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| Windsurf
& Kiteboard Worldcup zurück Speedsurfweltmeisterschaften vom 27.07.-04.08.2007 in Costa Calma Link zur deutschen Webseite Fuerteventura Windsurfing World Cup 2007 | |||
| Oasispark zurück 5 km westlich von Tarajalejo liegt direkt an der FV 2 nördlich des Weilers La Lajita das Hauptausflugsziel des Südens: der große, wunderbar begrünte Oasis Park mit Zoo, Pflanzenverkauf, Kamelsafari, Gartenlokal und Papageienshow. Noch 700 m weiter auf der FV 2 gelangen Sie zum Kaktusgarten, einem von Spazierwegen erschlossenen, 16 ha großen Park mit über 2000 Pflanzenarten - vorwiegend Kakteen und Euphorbien -, einem kleinen Bach, Pavillons und Restauration (tgl. 9-18 Uhr, Eintritt 5 Euro). La Lajita ist ein untouristisches Fischerdorf mit einem Kirchlein und einer Ringkampfarena. Im Bar-Restaurante Ramón (preiswert), am Strand neben der Kirche, lässt es sich auf einer geschützten Terrasse gut speisen. Oasis Park im Überblick: Tierpark/ Afrikanische Savanne/ Botanischer Garten/ Seelöwenshow/ Papageienshow/ Greifvogelshow/ Reptilienshow/ Kamelsafari Link zum Oasis Park | |||
| Wellness und
Massage zurück Erleben Sie wohltuende Entspannung und Massagen im Thalassozentrum des Hotels "Costa Calma Palace" (nur 5 min. Fußweg). Sie werden verwöhnt mit Entspannungsbädern, Entschlackungen, Problemzonenbehandlung, Maniküre und Gesichtsbehandlungen. Arztpraxis im Thalassozentrum des Hotels "Costa Calma Palace". Aber schauen Sie selbst: Tel.: 928 87 55 41 Handy: 629 30 69 90 E-Mail: thalasso.costacalma@gmx.net Wellness und Erholung
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| Stadtplan -
Freizeit zurück Hier finden Sie einige Ziele in Costa Calma. Einkaufen gehen, angesagte Bars und Lokalitäten. ![]()
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| Angeln zurück Angeln ist rings um die Insel ohne Angelschein gestattet, ob von der Mole oder von der Felsklippe aus. Das nötige Gerät kann man relativ günstig in Puerto del Rosario oder in Corralejo kaufen. Als Köder dienen Calamares, Gambas oder kleine Krebse, die auf den Felsen leben. Für die geangelten Fische sind Mindestgrößen vorgeschrieben. Aufregender und beliebter ist das Hochseeangeln. Sowohl von Corralejo als auch von Morro Jable aus kann man dazu an organisierten Bootstouren teilnehmen. Die nötige Ausrüstung wird gestellt. Auch Zuschauer sind willkommen.
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| Golfen zurück Mit der Eröffnung des 18-Loch-Platzes bei Caleta de Fustes trat Fuerteventura endgültig in die Welt des Rasensports ein. Der Platz hat Par 70 und ist mit Ausnahme von Loch 17 und 18 eben angelegt. Dazu gehören ein Abschlagplatz, ein Putting Green und andere Installationen (Tel. 928 16 00 34). Die bereits bestehende Golf-Akademie in La Pared wird damit keineswegs überflüssig, denn sie wendet sich vor allem an diejenigen, die Golf erst lernen wollen. Geboten werden eine Abschlag- und eine Zielgolfanlage sowie ein Sechs-Loch-Kunstrasenplatz (Tel. 928 54 91 03). Übungsmöglichkeiten in Form von Abschlagplätzen und Putting Greens bieten auch die Ferienclubs und einige führende Hotels.
