Das Aussterben
Es gibt nicht sehr viele Vorfälle in der Geschichte unserer
Erde, über die sich die Wissenschaft derartig uneinig ist, wie
das Aussterben der erfolgreichsten Tierart, die unseren Planeten
je bevölkert hat.
Fakt ist- Sie sind ausgestorben- nicht alle auf einmal, sondern wie
wir heute wissen in mehreren Wellen.
Das erste große Massensterben wird heute auf das Ende der Trias
datiert. Ganze 5 Prozent aller Arten überlebte dieses Massen-
sterben. In etwa genauso sah es gegen Ende des Jura aus.
Wieder überlebte nur ein kleiner Bruchteil aller Arten.
Und gegen Ende der Kreide- vor etwa 65 Mill. Jahren
überlebten nur etwa 2 Prozent, der bis dahin bekannten
Flora und Fauna. Dieses Mal waren die Dinosaurier nicht dabei.
Die zweifellos beliebteste Theorie ist, dieses Massensterben auf
große Meteroiten zu schieben. Und zweifellos explodierte auch ein
solcher vor etwa 65 Mill. Jahren im Golf von Mexiko.
Die neuesten Theorien gehen aber davon aus,
das dieser
zweifelsohne zu einer ökologischen Katastrophe geführt haben
mag, die Dinosaurier sind aber aller Wahrscheinlichkeit einem
anderen "Killer" zum Opfer gefallen. Die letzten Fossilienfunde
datieren alle mindestens 40000 Jahre vor dem Meteroiten-
einschlag.

Endgültig wird diese Frage wohl noch zu klären sein, aber
moderne Theorien gehen von einer Komplexeren Ursache
dieser mindestens ja drei Massensterben aus. Sicher ist-
ausschlaggebend waren immer umfassende Klimatische
Veränderungen, die nur die Tiere überleben konnten,
die sich am besten an die neuen Gegebenheiten anpassen konnten.
Hinzu kamen wahrscheinlich komplexe Veränderungen im
Ökosystem, deren volles Ausmaß wir wohl heute nur noch erahnen
können.
Wie dem auch sei...
angenommen es gäbe noch Dinosaurier, wären wir heute
nicht das, was wir sind, sondern vielmehr kleine rattenähnliche
Säugetiere...