Laubengarten - Verein von 1913 e.V.

 Mitglied im Landesbund der Gartenfreunde in Hamburg e.V.          

Upload: 16.11.2009

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Bau-Index:  (Kleingartenschätzungen)    für 2009 = 23,3

Bauernregel des Monats November:

Der November tritt oft hart herein, braucht nichts dahinter zu sein.

Schrebers -Spruch im November:

Am 8. Tag schuf Gott das Bier,
und seitdem hört man nichts mehr von ihm.
(Verfasser unbekannt*)
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    download für den Schaukasten

    Der Gartentipp im November:
     
    Der Sommer geht nun endgültig zu Ende. Das merkt man nicht nur an den kalten, frostigen Temperaturen, sondern auch daran, dass die Blütenpracht im Garten, auf dem Balkon und auf der Terrasse nachlässt. Jetzt geht’s ans Aufräumen und nun heißt es: den Garten, Balkon und die Terrasse winterfest zu machen. Auch der letzte Rasenschnitt steht an. Im November hat der Hobbygärtner alle Hände voll zu tun.
     
    1.) Nicht winterharte Kübelpflanzen sollten spätestens jetzt zurück geschnitten und eingeräumt werden. Die kalten Nächte könnten sonst schwere Gewebeschäden anrichten, die nicht mehr wieder gut zu machen wären. Alles Verwelkte muss abgeschnitten werden. Ist die Erde in den Töpfen noch zu nass, sollte man die Pflanzen erst für einige Tage regengeschützt aufstellen damit die Erde etwas abtrocknen kann. Zu nasse Erde im Winterquartier kann zu schweren Wurzelschäden führen.
     
    2.) Der Rasen muss ein letztes Mal kurz geschnitten werden. Laub und andere Pflanzenreste sollte man vom Rasen restlos entfernen, um Schimmelbildung zu verhindern. Der Boden unter dem Rasen soll und muss auch im Winter durchlässig bleiben. Hilfreich ist außerdem noch eine letzte Düngung.  Nach dem letzten Rasenschnitt sollte der Rasenmäher, sowie die Motorsense gleich winterfest gemacht werden. Alle Gerätschaften sollten sauber in den Winter kommen. Kleinere Reparaturarbeiten besser jetzt erledigen, damit im kommenden Frühjahr damit keine Zeit vergeudet werden muss.
     
    3.) Auch im Staudenbeet sollte man jetzt zur Schere greifen. Welke Stauden sollten abgeschnitten werden. Die Blütenreste von Fetthenne kann man getrost stehen lassen. Sie sind nicht nur eine Zierde im winterlichen Garten, sie dienen den Pflanzen auch als Schutz vor Kälte und übermäßiger Nässe. Stauden, wo man die Samenstände nicht entfernt hat, kann man ebenfall stehen lassen, sie bieten vielen Vögeln reichlich Futter.

    4.) Im Herbst gepflanzte Pflanzen sollte man im ersten Winter etwas schützen. Hierfür kann man die Pflanzen im Wurzelbereich etwas mit Erde anhäufeln, oder mit einer dicken Schicht Laub vor Kälte schützen. Dasselbe gilt auch für Rosen. Verblühte Triebe sauber abschneiden und die Rosenstöcke anhäufeln. Auch hier kann man zusätzlich eine dicke Schicht Laub anbringen.

     5.) Obstgehölze kann man jetzt noch pflanzen. Eine Ausnahme bilden hier nur einige Arten, wie zum Beispiel Pfirsich, Aprikosen, oder Walnüsse. Diese pflanzt man besser im Frühjahr. Beerensträucher, die zu dicht gewachsen sind, kann man jetzt noch auslichten. Keinen Rückschnitt vornehmen, nur störende, oder abgestorbene Triebe entfernen. Frisch gepflanzte Obstbäume sind für eine kräftige Kompostgabe dankbar. Diese dient nicht nur als Starthilfe, sondern auch als Winterschutz.

    6.) Im Gemüsegarten erntet man die letzten Gemüsesorten. Alles Gemüse, deren unterirdische Teile verzehrt werden (Möhren, Rüben), ist noch vor den ersten Frösten zu ernten. Einzig Porree, Rosen- und Grünkohl können in den Beeten bleiben.  Grünkohl schmeckt sowieso erst dann richtig gut, wenn er etwas Frost abbekommen hat.

