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Tag Neun sieht uns früh morgens per Bus nach Rabat rumpeln. Mdina, der historische Teil der ehemaligen Hauptstadt Maltas, empfängt uns mit angenehmer, von der Nacht übrig gebliebener Kühle, die sich in den engen Gassen zwischen den steinernen Prachtbauten maltesischer Adelsfamilien noch eine Weile hält. Natürlich gibt es auch hier Souvenirläden, die völlig überteuerte Waren anbieten. Sie sind aber wegen des Blicks auf die Gewölbe der alten Häuser durchaus einen Besuch wert. Puppenshows sind auf Malta
allgegenwärtig. Wenn Sie Mdina
durch das Haupttor betreten, finden Sie gleich rechts dahinter die
wahrscheinlich martialischste Show, die Dungeons. Lecker Folterszenen
und so,
genau das Richtige für einen entspannten Urlaub. Steffi sagt, sie
wollte da
eigentlich gar nicht wirklich rein. Die St. Paul's Catacombs in Rabat
(vgl.
Loch), laut Eigenwerbung "the bewildering tomb galleries", hätten
sie
viel mehr interessiert. Am Ende haben wir uns beides nicht angetan. Im Gegensatz zu den überladenen Kirchen in Valletta empfängt uns die St. Peter & Paul Cathedral von Mdina mit zwar barocker aber dennoch angenehm sakraler Atmosphäre. Für Kirchenbesuche auf Malta sollten Sie übrigens ein großes Tuch dabei haben, in das Sie sich nötigenfalls hüllen können. Zwar werden Tücher oft an den Eingängen der Kirchen leihweise ausgegeben, aber die gehen dann auch durch viele Hände. Freie Schultern und nackte Knie sind jedenfalls pfui in den Kirchen. Von der nördlichen Stadtmauer aus haben wir einen weiten Blick über Malta und das umgebende Meer. Die Insel ist eben doch recht klein. Vom Fontanella Tea Garden aus, wo man mir einen prima Apfelkuchen serviert, genießen wir noch etwas länger die schöne Aussicht. Derweil genießen einige Sperlinge, hechelnd in der heraufgezogenen Hitze, den Ausblick auf unsere Kuchenteller. Aus Mdinas Greeks Gate heraus stolpern wir gleich in einen ziemlich großen Andenkenladen, der sich, das entsprechende Museum ist ganz in der Nähe, die römische Antike zum Motto genommen hat. Hier kann man/frau Talmifanten kaufen, kleine billige versilberte Anhänger in Elefantenform. Och wie süüüß! Wir fahren einen Teil des Wegs zurück in Richtung Valletta bis nach Mosta, um die Kuppelkirche Santa Maria Assunta zu besichtigen. Um 13:00 Uhr treffen wir ein, doch die Kirche hat noch bis 15:00 Uhr geschlossen. Im Restaurant Tal-Koppla, schräg gegenüber des Kirchenportals gelegen, isst Steffi eine Ftira, eine Art maltesisches Riesenbrötchen (mit Loch in der Mitte), belegt mit Thunfisch, Salat und Oliven. Sehr lecker. Ich hätte den Oberkellner gern fotografiert, mit seinem irren Blick und dem Fusselbärtchen, das sein quadratisches Kinn umrahmt. Leider erlaubt er mir das Fotografieren nicht, und bevor er die grell kriegsbemalte Managerin zur Verstärkung holt, akzeptiere ich das lieber. Das Warten, bis Mostas Kirchentüren sich öffnen, lohnt sich. Der Innenraum der Kirche ist großzügig und schön ausgestattet. In einem Nebenraum präsentiert man – nein, nicht die Heilige Handgranate, dafür aber eine Fliegerbombe. Dieses hässliche Ding ist ein sehr anregender Kontrast zum Rest der Kirche. Auf dem Kirchplatz haben die Pyrotechniker ihre Vorbereitungen für die Sprengung Mostas schon abgeschlossen, also nichts wie weg. Nachdem wir den Bus nach Sliema bestiegen haben, lege ich unseren Rucksack auf der Gepäckablage ab. Deshalb weiß ich heute, wie der Rucksack aussieht, wenn man ihn ausgiebig in einem gut gefüllten Aschenbecher wälzt. Wieder was gelernt. Am zehnten Tag gesellt sich wieder bleierne Schwüle zur Hitze. Die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass ein Kleidungsstück, welches ich am Vorabend