DAV Chemnitz : Infoheft 1. Halbjahr 2000 (Heft 18)

Übersicht

Aus der Geschichte der Sektion - Gustav-Adolf-Barthel-Gedenkfahrt 1999 (7. Fortsetzung)
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2000
Stammtischabende mit Vorträgen von September 1999 bis Mai 2000
Top of the South Amerika 2001 - Andenexpedition der Sektion Chemnitz des DAV
Ein neues Kapitel Kletterwand im Chemnitzer Sportforum
Heftbeilage :
Kurskonzept der Sektion Chemnitz
Terminplan Januar-Oktober 2000
Ausbildungskurse, Tourenwochen, Wanderungen und Wochenendangebote, Veranstaltungen der Familiengruppe von Januar-September 2000
Teilnahmebedingungen für Veranstaltungen der DAV-Sektion Chemnitz
Ausleih-Ordnung für Ausrüstungsgegenstände der Sektion und die Vereins-Bibliothek
Benutzerordnung für die Kletterwand der Sektion
Tourenberichte
Tourenberichte zur Barthel-Gedenkfahrt
Chemnitzer beim Treffen Junger Bergsteiger auf Burg Hohnstein
Tourenbericht zur Stubai-Tour 5.-13. September 1998
Für Sites mit nicht ganz so starkem Duchsatz gibt es auch eine Nur-Textversion.
Außerdem gibt es noch die Bilder von der Tour und den ursprünglichen Tourenplan (Postscript-Datei).
Eine Woche rund um den Großvenediger - Tourenbericht zu unserer Septembertour 4. - 11. September 1999
Für Sites mit nicht ganz so starkem Duchsatz gibt es auch eine Nur-Textversion.
Außerdem gibt es noch die Bilder von der Tour und den ursprünglichen Tourenplan (Postscript-Datei).
Impressum

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2000

Termin : Dienstag, den 21. März 2000, 19:00 Uhr
Ort : Geschäftsstelle der DAV-Sektion Chemnitz
Räume der Arbeiterwohlfahrt
Rembrandtstr. 47
09111 Chemnitz
Tagesordnung :
Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden
Geschäftsbericht des Vorstandes für das Jahr 1999
Bericht des Schatzmeisters über das Geschäftsjahr 1999
Bericht der Revisionskommission
Anträge an die Jahreshauptversammlung 2000 : Antrag zur Streichung folgender Personen als Vorstandsmitglieder aus dem Eintrag im Vereinsregister VR 61: Ulrich Barthel, Dr. Werner Bonitz, Peter Buhr, Peter Lademann
Diskussion zu den Berichten und Anträgen (Berichte der Verantwortlichen für die einzelnen Bereiche informieren über Unternehmungen und Vorhaben im Jahr 2000.)
Haushaltvorschlag 2000 mit Beschlussfassung
Anträge zur Beschlussfassung sind bis 15. Februar 2000 schriftlich in der Geschäftsstelle einzureichen.

Stammtischabende mit Vorträgen von September 1999 bis Mai 2000

Damit Zeit für das zur Verfügung steht, was man unter einem alpinen Stammtisch versteht, werden die Abende wie immer jeden letzten Dienstag im Monat nun schon 18.30 Uhr begonnen. Bis 19.30 Uhr haben Interessengruppen Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zur Planung und Vorbereitung von Fahrten u. a.

In letzter Zeit hat sich die Zahl derer, die mit Bildvorträgen auftraten, erhöht. Das wird sicher noch andere ermuntern, ebenfalls als Vortragende aufzutreten. Meldungen gehen bitte wie immer an den Vortragswart : Dr. Thomas Frank, Tel.: 0371/ 402 95 41.