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| Reiten zurück Hier ist das Reiten auf Pferden und nicht das ebenfalls angebotene Reiten auf Kamelen gemeint. Eine Reitschule finden Sie in Tarajalejo (El Brasero, gehört zum Hotel Tofio), eine weitere gehört zur Hotel- und Apartmentanlage Stella Canaris in Jandía Playa. Erfahrene Reiter steuern den deutschen Reitstall Rancho bei La Pared an. Die von dort möglichen Ausritte über offenes Gelände an der wilden Westküste geben erst das rechte Gefühl von Fuerteventura- Freiheit (Tel. 619 27 53 89 und 928 17 41 51).
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| Segeln zurück Segeln lernen auf Katamaranen können Sie am Club Aldiana bei Jandía Playa, in Esquinzo am Robinson Club und in Tarajalejo. Wollen Sie auf Segeltörns nur ausspannen, finden Sie in Corralejo, Morro Jable/Jandía Playa und in Caleta de Fustes das passende Angebot auf großen Katamaranen, ab Morro Jable auch auf Einrumpfyachten. Für Skipper: Yachthäfen existieren in Caleta de Fustes, Corralejo und Morro Jable.
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| Wandern zurück Man mag es kaum glauben, dass die offenkundige Ödnis lohnende Wanderziele bieten könnte, und doch wartet das Binnenland für alle, die etwas Interesse an der Natur und der traditionellen Lebensweise der Insulaner mitbringen, mit einer Fülle von Überraschungen auf. Der Weg durch den Barranco de las Peñitas ist bei Vega de Río de las Palmas ausführlich beschrieben, sodass man ihn auf eigene Faust bewältigen kann. Richtig spannend wird es aber erst auf geführten Inselwanderungen, wie sie einige inselbegeisterte Deutsche anbieten, die etwas zu den Pflanzen am Wegesrand zu sagen wissen, Geschichten und Sagen der majoreros erzählen können, auf Tiere und geologische Besonderheiten aufmerksam machen und an besonders schönen Punkten zum Picknick bitten. Buchung über die Reiseleitungen der Hotels; Auskunft und Buchung auch über Tel. 608 92 83 80
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| Windsurfen
& Surfen zurück Windsurfen ist der führende Wassersport auf der Insel. Die Wind- und Wasserverhältnisse sind ideal, wobei der stärkste Wind im Sommer weht. Die geringsten Windgeschwindigkeiten - mit gelegentlichen Flauten - herrschen von November bis Januar. Ob Anfänger, Fortgeschrittene oder echte Cracks: Auf Fuerteventura finden alle ihr passendes Plätzchen. Die wichtigsten Spots sind die Playas de Sotavento an der Halbinsel Jandía, die Gegend bei Corralejo und - nur für wirkliche Könner - die Strände bei El Cotillo. Surfschulen und Surfausrüstungsverleiher finden Sie in allen großen Ferienzentren. Der neueste Trendsport ist Drachensurfen; er wird am Dünenstrand von Corralejo sowie an der Playa Barca im Süden betrieben. Dabei lässt man sich, auf einem Surfbrett stehend, von einem Lenkdrachen übers Wasser ziehen - wenn man denn den Bogen raus hat. Echtes Surfen, also reines Wellenreiten, ist an der Westküste möglich. Wenden Sie sich an die einschlägigen Anbieter in Corralejo (Matador, Tel. 928 86 73 07) oder in Costa Calma/La Pared (Cowabunga, Tel. 619 80 44 47).
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| Jet-,
Wasserski & Bananenboot zurück Die zweisitzigen Jetskier sind schwimmende Motorräder, werden wie ein Motorrad gefahren und machen auch den gleichen Lärm. Mit rund 40 Euro für 20 Minuten ist der schnelle Ritt übers Wasser kein billiges Vergnügen. Am besten ist das Geld bei einem Jetski-Ausflug angelegt, wie er am Hafen von Morro Jable angeboten wird. Wer Jetskier verleiht, hat meist auch ein Bananenboot parat: ein gekrümmtes gelbes Gebilde, auf dem mehrere Personen rittlings Platz nehmen und das dann von einem Motorboot übers Wasser gezogen wird. Jetskistationen gibt es derzeit in Corralejo, Costa Calma, Caleta de Fuste und in Jandía Playa. In Costa Calma und Morro Jable wird auch Wasserski angeboten, sowohl für Anfänger als auch für Könner.