    7.) Zu guter Letzt sind noch die Gartenwerkzeuge, die man nicht mehr benötigt, gründlich gereinigt, eingefettet und eingewintert. So wird dafür gesorgt, dass man im kommenden Frühjahr mit einer Gerätschaft, die Tip-Top ist, die Arbeiten beginnen zu können.
     

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    Knopfbusch

    Cephalanthus occidentalis

    Sommergrüner; 1,2 m bis 2 m hoher, buschiger Strauch; Blätter 6 cm bis 15 cm lang, elliptisch-lanzettlich, zugespitzt, oberseits glänzend grün, unterseits heller, gegenständig oder zu 3-4 in Quirlen; Blüten in dichten, gelblich-weißen, gestielten, bis 3 cm breiten Köpfchen am diesjährigen Holz im Juli bis September - ein durch die sputnikartigen Blüten besonders auffallender winterharter Strauch und Insektenmagnetknopfb

    Im Juli/August bekommt der Knopfbusch seine kleinen, weißgelben Blüten, die in kugelförmigen Blütenknöpfen zusammenstehen.

     

    Die hellen Staubgefäße schauen weit hervor.
    Dieser sommergrüne Strauch fühlt sich an einem sonnigen Standort am wohlsten und bevorzugt feuchten, sogar sumpfigen Boden. Sein Herbstlauf erstrahlt in einem wunderschönen orange-gelb. Er wird bis zu 150 cm groß.

    Herkunftsland: Kanada.

     

     

     

    Lern - Ecke -------------------------------------------------------

    Rhododendronzikaden?

    Wenn Knospen von Rhododendren im Frühjahr verbräunen, absterben und von kleinen schwarzen Stacheln übersät sind, liegt ein Befall mit einer Pilzkrankheit (Pycnostysanus azaleae) vor. Besonderheit bei dieser Pilzkrankheit ist, dass sie durch ein Insekt – die Rhododendronzikade – übertragen und verbreitet wird.
     

    Die derzeit häufig an Rhododendren auftretende Rhododendronzikade (Graphocephala fennahi) wird 8 bis 9,5 mm lang, ist auffallend grün gefärbt und hat rote Streifen auf den Flügeln. Sie erscheint erstmals ab Mitte Juni an Rhododendren. Die grünlich gelben Larven sind bereits im Mai zu finden, vornehmlich an den Blattunterseiten. Die Zikaden selbst verursachen zwar keinen direkten Schaden, jedoch entstehen bei der im Herbst stattfindenden Eiablage unter die Knospenschuppen von Rhododendren kleine Verletzungen, die dem Schadpilz des Knospensterbens (Pycnostysanus azaleae) als Eintrittspforte dienen können. Infizierte Knospen entwickeln sich nicht weiter und sterben später ab. Bei geschwächten Pflanzen ist eine Infektion vermutlich aber auch ohne Mitwirkung der Zikaden möglich. Vor allem Pflanzen an ungünstigen Standorten (Staunässe, dichter Stand) sind in dieser Hinsicht gefährdet.

    Soweit möglich, sollten zunächst die kranken Knospen ausgebrochen und entsorgt werden. Bei starkem Auftreten von Rhododendronzikaden wäre es sinnvoll, diese zusätzlich zu bekämpfen. Geeignet sind z. B. die Präparate Bayer Garten Schädlingsfrei Calypso und Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat. Bei den Behandlungen ist es wichtig, dass auch die Blattunterseiten gut benetzt werden. Ein Teil der Zikaden lässt sich zusätzlich mithilfe von Gelbtafeln wegfangen, die man hierzu in die Büsche hängt. Eine ausreichend wirksame direkte Bekämpfungsmöglichkeit des Schadpilzes gibt es bislang nicht.

    Andreas Vietmeier, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzenschutzdienst
     

    ....Lichtkeimer?

    Lichtkeimer dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. Samen mit feinem Sand vermischen, aussäen, andrücken, ganz wenig mit ganz feinem Sand bestreuen und Substrat befeuchten. Am besten, man stellt die Pflanzschale in Wasser, bis die Erde feucht geworden ist.

    Zu den Lichtkeimern gehören:  Besenginster, Besenheide, Johanniskraut, Lavendelheide, Preiselbeeren, Waldgeißbart, Zylinderputzer. Weitere Methode der Anzucht siehe unter Aussaat, Abschnitt B (Möhren). - Die meisten Unkräuter sind ebenfalls Lichtkeimer.

