| Hier merken wir, wie unsere scheinbar eindeutige Weltensicht ins Wanken
gerät. Oder waren Sie sich jetzt gerade, in diesem Augenblick, Ihrer
Selbst bewußt?
Kennen Sie wenigstens die Haltung Ihres Körpers, war er gerade
aufgerichtet oder leicht eingesunken, war Ihr Kopf gerade oder nach links
gebeugt - oder etwa nach rechts? Waren Ihre Beine angewinkelt? Und die
Arme? Welche Fingerhaltung hatten Sie gerade zum Zeitpunkt des Lesens inne?
Und, und, .... Seien Sie ehrlich zu sich selbst - nur die Wenigsten unter
uns bringen dieses Kunststück fertig, nach langem Üben. Die Übung
heißt übrigens Tsyng Chen und stammt aus dem Fundus von Tchan...
Bewußt und Unbewußt?
So sind wir also selbst davon betroffen und liegt nicht beides in uns?
Warum sollte dies mit den übrigen Gegensätzen soviel anders sein?
Hell und Dunkel?
Ist Dunkel nicht nur die Abwesenheit des Lichts? Denken wir an die Abendsonne,
die hinter dem Horizont versinkt. Erst einige Zeit nach ihrem Untergang
ist es finster - oder leuchtet da nicht der Mond, die Sterne oder ein Haus,
eine Straßenlaterne in der Ferne? Nein? Sollte es bei Ihnen tatsächlich
stockdunkel sein? Auch die Lichter und Lämpchen Ihres PC erloschen?
Nein, denn dann könnten Sie diese Zeilen gerade nicht lesen...
Sobald es tatsächlich stockfinster ist, genügt nur ein kleines
Licht, um Orientierung in der Dunkelheit zu finden. So genügt nur
"ein bißchen hell", um die Macht der Finsternis zu brechen. Beobachten
Sie den Sonnenaufgang, wie er mehr und mehr die Schwärze der Nacht
durchstrahlt...
Und war nicht des Nachts dennoch die Sonne da? Schließlich beschien
sie die andere Seite unserer Mutter Erde. So ist Dunkelheit doch nur die
Abwesenheit von Licht!
Licht und Schatten?
Je heller das Licht, desto schärfer abgegrenzt sind die Schatten.
Nehmen Sie aber nur eine zweite Lichtquelle, leuchten Sie damit den Schatten
an und er verschwindet... - und kann ein Schatten dort sein, wo es kein
Licht gibt - oder dort, wo kein Objekt die Lichtstrahlen aufhält,
wie z.B. in der Wüste?
Gut und Böse?
Ist es nicht böse, einen Menschen umzubringen? Vielleicht um Geld
zu beschaffen, das man gerade selbst dringend braucht? Oder wenn der Staat
dann den Mörder mittels Todesstrafe hinrichtet? In beiden Fällen
wurde ein Mensch getötet...
Aber es zeigt uns, daß eine Handlung, in verschiedenen Situationen,
in anderer Absicht begangen, einen ganz anderen Sinn ergibt, daß
die Grenzen von Gut und Böse verschwimmen, gemessen an einer einzigen,
"objektiven" Tatsache, dem gewalttätigen Tod eines Menschen.
Arm und Reich?
Sind wir nur ein bißchen arm oder - was wir Ihnen wünschen
- ein bißchen reich? Wo fängt Reichtum an? Sind wir für
Flüchtlinge aus der Sahelzone nicht unendlich reich, sie selbst würden
dort, wo sie herkommen verhungern. Keine Frage, wir können und wollen
hier keine Lösung anbieten, nur ein bißchen nachdenklich machen...
Weiß und Schwarz?
Bemühen wir nicht unnötig die Farbenlehre, aber wenn wir alle
Farben zusammenschütten, so entsteht - schwarz! Und dort, wo keine
Farben sind... ist das Blatt Papier nicht weiß? Oder schauen wir
erneut unsere Mitmenschen an: Es gibt bestimmt nicht nur unter uns "Weißen"
Intelligenzbolzen - oder Gute und Böse?
Yin und Yang?
Dieses alte fernöstliche Symbol, richtig dargestellt, hat im weißen
Tropfen immer einen schwarzen Punkt, umgekehrt übrigens auch im schwarzen
einen weißen...
PHÖNIX-Freunde und Katastrophen?
Im Sinne des vorher gesagten, sind wir direkt ein bißchen stolz
darauf, daß unser Internetangebot soviel Licht verbreitet, daß
sich auch Schatten zeigen. So hat ein Zeitgenosse unser früheres Angebot
http://privat.schlund.de/PHOENIX/ dazu genutzt, seine Version des Weltuntergangs
unter exakt demselben Namen zu verbreiten. Versuchen Sie es bei Bedarf,
indem Sie in der URL unseren PHOENIX einfach in Kleinbuchstaben schreiben...
So wie aber am Mittag die Schatten am kürzesten sind, wollen auch
wir die Schatten nicht übermäßig wachsen lassen. Keine
Angst, wir gehen nicht in die Wüste, wo keine Schatten sind, auch
bleiben wir im Internet, wir wechseln einfach unseren Provider und unsere
Adresse. Sie finden unser Internet-Angebot inzwischen einfach unter
unserer eigenen Domain www.tchan.de.
Sie haben vielleicht auch das Werbebanner bemerkt, das auf unserer Startseite
ebenfalls zu Seiten des Lichts - oder zu denen der Schatten führen
kann. Über diesen Austauschservice verbreiten wir unser Licht im Internet.
Und Ihr eigenes, inneres Unterscheidungsvermögen sagt Ihnen, auf welchen
Bannerseiten Sie Licht finden. Sie sind unsicher? Dann lesen Sie einfach
"Keine Angst vor Esoterik!"
So verbreiten wir auch künftig Licht, Mittel und Wege zu eigener,
innerer Klarheit! Möge die Mittagssonne weiterhin die Schatten und
Weltuntergangsszenarien um uns und auch um SIE herum klein halten!
Wir planen übrigens, demnächst Seminare anzubieten, um auch
in direkten Kontakt mit Ihnen treten zu können, um die Philosophie
Tchan mit Leben zu füllen... Aktuell können wir bereits ein Selbsterfahrungsseminar
von Peter Wübbenhorst anbieten. |