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| Fahrrad
& Motorrad zurück Radfahren hat sich zu einem Trendsport entwickelt. Von allen großen Ferienzentren aus lassen sich aber organisierte Mountainbiketouren buchen. Motorräder und Motorradtouren werden ebenfalls angeboten. Es gibt sie in verschiedenen Schwierigkeitsgraden; die meisten sind aber nicht allzu anstrengend: Bergauf geht es Huckepack mit Motorkraft, dann auf zwei Rädern über Stock und Stein nur noch talwärts. Wenn Sie lieber auf eigene Faust über die Insel strampeln wollen, meiden Sie, so gut es geht, die Hauptstraßen - die sind oft schmal und haben keine Fahrradwege. Im Süden wenden Sie sich an Sahara Sports (in Morro Jable), und auch in Tarajalejo findet sich eine einschlägige Adresse. Fahrradverleih direkt in Costa Calma: Tel.: 0034 626 131 924 andreasruppert@gmx.de
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| Tauchen zurück Die Meerenge El Río bei Corralejo, das Muränenriff vor Jandía Playa und etliche andere Stellen rund um die Insel machen Fuerteventura mit ihren Lavaformationen und dem Fischreichtum zu einem der besten Tauchreviere der Kanaren. Tauchschulen finden Sie daher in allen großen Ferienzentren sowie in Tarajalejo. Um Tauchen zu lernen, brauchen Sie allerdings ein ärztliches Gesundheitszeugnis; viele ortsansässige Ärzte sind aber darauf eingestellt (Infos bei den Tauschschulen).
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| Tennis zurück Alle Ferienclubs und Vier-Sterne-Hotels verfügen über Plätze. Nichtgäste können in Corralejo (Tenniscenter Hai-Spin beim Hotel Duna Park) und in Jandía Playa (Hotel Stella Canaris) Plätze und Ausrüstung mieten und in Jandía Playa auch Stunden nehmen (Matchpoint, Tel. 639 13 36 64).
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| Ziele in
der Umgebung zurück Costa Calma - La Pared Bei Costa Calma bildet der wüstenartige Istmo de la Pared (»Landenge der Mauer«) die schmalste Stelle der Insel. Die besagte Mauer soll einer Theorie zufolge quer über den Isthmus hinweg zwei Königreiche der Altkanarier getrennt haben, doch hierfür gibt es keinen Beweis. Nur unscheinbare Reste sind von ihr erhalten. Nördlich von Costa Calma führt eine Straße hinüber an die Westkü ste zur Ortschaft La Pared. Diese noch etwas öde wirkende Streusiedlung mit einer drolligen Prachtstraße, an der kein einziges Haus steht, steckt noch in den Anfängen der touristischen Entwicklung. Gäste aus anderen Inselorten kommen aber schon zum Essen und Sporttreiben hierher. Das renommierte Restaurant El Camello ist eine Oase für Leib und Seele: feine Fischgerichte, Kaninchen, Entenbrust, knackiges Gemüse (mittlere Preisklasse). Besonders schön sitzt man im Halbschatten der Seitenterrasse oder im Garten (Mo geschl., am ersten Kreisel in La Pared rechts, Tel. 928 54 90 90). Das kanarische Restaurant Bahía La Pared bietet frischen Fisch mit Meerblick, wunderschön bei Sonnenuntergang (mittlere Preisklasse). Nördlich des Barrancos liegt es am Ende einer Piste nahe einer Felsnase, durch die Wellen ein Tor genagt haben. Bei Flut und bewegter See schießen die Wassermassen schäumend durch die Naturdüse. An dem Strand lohnt es sich, ein wenig zu verweilen: In kleinen Becken, die die Flut aus dem flachen Sedimentgestein gewaschen hat, schwimmen bei Ebbe scheue Fischchen oder ziehen Würmer seltsame Spuren, ockerfarbene Felsen, schwarze Kiesel und rötlicher Sand bilden wechselnde Muster und Kontraste, und oben auf dem Felstor verdunstet die hoch aufgespritzte Gischt in natürlichen Salzpfannen. Die Straße südlich des Barranco führt vorbei an der Wellenreitschule Cowabunga (Tel. 619 80 44 47), die ihre Gäste gern aus Costa Calma abholt, zum langen Sandstrand Playa del Viejo Rey, wo die nötige Brandung herrscht (Zugang über Stufen). Der Reitstall Rancho Barranco de los Caballos (Tel. 619 27 53 89 oder 928 17 41 51) links der FV 605 Richtung Pájara bietet erfahrenen Reitern wunderschöne Ausritte in dem weitgehend menschenleeren Terrain an der wilden Westküste. Zu seinen Kunden zählen die Robinson-Clubs. Von unweit der Pferderanch bricht Sahara Sports zu Rundfahrten auf Enduros auf. Ein Kleinbus sorgt für den Antransport aus Costa Calma und Jandía Playa (Tel. 606 60 00 90). Nicht zu vergessen ist schließlich die Golf-Akademie in La Pared.
