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Vorteil eines IMAP-Kontos (bei web.de kostenfrei möglich):

Sie können sich in Outlook Express nur die Kopfzeilen Ihrer E-Mails anzeigen lassen ohne die Nachricht vom Server herunterzuladen.

Unerwünschte Mails können Sie direkt auf dem Server löschen

Was ist IMAP? (Erklärung von @arcor.de)

Kurz gesagt:
IMAP definiert Methoden zum Erstellen, Löschen und Umbenennen einer Mailbox sowie zum Prüfen, ob neue Nachrichten eingetroffen sind. Außerdem erlaubt IMAP das auszugsweise Laden einer E-Mail und Verzeichnisdienste innerhalb der Mailbox.


Welchen Nutzen bietet IMAP?

IMAP4 vereint die Vorteile der lokalen Verarbeitung und die Sicherheit und Bequemlichkeit des zentralen Zugriffs.
IMAP gibt es schon seit einigen Jahren, jedoch haben erst seit kurzem die großen E-Mail-Client-Hersteller wie Netscape, Eudora, Pegasus, Microsoft etc. dieses Protokoll in der modernen Fassung IMAP4 mit implementiert.
Der Trick ist der folgende: Der Client läuft - wie bei POP - auf dem lokalen Rechner, hat also Zugriff auf das lokale Filesystem und die sonstigen lokalen Programme. Die E-Mail verbleibt jedoch auf dem Server und wird bei Bedarf vom Client lokal dupliziert. Die Aktionen (wie Löschen etc.) werden nach Anweisung des Client auf dem Server durchgeführt. Üblicherweise benötigt man dazu eine Online-Verbindung, aber es gibt mittlerweile auch Client, die den IMAP-disconnected-Modus beherrschen. Die Dateien werden dabei zunächst auf den Client übertragen und später, bei der nächsten Kontaktaufnahme mit dem E-Mail-Server, werden die inzwischen durchgeführten Aktivitäten auf dem Server nachgefahren. Dies geschieht für den Benutzer fast unmerklich.

Und wie funktioniert nun IMAP in der Praxis?
Eigentlich merkt man den Unterschied zu den anderen Verfahren gar nicht. Beispielsweise bei Benutzung des Netscape-Client. Man hat neben den lokalen Foldern auf der eigenen Festplatte auch die Folder auf dem E-Mail-Host im Zugriff und kann die Daten mit point-and-click problemlos hin- und herschieben.

Der Unterschied wird erst dann augenfällig, wenn man von einem anderen Rechner aus auf den E-Mail-Host zugreift und im Gegensatz zu POP eben doch auch die alten E-Mail-Dateien in den zentralen Foldern sehen und gegebenenfalls weiterverarbeiten kann. Sie sind in genau dem Zustand, in dem man sie vorher zurückgelassen hat.

Ferner werden die Daten auf dem E-Mail-Host regelmäßig gesichert, so daß man sich um diese Daten keine Sorgen machen muß. Noch besser: Im Schadensfall kümmert sich jemand anderes um die Reparatur.

Zwei Hauptszenarien sind bei IMAP4 von Bedeutung:

1. Der gemeinsame Zugriff mehrerer Personen auf einen einzigen E-Mail-Account - beispielsweise Sekretär/in und Chef/in. Auch sogenannte generische Accounts (wie auftrag@arcor.de), die von mehreren Personen zu unterschiedlichen Zeiten verwaltet werden, können so konsistent genutzt werden.
2. Der Zugriff einer Person auf einen E-Mail-Account von mehreren Rechnern aus zu unterschiedlichen Zeiten: tagsüber vom Büro und abends von zu Hause. Oder aber - was sich immer mehr durchsetzt - die E-Mail-Verarbeitung erfolgt auch vom PDA (personal digital assistant) aus. Denn auch diese Zwerge beherrschen (zumindest teilweise) mittlerweile IMAP4! Das hat den gewaltigen Vorteil, daß nun nicht mehr ein schwerer Laptop auf Reisen mitgenommen werden muß, nur damit E-Mailx gelesen werden können.

Gerade der zweite Fall tritt auf, wenn man sich auf einer Tagung oder einem Auslandsaufenthalt befindet. Am Aufenthaltsort ist nur der E-Mail-Client auf dem Rechner richtig zu konfigurieren (nämlich genauso wie zu Hause) und schon kann weitergearbeitet werden wie gewohnt. Vor allem muß vor der Abreise nicht erst die abgearbeitete E-Mail aufgeräumt werden - es befindet sich ja schon alles auf dem E-Mail-Host.

IMAP4 ist also die richtige Methode für jeden Nutzer, der von mehr als nur einem Rechner auf die Post zugreifen will. Und da die E-Mail eben nicht papiergebunden, sondern leicht bewegliche Information ist, wird dies von immer mehr Nutzern wegen der damit verbundenen Bequemlichkeit und Eleganz in Anspruch genommen.
Nur der dauernde Wechsel zwischen POP und IMAP4 ist nicht empfehlenswert, weil dann sowohl häufiger Systemmeldungen in der E-Mail erscheinen als auch durch POP die Konsistenz von IMAP4 unterlaufen wird.

 

Einrichten des IMAP-Kontos bei web.de

Voraussetzung ist wie beim Webzugang die Einrichtung eines registrierten Benutzerkontos bei web.de

(siehe freemail.web.de ).

Wer dort bereits für den Webzugang registriert ist, kann Benutzernamen und Passwort ebenfalls für den

IMAP-Zugang benutzen. Zur Einrichtung des IMAP-Kontos:

ExtrasèKontenèHinzufügenèE-mail

 Outlook-Express starten,
die Einrichtung des Kontos kann zunächst offline erfolgen

 

 

Damit ist das neue Konto bei web.de eingerichtet.

Zur Änderung einiger Einstellungen

imap.web.de auswählen è Eigenschaften:

 

 

 

 

 

Damit ist das IMAP-Konto konfiguriert. Als nächstes können jetzt durch Verbinden mit dem Mailserver die dort bereits angelegten Ordner heruntergeladen werden:

 

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Letzte Aktualisierung: 16. Dezember 2004.