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Weihe

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Seit dem Empfang des Sakraments der Diakonenweihe am 16.11.2003 bin ich Diakon der römisch katholischen Kirche.

Die Weihe ist in der katholischen Kirche eines der sieben Sakramente, der heiligen Zeichen, in denen Gott mit mir geht von meiner Geburt bis zu meinem Tod. Sie lassen  mich erahnen, wie es ist, wenn ich einmal ganz bei Gott leben werde. In der Weihe gibt die Kirche zugleich den Auftrag und die Vollmacht weiter, die Jesus Christus seinen Jüngern zum Dienst an den Menschen gegeben hat:

"Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!" (Markusevangelium)

"Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt." (Matthäusevangelium)

durch die Diakonenweihe habe ich vom Bischof die Befähigung und den Auftrag erhalten

  • zur Spendung des Sakraments der Taufe,

  • zur Assistenz bei der kirchlichen Trauung,

  • zur Verkündigung des Wortes Gottes,

  • zur Sorge für Menschen in besonderer Not,

  • zur kirchlichen Bestattung verstorbener Gemeindemitglieder,

also zur Unterstützung des Bischofs und der Priester in der Seelsorge vor Ort.

Der Bischof könnte mich auch auch mit der Seelsorge für besondere Gruppen oder einem anderen wichtigen Dienst in der Diözese beauftragen.

Das Wort bei der Weihe lautet immer:

"Sende herab auf ihn/sie, o Herr, den Heiligen Geist:; seine siebenfältige Gnade möge ihn/siestärken, seinen/ihren Dienst getreu zu erfüllen."

Das Gelöbnis

bringt die Bereitschaft zum besonderen Dienst für die Kirche zum Ausdruck.

Das Gebet der Allerheiligenlitanei

bezeugt die Zusammengehörigkeit der Kirche und der neu zu weihenden Amtsträger über den Rahmen von Ort und Zeit hinaus.

Die Handauflegung und das Weihegebet

sind seit den Tagen der Apostel die Zeichen für die Beauftragung zu den besonderen Diensten in der Gemeinde. In den drei Stufen der Weihe verdeutlichen sie die Erweiterung dessen, was in der Firmung bereits allen Katholiken zuteil geworden ist:

  • die Kraft des heiligen Geistes und

  • den Auftrag der Kirche zur Verkündigung der frohen Botschaft in Wort und Tat.

Das Anlegen der diakonalen Gewänder,

der schräg getragenen Stola und der Dalmatik, verdeutlicht wie beim Priester das jetzt empfangene Dienstamt.

Die Überreichung des Evangeliars

ist Zeichen für den Auftrag, das Evangelium Jesu Christi in Wort und Tat, im Vorlesen, Erklären und in der Umsetzung ins Leben zu verkünden.


Erst die letzte große Versammlung der Weltkirche, das zweite vatikanische Konzil (10.1962-12.1965), hat den Beruf des Diakons neu entdeckt und wieder belebt. Es gibt 

  • hauptamtliche Diakone und 

  • nebenamtliche Diakone mit einem Hauptberuf in anderen Bereichen, 

  • verheiratete und 

  • unverheiratete Diakone.


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Zuletzt bearbeitet am Montag, 19. September 2011 11:15