| Biografie Bertolt Brechts | ||
| von Julia Meyer, Silvia Holthuis, Sara Beins und Carolin Zwafink | ||
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Bertolt Brecht (eigentlich Eugen Berthold Friedrich Brecht) wurde am 10.02.1898 in Augsburg als Sohn eines Fabrikdirektors geboren. Schon als Schüler schrieb er Gedichte. Im Jahr 1917 nach seinem Abitur an dem städtischen Realgymnasium in Augsburg studierte er Literatur und Philosophie, später auch Medizin in München. Vor Kriegsende wurde er eingezogen und wurde Mitglied des Augsburger Soldatenkreises. Aufgrund der schlechten Erfahrungen, die er dort gemacht hatte, wurde er zum vehementen Kriegsgegner. Vom 1919 - 1923 setzt er seinen Studiengang fort und wurde dann Dramaturg und Regisseur in München. 1920 hatte er schon über 200 Gedichte (Prosa) geschrieben. Ihm wurde 1922 der Kleist-Preis verliehen. Im selben Jahr heiratete er Marianne Zoff und seine erste Tochter wurde geboren. 1924 - 1926 war er bei Max Reinhardt in Berlin, an der berühmten Theaterschule. Fünf Jahre nach seiner Hochzeit mit Marianne Zoff ließ er sich 1927 scheiden. Ein Jahr später heiratete er seine zweite und letzte Ehefrau Helene Weigel und 1930 gebar sie ihm das zweite Kind. Brecht floh 1933 mit seiner Familie vor dem Naziregime von Deutschland über Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden, Finnland und der Sowjetunion in die USA, nach Kalifornien (Hollywood). Währenddessen fanden öffentliche Verbrennungen der Bücher Brechts durch die Nationalsozialisten statt, da er für einen Kommunisten gehalten wurde und Intellektuelle allgemein verfolgt wurden. 1947 kehrte er aufgrund seines Misserfolges in Hollywood nach Europa (Schweiz) zurück. Ein Jahr später nahm Brecht das Angebot des SED-Regimes an, Intendant eines eigenen Theaters, des Berliner Ensembles (BE) zu werden. Zusammen mit seiner Frau Helene Weigel gelangte er mit seinen Inszenierungen zu Weltruhm. Brecht erhielt etliche Auszeichnungen des DDR-Regimes. Am 14.08.1956 starb Bertolt Brecht an den Folgen eines Herzinfarkts.
Brecht wandelte sich vom Nihilisten zum Kommunisten, was in den großen Dramen zum Ausdruck kam:
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