Es sind bisher (Änderungen natürlich immer vorbehalten) folgende Vorträge und Erlebnisberichte vorgesehen :

Stammtisch-Abende 2. Halbjahr 1999 und 1. Halbjahr 2000
28. September Stefan Bengs :
Wandern auf Grönland
26. Oktober Steffen Oehme :
Report zu seinen Südamerikatouren, Teil 2
30. November Wolfgang Mann, Jens Schulze, Rita Thürpe :
Video und Bilder von der DAV-Fahrt in die Brenta
25. Januar 2000 Holm Schwandtner :
"Gipfel - Menschen - Wege"
Wandern und Klettern im Mittelgebirge
29. Februar 2000 Emil Feigel :
"Im Angesicht des Mt. Everest - Beschreibung einer Trekking-Tour zum Everest-Base-Camp"
28. März 2000 Ingo Roeger : Mt. Rosa-Tour der Sektion, 1999
Thomas Frank : Tour im Gebiet des Großvenedigers, 1999
25. April 2000 Mike Glänzel :
"Equador - Straße der Vulkane"
(mit Bildern von den Besteigungen von Cotopaxi, Chimborazo, u.a.)
30. Mai 2000 Hans-Joachim Erdmann :
"Trekking in Nepal : Annapurna Base Camp, Trungla-Paß und Schitwan Nationalpark"

Top of the South Amerika 2001 - Andenexpedition der Sektion Chemnitz des DAV

Am 4. Februar 2001 werden 10 Mitglieder unserer Sektion zu ihrer großen Tour nach Südamerika starten. Ihre Ziele sind die 3 höchsten Berge des Kontinents welche in 6 Wochen auf unterschiedlichsten Routen erstiegen werden sollen. Der Aconcagua ist der höchste Berg der westlichen Hemisphäre. Er wurde 1897 vom Schweizer Matthias Zurbriggen bezwungen. Er ist leicht zu erreichen, so dass viele Expeditionen versuchen über die Normalroute zum Gipfel zu gelangen.

Unser nächstes Ziel ist der Pissis. Er liegt wie der Aconcagua in Argentinien. Seine extreme Abgeschiedenheit ca. 160 km von der nächsten bewohnten Ansioedlung entfernt (er wurde erst 1937 bezwungen) lässt ihn zu einer grossen Herausforderung werden. Von seinem Gipfel könnte man in nördlicher Richtung blickend den 130 km entfernten Ojos del Salado ausmachen. Er ist unser letztes Ziel. Er ist der höchste aktive Vulkan der Erde und in Chile gelegen. Der Aconcagua soll über die Normalroute bestiegen werden. Sie gilt als relativ "leicht", dies muss aber relativiert werden. Gemeint ist, sie erfordert keine Kletterei. Spätestens bei 5000m wird die Luft dünn. Windgeschwindigkeiten bis 200 km/h und Temperaturen bis -30 Grad sind keine Seltenheit. Das sagt einiges über den Normalweg aus. Bei den anderen 2 Bergen sind die Bedingungen gleich, nur gibt es keinen Normalweg.

Doch bis dahin bleibt den Teilnehmern noch genügend Zeit, sich darauf vorzubereiten. In diesem Zusammenhang wurde auch das Kursprogramm der Sektion erweitert, so dass diesmal auch zwei Trekkingreisen im Angebot sind : einmal an die Westküste von Grönland und einmal in die Nationalparks in Patagonien (Argentinien).

Alles wichtige auf einen Blick :

Zeitraum : 03.02. bis 10.03.2001
Teilnehmerzahl : 10 Teilnehmer im Alter von 18 bis 54 Jahren, Sektionsmitglieder
Expeditionsleitung : Steffen Oehme (Vorsitzender der DAV-Sektion Chemnitz)
Besteigungsrouten :
Aconcagua - Normalweg, Polengletscherroute
Pissis - Nordwestroute
Ojos del Salado - Nordgrat, III

Ein neues Kapitel Kletterwand im Chemnitzer Sportforum

Auf der Jahreshauptversammlung war festgelegt worden, den Zaun der Kletteranlage zu erneuern und einige Griffe auszuwechseln. Aber ein Plan ist dazu da geändert zu werden. So erging es uns mit der Kletterwandpflege. Die Leichtathletikhalle wurde im August für Dacharbeiten vollständig eingerüstet. Uns wurde so diue Möglichkeit geboten, das Gerüst für Sanierungsarbeiten an der Wand zu nutzen. Im Zeitraum Sept./Okt. 1999 wurden folgende Arbeiten realisiert :