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| Playa Barca zurück Dieser mittlere Abschnitt der Sandstrände, an deren Nordende die Costa Calma liegt, ist der schönste Teil der Playas de Sotavento. Hier hat sich hinter einer kaum 20 m schmalen, doch 4 km langen Nehrung eine bis über 100 m breite Lagune ausgebildet. Sie ist leicht zu durchwaten und fällt bei Ebbe weitgehend trocken. (Die Nehrung wird manchmal überflutet; passen Sie auf, dass Ihre Sachen nicht wegschwimmen!) Einzige größere Baulichkeit ist das Hotel Sol Gorriones. Die Playa Barca gilt als eines der besten Windsurfreviere der Welt. Jedes Jahr im Juli finden hier Weltmeisterschaften statt.
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| Dünen bei Risco del Paso zurück Bei Risco del Paso (Abzweigung von der Landstraße auf eine asphaltierte Piste bei km 71,8) endet die Lagune der Playa Barca. Die Attraktion dieses Strandabschnittes - des schönsten auf der ganzen Insel - sind zwei Sanddünen, begrünte Sandhügelchen und lauschige Mulden (viel FKK). Eine zweite, kürzere Zufahrt ist südlich des Barranco del Salmo bei Kilometer 75,5 ab dem dortigen, sehr lohnenden D Aussichtspunkt (mit kleinem Parkplatz) möglich. Das Meer vor Risco del Paso ist ein beliebtes Surfrevier. Unterhalb davon unterhält René Egli eine Surfstation mit einer Bar. Wundern Sie sich nicht über einzelne Spanier in schwarzer Badehose, die durchs Gelände streifen: Es sind Sittenpolizisten, die aufpassen, dass in den Mulden und Strandburgen nichts Erregenderes geschieht als hüllenlose Bräunung.
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| Las Playitas und Punta de la
Entallada zurück Nur 4 km östlich von Gran Tarajal liegt der kleine Fischerort Las Playitas in malerischer Lage an einem Hügel überm Meer. Schon der Name, »die Strändchen«, deutet darauf hin, dass alles hier etwas kleiner ausfällt. Besonders schön ist es nachmittags an der kleinen Mole, wenn die Fischer ihren Fang anlanden. Gespeist wird ebenda im La Rampa, einem guten Fischlokal (günstige Preisklasse). Kurz vor der Ortseinfahrt zweigt nach Osten eine Asphaltstraße ab. Sie führt zum Südostkap von Fuerteventura, der Punta de la Entallada, auf deren höchstem Punkt ein fotogener Leuchtturm steht.