    Bei Lichtkeimern absorbiert das bläuliche Phytochrom in der Pflanzenzelle den hellroten Spektralbereich der Sonne und gibt den Startschuss zum Keimen, bei den Dunkelkeimern ist es das grünblaue Phytochrom, das das dunkelrote Licht absorbiert. - Für Hafer genügt schon ein Lichtblitz von 1/2000 sek. Dauer. (Wikipedia)

    .....Kaltkeimer?

    Zu den Kaltkeimern gehören:

    Apfelbeere, Berberitze, Felsenbirne, Felsenmispel, Geißbart, Haselnuss, Hartriegel, Heidekraut, Hainbuche, Kastanie, Nadelgehölze, Ölweide, Perückenstrauch, Pfaffenhütchen, viele Rosengewächse, Scheinbeere, Seidelbast, Scheinquitte, Schleifenblume, Zaubernuss.

    Kaltkeimer stammen meistens aus kälteren Gegenden und haben dickere und härtere Samenschalen. Der Begriff Frostkeimer wird meistens nicht mehr verwendet. Wahrscheinlich gibt es eine Balance von keimhemmenden und keimfördernden Substanzen, die sich bei niedrigen Temperaturen verändert zu Gunsten der keimfördernden Substanzen.

    Kaltkeimer werden wie folgt zum Keimen gebracht (Stratifizierung): Die Samenkörner werden im Winter etwa zwei Wochen im Zimmer vorgequollen, in Schalen gesät, angefeuchtet und bei etwa 18 - 22° warm gestellt. Nach 2 - 4 Wochen werden sie zum Schutz vor Nässe und Austrocknung mit Folie bedeckt und an einem schattigen Platz ins Freie gestellt. Der Temperaturunterschied darf aber nicht zu krass ausfallen, etwa - 4/ +4. Falls erforderlich, auch noch mit engmaschigem Draht gegen Mäuse sichern. Im Frühjahr angießen, danach beginnen sie wie üblich zu keimen. Man kann die Saatgefäße auch in einen kalten Kasten stellen, dessen Fenster man schließt. Sobald Schneefall einsetzt, öffnet man die Fenster und lässt die Schalen einschneien. Danach wieder Fenster schließen und bei sonnigem Wetter beschatten. Der schmelzende Schnee macht die Samenschale poröser, so dass die Keimung erleichtert wird. Im Februar/März stellt man die Saatgefäße in ein halb warmes Frühbeet oder ins Haus und behandelt sie wie normales anderes Saatgut. Im allgemeinen rechnet man mit einer Mindestdauer von 6 Wochen, in der die Samen Temperaturen von -4 bis +4° ausgesetzt werden. Bei Hahnenfußgewächsen sollte die Temperatur zwischen 0 und -5° liegen. Immer feucht halten. Danach sollte die Temperatur auf etwa 5 - 12° erhöht werden, so dass die Keimung erfolgen kann. Dieser Temperaturbereich muss bis Mai beibehalten werden. Der richtige Platz ist dann Freiland, kalter Kasten oder Kalthaus. Ggf. kann auch der Kühlschrank (2 - 3 Wochen) für den nötigen Kältereiz eingesetzt werden, aber nicht das Gefrierfach. Werden die Samen plötzlicher starker Kälte ausgesetzt, können sie ihren Saft nicht schnell genug eindicken: sie erfrieren. (Wikipedia

    der Link-Tipp:

     

    1. bio-gaertner.de

    2. green24.de

    3. hornissenschutz.de

    4. BG Bochum, Giftpflanzen

    5. gartenspaziergang.de

    6. showband2000.de

    7. haus-und-garten-24.de

    8. flower-pr.de

    9. laurustico.de

     

     

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    News  vom Laubengarten-Verein von 1913e.V.:                           

    Termine 2009:

     

    * unter Vorbehalt der Änderung   

    Es gibt den BDG aus gutem Grund!

     

    Zum Bundesverband gehören 19 Landesverbände mit 15.200 Kleingärtnervereinen. Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit 1.020.000 Kleingärten. Sie bedecken eine Fläche von 46.640 Hektar und werden von über vier Millionen Menschen intensiv genutzt....weiter

     

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    BDG - Nachrichten:

     

    BUNDESVERDIENSTKREUZ FÜR BDG-VIZEPRÄSIDENT

     

    Für sein herausragendes Engagement für das Gemeinwohl hat Bundespräsident Köhler Hans-Ulrich Helms das Bundesverdienstkreuz am Bande zuerkannt. Helms erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit und seine Verdienste um das Kleingartenwesen in Bremen auf Vereins- und Landesebene.

