
Ich hatte damals, als ich das Spiel gekauft habe einen 486 DX2-66 Rechner. Leider war NFS in der sehr viel schöneren SVGA-Auflösung nur sehr ruckelig (besonders im Tunnel) zu spielen.
Da mich das Spiel so begeisterte, mußte sogar ein neuer PC her. Auf meinem Pentium 120 läuft es hervorragend flüssig.
Eine Partie NFS über Nullmodemkabel kann ich auch nur empfehlen. Das klappt wunderbar und es macht tierischen Spaß seinen Gegenüber in die Leitplanke zu schicken.
Ich habe das Spiel lange Zeit über die Tastatur gespielt (geht auch sehr gut), ist aber nicht sehr bequem auf die Dauer.
Wer ein Thrustmaster Lenkrad incl. Gas- und Bremspedalen hat, der hat gleich noch einen Tick mehr das Gefühl, wirklich in dem Wagen zu sitzen und über die Strecken zu heizen.
Als begeisterter Destruction Derby Fahrer vermisse ich bei NFS nur, das sich die Wagen beim Zusammenstoß mit anderen oder beim Überschlag nicht zerbeulen !
Aber das schien wohl zu schwierig zu programmieren. Schade ! Trotzdem von mir die Note SEHR GUT !
Wer bereits NFS besitzt und die Originalstrecken inzwischen langweilig findet, der kann sich einen Streckeneditor laden und selber Strecken entwerfen oder von anderen Leuten entworfene Strecken benutzen.
Es ist alles kostenlos unter dieser Adresse zu finden: Strecken und Editoren für Need for Speed
Doch halt ! Erst weiterlesen, dann downloaden !
Möchtest Du Dein NFS interessanter machen ?? Dann findest Du hier ein paar Tricks dazu !
Wenn Du Dir Need for Speed zulegen willst, ist das nicht mehr teuer. Man bekommt die NFS-Special Edition schon überall fast nachgeworfen (etwa 15-30 DM).
Das neue Need for Speed 2 ist, wie ich finde ein schlechter Nachfolger, der seinen Namen nicht verdient. Selbst wenn man es auf einem P166 spielt, ist es zwar ruckelfrei, aber es ist von der Grafik einfach zu steril und nicht realistisch.
Da ich nicht so ein begnadeter Texteschreiber bin, habe ich ein bißchen im WWW gestöbert und eine sehr gute Beurteilung von NFS in deutscher Sprache gefunden.
Ich habe den Text von Nico Winkelhaus nicht verändert, sondern nur seine Tabelle über die Daten des Spiels herausgenommen.
Begeben Sie sich in den Rausch der Geschwindigkeit. In Electronic Arts erstem Rennspiel dürfen Sie ungestüm mit
teuren Schlitten durch die Gegend rasen. Wer einen Führerschein besitzt, kennt sicherlich das Gefühl, einmal mit einem teuren Sportwagen ausbrechen und ohne
Beschränkungen fahren zu wollen. Da wir aber in der Fahrschule gelernt haben (sollten), uns an Geschwindigkeitsvorgaben
halten zu müssen und keine Verkehrsteilnehmer behindern zu dürfen, sind derartige Ausbrüche strafbar. Ganz anders in diesem Spiel. Wer sich an Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, ist selbst schuld. Hier gilt die Devise, als
erster durchs Ziel zu kommen. Neben der Rennmöglichkeit findet der wißbegierige Spieler zahlreiche gut aufbereitete
Informationen über die Karossen, die zur Wahl stehen. Die Präsentation Vorgestellt werden die Luxuswagen durch professionelle Photos und Videos in MTV-Manier. Jedes der ca. einminütigen
Videos wird durch hervorragende Musik, deren Stil sich bei jedem Wagen ändert, untermalt. Das Highlight der
Autopräsentation ist aber sicherlich Sprecher Egon Hoegen, der in der deutschen Version alle Texte gekonnt in seiner
individuellen Art vorliest. Bekannt ist er aus der bewährten Verkehrssendung Der 7. Sinn, in der er allwöchentlich