gewaschen und zum Trocknen auf den Balkon gehängt habe, morgens feuchter ist als zuvor. Wir nehmen den Bus zu Blauen Grotte und klettern den langen und steilen Weg von der Bushaltestelle zum Kai hinunter. Die Bootsfahrt kostet mal eben 2,50 Lm pro Person, dafür erlebt man dann viel Geschaukel und etwas hellblaues Leuchten unter Wasser. Vom Bootsanleger steigen wir einige Meter wieder auf und gönnen uns den 4 Lm teuren Luxus einer Taxifahrt zum nahe gelegenen Hagar Qim Tempel. Auf der Fahrt bergauf sehen wir die Knochen jener Touristen in der Sonne bleichen, die Knauserigkeit dazu verleitete, auf motorisierte Unterstützung zu verzichten. Auf der überdachten Terrasse des Lokals in der Nähe des Tempels gönnen wir uns erst einmal eine lange Pause bei reichlich Wasser und Kinnie. Countrymusik-Medleys sülzen schleimig aus der Beschallungsanlage, und mit der Zeit erkenne ich: Das ist genau die richtige Musik zur Untermalung eines schwülheißen Tages. Dann gehen wir gelochte Hagar Qim Steine gucken. Der Tempel liegt auf einer Felskuppe, auf der nur ein einsamer Baum etwas Schatten spendet. Den in Sichtweite liegenden Mnajdra-Tempel sparen wir uns, denn der Weg dorthin führt bergab, und wir möchten ihn nicht wieder hoch laufen müssen. Sie sollten am Eingang zum umzäunten Tempelgelände sehr deutlich machen, ob Sie nur Hagar Qim oder auch Mnajdra besuchen wollen, denn beide Tempelanlagen kosten gesondert Eintritt. Am Busbahnhof in Valletta kaufen wir etwas frisches Brot und im Supermarkt in Sliema das, was wir als Brotbelag brauchen. Wir holen uns im Speisesaal des Hotels Teller und Besteck und ziehen uns auf unser Zimmer zurück. Essen, duschen, Siesta, viel mehr lässt dieses Wetter nicht zu. Übrigens arbeiten im Plevna zwei Köche im Wechsel, die deutlich unterschiedliche Charaktere haben. Depressiv und geduckt der eine, offen und freundlich der andere. Die Qualität des Abendessens entspricht dem Charakter der Köche. Bei unserem Gang in den Speisesaal sahen wir, dass heute der Deprokoch dran ist, also verzichten wir auf das Dinner und geben dem Sao Paulo den Vorzug. Steffi isst eine sehr gute Cream of Chicken Soup, am Nachbartisch labert ein Malteser ein holländisches Ehepaar voll, im Hintergrund Dauerfeuerwerk. Überrascht werde ich durch die freimütige Selbstauskunft des redseligen Maltesers: "I love talking!" Über unseren Reiseleiter haben wir einen Mietwagen gebucht, und so sitzen wir am nächsten Morgen in der Hotelhalle, um den Wagen in Empfang zu nehmen. Mietautos sind teuer auf Malta, wir zahlen 15 Lm für einen Kleinwagen, inklusive Vollkasko mit 50 Lm Selbstbeteiligung. Zwar fordert der Vermieter entgegen vorheriger Absprache 17 Lm von uns, aber diesen Preis akzeptiern wir nicht. Wir fahren an der Nordküste entlang nach Cirkewwa, wo die Fähre nach Gozo anlegt. Steffi ist eine ängstliche Beifahrerin, und der ungewohnte Linksverkehr trägt durchaus nicht zu ihrer Beruhigung bei. Ich selbst komme mir vor wie ein Fahrschüler, der den Schaltknüppel plötzlich links und den Blinkerhebel rechts vom Lenkrad suchen muss. Kurz, wir haben eine Menge Spaß während der Autofahrt. Auf Gozo fahren wir zuerst nach Rabat, aber dort ist der Andrang groß und kein Parkplatz zu finden. Also weiter zum Azure Window, einem großen Loch in einem großen Felsen. In der Nähe des Azure Window ragt der Fungus Rock aus dem Meer, der, ich bin ein wenig enttäuscht, gar nicht aussieht wie ein riesengroßer Pilz. Auf der Weiterfahrt nach Marsalforn kommen wir dafür an einem großen weißen Kalkfelsen vorbei, der ganz bestimmt Blancmange Rock heißt. Ich ärgere mich noch heute, dass ich den nicht fotografiert habe. In Marsalforn kehren wir zur Mittagspause in ein Hafenlokal ein. Dort