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31. Reisetag 31.09.2002 gefahrene Kilometer: 703 km Total: 12894 km Strecke: Solomiac - Orleans - Toury Besichtigungen: keine Tagesbewertung:
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Wir wachen morgends in der Tat in einem unabgezäunten privaten Wochenendgrundstück auf. Deswegen beeilen wir uns, schleunigst wegzukommen. Also verlassen wir das Dorf Homps (höhö) in Richtung Solomiac und wollen dann über Brive, Limoges und Orleans nach Paris fahren. Brive funzt aber wegen großräumiger Landstraßenabsperrung nicht (baunse glaubich zu einer Autobahn aus), so dass wir einen Umweg über einen Ort namens Figeac nehmen müssten. Das ist natürlich alles fürchterllich interessant, aber irgendwie auch wieder nicht.
Die Fahrzeit versuchen wir uns vergeblich mit Gags(Saach mal'n Satz mit "Ägypten" - "Ey gibt denn" hier keener mal'n Bier aus?)
und Ratespielchen
(Liegen vereinzelt Kleidungsstücke und 'n nackter Mann mit 'nem halben Streichholz in der Wüste -
es führen keine Fußspuren hin - wie is der zu Tode gekommen???)zu versüßen. Es wird schon Abend, wir erwerben in irgendeinem Supimarkt drei Päckchen, wie ich leider erst später merkte, reudigen Paté, tanken und fahren weiter. Im Dunkeln finden wir bei Toury, einem Dorf in der Getreideanbaulandschaft Beauce kurz vor Paris nach ewiger Suche einen Platz zum wild cämpen.
Beim Zeltaufbau muss Micha in mindestens in drei Kackhaufen gelatscht sein, weil, als wir uns danach gemütlich ins Auto setzen wollen, es babarstig stinkt und sich außerdem am Lenkrad klebrige braune Substanz befindet, die ebenfalls eine verdächtige Geruchsnote undezent im Auto verteilt. Und wer hat sie dort rangeschmiert, während er durch die Fahrertür auf den Beifahrersitz klettern musste: natürlich ein typischer Micha!
Es stinkt, der Paté schmeckt nicht, es ist der vermutlich letzte Abend dieser Reise, und uns ist sehr traurig zumute, zumal irgendeiner von uns beiden auch unbedingt wieder Air einlegen musste. Ne Flasche Billigwein kann leider auch nichts mehr reißen.