problematische Verkehrssituationen schildert. Die schnelle Spielgrafik vermittelt den Eindruck der Geschwindigkeit, die detailgetreue Nachbildung der Autos, sowohl von
innen als auch von außen, sorgt für viel Atmosphäre. Während jeder Fahrt ertönt ein aus den Videos oder Menüs bekannter
Musiktitel, der zur Not abgeschaltet werden kann. Drei Kameraansichten stehen zur Wahl: Zwei davon zeigen das Geschehen
von hinten, eine ist die spielbarste und plaziert den Spieler direkt in den Wagen. Zusätzlich kann entschieden werden, ob das
Cockpit eingeblendet werden soll oder nicht. Insgesamt dürfen acht Autos bestiegen werden: Ferrari 512TR, Lamborghini Diablo VT, Porsche 911 Carrera, Chevrolet
Corvette ZR-1, Dogde Viper RT 10, Toyota Supra Turbo, Mazda RX7 sowie den Acura NSX. Fans erfahren alles
Wissenswerte in den Automenüs. Alle Einzelheiten über Leistung und Geschichte der Fahrzeuge wurden in Zusammenarbeit
mit der Fachzeitschrift Road & Track erstellt. Auf neun Strecken, deren Eigenschaften ebenfalls ausführlich erklärt werden,
dürfen Sie sich austoben, im Netzwerk sogar mit bis zu 8 Spielern. Großzügigerweise reicht eine CD aus, die anderen
Mitstreiter müssen rund 115 MB auf die Festplatte bannen. Die Steuerung Mit Tastatur lassen sich die Autos genauso gut steuern wie eine F 14 mit einer Banane. Die Ideallinie findet sich nur dank der
Empfindlichkeit eines analogen Joysticks. Ist diese Bedingung geschaffen, kommt richtiges Fahrgefühl auf. Selbst Powerslides
mit der Handbremse funktionieren erwartungsgemäß. In den Menüs findet sich jedermann zurecht, hier sind allerdings auch
keine detaillierten Einstellungen wie in Grand Prix 2 vonnöten. Die Wartezeiten vor einem Rennen versüßen schöne
Außenansichten der Fahrzeuge. Die Verbesserungen Im Gegensatz zum Vorgänger hat die Special Edition nur kleine Verbesserungen zu bieten. Neben zwei neuen Strecken ist
der Hauptgrund für einen Kauf sicherlich der Netzwerkmodus für bis zu 8 Leute. Besitzer der alten Version können übrigens
direkt bei EA Deutschland updaten. Alte CD und Verrechnungsscheck in Höhe von 35 DM abgeschickt, und kurze Zeit
später steht der Paketbote mit der frischen Ausführung an der Tür. Im Gegensatz zu Bleifuß ist dieses Spiel in puncto
Präsentation um Welten überlegen. Dies hier ist mehr die gesunde Mischung aus Simulation und Action, während Bleifuß eher
Arcade-betont ist. (nw) Nico Winkelhaus Es macht verdammt viel Spaß, ohne stundenlanges
Handbuchstudium sofort über die photorealistischen Pisten zu brettern. Diese sind
sehr abwechslungsreich gestaltet. Mal befahre ich eine kurvige Berglandschaft, ein
anderes Mal eine Stadt bei Nacht. Kleinere Details wie Leuchttürme am
Meeresrand motivieren zusätzlich. Reizend ist die Bonus-Strecke: Wer alle
Strecken als Schnellster befährt, darf einen neuen Kurs auswählen. Es ist keine waschechte Simulation. Wer schon einen Anfall kriegt, weil es bei
Grand Prix 2 keinen Regen gibt, sollte dieses Spiel nicht kaufen. Überschläge
und andere Unfälle üben keinerlei Einfluß auf das Fahrverhalten aus, sie rauben nur
enorm viel Zeit. Für Auto-Fans ist The Need For Speed trotzdem ein optimaler
Genuß, deshalb eine sehr gute 8 als Endnote. Warten wir ab, was EA sich bei
NFS 2 einfallen läßt. Dann springt sicherlich auch eine 9 heraus.
Na, es geht ja nun nicht um NFS 2, sondern um den ersten Teil.
Und nun viel Spaß beim Lesen der Zusammenfassung.
The Need For Speed - Special Edition