können wir am Nebentisch ausgiebig beobachten, dass maltesisch-gozitanisches Familienleben genau so doof ist wie deutsches. Weiter zu Calypso's Cave, auch dort bietet sich ein schöner Ausblick zum Knipsen, nämlich auf die Ramla Bay. In Xaghra suchen wir die Dorfkirche, die laut Reiseführer eine prachtvolle Innenausstattung haben soll. Doch leider ist die Kirche verschlossen und weit und breit keine Angabe zu finden, ob und wann sie zu besichtigen ist. Dafür werden wir in Xewkija durch die St. John the Baptist Church entschädigt, denn diese Kirche mit der hohen Kuppel ist ein richtig schönes, helles und relativ modernes Gotteshaus. Mit einem Aufzug kann man zum unteren Rand der Kuppel hinauf fahren, von dort hat man einen weiten Ausblick bis hinüber nach Comino und Malta. Auf dem Platz vor der Kirche machen wir kurze Bekanntschaft mit einem gozitanischen Herrn, der sich alle Mühe gibt, seinen jungen verspielten Jack-Russell-Terrier falsch zu erziehen. Dass dem Hündchen der Schwanz kupiert wurde, war wohl nur der Anfang. Nach 16:00 Uhr fahren wir noch ein mal in Rabat vorbei, aber dort werden bereits die Bürgersteige hochgeklappt. Nun gut, dann muss es eben ohne einen Besuch der Hauptstadt Gozos gehen, wir fahren weiter nach Mgarr und dort auf die Fähre nach Malta. Die Rückfahrt nach Sliema verläuft vergleichsweise entspannt, an den Linksverkehr und die landestypischen Schlaglöcher haben wir uns inzwischen fast gewöhnt. Allerdings zeigt sich ein echter Nachteil des Autofahrens auf Malta: Im dichten Verkehr bekommen wir die Abgase der anderen Fahrzeuge, insbesondere der mit Diesel betriebenen, deutlich stärker ab denn als Fußgänger. Am folgenden Morgen stehen wir besonders früh auf, weil wir mit dem Autovermieter für 7:45 Uhr die Abholung unseres Wagens abgesprochen haben. Dies deshalb, weil für 10:00 Uhr die Besichtigung des Hypogeum ansteht. Um 8:45 Uhr treffen wir in Paola ein und wollen die Parish Church besichtigen, doch dort wird gerade ein Gottesdienst gehalten. Solche Pausen lassen sich immer gut nutzen, um Mineralwasser nachzutanken. Gegen 9:40 Uhr finden wir uns am Eingang zum Hypogeum ein, und pünktlich beginnt die Führung. Zunächst werden wir zu einer kleinen Ausstellung geleitet, die wohl eher einen Zeitpuffer zum Warten auf verspätete Teilnehmer darstellt. Es kommt aber niemand mehr dazu, obwohl unsere Gruppe mit sechs Leuten deutlich weniger Personen umfasst, als die pro Führung vorgesehen zehn. Durch das Hypogeum megalithisch euphorisiert begeben wir uns nach Valletta ins National Museum of Archaeology. Für 1 Lm Eintritt bekommen wir eine kleine aber interessante und gut betextete Ausstellung zu sehen. Steffi ist fasziniert von der Sleeping Lady und kauft sich eine Nachbildung der kleinen, fünftausend Jahre alten Steinfigur im Museumsshop. Später kommt noch eine weitere Nachbildung hinzu, die Venus von Malta. Weil, frau bekommt in den Kleidergeschäften auf Malta schließlich nichts Passendes zu kaufen, und dafür muss ein Ausgleich her, sagt Steffi. Am Abend kosten wir im Sao Paulo maltesischen Weißwein und entscheiden uns dafür, eine Flasche Chardonnay mit nach Deutschland zu nehmen. Leider hat der Weinhändler, dessen Laden wir einige Tage zuvor in Sliema ausfindig gemacht hatten, am nächsten Morgen um 9:00 Uhr noch geschlossen. Na gut, auch der Supermarkt bietet Weine verschiedener Preisklassen, und so kaufen wir dort eine Flasche. Die Schwüle der vergangenen zwei Tage hat nachgelassen, deshalb kaufen wir in Valletta zwei Ftira und rumpeln mit dem Bus in den Süden der Insel, zu den Buskett Gardens. Das ist laut Reiseführer ein größerer Hain von Nadelbäumen, der maltesischen Familien am Wochenende als Sommerfrische dient. Nun, in