Entfernen aller Griff- und Trittelemente
Kontrolle, Pflege und Sanierung der vorhandenen Spreizdübel
Bohren von ca. 300 neuen Dübellöchern und Einkleben der Dübel
Grundierung und Anbringen eines neuen Farbanstrichs
Montage von 2 neuen Routen und einem Boulderquergang
Planung, Beschaffung und Aufbau eines neuen, den Anforderungen entsprechenden Zaunes

Ca. 400 Stunden Arbeit, die durch viele Helfer aus unseren Reihen nach Feierabend und an Wochenenden unter Leitung von Steffen Oehme geleistet wurden. Auch auf die Gefahr hin, einige Helfer nicht zu nennen, weil keiner daran gedacht hat, die Arbeitsstunden zu melden, möchte sich der Vorstand bei folgenden Sportfreunden besonders bedanken :

Lars Schomann, Klaus Lauterbach, Falk Tröger, Frank Tröger, Holm Schwandtner, Ronny Triemer, Frank Milde, Karsta und Tino Maul, Gerd Kunert, Holger Kundisch, Anne Seybold, Michaela Dittrich, Willy Fuchs, Hr. Friedrich, Sandor Murany, einem Unbekannten, Steffen Oehme, dem Hallenwart, den Mitarbeitern des Sportforums und des Stadtsportbundes sowie denen, die geholfen haben und hier unbeabsichtigt nicht genannt wurden.

(Ich bitte um Nachsicht ! Bitte melden Sie sich, Ihre geleisteten Stunden werden für die Abrechnung der Baumaßnahme benötigt !)

Leider gab es auch einen dämlichen Langfinger, der alle vom Boden erreichbaren Griffe abschraubte und mitnahm, aber zu unserem Glück die nagelneuen in der Kiste am Wandfuß übersah. Wer baut wo eine private Kletterwand aus 70 Griffen ? Zweckdienliche Hinweise nimmt die DAV-Sektion Chemnitz - auf Wunsch auch anonym - entgegen !

Frank Tröger

Tourenberichte aus dem Jahr 1999

Tourenberichte zur Barthel-Gedenkfahrt

1. Bergsteiger / Kletterer

Zur Gruppe gehörten: Karsta Maul, Rita Türpe, Christoph Johne, Wolfgang Mann, Jens Schulze und bei der Jubiläumsbesteigung die Ex-Chemnitzer Barbara Alexander, Rainer Heilmann und Michael Scymczak. Auch Ulrich und Michael Meyer, unsere Zwönitzer Sektionsmitglieder, haben die Guglia während der Zeit der Gedenkfahrt bestiegen. Über die Kletter- und Hochtouren ist im obigen Bericht genügend angeführt. Insgesamt wurde die Guglia fünfmal innerhalb von drei Tagen auf zwei verschiedenen Wegen erstiegen. Darüberhinaus an der Cima Margherita und am Crozzon di Brenta Kletterwege im IV. und VI. Schwierigkeitsgrad. Für drei Klettertage ist das ein schönes Ergebnis.

2. Wanderer / Klettersteiggeher

In drei Gruppen wurden eine Vielzahl von Wegen und Steigen begangen.

