai 2008 in
Wörrstadt geheiratet.)
Nach der Geburt unserer Tochter fühlten wir uns als Familie in Wallertheim "angekommen".
Schnell wurde der Wunsch wach, unsere neue Heimat auch aktiv mitzugestalten.
Am 5. Februar 2009 bin ich in den CDU-Ortsverband Wallertheim eingetreten und freue mich auf die politische Arbeit.
André Kiefer
So schön ist
Wallertheim. Wir sind froh und stolz ein so junges Paar in unseren
Reihen zu haben. Dadurch wird unser Ortsverein noch attraktiver und aktiver.
Erhard Wölk
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Mitglieder- und Kandidatenversammlung
Am 05. Februar 2009 fand die Mitgliederversammlung des
CDU-Ortsvervandes Wallertheim statt. Auf der Tagesordnung stand die
Kandidatenwahl zum Ortsgemeinderat Wallertheim.
Folgende Kandidatinnen und Kandidaten wurden gewählt:
1. Erhard Wölk
2. Annelie Zottmann
3. Volker Kern
4. Andreas Hoch
5. Dagmar Meierhöfer
6. Holger Schmitt
7. Hans-Georg Korsch
8. Irina Grosch
9. Wolfgang Caspar
10. Petra Becker
11. Winfried Baatsch
12. André Kiefer
13. Susanne Wölk
14. Wilfried Voeckel
15. Günter Dörhöfer
16. Birgit Mann Ross
17. Rudi Kröhl
18. Cornelia Eppard Korsch
19. Ortrud Wölk
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Wallertheimer Weihnachtsmarkt 2008
... wieder sehr gut besucht wurde am 3. Adventssonntag der Wallertheimer
Weihnachtsmarkt auf dem Kirchplatz. Unter anderem sogte auch der
CDU-Ortsverein mit Glühwein und Bratwürsten für die
Verpflegung der Besucher.
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Besuch im Landtag

Am
Montag den 24. November 2008 folgten wir einer Einladung des
Vizepräsidentes Heinz-Hermann Schnabel zum Besuch des
rheinland-pfälzischen Landtages. Pünktlich gegen 14.30 Uhr
holte
uns ein Bus am Marktplatz in Wallertheim ab. Nach einem
ausführlichen Bericht über seine Arbeit führte uns Herr
Schnabel noch in den Plenarsaal. Weiter ging es dann zur wirklich
"goldigen" Kirche St. Peter, die sich in direkter Nachbarschaft
befindet. Den Abschluß machte dann noch ein gemeinsames
Abendessen in einem Mainzer Restaurant. Auf diesem Wege möchten
wir uns nochmals bei Herrn Schnabel für den kurzweiligen
Nachmittag bedanken.



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Dorfmoderation - und nun?
Das
Jahr der Dorfmoderation ist um. Es gab besondere Akzente in diesem Jahr, und es
gibt nachhaltige Spuren - wir berichteten. Frau Franzen, unsere Moderatorin,
wird noch einen Abschlussbericht vorlegen, der zum gegebenen Zeitpunkt im
Internet nachgelesen werden kann (www.dorfplanerin.de/wallertheim).
Nun
stellt sich die Frage, wie geht es weiter? Begeben wir uns auf den Weg der
Dorferneuerung? Natürlich ist die Antwort eine ortspolitische Entscheidung, die im Gemeinderat
getroffen wird. An dieser Stelle geht es lediglich darum, über diese
Möglichkeit zu informieren.

Eine reizvolle Aufgabe für ein Dorferneuerungskonzept
Dorferneuerung
ist Aufgabe des Landes, das heißt sie
ist Teil der Strukturpolitik, die als kommunale Selbstverwaltungsaufgabe verwirklicht
wird. Anders gesagt: das Land gibt Leitlinien der Dorferneuerung vor und
unterstützt Gemeinden in ihrer
Entwicklung im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten. So hat – laut
Homepage unseres Landes - Rheinland-Pfalz seit 1991 349 Millionen Euro in
Dorferneuerungsmaßnahmen investiert, hauptsächlich in strukturschwachen
Regionen, aber auch z.B. in Eckelsheim, Eppelsheim, Flonheim
usw.
Warum
nicht in Wallertheim? Die Antwort ist einfach: wir sind keine Dorferneuerungsgemeinde.
Diesen Status erreicht ein
Dorf dann, wenn es ein Dorferneuerungskonzept vorlegt, das von den zuständigen
Behörden anerkannt wird. Ist diese Voraussetzung erfüllt, können Gemeinde sowie
Privatpersonen Fördergelder erhalten,
wenn an der schrittweisen Umsetzung des Konzepts gearbeitet wird.
Für
die Erstellung des Konzepts wird ein einschlägiges Planungsbüro
beauftragt, das in Abstimmung mit dem Ortsgemeinderat und den Einwohnern
arbeitet. Die Gemeinde muss also zunächst in die eigene Entwicklung investieren.
Die
Vorteile eines Konzepts liegen auf der Hand. Neben den finanziellen Aspekten
gibt es einen – von Konsens getragenen – „Fahrplan“ für die weitere Entwicklung
des Dorfes. Alle haben eine Vision, die zu weiterem Tun motivieren kann. Ein
Dorferneuerungskonzept stärkt die Identität des Dorfes und bietet seinen Menschen die
Chance, zur besseren Identifikation mit dem Dorf. „Unser Dorf hat Zukunft“ ist zentrales Motto der rheinland-pfälzischen
Dorferneuerung, auch ein Motto für alle engagierten Bürgerinnen und Bürger.
Was uns noch wichtig ist
Gemeinderat
Das Nachrichtenblatt der VG informiert durch die
Niederschriften der Ratssitzungen über das, was uns beschäf-
tigt. Vor einer Ratssitzung diskutieren wir die angesagten
Themen in einer um Vorstandsmitglieder erweiterten
Fraktionssitzung und entscheiden dann nach bestem Wissen und
Gewissen. Wir arbeiten sachorientiert und
haben dabei das Wohl der Gemeinde und ihrer Bürgerinnen und
Bürger im Blick.
Dies galt und gilt auch in Sachen ‚Friedhofshalle’. Dass
Handlungsbedarf besteht, ist unstrittig. Keinesfalls
konnten wir einer Lösung zustimmen, die die alte
Friedhofshalle – wie selbstverständlich – opfert und gleich-
zeitig eine enorme finanzielle Herausforderung für die
Gemeinde darstellt. Mit Überzeugung haben wir deswegen dem Antrag der Bunten
Liste zugestimmt, durch eine unabhängige Prüfung des Gebäudezustands
eine fundierte Basis für alle weiteren Entscheidungen zu
bekommen. Unter dem Aspekt, dass wir eine nach-
haltige Lösung für das Problem suchen, sind die Kosten für
ein Gutachten zu verantworten. Das Thema ‚Fried-
hofshalle’ ist also längst noch nicht abgeschlossen. Es war
erfreulich, dass sich im Verlauf der Sitzung klärte,
derzeit räumen alle Gruppierungen im Rat der Erhaltung der
alten Halle Priorität ein.
Stammtisch
Wir freuen uns, dass wir bei unseren letzten Stammtischen einige
junge WallertheimerInnen begrüßen durften und hoffen, dass sich der Trend
stabilisiert. Im zwanglosen Gespräch teilt sich mit, was – mehr oder
weniger – unter den Nägeln brennt, entsteht Verständnis für
einander.