Die von uns vorgeschlagenen Atemübungen, die auf taoistischen und buddhistischen Methoden beruhen, können von Jedem ohne Risiko durchgeführt werden, unter folgenden Voraussetzungen:
a) daß die von uns gegebenen Richtlinien bezüglich Zeitdauer und Rhythmus genau beachtet werden.
b) keine zwanghaften Veränderungen angestrebt werden und die Übungen zur Erreichung innerer und äußerer Harmonie durchgeführt werden.
c) Bei sehr sensiblen Personen kann eine gewisse Unruhe, Nervosität und auch einmal ein leichter Kopfschmerz auftreten. Diese - leichten - Beschwerden sind Erscheinungen norma1er Natur, die nach einigen Tagen verschwinden. Dauern sie länger an, als drei Tage, ist die Übung abzubrechen. Nehmen Sie Kontakt auf mit Ihrem Instrukteur, der Ihnen eine andere Übung anweisen wird.
d) Selbst Menschen mit durchschnittlicher Veranlagung empfinden bei Atemübungen manchmal ein leichtes Schwindelgefühl. Dies ist darauf zurückzuführen, daß man sich zunächst an eine wesentlichere Luftzufuhr gewöhnen muß. In diesem Fall wird empfohlen, die betreffende Übung nur einen über den anderen Tag zu machen, anstatt täglich, solange, bis man sich besser daran gewöhnt hat und sie dann täglich machen kann.
Die von uns vermittelten Übungen und Praktiken beruhen auf jahrhundertelangen Erfahrungen des Tchan-Ordens. Jede Übung wird genau und individuell dosiert. Sie dürfen also darauf vertrauen, denn wir sind gewissenhaft, da wir um unsere Verantwortung wissen. - Im Zweifelsfall konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihren Heilpraktiker. Dies gilt natürlich für alle Atemübungen, die Sie praktizieren...
Manche der von uns angeführten Atemübungen sind so einfacher Natur, daß man sie fast nicht als "Übungen" anzusprechen wagt. Trotzdem sind sie keineswegs "banal". Ihre Wirkung ist von einschneidender geistiger und therapeutischer Kraft und ruft eine Harmonisierung des gesamten Menschen hervor. Uns liegen Berichte von überraschenden Heilerfolgen vor, die wir den Ärzten und Heilpraktikern unter unseren Freunden gerne zur Verfügung gestellt haben. Die Anderen bitten wir um Verständnis, wenn wir hierfür nicht die Werbetrommel rühren: Die Atemtherapie ist in Deutschland zwar nicht unbekannt, doch steckt sie noch in ihren Anfangsgründen und es ist nicht unsere Aufgabe hier der Wissenschaft vorzugreifen.
Wer sich näher für die Atemtherapie interessiert, sei auf das ausgezeichnete Werk von Professor Stephan Palos "Atem und Meditation" verwiesen, das in wissenschaftlicher Weise über die Erfahrungen chinesischer Sanatorien berichtet, in denen die Atemtherapie praktiziert wird.
Copyright © 1998, PHOENIX-Freundeskreis, Last Updated - 24.04.1999 16:00:03