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| Jeepfahrt zum Westkap und nach Cofete zurück Der schönste Ausflug, den man im Südteil Fuerteventuras machen kann, führt zur Westspitze der Insel, der Punta de Jandía, und hinüber zur fast menschenleeren Nordwestküste von Jandía. Zwar genügt dafür eigentlich ein normaler Pkw, doch ein, zwei Abstecher erfordern einen Geländewagen, mit dem das Ganze auch mehr Spaß macht. Auf der Landstraße umfährt man zunächst Morro Jable, oberhalb des Hafens zweigt dann die ausgeschilderte Piste ab. Sie führt über 20 km in einigem Abstand zur Küste durch eine pflanzenarme Halbwüste. Nach 6 km passiert man die Casas de Joros, eine alte Tomatenpflanzung. Bald flachen die Berge mehr und mehr ab. Kurz vor dem Ziel, der schmal ins Meer vorspringenden und mit einem Leuchtturm gekrönten Punta de Jandía, liegt das Dörfchen Puerto de la Cruz. Drei Kneipen bieten frische Fischgerichte. Von Puerto de la Cruz aus bietet sich noch ein Abstecher an: Gegenüber vom Lokal Punta Jandía zweigt eine schmale Asphaltstraße nach Norden zur nahen Punta Pesebre ab. Rechts der Straße erkennt man eine parallel verlaufende alte Landebahn. Fahren Sie nun zurück bis zu jener Abzweigung, von der man über eine Passstraße zur Nordküste nach Cofete gelangt. Bald erreicht man am Roque del Moro das schönste Aussichtsplateau des Inselsüdens (Passen Sie auf, dass Ihnen der heftige Wind nichts aus dem offenen Wagen oder die Mütze vom Kopf reißt!). Unten dehnt sich der helle Sandstrand der Playa de Cofete, die im Osten von El Islote, dem »Inselchen«, begrenzt wird. Dahinter wird der ebenso weitläufige Strand Playa de Barlovento sichtbar, und bei guter Sicht schweift der Blick sogar weit nach Nordosten bis zu den Bergen bei Pájara. Von den Stränden schwingen sich die Hänge ohne Unterbrechung hinauf bis zum Pico de Jandía (auch Pico de la Zarza), dem mit 807 m höchsten Berg der Insel. Abseits des nun folgenden Pistenstücks stehen große, kandelaberförmige Pflanzen, die Kakteen ähneln. Diese Cardón de Jandía genannte Unterart der Säuleneuphorbien zählt zu den botanischen Raritäten der Insel. Der nächste Ort ist Cofete, eine Ansammlung von einfachen Häusern und Bretterbuden ohne fließend Wasser und mit eigenen Generatoren für die Stromversorgung. Nur wenige Menschen wohnen hier, sie leben von der Ziegenhaltung. Die Bar Cofete, bei der die Jeepsafaris Station machen, serviert auch Fischgerichte. Vom Parkplatz aus erkennt man am Hang voraus ein einsam liegendes, zweigeschossiges Gebäude mit rundem Turm: die legendenumwobene Villa Winter. Sie ist nur per Jeep oder zu Fuß zu erreichen. Wie es heißt, sollte der deutsche Ingenieur Gustav Winter, der 1937 die Halbinsel pachtete, hier für die deutsche Marine einen UBoot- Stützpunkt anlegen. Dass es je dazu kam, ist jedoch mehr als zweifelhaft, denn irgendwelche Reste einer solchen Anlage fehlen. Gewöhnlich wird auch das Flugfeld an der Westspitze mit Winter in Zusammenhang gebracht. In Wahrheit wurde es jedoch erst lange nach dem Krieg angelegt, um den deutschen Urlaubern die mühselige Anfahrt vom alten Flughafen Los Estancos zu ersparen. Dann baute die Inselverwaltung aber den neuen Flughafen südlich der Hauptstadt und die Straße nach Morro, sodass das Flugfeld auf Jandía nie in Betrieb ging. Die gern kolportierte These, das Flugfeld sei als Stützpunkt für die deutsche Luftwaffe konzipiert, ist wohl ebenso irrig wie die vom U-Boot-Bunker. Einzig die zivile Villa zeugt von der Ära Winter. Der Angabe von Winters Witwe zufolge entstand der Landsitz erst 1947. Aber warum wollte Winter in dieser Einsamkeit solch einen Bau errichten? Hatte