Die zahlenmäßig stärkste Gruppe war die um Treua Schale, die zunächst mehrere Tag in Madonna di Campiglio Quartier genommen hatte und dann im Rifugio Casinei. In 10 Tagen gab es so gut wie keine Ruhepause, aber Tage mit 1000 Höhenmetern auf den bekannten Höhenwegen und Klettersteigen. Zur Gruppe gehörten Irmgard und Werner Steudel, Treua und Wolfgang Schale, Werner Klotz und im 2. Teil noch Dörthe Claußnitzer. Auf ihren Touren erreichten sie den Lago Nambione, Pinzolo, das Genova-Tal mit seinen schönen Wasserfällen, Malga di Boch, Rifugio Graffer, Rif. Stoppani, Passo del Grosté, Malga Fevri, Monte Spinale, Rifugio Brentei, Sentiero SOSAT, Rif. Tuckett, Bocca di Brenta, Sent. delle Bocchette Centrali bis Bocca del Armi, Rif. Alimonta, Bocca di Tuckett.

Die Gruppe Ludwig Heinrich, Peter Wagner und Roland Edelmann beging in zwei Tagen den Sentiero SOSAT zur Tuckett-Hütte und den Sentiero Gustavo Vidi zum Rifugio Graffer und war beim zweiten Teil der Fahrt in den Zillertalern und der Alten Chemnitzer Hütte dabei.

Eine dritte Gruppe bestand zeitweise aus Jörg Helbig und Reinhold Böttcher, der sieben Tage in der Brenta weilte.

1. Tag : Anreise nach Molveno, Aufstieg zur Altissimohütte
2. Tag: Sent. delle Perse, Tuckettpass, Tucketthütte, Passo del Grosté, Sent. Benini
3. Tag: Sentiero SOSAT, Brentei-Hütte, Val Brenta Alta (Gedenkfeier), Tosahütte
4. Tag: (mit J. Helbig) Tosahütte, Sent. dell’ Ideale, Zwölf-Apostel-Hütte
5. Tag: (mit J. Helbig) Sent. Castiglioni, Sent. Palmieri, Pedrottihütte.
6. Tag: Sent. d. Bocch. Centrali, Sent. Bocch. Alte, Tuckettpass, Sent.Orsi, Tosahütte.
7. Tag: Abstieg nach Molveno, Heimreise mit Hindernissen

3. Zusatz und Nachtrag

Die Besatzung des Autos von Jens Schulze hatte am Tag des Umsetzens von der Brenta in die Zillertaler Pech und einen Autounfall ohne Personenschaden. So musste er fünf Wochen später wieder in die Dolomiten. Und diese Tage mit Tino Maul wurden sehr erfolgreich.

01.09.1999, Pala
Cima de la Madonna, 2732m, Schleierkante V+
03.09.1999, Rosengarten
Delagoturm, 2790 m, Delagokante IV+
Stabelerturm, 2805 m, Fehrmannweg IV+
04.09.1999, Rosengarten
Rosengartenspitze, 2981 m, Ostwand "Steger" VI-
05.09., Rosengarten
Winklerturm, 2800 m, SO-Wand/Winklerriss IV

Chemnitzer beim Treffen Junger Bergsteiger auf Burg Hohnstein

Von Katja Patzsch

Wie im letzten Heft angekündigt, hier ein Bericht über das 29. Treffen Junger Bergsteiger vom 13. bis 16. Mai 99 in der Sächsischen Schweiz. Drei Tage lang wurden auch wir, die Jugendgruppe der Sektion Chemnitz des DAV in Kletterfertigkeiten, Technik und Erster Hilfe getestet und bewertet. Es gab vier Altersklassen. Ich (18 Jahre) war in der AK 4 und hatte entsprechend die schwierigsten Aufgaben zu meistern. Nachdem ich erst stundenlang hatte auf meinen Mannschaftspartner warten müssen (Wir waren nicht gemeinsam angereist.), konnte es losgehen.

Die erste Station, Bergrettung genannt, war lustig anzuschauen. Dabei opferte sich ein Mann der Jury und "stürzte" sich die Burgmauer hinunter. Rettung mit dazugehörigem Abseilen war nun gefragt. Für mich war das völliges Neuland und wie sich herausstellte, auch für für meinen Partner. Nach langem Zuschauen versuchten wir uns an diesem Test. Ich sicherte von oben und Hannes machte weiter unten seine Sache sehr gut. Inzwischen hatten die Jüngeren schon einige Stationen hinter sich. So wurden sie in Selbstrettung (Prusiken) und Halten eines Stürzenden geprüft.

