CHAKASSIEN
Steppe, Taiga und Menschen


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Literatur&Musik Es ist fast unmöglich im deutschsprachigen Raum geeignete Literatur zu Chakassien zu finden, deshalb wird hier auf Literatur zurückgegriffen, die die Region in Ansätzen beschreibt. Es werden dabei mehrere Romane von Galsan Tschinag vorgestellt sowie der englischsprachige Reiseführer "Lonely Planet Russia" und der neuerschienene deutschsprachige Reiseführer "Sibirien entdecken" aus dem Trescher-Verlag. Beide stellen das noch recht unbekannte Gebiet Chakassien und Tuwa in Ansätzen vor und geben erste Informationen zu Land, Leuten und Reisen. Weiterhin wird hier auf den tuwinischen Kelhkopfgesang verwiesen, eine Musik, die das Lebensgefühl der Steppe preisgibt und wohl am besten verkörpert. Alle diese Publikationen können Sie durch anklicken sofort bestellen.
 

"Im Land der zornigen Winde" Galsan Tschinags persönlichstes Buch ist sicherlich dieses, das er zusammen mit der Ethnologin Amélie Schenk geschrieben hat. Beide Autoren haben jeweils in der Heimat des anderen gelebt, sind Grenzgänger und können zumindest ansatzweise das andere Denken des Partners verstehen. Tschinag, der bei seinem Stamm die Stellung eines Schamanen inne hat, wobei die dichterische Inspiration der schamanischen sehr ähnlich ist, erzählt über seine Kindheit und Jugend bei den Tuwas. Wie er es genossen hat mit seiner Familie als Nomade unterwegs zu sein, ein karges, aber damals nie armes Leben. Von der ungeheuren Vielfalt und dem Reichtum der Alltagskultur der Tuwas, davon berichtet Tschinag. Ihre enge Beziehung zur Natur, der völlig andere Zeitbegriff, die Rolle der Familie und vor allem die der Kinder, darin unterscheiden sich die Nomaden stark von den Europäern.
 

"Zwanzig und ein Tag" Nach längerer Abwesenheit kehrt der deutsch schreibende Schriftsteller Galsan Tschinag in seine mongolische Heimat zurück. Einundzwanzig Tage wird er bleiben, und er erzählt von Tauf- und Totenfeiern in der Steppe, läßt den Leser teilnehmen an den Murmeltierjagden und den heiligen Zeremonien des Gebens und Nehmens in den Jurten: ein eindrücklicher Roman über Nomaden und ihre Heimat. Der blaue Himmel am Anfang ist der Traum. Aber davon darf keiner erfahren, weder die guten noch die schlechten Träume dürfen bekannt werden. So beginnt die Geschichte, die ein tuwinischer Junge aus der Mongolei erzählt. Er erzählt von seiner Liebe zur Großmutter, von seinem Hund Arsylang, von seinen Träumen und Hoffnungen. Galsan Tschiang läßt in diesem Roman seine Kindheit lebendig werden, das Leben eines tuwinischen Nomadenvolkes in der Steppe der Mongolei, den Überlebenskampf der Familie, das Auseinanderbrechen der alten Strukturen und Traditionen.
 

"Den Baikalsee entdecken. Die blaue Perle Sibiriens."          "Lonely Planet Russia"
 

Musik aus Tuwa (für nähere Informationen anklicken)
 

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