er sich einfach in die tolle Szenerie verliebt? Sicher ist, dass die Villa nie ganz fertig und nie von den Winters bewohnt wurde, dass aber große Teile von Jandía unter Franco in das Eigentum Winters übergingen, dessen Erben so noch kräftig vom Tourismusboom profitierten. Die Villa wird heute von Ziegenhirten bewohnt. Eine reguläre Besichtigung ist nicht möglich, ein Handgeld hilft jedoch die Türen öffnen. Viel Geheimnisvolles gibt's aber nicht zu entdecken. Von einer Weiterfahrt entlang der endlosen Sandstrände sollten Sie absehen: Das Querfeldeinfahren ist im Naturpark verboten, und wer geschnappt wird, zahlt eine empfindliche Geldstrafe. Die gesamte Fahrzeit für den Ausflug ab Morro Jable über das Westkap, Cofete und zurück liegt ohne Abstecher und Rastzeiten bei drei Stunden. Alles in allem sollten Sie fünf Stunden einplanen. Nach Cofete können Sie auch wandern: über einen alten Königsweg. Fahren Sie dazu 3,2 km vom Beginn der Piste beim Hafen bis zum Grande Valle, wo Sie von der Piste nach rechts (faktisch fast geradeaus) abzweigen und an einer schäbigen Hüttensiedlung auf Schusters Rappen umsteigen. Gehen Sie geradeaus das Tal aufwärts. Der Weg wurde neu hergerichtet, und Sie können sich nicht verlaufen. Hin und zurück braucht man jeweils zwei Stunden. Vom Bergsattel aus haben Sie einen tollen Blick.
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| Vogelpark und Palmengarten zurück Wenn man in Jandia ankommt, befindet sich gleich links das große Feriendorf "Stella canaris". Nicht nur für Besucher mit Kindern bietet sich ein Besuch des in der Anlage integrierten Vogelparks mit einem üppigen Palmengarten an. Auch Nicht-Hotelgäste sind hier willkommen. Vögel aus der ganzen Welt werden in großräumigen Volieren gehalten oder bewegen sich frei auf dem riesigen Gelände. Ein Ort der Stille ist der Park allerdings nicht. Jeder der Arten demonstriert, was sie in Bezug auf Zwitschern und Kreischen im Repertoire hat. Mehrmals in der Woche findet abends eine Papageien-Show statt. Der Besuch des Vogelparks ist kostenlos (tgl. 10-18 Uhr).
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| Lavafelder zurück Östlich von Tuineje liegen zwei große, zerklüftete Lavafelder, die während der jüngsten Vulkantätigkeit auf Fuerteventura vor etwa 10 000 Jahren entstanden sind. Dieses weder landwirtschaftlich noch sonst irgendwie nutzbare Malpaís (»schlechtes Land«) hebt sich hier besonders deutlich - auch für den geologischen Laien leicht erkennbar - von den älteren Gesteins- und Landschaftsformationen ab. Das größere der Felder ist als Malpaís Grande bekannt. Das zweite, nördlicher gelegene Feld ist das Malpaís Chico, das »kleine Malpaís«. Biegen Sie mit dem gemieteten Pkw, besser noch mit einem Geländewagen in Tiscamanita aus Tuineje kommend vor der Bushaltestelle rechts ein. Über eine breite Piste geht es 3,8 km weit nach Osten. Links im Tal sehen Sie bei der Ortsausfahrt eine Aloe-vera- Plantage. Bei einer Gabelung halten Sie sich links. Nehmen Sie dann 400 m hinter der Hochspannungsleitung die Abzweigung nach rechts, so erreichen Sie den Rand des Malpaís Grande. Die Fahrt endet auf halber Höhe eines Vulkankegels, der Caldera de la Laguna, der die Lava entströmte. Hier wird heute Vulkanasche abgebaut. Vom Hang aus überblickt man einen Großteil des Inselsüdens mit mehreren Ortschaften und rechter Hand den Vulkankegel namens Caldera de la Gairía sowie das gesamte Malpaís Chico, dessen dunkle Masse von dem hellen älteren Land deutlich absticht. Wochentags müssen Sie gelegentlich mit Lkw-Verkehr rechnen. Es gibt am Hang jedoch eine Ausweich- und Haltemöglichkeit.
