Destruction Derby 1



Hier gibt´s das Destruction Derby PC-Demo zum Downloaden !


Das Demo läßt sich leider nur für 60 Sekunden spielen, dann muß man von vorne beginnen !
Es lohnt sich da fast eher das Spiel zu kaufen, da es inzwischen für etwa 20 DM verkauft wird.

6 Screenshots vom PC-Spiel

Besuche auch meine Stockcar-Rennen Seite !!




Da ich nicht so ein begnadeter Texteschreiber bin, habe ich ein bißchen im WWW gestöbert und eine sehr gute Beurteilung von Destruction Derby 1 in deutscher Sprache gefunden.
Ein persönliches Fazit von mir zu dem Spiel findet Ihr unter dem Regenbogenbalken.

Dieser Testbericht wurde verbreitet von der CYBERMEDIA Verlagsgesellschaft mbH .
Dieser Testbericht ist zwar über die Sony Playstation, aber die PC-Version ist aber sehr ähnlich.

Und nun viel Spaß beim Lesen.



Dank Psygnosis erreicht ein weiteres Unterhaltungsspektakel aus den USA die europäischen Spieler: 20 Fahrer wagen sich mit ihren Automatik-Vehikeln zum ultimativen Crash-Test auf ein offenes Spielfeld. Während in der Real-Vorlage der letzte Raser mit intaktem Wagen gewinnt, habt Ihr in "Destruction Derby" die Wahl zwischen mehreren Spiel-Modi: In der Meisterschaft kassiert Ihr Punkte für gekonnte Karambolagen und gefahrene Zeit, im Duell müßt Ihr nur den Gegner verschrotten. Hartgesottene Spieler wählen den "Total Destruction"-Mode und versuchen auf Zeit gegen 19 Kamikaze-Piloten zu bestehen.

Wer lieber auf einer anständigen Strecke die Polygone zersplittert, nimmt an den "Stock Car"- und "Wrecking"-Meisterschaften teil: Auf fünf Strecken brettert Ihr für Bestzeiten um die Kurven oder zertrümmert feindliche Karosserien auf der Jagd nach Punkten. In beiden Meisterschaften müßt Ihr Euch durch fünf Divisionen kämpfen: In jeder Division stellen sich Euch auf fünf Strecken drei Gegner, die Euch im Kampfgetümmel gnadenlos auf den Gurt rücken. Seid Ihr siegreich, steigt Ihr eine Division auf, bis Ihr in der Meisterklasse gegen die gefährlichsten Fahrer antretet.

Zu allen drei Meisterschaften dürft Ihr auch einen Kumpel mit eigener Playstation einladen und ihm per Linkkabel das Blech über die Ohren ziehen. Habt Ihr die passende Spiel-Variante angewählt, geht's ab auf die Piste: Zu Spielbeginn betrachtet Ihr Euer Fahrzeug aus der Hubschrauber-Perspektive; per Knopfdruck zoomt Ihr in drei Schritten an Euer Fahrzeug heran, bis Ihr die "Ridge Racer"-Perspektive erreicht habt.


Euer Fahrzeug besitzt eine automatische Gangschaltung und kann vorwärts und rückwärts beschleunigen. Statt Übersichtskarte, Drehzahlmesser und Geschwindigkeitsanzeige erblickt Ihr in der rechten unteren Ecke einen Grundriß Eures Fahrzeugs, auf dem farbige Pfeile den Zustand Eures Wagens anzeigen. Verfärbt sich ein Pfeil von grün über rot zu schwarz, ist der markierte Teil zerstört.
Während Euch ein kaputter Kofferraum oder eine gebrochene Hinterachse nur abbremst, beeinträchtigt ein abgerissenes Vorderrad auch Eure Lenkung: Der Wagen zieht nach rechts oder links und läßt sich kaum unter Kontrolle bringen. Doch selbst dann müßt Ihr noch nicht aussteigen: Gefahren wird, bis der Motor aufhört zu tuckern.

Je nach Spiel-Modus flüchtet Ihr im Zickzack-Kurs vor rabiaten Angriffen, schlängelt Euch elegant durch Massenkarambolagen oder brettert todesmutig in den nächstbesten Gegner. Erst wenn Ihr die Ziellinie passiert, das Rennen aufgegeben oder Eure Karre zu Schrott gefahren habt, verlaßt Ihr das Cockpit. Doch nicht nur das Wagen-Schema zeigt Euch den Zustand Eures Gefährts: Bevor die Kiste rauchend auf der Fahrbahn liegenbleibt, zerbeult sich die Karosserie, bis Ihr Euer Logo auf der Fahrertür nicht mehr erkennen könnt.

Während Motorhauben-Splitter durch die Gegend fliegen, Frauen kreischen und digitale Splitter-Geräusche aus den Boxen klirren, kommentiert ein Moderator das Geschehen mit einer Reihe von Standard-Sätzen. Dazu stampfen Techno- und Jungle-beeinflußte Pop-Stücke.

Kritik des Verfassers

Auch nach einer personellen Umstrukturierung hat Reflections ("Shadow of the Beast") vergessen, einen erfahrenen Spieldesigner anzustellen. Technisch und grafisch ist "Destruction Derby" tadellos und höchst originell, nur spielerisch gibt's Grund zu nörgeln. Abgesehen von der bescheuerten Benutzerführung (ein Labyrinth der Menüs, Icons und Mini-Animationen), ärgerte mich das Fehlen eines Tachometers, der Euch zeigt, inwieweit ein Crash-Schaden Eure Geschwindigkeit beeinflußt.

Angesichts der Zerstörungs-Action hätten auch Boxenstops mehr Sinn gemacht, als z.B. bei Segas "Daytona". Leider läßt sich Euer Mechaniker-Truck nur kurz in einer sinnlosen Animation blicken. Im Kern ist das Spiel jedoch fehlerlos: Das Kino-geprüfte Fahrverhalten der unverwüstlichen Ami-Kutschen läßt massig Freiraum für Zerstörungsmanöver und Taktik. wi/oe

Fazit: Beeindruckende 3D-Technik und feurige Chrash-Tests lassen über Ladepausen und umständliche Benutzerführung hinwegsehen.
Spielspaß: 78 %

Umsetzungen: