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Bau-Index:
(Kleingartenschätzungen)
für 2009 = 23,3 |
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Bauernregel
des Monats November:
Der November tritt oft hart herein, braucht nichts dahinter zu sein.
Schrebers
-Spruch im
November:
Am 8. Tag schuf Gott das Bier,
und seitdem hört man nichts mehr von ihm.
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download für den Schaukasten
Der Gartentipp im
November:
Der Sommer geht nun endgültig zu
Ende. Das merkt man nicht nur an den kalten, frostigen
Temperaturen, sondern auch daran, dass die
Blütenpracht im Garten, auf dem Balkon und auf der
Terrasse nachlässt. Jetzt geht’s ans Aufräumen und nun
heißt es: den Garten, Balkon und die Terrasse
winterfest zu machen. Auch der letzte Rasenschnitt
steht an. Im November hat der Hobbygärtner alle Hände
voll zu tun.
1.) Nicht winterharte
Kübelpflanzen sollten spätestens jetzt zurück
geschnitten und eingeräumt werden. Die kalten Nächte
könnten sonst schwere Gewebeschäden anrichten, die
nicht mehr wieder gut zu machen wären. Alles
Verwelkte muss abgeschnitten werden. Ist die Erde in
den Töpfen noch zu nass, sollte man die Pflanzen erst
für einige Tage regengeschützt aufstellen damit die
Erde etwas abtrocknen kann. Zu nasse Erde im
Winterquartier kann zu schweren Wurzelschäden führen.
2.) Der Rasen muss ein letztes
Mal kurz geschnitten werden. Laub und andere
Pflanzenreste sollte man vom Rasen restlos entfernen,
um Schimmelbildung zu verhindern. Der Boden unter dem
Rasen soll und muss auch im Winter durchlässig
bleiben. Hilfreich ist außerdem noch eine letzte
Düngung. Nach dem letzten Rasenschnitt sollte der
Rasenmäher, sowie die Motorsense gleich winterfest
gemacht werden. Alle Gerätschaften sollten sauber in
den Winter kommen. Kleinere Reparaturarbeiten besser
jetzt erledigen, damit im kommenden Frühjahr damit
keine Zeit vergeudet werden muss.
3.) Auch im Staudenbeet sollte
man jetzt zur Schere greifen. Welke Stauden sollten
abgeschnitten werden. Die Blütenreste von Fetthenne
kann man getrost stehen lassen. Sie sind nicht nur
eine Zierde im winterlichen Garten, sie dienen den
Pflanzen auch als Schutz vor Kälte und übermäßiger
Nässe. Stauden, wo man die Samenstände nicht entfernt
hat, kann man ebenfall stehen lassen, sie bieten
vielen Vögeln reichlich Futter.
4.) Im Herbst gepflanzte Pflanzen
sollte man im ersten Winter etwas schützen. Hierfür
kann man die Pflanzen im Wurzelbereich etwas mit Erde
anhäufeln, oder mit einer dicken Schicht Laub vor
Kälte schützen. Dasselbe gilt auch für Rosen.
Verblühte Triebe sauber abschneiden und die
Rosenstöcke anhäufeln. Auch hier kann man zusätzlich
eine dicke Schicht Laub anbringen.
5.) Obstgehölze kann man jetzt
noch pflanzen. Eine Ausnahme bilden hier nur einige
Arten, wie zum Beispiel Pfirsich, Aprikosen, oder
Walnüsse. Diese pflanzt man besser im Frühjahr.
Beerensträucher, die zu dicht gewachsen sind, kann man
jetzt noch auslichten. Keinen Rückschnitt vornehmen,
nur störende, oder abgestorbene Triebe entfernen.
Frisch gepflanzte Obstbäume sind für eine kräftige
Kompostgabe dankbar. Diese dient nicht nur als
Starthilfe, sondern auch als Winterschutz.
6.) Im Gemüsegarten erntet man
die letzten Gemüsesorten. Alles Gemüse, deren
unterirdische Teile verzehrt werden (Möhren, Rüben),
ist noch vor den ersten Frösten zu ernten. Einzig
Porree, Rosen- und Grünkohl können in den Beeten
bleiben. Grünkohl schmeckt sowieso erst dann richtig
gut, wenn er etwas Frost abbekommen hat.
7.) Zu guter Letzt sind noch die
Gartenwerkzeuge, die man nicht mehr benötigt,
gründlich gereinigt, eingefettet und eingewintert. So
wird dafür gesorgt, dass man im kommenden Frühjahr mit
einer Gerätschaft, die Tip-Top ist, die Arbeiten
beginnen zu können.
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Knopfbusch
Cephalanthus occidentalis
Sommergrüner; 1,2 m bis 2 m hoher,
buschiger Strauch; Blätter 6 cm bis 15 cm lang,
elliptisch-lanzettlich, zugespitzt, oberseits glänzend
grün, unterseits heller, gegenständig oder zu 3-4 in
Quirlen; Blüten in dichten, gelblich-weißen, gestielten,
bis 3 cm breiten Köpfchen am diesjährigen Holz im Juli
bis September - ein durch die sputnikartigen Blüten
besonders auffallender winterharter Strauch und
Insektenmagnet
Im Juli/August bekommt der Knopfbusch seine kleinen,
weißgelben Blüten, die in kugelförmigen Blütenknöpfen
zusammenstehen.
Die hellen Staubgefäße schauen weit hervor.
Dieser sommergrüne Strauch fühlt sich an einem sonnigen
Standort am wohlsten und bevorzugt feuchten, sogar
sumpfigen Boden. Sein Herbstlauf erstrahlt in einem
wunderschönen orange-gelb. Er wird bis zu 150 cm groß.
Herkunftsland: Kanada.
Lern - Ecke
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Rhododendronzikaden?

Wenn Knospen von
Rhododendren im Frühjahr verbräunen, absterben und von
kleinen schwarzen Stacheln übersät sind, liegt ein
Befall mit einer Pilzkrankheit (Pycnostysanus azaleae)
vor. Besonderheit bei dieser Pilzkrankheit ist, dass sie
durch ein Insekt – die Rhododendronzikade – übertragen
und verbreitet wird.
Die derzeit häufig an Rhododendren auftretende
Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) wird
8 bis 9,5 mm lang, ist auffallend grün gefärbt und hat
rote Streifen auf den Flügeln. Sie erscheint erstmals ab
Mitte Juni an Rhododendren. Die grünlich gelben Larven
sind bereits im Mai zu finden, vornehmlich an den
Blattunterseiten. Die Zikaden selbst verursachen zwar
keinen direkten Schaden, jedoch entstehen bei der im
Herbst stattfindenden Eiablage unter die Knospenschuppen
von Rhododendren kleine Verletzungen, die dem Schadpilz
des Knospensterbens (Pycnostysanus azaleae) als
Eintrittspforte dienen können. Infizierte Knospen
entwickeln sich nicht weiter und sterben später ab. Bei
geschwächten Pflanzen ist eine Infektion vermutlich aber
auch ohne Mitwirkung der Zikaden möglich. Vor allem
Pflanzen an ungünstigen Standorten (Staunässe, dichter
Stand) sind in dieser Hinsicht gefährdet.
Soweit möglich, sollten zunächst die kranken Knospen
ausgebrochen und entsorgt werden. Bei starkem Auftreten
von Rhododendronzikaden wäre es sinnvoll, diese
zusätzlich zu bekämpfen. Geeignet sind z. B. die
Präparate Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso
und Celaflor Schädlingsfrei Careo
Konzentrat. Bei den Behandlungen ist es wichtig, dass
auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Ein Teil
der Zikaden lässt sich zusätzlich mithilfe von
Gelbtafeln wegfangen, die man hierzu in die
Büsche hängt. Eine ausreichend wirksame direkte
Bekämpfungsmöglichkeit des Schadpilzes gibt es bislang
nicht.
Andreas Vietmeier,
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen,
Pflanzenschutzdienst
....Lichtkeimer?
Lichtkeimer dürfen
nicht mit Erde bedeckt werden. Samen mit feinem Sand
vermischen, aussäen, andrücken, ganz wenig mit ganz
feinem Sand bestreuen und Substrat befeuchten. Am
besten, man stellt die Pflanzschale in Wasser, bis die
Erde feucht geworden ist.
Zu den Lichtkeimern gehören:
Besenginster, Besenheide, Johanniskraut, Lavendelheide,
Preiselbeeren, Waldgeißbart, Zylinderputzer. Weitere
Methode der Anzucht siehe unter Aussaat, Abschnitt B
(Möhren). - Die meisten Unkräuter sind ebenfalls
Lichtkeimer.