der Tat spenden hier auf stark abschüssigem Terrain viele Bäume Schatten. Alter Plastikmüll dekoriert den Boden, die Geruchskulisse changiert zwischen Baumharz, Schweinedung und Menschenklo. Dieser Nicht-Garten und Nicht-Park lädt uns nicht zum längeren Verweilen ein. So fahren wir mit dem nächsten Bus nach Dingli weiter. Dingli müsste eigentlich Dingdongli heißen, so inbrünstig läutet man hier mittags die Kirchenglocken. Und zwar von Hand, direkt unter dem Geläut stehend. Zu den Dingli Cliffs wären es ab Bushaltestelle mindestens 15 Minuten Fußweg in der sengenden Sonne. Das schenken wir uns, sehen uns stattdessen etwas in dem verschlafenen Ort um und gehen zur Bushaltestelle in der Ortsmitte. Ihr gegenüber befindet sich das Denkmal eines Mannes, der gerne gelesen hat. Offensichtlich eine Besonderheit in Dingli. Zurück in Sliema zieht es Steffi wieder ins Sao Paulo, der Hühnercremesuppe wegen. Ich lasse mir ein Sandwich bringen und stelle fest, dass die Sandwiches im Magic Kiosk eindeutig besser schmecken. Dafür ist dort, wir haben es ausprobiert, die Cream of Chicken schlechter. Zusätzlich punktet das Sao Paulo mit sauberen Toiletten. Die Atmosphäre beim Abendessen im Plevna ist wieder einmal aggressiv und hektisch, das Personal kriegt keinen geregelten Arbeitsablauf auf die Reihe. Wir schlendern lieber zur Tower Road, Meer und Leute gucken. Ein Stromausfall sorgt für romantische Dunkelheit im Viertel. Glücklicherweise sind die Straßen um unser Hotel nicht betroffen, sonst hätten wir den Minikühlschrank, seines abtauenden Gefrierfachs wegen, wohl auf den Balkon bugsieren müssen. Sonntag, unser vorletzter Tag auf Malta. Wir fahren nach Marsaxlokk. Der Ort ist wie ausgewechselt, der Markt um ein Vielfaches angewachsen. Touristen wie Einheimische schieben sich scharenweise zwischen den Ständen hindurch, an denen nun bis hin zu Kleinmöbeln alle Güter des täglichen Bedarfs angeboten werden. Nach einem ausgiebigen Rundgang beobachten wir das Getümmel bei Kaffee und Kuchen vom Harbour Lights Restaurant aus. Während man wochentags auch an der Haltestelle oberhalb der Kirche in den Bus nach Valletta zusteigen kann, sollte man am Sonntag unbedingt schon am Busterminus am Hafen einsteigen, denn die Busse sind ab Beginn der Rückfahrt brechend voll. Auch am Terminus in Valletta findet sonntags ein Markt statt, der aber mehr auf Touristen ausgerichtet zu sein scheint. Wir treffen dort eine nette Marktfrau wieder, bei der wir bereits bei unserem ersten Besuch in Marsaxlokk eine Spitzendecke als Mitbringsel gekauft haben. Wir wechseln ein paar Worte zum Abschied, fahren nach Sliema und begeben uns nach einem kleinen Imbiss auf unser Hotelzimmer, wo wir gerne Siesta halten würden. Würden. Wir sind gerade eingenickt, da wummert ein Zimmermädchen an unsere Tür, als wolle sie den vielen Löchern auf Malta ein weiteres in unserer Tür hinzufügen. Die Geschichte dahinter ist, dass wir am Folgetag für unseren Rückflug um 19:30 Uhr abgeholt werden sollten, mithin um 7:30 p.m. Die Hohlköpfe im Plevna haben daraus 7:30 a.m. gemacht und das Zimmermädchen beauftragt, uns zunächst Geschirr und Besteck und später ein Lunchpaket als Frühstücksersatz zu bringen. Wenn dann noch das Zimmermädchen mit Schmackes gegen eine dünne Hotelzimmertür haut, die nur locker im Schloss hängt, stehen die Chancen gut, wg. Herzinfarkt später im Zinksarg nach Frankfurt zu reisen. Oder an der Mitarbeiterin hinter dem Rezeptionstisch zum Mörder zu werden. Nach dem Abendessen und einem kurzen Aufenthalt in der Hotelbar pilgern wir ein letztes Mal zur Triq Torri, wo wir den Abend auf einer gemütlichen Bank verbringen und den Menschenzoo beobachten. Wir stellen fest, dass wir ein wenig traurig