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Am Samstag, 26.04.2008
startete die Chorgemeinschaft um 06.45 Uhr zu ihrem Jahresausflug nach
Speyer. Sängerkamerad Klaus Schulz hatte sich organisatorisch mächtig
viel vorgenommen, und führte die Ausflügler mit interessanten
Informationen als Reiseführer durch diesen sonnigen Tag. Nach einem
kurzen Sekt- und Kaffeefrühstück mit frischen Brezeln, ging die Fahrt
zur Dreifaltigkeitskirche nach Speyer. Die Dreifaltigkeitskirche gilt als
spätbarockes Gesamtkunstwerk von überregionaler Bedeutung. Um
die Jahrhundertwende wurde sie als „unschön im Zopfstil erbaut“
bezeichnet, heute gilt sie als spätbarockes Gesamtkunstwerk von überregionaler
Bedeutung. Hervorzuheben sind die Holzschnitzereien an Altar und Kanzel
von Christian Dathan und das von Johann Christian Gutbier reich mit Szenen
aus dem Alten und Neuen Testament bemalte Holzgewölbe.
Natürlich nutzten wir dort die Gelegenheit zu einem kleinen
„Konzert“ in der Kirche. Der Frauenchor mit "Swing Low", “Lord
I want to be“, "Hebe deine Augen", der Männerchor
mit “Tebe Pajom“, “Heilig, heilig“, “Herr deine Güte“, “Die
Motette“ und der Gesamtchor mit “Ave Verum“ gaben ihr Bestes unter
der Führung von Chorleiter Joachim Maresch.
Anschließend wurde der Dom besichtigt. Der Kaiserdom zu Speyer zählt zu
einem der bedeutendsten Baudenkmäler der Romanik und ist die größte
erhaltene romanische Kirche Europas. Als Grabstätte salischer,
staufischer und habsburgischer Herrscher gilt der Dom als Symbol des
mittelalterlichen Kaisertums.
Ein besonderes Erlebnis war auch das reichhaltige Mittagessen im “Alten
Hammer“ im gemütlichen, direkt am Rhein gelegenen Biergarten. Die tolle
Aussicht auf den Rhein mit seiner Schifffahrt lies die Zeit wie im Fluge
vergehen. Vorstand Günter Tonhäuser und Sänger Helmut Klenk bedankten
sich beim Publikum im vollen Biergarten mit einem Duett. Sie
verabschiedeten sich stimmungsvoll mit dem Trinklied “Nachbar, Bruder,
mein Glas ist leer“.
Die Weiterfahrt ging zur Besichtigung des Hambacher Schloss. Das
Schloss liegt auf dem nach ihm benannten Schlossberg, einem 325 m hohen
Vorberg der Haardt, das den Ostrand des Pfälzerwaldes bildet. Von hier
aus bietet sich ein weiter Blick über das schmale Hügelland der Weinstraße
auf die sich östlich anschließende Oberrheinische Tiefebene, die etwa
200m tiefer gelegen ist.
Es
folgte eine Stadtbesichtigung von Neustadt. Dort konnte jeder auf eigene
Faust die Innenstadt erkunden, und den Aufenthalt genießen. Neustadt an
der Weinstraße ist eine kreisfreie Stadt in Rheinland-Pfalz. Die Stadt an
der Deutschen Weinstraße ist eines der Zentren der deutschen
Weinindustrie und veranstaltet jährlich das Deutsche Weinlesefest mit der
Wahl der Deutschen Weinkönigin.
Den Abschluss dieses Tagesausfluges machten wir in Sülzbach beim
“Frieder“. Frieders Weinstüble ist immer wieder ein Erlebnis. Mit
einem Ständchen wurde der Hausherr freudig begrüßt. Bei hervorragendem
Essen unterhielt uns Helmut Klenk mit seiner “Quetsche“ mit
schwungvollen Stimmungsliedern. So mancher Trinkspruch ergänzte die tolle
Atmosphäre an diesem Abend. Zu später Stunde ging es dann gut gelaunt
wieder auf den Heimweg.
Allen, die zu diesem
tollen Tag beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. Besonders an
Klaus Schulz ein tolles Dankeschön, denn er hatte die Organisation mit
profihafter gelungener Manier durchgeführt.
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