Bei Lichtkeimern absorbiert das
bläuliche Phytochrom in der Pflanzenzelle den hellroten
Spektralbereich der Sonne und gibt den Startschuss zum
Keimen, bei den Dunkelkeimern ist es das grünblaue
Phytochrom, das das dunkelrote Licht absorbiert. - Für
Hafer genügt schon ein Lichtblitz von 1/2000 sek. Dauer.
(Wikipedia)
.....Kaltkeimer?
Zu den Kaltkeimern gehören:
Apfelbeere, Berberitze, Felsenbirne,
Felsenmispel, Geißbart, Haselnuss, Hartriegel,
Heidekraut, Hainbuche, Kastanie, Nadelgehölze, Ölweide,
Perückenstrauch, Pfaffenhütchen, viele Rosengewächse,
Scheinbeere, Seidelbast, Scheinquitte, Schleifenblume,
Zaubernuss.
Kaltkeimer stammen meistens aus kälteren
Gegenden und haben dickere und härtere Samenschalen. Der
Begriff Frostkeimer wird meistens nicht mehr verwendet.
Wahrscheinlich gibt es eine Balance von keimhemmenden
und keimfördernden Substanzen, die sich bei niedrigen
Temperaturen verändert zu Gunsten der keimfördernden
Substanzen.
Kaltkeimer werden wie folgt zum Keimen
gebracht (Stratifizierung): Die Samenkörner werden im
Winter etwa zwei Wochen im Zimmer vorgequollen, in
Schalen gesät, angefeuchtet und bei etwa 18 - 22° warm
gestellt. Nach 2 - 4 Wochen werden sie zum Schutz vor
Nässe und Austrocknung mit Folie bedeckt und an einem
schattigen Platz ins Freie gestellt. Der
Temperaturunterschied darf aber nicht zu krass
ausfallen, etwa - 4/ +4. Falls erforderlich, auch noch
mit engmaschigem Draht gegen Mäuse sichern. Im Frühjahr
angießen, danach beginnen sie wie üblich zu keimen. Man
kann die Saatgefäße auch in einen kalten Kasten stellen,
dessen Fenster man schließt. Sobald Schneefall einsetzt,
öffnet man die Fenster und lässt die Schalen
einschneien. Danach wieder Fenster schließen und bei
sonnigem Wetter beschatten. Der schmelzende Schnee macht
die Samenschale poröser, so dass die Keimung erleichtert
wird. Im Februar/März stellt man die Saatgefäße in ein
halb warmes Frühbeet oder ins Haus und behandelt sie wie
normales anderes Saatgut. Im allgemeinen rechnet man mit
einer Mindestdauer von 6 Wochen, in der die Samen
Temperaturen von -4 bis +4° ausgesetzt werden. Bei
Hahnenfußgewächsen sollte die Temperatur zwischen 0 und
-5° liegen. Immer feucht halten. Danach sollte die
Temperatur auf etwa 5 - 12° erhöht werden, so dass die
Keimung erfolgen kann. Dieser Temperaturbereich muss bis
Mai beibehalten werden. Der richtige Platz ist dann
Freiland, kalter Kasten oder Kalthaus. Ggf. kann auch
der Kühlschrank (2 - 3 Wochen) für den nötigen Kältereiz
eingesetzt werden, aber nicht das Gefrierfach. Werden
die Samen plötzlicher starker Kälte ausgesetzt, können
sie ihren Saft nicht schnell genug eindicken: sie
erfrieren. (Wikipedia
der
Link-Tipp:
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| News vom
Laubengarten-Verein
von
1913e.V.:
Termine 2009:
* unter Vorbehalt der
Änderung
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Es gibt
den BDG aus gutem
Grund!
Zum Bundesverband gehören
19 Landesverbände mit 15.200 Kleingärtnervereinen.
Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit 1.020.000
Kleingärten. Sie bedecken eine Fläche von 46.640
Hektar und werden von über vier Millionen Menschen
intensiv genutzt....weiter
---
BDG - Nachrichten:
BUNDESVERDIENSTKREUZ FÜR BDG-VIZEPRÄSIDENT
Für
sein herausragendes Engagement für das Gemeinwohl
hat Bundespräsident Köhler Hans-Ulrich Helms
das Bundesverdienstkreuz am Bande zuerkannt. Helms
erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre ehrenamtliche
Tätigkeit und seine Verdienste um das
Kleingartenwesen in Bremen auf Vereins- und
Landesebene.
