Alles rund um den Bereich Alarmanlagen und Übertragungsgeräte




Hersteller von Alarmanlagen

Bosch Alarmanlagen
www.bosch-sicherheitssysteme.de

Telenot Alarmanlagen
www.telenot.de

Sonax Alarm
www.sonax-alarm.de


.... es folgen noch weitere......






Alarmzentralen

hier unterscheiden wir zwischen folgenden Zentralentypen

GLT - hier gibt es meist eine Widerstands Überwachte Meldergruppe - verändert sich der Widerstandswert kommt es hier zu einer Auslösung der Meldegruppe. Da sowohl das Überrücken, als auch das Auftrennen des Widerstands eine Änderung zur folge hat, können beide Meldertypen angeschlossen werden. Als Beispiel kann so ein Widerstand 12,1 Kohm haben.


BUS - hier gibts auch unterschiedliche Arten die Melder, die über aktive Elemente verfügen abzufragen.

4 Leiterbetrieb hier werden 2 Adern zur Stromversorgung verwendet und 2 für einen z.B. RS485 Bus über den die Melder Zyklisch abgefragt werden.
Die andere Art ist, das über die Spannungsversorgung auch die kommunikation erfolgt. Auf dem Bus wird dann mit einer festen Spannung von ca. 30 Volt gearbeitet. Die Daten werden dann mit einer Spannungserhöhung von ca. 1 Volt auf dem Spannungsadern übertragen. Das "Sicherungsnetzwerk" wird immer von Melder zu Melder durchgeschliffen. Der Vorteil hierbei ist, das sich das Netzwerk über die Anschlußfolge selber adressieren kann. Das "Sicherheitsnetzwerk" kommt aus der Zentrale und endet auch wieder an der Zentrale, wir sprechen hier dann von einem Loop. Ein weitere Vorteil ist das automatischen abkoppeln von Meldern vom BUS im Störungs bzw. Sabotage Fall. Die Zentrale arbeitet dann mit 2 Stichleitungen weiter meldet aber eine Störung auf dem BUS.
Für Melder die eine erhöhte Stromaufnahme benötigen, werden auch noch 2 weitere Adern mit durchgeschliffen. Viele Melder wie Magentkontakte , Glasbruchmelder , GLT Koppler , IR Melder , ...... benötigen keine weiter Stromversorgung das diese über die beiden Kommunikationsleitungen auch mit Strom versorgt werden.

Auf solch eine Loopzentrale, die es von unterschiedlichen Herstellern gibt möchte ich nun weiter eingehen. Diese Technik wird sowohl in der Brandmeldetechnik als auch bei Einbruchmeldeanlagen schon seit einigen Jahren eingesetzt.

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Alarmübertragung

hier unterscheiden wir zwischen folgenden Übertragungsarten

Telim von der Firma Telenot ; was auch heute noch vielfach eingesetzt wird da dieses schon Teilweise fest mit in die Zentralen integriert wurde. Es handelt sich hier um eine 10 Baud FSK Übertragung die über einen Analogen Anschluss abgesetzt wird.
Viele der heutigen ISDN Wählgeräte unterstützen diese "alte" Übertragungstechnik heute noch. Es kann aber speziel bei Wählgeräten die an TK Anlagen betrieben werden, schon mal zu Problemen mit der Dienstekennung kommen. Hier wird zum Teil sogar durch unterschiedliche Hardware am ISDN Port zwischen Analoger und X.75 bzw X.31 Verbindungen unterschieden. Eine einfache Lösung ist hier die Übertragung nach X.75 - das klappt in den meisten Fällen. Ein Nebeneffect hierbei ist die doch recht flotte Übertragung, beim Remote Zugriff auf die hinter dem Wählgerät montierte Zentrale über eine RS232 Verbindung.

Angeregt durch das Produkt UZ 7500 der Firma Telenot wurde nun selber eine solcher Meldungsempfänger aufgebaut. Weitere Information zu diesem Produkt findet man am einfachsten mit www.google.de Schlagwort UZ7500

Für den Bereich der VDS 2465 ( X.75 ) habe ich mal einige Tests mit folgenden Geräten durchgeführt. Hier wird über eine ISDN X.75 Verbindung ein Telegramm wie unten beschrieben übertragen. Meine Tests habe ich mit einem AT 2000 Wählgerät der Firma Bosch und einem Störmeldemodul VAM der Firma eviateg durchgeführt.

Um nun eine X.75 Verbindung auszuwerten habe ich folgende Schaltung - hier mal als Symbolbild - aufgebaut. Als ISDN Modem habe ich ein Gerät der Firma Elsa verwendet ; hier ist nur wichtig das, das Modem noch eine RS232 Schnittstelle hat und als Modem angesprochen werden kann.

Die Steuerung des ISDN Modem erfolgt über einen Controller 80C537 ; dieser verfügt über 2 Serielle Schnittstellen wobei die eine für das Modem verwendet wird. Über Schnittstelle 2 erfolgt die Ausgabe der VDS Meldungen im Klartext an den dort Angeschlossenen PC.

Hier ein Beispiel für eine VDS2465 HDLC Transparent Übertragung - hier wir über eine ISDN Leitung eine Datenverbindung (X.31 oder X.75) aufgebaut. Wo jeweils auch die Daten wie schon bei Telim nach dem VDS2465 Standard übertragen werden. Beispielübertragung

Bei der X.75 übertragung wird wie mit einem Modem einfach eine ISDN Verbindung über einen B - Kanal aufgebaut - bei X.31 wird eine D Kanal übertragung verwendet dieses kommt einer Standleitung gleich muss aber durch den Telefonnetzbetreiber zum teil gegen Gebühr freigeschaltet werden.

Als weiteren Übertragungswege gibt es noch die TCPIP und GSM Verbindung. Diese beiden werden auch als 2ter Verbindungsweg verwendet. Besonders die GSM Verbindung kann auch dann aufgebaut werden, wenn die "Telefonleitung" zur Vermittlungsstelle nicht mehr vorhanden oder gestört ist. Für diese GSM Verbindung setzt man ein GSM Modem GSM Modem ein. Das GSM Modem verhält sich wie ein normales Modem, und kann zum Teil direkt über eine RS232 Verbindung an das Wählgerätes angeschlossen werden. Das wählgerät steuert dann den Verbindungsaufbau beim Ausfall z.B. der ISDN Leitung über das GSM Netz. Meist wird der Ausfall eines Verbindungsweges direkt an die Sicherheitsleitstelle übermittelt. Diese ist beim Alarmanlagen der VDS Klasse C sogar zwingend erforderlich !

Viele weitere Informationen zur Übertragung von Alarmen findet man in der VDS Vorschrift 2465 - die kann über den VDS gegen ein Gebühr bezogen werden.www.vds.de