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| Mühlenmuseum zurück Wer durch Tiscamanita kommt, sollte sich das Mühlenmuseum (Centro de Interpretación de los Molinos) ansehen. In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus. Als Gratisgabe erhält jeder Besucher eine Probe Gofio. Di-Fr und So 9.30-17.30 Uhr, am nördlichen Ortsausgang links zurück, Eintritt 1,80 Euro
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| Feste zurück Ende April wird auf dem staatlichen Versuchsgut (Granja Experimental del Cabildo Insular) eine Art »Grüne Woche« (FEAGA) organisiert: mit Folklore und Ziegenmelkwettbewerb. Im Mai findet in La Antigua an der Ringkampfarena die Feria Insular de Artesanía statt. Ein Wochenende lang präsentieren Kunsthandwerker von allen Kanarischen Inseln ihr Schaffen. Im Rahmenprogramm kanarische Folklore.
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| Traditionelle Feste zurück Jeder Ort gerät anlässlich des Festes zu Ehren des lokalen Schutzheiligen für eine Woche im Jahr aus dem Häuschen. Gefeiert wird mit Umzügen, Kinderfesten, Sportveranstaltungen, Gottesdiensten, Musik und Tanz. Höhepunkte sind die nächtlichen Bälle (verbenas). Die angegebenen Daten sind die días principales, an denen auch die Geschäfte und Ämter geschlossen bleiben. Die größten Bälle finden oft ein Wochenende vor- und nachher statt. 21. Januar Valle de Santa Inés 2. Februar Gran Tarajal Februar/März Karneval: Am meisten ist in Puerto del Rosario los: Den Auftakt macht ein großer Maskenball. Weitere Bälle mit Namen wie verbena, gran baile oder gran gala folgen, darunter die Verbena de la Sabana, bei der Perücken und schwellendes Schaumgummi Männer zu weiblichen Schönheiten machen. Ein weiterer Höhepunkt ist der abendliche Umzug (Sa oder So). März/April: Semana Santa/Ostern: Vielerorts Prozessionen mit Marien- und Christusbildnissen. Tefía 8. Mai Tarajalejo 13. Mai La Lajita Mai/Juni: Fronleichnam. In Puerto del Rosario Prozession über kanarische »Blumenteppiche« aus bunten Steinen und anderem Material. 13. Juni Lajares 24. Juni Ajuy 24. Juni Vallebrón 29. Juni Las Playitas 2. Juli Pájara 14. Juli Betancuria: Beim Día de San Buenaventura spielen Trommler und Pfeifer zum Jahrestag der Eroberung der Insel durch die kastilische Krone. 16. Juli Corralejo und Morro Jable: Fiesta Nuestra Señora del Carmen. Die hl. Carmen ist Schutzpatronin der Fischer und Seeleute. In Corralejo formiert sich nach dem Gottesdienst eine Prozession, es folgt eine Bootsprozession; ähnlicher Ablauf in Morro Jable. 26. Juli Casillas del Angel 4. August Tetir 3. So im August Tiscamanita 15. August Tindaya ca. 22. August El Cotillo Zweite Augusthälfte in Gran Tarajal: Woche der Jugend 28. August Tefía 8. September La Antigua 3. Sa im September Vega de Río de las Palmas: Freitagnacht ziehen Pilgergruppen über die Berge nach Vega Río Palma, wo die Virgen de la Peña, die Schutzheilige der Insel, als kleine Alabasterfigur steht. Die Fiesta dauert ohne Pause 40 Stunden. 7. Oktober La Oliva 7. Oktober Puerto del Rosario: Die Fiesta Nuestra Señora del Rosario ist die größte auf der Insel; sehenswerte Prozession mit Trachten und Musik am Haupttag. 13. Oktober Tuineje: Beim Fest des hl. Michael wird der siegreichen Schlacht von Tamacite gegen englische Piraten gedacht und ein Historienschauspiel aufgeführt. 19. Oktober La Ampuyenta 30. November Tetir 8. Dezember Betancuria
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