    Bremens Bürgermeister Böhrnsen betonte in seiner Rede, dass Helms und seine Mitstreiter für den Bremer Senat nicht immer bequeme, aber immer überaus verlässliche Partner im Dialog waren und sind. Durch seinen persönlichen Einsatz sei es Hans-Ulrich Helms auch zu verdanken, dass das Vorzeigeprojekt “FlorAtrium“ – ein gärtnerisches Ausbildungs- und Begegnungszentrum für Bremer  Bürger – ein großer Erfolg geworden ist. Kindern und Jugendlichen die Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren in Gemeinschaftsarbeit näher zu bringen, sei hier das Verdienst. Dazu gehörten die Integration von Migranten und Migrantinnen, Alleinerziehenden, sowie die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Sport- und Senioren- vereinen. Hans-Ulrich Helms ist Vorsitzender des Landesverbandes der

    Gartenfreunde Bremen, sowie Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde.

    Hans-Ulrich Helms ist Vorsitzender des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen sowie Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde.

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    Pflanzenschutz

     

    Blattfall und Triebsterben an Buchsbäumen - welche Krankheit steckt dahinter?

    An Buchsbäumen tritt seit einigen Jahren in Deutschland verstärkt der Pilz Cylindrocladium buxicola auf. Er verursacht einen massiven Blattfall und das Absterben von Trieben. An befallenen Blättern entstehen dunkelbraune Blattflecken, an den absterbenden Trieben sind schwarze Streifen zu erkennen.

    Vorbeugung und Bekämpfung:

        * Um eine Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, sollten befallene Pflanzen oder -teile so schnell wie möglich entfernt werden. Ein Rückschnitt bis ins gesunde Holz kann zwar eine Besserung bringen, doch häufig bleiben noch versteckte Infektionsstellen zurück.kanne
        * Bei der Neupflanzung sollten die Pflanzen sehr genau auf mögliche Symptome untersucht werden. Außerdem sollte man die obere Bodenschicht austauschen. Cylindrocladium bildet widerstandsfähige Dauersporen (Chlamydosporen), die im Boden über eine längere Zeit überleben können.
        * Bei vorhandenen Buchsbäumen sollte durch gute Pflege und ausgewogene Düngung die Widerstandskraft der Pflanzen gestärkt werden. Gärtner Pötschkes Pflanzenfutter für den Ziergarten (Art. 270 306), ein organisch-mineralischer NPK-Dünger mit Guano, sorgt für eine Sofort- und Langzeitversorgung mit den wichtigsten Nährstoffen.
        * Pflanzenstärkungsmittel erhöhen die Widerstandskraft gegen Schädlinge und Krankheiten. Ackerschachtelhalm (Art. 270 005) beispielsweise festigt durch den hohen Gehalt an Kieselsäure das Pflanzengewebe. Vitanal® Professional Universal (Art. 270 532) stärkt die Abwehrkräfte gegen Krankheiten und Schädlinge und fördert als Bodenaktivator die Erholung müder, ausgelaugter Böden. Das Naturen Pilzspritzmittel (Art. 270 002) auf Basis von Braunalgen erhöht ebenfalls die Widerstandsfähigkeit von Pflanzen gegen Pilzkrankheiten.
        * Die Bewässerung von Buchsbaum muss unbedingt von unten erfolgen. Auf nassen Blättern kann der Schadpilz schneller keimen.
        * Fungizide mit einer heilenden Wirkung gibt es zur Zeit für den Hausgarten noch nicht. Bei einem stärkeren Befall wenden Sie sich am besten an Ihr örtliches Pflanzenschutzamt.

     


     

     

    Vorsicht! Gift!

     

    Dosis sola fecit venenum - Die Dosis allein macht das Gift (Paracelsus)....

