Merkblatt 1: Entspannungsübung
Toni Delz, Frühjahr 1978
Diese Übung bewirkt eine Entspannung der Muskeln und des Nervensystems,
sie beruhigt Geist und Seele und baut Energie auf. Sie lindert Angstgefühle,
nervöse Zustände und Schlaflosigkeit.
Am besten legt man sich flach auf den Boden, die Beine etwa 50 cm. gespreizt,
die Arme kraftlos an den Körperseiten.
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Man biegt die Zehen ab (strecken), verharrt 5 Sekunden und entspannt. Nun
biegt man die Zehen in Richtung auf den Kopf, indem man die Knöchel
etwas beugt, verharrt 5 Sekunden und entspannt.
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Fersen einige cm vom Boden abheben, Beine ausstrecken (die Kniekehlen bleiben
fest am Boden angepresst), verharren und entspannen.
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Gesäßbacken zusammenkneifen, verharren und entspannen.
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Bauch weitestmöglich ein- und hochziehen, verharren und entspannen.
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Brust herausstrecken (wobei man ein Hohlkreuz macht), verharren und entspannen.
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Arme ausstrecken, Handflächen nach unten, Finger in Richtung Kopf
biegen, verharren und entspannen. - Ellenbogen beugen und die Hände
vom Handgelenk aus in Richtung Schultern biegen, verharren und entspannen.
Arme langsam ausbreiten (mit geballter Faust) bis sie in Schulterhöhe
sind, verharren und entspannen.
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Schulterblätter zusammenziehen, verharren und entspannen. - Schultern
zu den Ohren hochziehen, verharren und entspannen.
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Mundwinkel nach unten ziehen, verharren und entspannen. - Zungenspitze
gegen den Gaumen drücken, verharren und entspannen. Mund spitzen,
Nase kraus ziehen, Augen fest zudrücken, verharren und entspannen.
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Bei geschlossenem Mund lächeln, das Gesicht dehnen, verharren und
entspannen. Ganz langsam gähnen, indem man sich gegen das Öffnen
des Mundes wehrt, verharren und entspannen.
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Hinterkopf fest gegen den Boden drücken, verharren und entspannen.
Stirn runzeln, Kopfhaut nach vorn ziehen, verharren und entspannen.
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Kopf in Richtung Schultern ziehen, ohne dabei den Körper zu bewegen,
verharren und entspannen.
Es ist ratsam, so völlig entspannt einige Minuten liegen zu bleiben,
"als würde man in den Boden hineinsinken". Die Aufmerksamkeit sollte
sich auf angenehme Dinge richten und alle Sorgen und drückenden Gedanken
beiseite lassen, aber in einer leidenschaftslosen, passiven Art und Weise.
Bei richtiger Durchführung dieser Übung, wird der gesamte Organismus
von wohltuender Ruhe und von Frieden erfüllt.


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