Leichen pflastern seinen Weg (1968)

Il Grande Silenzio - orig. Titel
The great Silence - eng. Titel

Story
1896, kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts. In Snow Hill werden verarmte Leute zu Outlaws, da sie keine Arbeit bekommen und um zu überleben stehlen müssen. Deshalb aber wurde ein Kopfgeld auf diese Leute ausgesetzt und erbarmungslose Kopfgeldjäger, wie der verrückte Loco, bringen Einen nach dem Anderen um und kassieren die Prämie. Der stumme Silence hasst Kopfgeldjäger und lässt sich von den Anwohnern Snow Hills engagieren, um ihre Freunde und Angehörigen, die getötet wurden, zu rächen.
10/10

x x

Regie - Sergio Corbucci
10/10

Schauspieler
10/10

x x

Musik - Ennio Morricone
Musikalische Leitung - Bruno Nicolai
10/10

Drehorte
10/10

x x

Action
10/10

Gesamt
Sergio Corbuccis knallhartes Italo-Western Meisterwerk! Man kann vieles von einem Film erwarten, aber etwas wie in „Leichen pflastern seinen Weg“ wird wohl niemand erwarten. Was Corbucci aus der Story macht ist so wunderbar unerwartet, ebenso wie die ungewöhnlichen Drehorte, die aber durchaus realistisch sind und einfach genial. Morricones melancholischer Soundtrack passt einwandfrei und unterscheidet sich von der Machart sehr von seinen Werken für Sergio Leone, nicht aber von der Qualität. Kinski ist abscheulich gut. Keiner könnte seine Rolle besser spielen. Aber auch Trantignant überzeugt auf ganzer Linie, obwohl er in dem Film nicht einen Ton sagt. Die anderen Rollen sind ebenso gut besetzt. Der Film geht von der ersten Minute an hammerhart los und fesselt einen noch weit über das Ende des Films hinaus.
60/60 - 100%

Bewertete Fassung
Kinowelt DVD