darüber sind, diese Insel der Verrückten morgen verlassen zu müssen. Dennoch, ein zweites Mal wird uns Malta nicht wiedersehen. Gegen Mitternacht wiegt uns auf unserem Hotelzimmer das Feuerwerk im nahen St. Julians in den Schlaf. Nach dem Frühstück räumen wir unser Zimmer. Immerhin hat das Plevna eine abschließbare Rumpelkammer, in der wir unser Gepäck abstellen können. Im Sao Paulo treffen wir die nächste Generation übernächtigter Neutouristen in Gestalt zweier junger Frauen aus Deutschland. Das Gespräch über unsere Erfahrungen auf Malta dauert recht lang und hält die beiden, die ihr Zimmer – nein, glücklicherweise nicht im Plevna – erst gegen 13:00 Uhr beziehen können, vom Einschlafen ab. Wir können zwar eine ganze Menge touristischer Tipps geben, aber ich vermute, dass die müden Köpfe unserer Gegenüber nicht viel davon behalten haben. Wir sind bewusst sehr faul und schlendern lediglich die kurze Strecke zum Magic Kiosk weiter, wo wir noch ein paar unserer Liri verfuttern. Ich frage mich übrigens seit dem Beginn unseres Urlaubs, warum außerhalb Maltas stets vom Maltesischen Pfund die Rede ist und nicht von der Lira. Natürlich, wenn auch Malta den Euro übernimmt ist das Thema ohnehin gestorben. Aber wozu und weshalb die Verwirrung bis dahin? Noch ein paar Stunden hängen wir lesend in der Hotelhalle herum, dann holt uns der Transferfahrer ab. Ein letztes Mal halsbrecherischer Fahrstil, ein letztes Mal Schlaglöcher. Flughafen, Flug, Flughafen. Alles nach Plan. In Frankfurt fremdeln wir gleich zwei mal: Erstens ist der Flugahfen Frankfurt nicht nur im Vergleich zum Malta Airport ein riesenhafter, unüberschaubarer Moloch, in dessen Gedärmen wir weite Wege zu laufen haben. Zweitens gewöhnt man sich auf Malta daran, sehr genau darauf zu achten, wo man hintritt, um nicht zu stolpern. In Frankfurt sind die Böden merkwürdig flach. Der deutsche Sommer hat uns wieder, mit eisigen Außentemperaturen und Wasser, das einfach so vom Himmel fällt, statt sich gleichmäßig als Dunst in der Luft zu verteilen. Man muss wahnsinnig sein, um hier zu leben.
Fontanella Tea Garden, Mdina: Auf der nördlichen Befestigungsmauer an der Pjazza Tas-Sur. Zurück zum Text Tal-Koppla, Mosta: Pjazza Rotunda. Linker Hand, wenn Sie auf das Portal der Kirche schauen. Zurück zum Text Supermarkt, Sliema: Etwas versteckt in einer Seitenstraße, in der Nähe der Kreuzung von Triq Bisazza und Triq Tigne. Direkt nebenan ist ein Parkhaus. Zurück zum Text Fähre nach Gozo: Zwei Fährschiffe in etwa 20-minütigem Wechsel. Für Auto und Fahrer zahlten wir 6,50 Lm, für jeden weiteren Erwachsenen 2,- Lm. Zurück zum Text Rabat: Die Hauptstadt Gozos wurde Victoria genannt, als Malta noch britisch war. Heute trägt die Stadt zwar wieder ihren ursprünglichen Namen, ist aber auf den Verkehrsschildern noch durchgängig als Victoria bezeichnet. Zurück zum Text Qbajjar Restaurant, Marsalforn: Triq Xweini, Qbajjar Bay. Viele Einheimische waren vor Ort, und unser Fischgericht akzeptabel. Der Straßenname wird übrigens "Schueini" ausgesprochen. Zurück zum Text Hypogeum, Paola: Triq is-Cimiteriu, Ecke Triq Hal Luqa. Von der Bushaltestelle vor der Paola Parish Church folgen Sie einfach der Busroute. Zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen. Zurück zum Text Hähnchenbrust im Speranza's: Steht falsch als 1/2 Chicken auf der Karte. War aber trotzdem lecker. Zurück zum Text Hoch zum Seitenanfang - Zurück zu Seite 1 |
![]() ![]() ![]() In Mosta tanzt der David ![]() ![]() Hagar Qim ![]() ![]() ![]() ![]() Der Fungus Rock in der Nähe des Azure Window ![]() Ramla Bay, einer der seltenen Sandstrände ![]() St. John the Baptist Church ![]() Loggia der Speranza's Bistro Bar ![]() ![]() ![]() Essen wie bei Mutti |