In einer Zeit, in der die Götter nicht nur leidenschaftlich sondern auch sehr grausam waren ist er wohl Sinnbild für die Brutalität. Als Gott des Krieges hatte er alle Hände voll zu tun - hier ein Gemetzel, dort ein Blutbad - so was muß schließlich organisiert werden. Ein Mann also, vor dem man sich fürchten mußte. Im Gegensatz zu seinem Bruder Hephaestus (Gott der Schmiedekunst) der für seine Güte bekannt war, war er für seine Grausamkeit bekannt.

    Ares war ein großer und gutaussehender Mann. Seine Schwester Eris, die Göttin des Streits, war seine ständige Begleiterin ebenso seine Söhne Deimos und Phobos sowie Enyo, eine alte Kriegsgöttin.

    Wenn Ares das Rasseln der Waffen hörte, grinste er fröhlich (jedem sein Vergnügen), setzte seinen schimmernden Helm auf und sprang in seinen Kriegswagen. Sein Schwert schwingend stürzte er sich mitten in die Schlacht *krawumm*. Selbstverständlich war es ihm egal wer nun grade gewann oder verlor, Hauptsache es floß reichlich Blut (der Traum eines jeden Horrorfilmregisseurs). Ihm immer dicht auf den Fersen war eine bösartige Meute vor Mordlust sabbernder Männer die Schmerz, Panik und Hungersnot mit sich brachten.

    Daß ein Gott zwar unsterblich nicht aber unbedingt unverletztlich war bekam auch der gute Ares desöfteren zu spüren. Wenn er verwundet wurde, rannte er zu seinem Pop, Gevatter Zeus und ließ sich heilen. Zeus verabscheute Ares, heilte ihn aber dennoch (ja ja Blut ist eben doch dicker als Wasser).

    Ares wurde hauptsächlich in Thracia verehrt, eine Region die bekannt für ihre wilden, grimmigen Menschen ist.


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