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mechanische Merkmale
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Laufwerk: |
Zwei Triebdrehgestelle mit drei einzeln angetriebenen Radsätzen. Drehgestellrahmen geschweißt, bestehend aus je zwei kastenförmigen Längsträgern, einem wegen vorbereiteten Einbaus der Mittelpufferkupplung abgekröpftem Stirnquerträger, drei Querträgern für die Fahrmotoraufhängung, Drehzapfenlagerung, Querkupplungsbefestigung und Indusimagnethalterung. Je Radsatzlager zwei Schraubenfedern, parallel angeordnete hydraulische Stoßdämpfer zwischen Radsatzlagern der äußeren Radsatze und Drehgestellrahmen; in Silentbuchsen und Scheibenfedern gelagerte Radsatzlenker. Mittlerer Radsatz +/- 10 mm Seitenspiel. Radsätze hohlgebohrte Radsatzwellen, Radscheiben und Radreifen. Drehgestelle durch Querkupplung verbunden. Höhenverstellbare Schneeräumer.
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Antrieb: |
Vollelastischer zweiseitiger Tatzlager - Hohlwellenantrieb mit Gummikegelringfeder, ab 250 126 mit verändertem Federquerschnitt. Schrägverzahnung.
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Hauptrahmen:
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Schweißkonstruktion, bestehend aus zwei durchgehenden, unterhalb der Führerstande verstärkten Längsträgern. Zugkästen an Stirnseiten, zwei Drehzapfenträgern, mehreren Hilfsquerträgern und Bodenblech. Einbau der Mittelpufferkupplung vorgesehen, vorerst Regelstoß- und Zugeinrichtungen. Rahmenabstutzung über acht Federtöpfe (je Drehgestell vier Federsätze mit je zwei Schraubenfedern). Tiefangelenkte Drehzapfen.
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Lokomotivkasten: |
Geschweißte, mit Hauptrahmen verbundene Stahlleichtbaukonstruktion, bestehend aus zwei Endführerständen und Maschinenraum. Seitenwände gesickt und tragend. Stirnwände unterhalb der Fenster durch Z Profile verstärkt. Kastenförmige Dachlängs- und Querträger versteifen Lokomotivkasten. Zutritt zu Führerständen durch zum Maschinenraum führende Türen; je Seitenwand zwei Einstiegstüren zum Maschinenraum; durchgehender Haupt- und Hilfsgang. Mehrfachluftdüsengitter als durchgehendes Band. Musterlokomotiven 250 001 bis 250003 haben übergroße Stirnfenster. Drei abnehmbare Dachhauben; ein Dachausstieg; im Führerstand 1 Dachluke für Ausbau des Ladegerätes. Führerstände mit rechtsseitig angeordnetem Führerstandstisch, im Führerstand 1 links davon Schrank für Sanitätskasten und Ladegerät, in Rückwand zwei Elektronikschränke; im Führerstand 2 links neben Führertisch Funkschrank und Kühlbox, in Rückwand Türen zum lndusischrank und zur Waschnische.
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| Bremseinrichtung: |
Selbsttätige mehrlösige Druckluftbremse mit Zusatzbremse; Bremsstellungen G, P und R. Zwei Führerbremsventile Dako - BS 4, Dako BP für Zusatzbremse, zwei Notbremsventile AK 6, 1 Steuerventil KE 10c, 2 Druckübersetzer Dü 24f, 1 Bremsdruckregler am Radsatzlager, 12 Bremszylinder. Als Betriebsbremse dient über Führerbremsventile betätigte elektrische Widerstandsbremse, automatisch ergänzt durch elektrisch gesteuerte Druckluft - Ergänzungsbremse für den unteren Geschwindigkeitsbereich. Bei Ausfall der elektrischen Widerstandsbremse wird automatisch selbsttätige Druckluftbremse wirksam.
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| Hilfseinrichtungen: |
Hauptluftverdichter, vier Hauptluftbehälter, ein Hilfsluftverdichter AHS 1-40/70 für das Aufrüsten der Lokomotive. Fahrmotorlüfter, entnehmen Kühlluft dem Maschinenraum, Trafolüfter den Ansaugöffnungen in Dachhaube, Bremswiderstandslüfter von außen unterhalb des Bodenbleches. Fahrmotorenlüfter ab 250 004 als 2stufige Axiallüfter ausgeführt, ab zweiter Serie Wegfall der Rohrschalldämpfer dieser Lüfter. Außer Führerstandsheizlüfter nur Axiallüfter wegen optimaler Kühlluftführung und kleinerem Grundflächenbedarf. 2 UIC - Typhone, Sandstreueinrichtungen, weg- und zeitabhängige Sicherheitsfahrschaltung, punktförmige Zugbeeinflussung (PZB), Scheibenwischer und -waschanlage.
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(Quelle: Deutsches Lok-Archiv, transpress-Verlag, 1992)