    Giftige Pflanzen sind ein Teil unserer Umwelt. Nur der richtige Umgang und die Kenntnis über das Aussehen und die Gefahren kann verhindern, dass es immer noch zu Vergiftungen mit tödlichen Ausgängen durch Pflanzen auftreten. Wir wollen hier etwas zur Aufklärung beitragen und stellen einige Pflanzen vor. Bei Fragen zu Vergiftungen hilft die Uni Bochum gerne weiter.

    sehr stark giftig +++

    stark giftig ++

    giftig +

    wenig giftig (+)

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    Obstbäume

     

    Auswahl: Viele Obstbäume sind resistent gegen wichtige Krankheiten. Wer Jungbäume mit rotem Etikett wählt, hat die Garantie, dass die Ware virusfrei ist. Lieferanten sollten dem Bund deutscher Baumschulen (BdB) angehören, die das Gütezeichen 'Deutsche Markenbaumschule' führen dürfen.

    - Bäume und Sträucher bekommt man wurzelnackt, mit Ballen oder im Topf. Letztere kann man in jeder Jahreszeit pflanzen, solange der Boden offen ist. Man sollte sich die Wurzeln und ggf. die Veredlungsstelle genau ansehen und das junge Bäumchen auf Befall oder Krankheiten untersuchen

    .baumweissDie Krone sollte so gewachsen sein, dass daraus drei Leittriebe gewonnen werden können. Ein Bäumchen mit vielen Feinwurzeln hat einen festen, kugelrunden Ballen, weil es mehrmals in der Baumschule umgepflanzt wurde.

     - Über den Grenzabstand , den Pflanzabstand und die angemessene Stammhöhe von Bäumen sollte man sich vorher informieren(Vorstand/Fachberater),  Die  Unterlage sollte der Bodenart und der vorhandenen Standfläche angepasst sein.

    Pflanzabstand: Süßkirschen benötigen 8 x 7 m Abstand; Birnen, Mirabellen, Renekloden, Zwetschen auf Sämlingsunterlagen benötigen ebenso wie Äpfel auf M 11 Unterlage 5 x 5 m; Birnen auf Quittenunterlage und Äpfel auf M4 oder M7 benötigen 4 x 4 m; Äpfel auf M 9 oder M 26 benötigen 2 x 3 m; Beerensträucher benötigen Abstände von 1,5 x 2 m. Aprikosen und Pfirsiche brauchen einen warmen, geschützten Standort. Ggf. auf verschiedene Reifezeiten achten, auf Bestäubung und Krankheitsresistenz.
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    Wortkalender

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    Die Zaubernuss

    (Hamamelis x intermedia - Hybriden)

     

    Die Zaubernuss ist ein Winteblüher.
    Die Sträucher ähneln ein wenig unserer heimischen Haslnuss, doch sie sind nicht so starkwüchsig, wie diese.
    Hamamelis wird als Strauch etwa 4-5m hoch - seltener wird er als Baum gezogen - doch ist das durch Schnitt recht leicht zu bewerkstelligen.

    Sie blüht meistens vor dem Blattaustrieb. Die kopfigen Blütenstände enthalten nur drei bis vier Blüten. Die zwittrigen Blüten sind vierzählig. Die vier Kelchblätter sind behaart. Die bandförmigen Blütenkronblätter (Petalen) sind grünlich, gelb, orange oder rot. In jeder Blüte sind vier fertile Staubblätter vorhanden, die nur kurze Staubfäden haben. Der Fruchtknoten ist halbunterständig.

    Die sich zweiklappig öffnenden, holzigen Kapselfrüchte enthalten jeweils nur zwei schwarze Samen. Die Kapseln öffnen sich explosionsartig und schleudern die Samen etwa 10 Meter weit fort.

     

    Standort, Ansprüche:

    Mäßig nährstoffreicher, feuchter, kalkfreier Boden ohne Staunässe in voller Sonne oder Halbschatten (stammt aus lichten Wäldern). Im Sommer nicht völlig austrocknen lassen, sonst kann die Blütenbildung behindert werden.

     

    Schneiden:

    Nach der Blüte schneiden, nur auslichten, selten nötig. Keinen Radikalschnitt: Hamamelis sollen keine schlafenden Augen haben und treiben aus dem alten Holz nicht mehr aus.

     

    Vermehren:

    Absenker, leicht. Aussaat im Herbst, schwierig.
    In Baumschulen werden Kultivare im Spätwinter durch Veredelung (Pfropfung auf Hamamelis virginiana) vermehrt, um die Wuchskraft zu erhöhen (=>Wildtriebe ggf. umgehend entfernen, damit sie nicht die Edeltriebe überwuchern).

     

     

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