Bremens Bürgermeister Böhrnsen betonte in seiner
Rede, dass Helms und seine Mitstreiter für den
Bremer Senat nicht immer bequeme, aber immer überaus
verlässliche Partner im Dialog waren und sind. Durch
seinen persönlichen Einsatz sei es Hans-Ulrich Helms
auch zu verdanken, dass das Vorzeigeprojekt
“FlorAtrium“ – ein gärtnerisches Ausbildungs- und
Begegnungszentrum für Bremer Bürger – ein großer
Erfolg geworden ist. Kindern und Jugendlichen die
Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren in
Gemeinschaftsarbeit näher zu bringen, sei hier das
Verdienst. Dazu gehörten die Integration von
Migranten und Migrantinnen, Alleinerziehenden, sowie
die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Sport-
und Senioren- vereinen. Hans-Ulrich Helms ist
Vorsitzender des Landesverbandes der
Gartenfreunde Bremen, sowie Vizepräsident des
Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde.
Hans-Ulrich Helms ist Vorsitzender des
Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen sowie
Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher
Gartenfreunde.
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Pflanzenschutz
Blattfall und Triebsterben an Buchsbäumen - welche
Krankheit steckt dahinter?
An Buchsbäumen tritt seit einigen Jahren in
Deutschland verstärkt der Pilz Cylindrocladium
buxicola auf. Er verursacht einen massiven Blattfall
und das Absterben von Trieben. An befallenen
Blättern entstehen dunkelbraune Blattflecken, an den
absterbenden Trieben sind schwarze Streifen zu
erkennen.
Vorbeugung und Bekämpfung:
* Um eine Ausbreitung des Pilzes zu verhindern,
sollten befallene Pflanzen oder -teile so schnell
wie möglich entfernt werden. Ein Rückschnitt bis ins
gesunde Holz kann zwar eine Besserung bringen, doch
häufig bleiben noch versteckte Infektionsstellen
zurück.
* Bei der Neupflanzung sollten die Pflanzen sehr
genau auf mögliche Symptome untersucht werden.
Außerdem sollte man die obere Bodenschicht
austauschen. Cylindrocladium bildet
widerstandsfähige Dauersporen (Chlamydosporen), die
im Boden über eine längere Zeit überleben können.
* Bei vorhandenen Buchsbäumen sollte durch gute
Pflege und ausgewogene Düngung die Widerstandskraft
der Pflanzen gestärkt werden. Gärtner Pötschkes
Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306),
ein organisch-mineralischer NPK-Dünger mit Guano,
sorgt für eine Sofort- und Langzeitversorgung mit
den wichtigsten Nährstoffen.
* Pflanzenstärkungsmittel erhöhen die
Widerstandskraft gegen Schädlinge und Krankheiten.
Ackerschachtelhalm (Art. 270 005) beispielsweise
festigt durch den hohen Gehalt an Kieselsäure das
Pflanzengewebe. Vitanal® Professional Universal
(Art. 270 532) stärkt die Abwehrkräfte gegen
Krankheiten und Schädlinge und fördert als
Bodenaktivator die Erholung müder, ausgelaugter
Böden. Das Naturen Pilzspritzmittel (Art. 270 002)
auf Basis von Braunalgen erhöht ebenfalls die
Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen
Pilzkrankheiten.
* Die Bewässerung von Buchsbaum muss unbedingt
von unten erfolgen. Auf nassen Blättern kann der
Schadpilz schneller keimen.
* Fungizide mit einer heilenden Wirkung gibt es
zur Zeit für den Hausgarten noch nicht. Bei einem
stärkeren Befall wenden Sie sich am besten an Ihr
örtliches Pflanzenschutzamt.
Vorsicht! Gift!
Dosis sola fecit venenum - Die
Dosis allein macht das Gift (Paracelsus)....
Giftige Pflanzen sind
ein Teil unserer Umwelt. Nur der richtige Umgang und
die Kenntnis über das Aussehen und die Gefahren kann
verhindern, dass es immer noch zu Vergiftungen mit
tödlichen Ausgängen durch Pflanzen auftreten. Wir
wollen hier etwas zur Aufklärung beitragen und
stellen einige Pflanzen vor. Bei Fragen zu
Vergiftungen hilft die Uni Bochum gerne weiter.
sehr stark giftig +++
stark giftig ++
giftig +
wenig giftig (+)
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Obstbäume
Auswahl: Viele Obstbäume sind resistent
gegen wichtige Krankheiten. Wer Jungbäume mit rotem
Etikett wählt, hat die Garantie, dass die Ware
virusfrei ist. Lieferanten sollten dem Bund
deutscher Baumschulen (BdB) angehören, die das
Gütezeichen 'Deutsche Markenbaumschule' führen
dürfen.
- Bäume und Sträucher bekommt man wurzelnackt,
mit Ballen oder im Topf. Letztere kann man in jeder
Jahreszeit pflanzen, solange der Boden offen ist.
Man sollte sich die Wurzeln und ggf. die
Veredlungsstelle genau ansehen und das junge
Bäumchen auf Befall oder Krankheiten untersuchen
. Die
Krone sollte so gewachsen sein, dass daraus drei
Leittriebe gewonnen werden können. Ein Bäumchen mit
vielen Feinwurzeln hat einen festen, kugelrunden
Ballen, weil es mehrmals in der Baumschule
umgepflanzt wurde.
- Über den Grenzabstand , den Pflanzabstand und
die angemessene Stammhöhe von Bäumen sollte man sich
vorher informieren(Vorstand/Fachberater), Die
Unterlage sollte der Bodenart und der vorhandenen
Standfläche angepasst sein.
Pflanzabstand:
Süßkirschen benötigen 8 x 7 m Abstand; Birnen,
Mirabellen, Renekloden, Zwetschen auf
Sämlingsunterlagen benötigen ebenso wie Äpfel auf M
11 Unterlage 5 x 5 m; Birnen auf Quittenunterlage
und Äpfel auf M4 oder M7 benötigen 4 x 4 m; Äpfel
auf M 9 oder M 26 benötigen 2 x 3 m; Beerensträucher
benötigen Abstände von 1,5 x 2 m. Aprikosen und
Pfirsiche brauchen einen warmen, geschützten
Standort. Ggf. auf verschiedene Reifezeiten achten,
auf Bestäubung und Krankheitsresistenz.
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Die Zaubernuss
(Hamamelis x intermedia -
Hybriden)
Die
Zaubernuss ist ein Winteblüher.
Die Sträucher ähneln ein wenig unserer heimischen
Haslnuss, doch sie sind nicht so starkwüchsig, wie
diese.
Hamamelis wird als Strauch etwa 4-5m hoch -
seltener wird er als Baum gezogen - doch ist das
durch Schnitt recht leicht zu bewerkstelligen.
Sie
blüht meistens vor dem Blattaustrieb. Die kopfigen
Blütenstände enthalten nur drei bis vier Blüten. Die
zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier
Kelchblätter sind behaart. Die bandförmigen
Blütenkronblätter (Petalen) sind grünlich, gelb,
orange oder rot. In jeder Blüte sind vier fertile
Staubblätter vorhanden, die nur kurze Staubfäden
haben. Der Fruchtknoten ist halbunterständig.
Die
sich zweiklappig öffnenden, holzigen Kapselfrüchte
enthalten jeweils nur zwei schwarze Samen. Die
Kapseln öffnen sich explosionsartig und schleudern
die Samen etwa 10 Meter weit fort.
Standort, Ansprüche:
Mäßig
nährstoffreicher, feuchter, kalkfreier Boden ohne
Staunässe in voller Sonne oder Halbschatten (stammt
aus lichten Wäldern). Im Sommer nicht völlig
austrocknen lassen, sonst kann die Blütenbildung
behindert werden.
Schneiden:
Nach der Blüte schneiden, nur auslichten, selten
nötig. Keinen Radikalschnitt: Hamamelis
sollen keine schlafenden Augen haben und
treiben aus dem alten Holz nicht mehr aus.
Vermehren:
Absenker, leicht. Aussaat im Herbst, schwierig.
In Baumschulen werden Kultivare im Spätwinter durch
Veredelung (Pfropfung
auf Hamamelis virginiana) vermehrt, um die
Wuchskraft zu erhöhen (=>Wildtriebe ggf. umgehend
entfernen, damit sie nicht die Edeltriebe
überwuchern).
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