Abends fielen wir mehr oder weniger erschöpft in die Betten. Vorher wurde noch ordentlich herumgealbert. Wir übernachteten gemeinsam in einem Zimmer mit Doppelstockbetten, was nur für Paul zu einem Problem wurde. Er kam nämlich immer zu spät und musste sich im Dunkeln ins Zimmer schleichen. Freitag war ein Tag mit relativ gutem Wetter. Mit Bussen ging es zum Einzel- und Gruppenklettern an den Fels. Den Tag zuvor wurden Kletter- routen verschiedener Schwierigkeitsstufen bekanntgegeben. Jeder musste sich eine aussuchen. Ich hatte mich für eine VIIb entschieden, die ich auch gut meisterte. Natürlich hatte ich wie andere auch keine Chance gegenüber Felix. Mit seinen 14 Jahren bezwang er eine VIIIa ohne das kleinste Problem und erreichte somit den 1. Platz im Einzelklettern. Am Abend gab es einen Diavortrag über den "schönsten Berg", den Alpamayo in Peru. Das war sehr interessant. Am Sonnabend war der Himmel so wolkenverhangen und der Tag verregnet, dass das Programm erst einmal geändert werden mußte. Die Wanderungen der AK I bis III wurden um einige Stunden verschoben. Die Mädchen und Jungen bekamen Skizzen mit Anhaltspunkten, die sie suchen und zu denen sie wandern sollten. Diese Wanderungen zogen sich mehrere Stunden hin. Das Team Michi und Paul funktionierte dabei gar nicht. Michi kam ohne Paul, der sich irgendwo aus dem Staub gemacht hatte, zurück. Unterdessen mußte sich die AK IV einem für mich neuen Test unterziehen. Selbstrettung ohne Gurt war angesagt. Dabei bastelte sich einer aus dem Team aus dem Seil einen Behelfsgurt, kletterte mittels einer Baustelle einige Meter hinauf und stürzte sich ins Seil. Aus dieser Misere musste man sich wieder retten. Ich übernahm die Aufgabe und versuchte mich in Selbstrettung, denn Prusiken ist kein Problem für mich. Doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass meine Beweglichkeit gewaltig eingeschränkt war, da ich nur in einem Behelfsgurt hing. Es war eine enorme Belastung für meine Arme, die sich nach kurzer Zeit sehr matt fühlten. Doch irgendwie, nach vielen Versuchen, schaffte ich es, meinen Fuß in die Prusikschlinge zu kriegen. Als ich wieder auf dem Boden stand, tat mir alles weh und ich war total geschafft. Striemen unter den Armen erinnerten mich noch lange an diese neue Erfahrung.

Am selben Tag mußten sich alle Teilnehmerteams noch einem Erste-Hilfe-Test unterziehen, wofür unsere Truppe schon geübt hatte. Mit gemischten Gefühlen und Erwartungen wurden wir in ein Zimmer gerufen und die Jury wies uns ein. Plötzlich kam ein junger Mann herein und legte sich hin. Das war unser "Opfer". Es stellte sich heraus, dass er einen Schädelbasisbruch und eventuell eine Wirbelsäulenverletzung hatte. Nun sollten wir beweisen, dass wir wissen, wie man sich als Helfer in einem solchen Fall verhalten muss und was man zu tun hat.

Am späten Nachmittag ging es noch zum Rißklettern, einer Pflichtübung für die AK IV. Es sah erst gar nicht so schwierig aus, doch als ich es probierte, stellte es sich als gar nicht so leicht heraus. Ich stürzte zweimal ins Seil, was 0 Punkte brachte.

Am Abend fand die Preisverleihung statt. Felix und Julia eroberten einen Platz auf dem Treppchen. Sie wurden Dritte in der AK I. Gratulation. Michi und Paul, das Team, das nicht funktionierte, kamen prompt auf den letzten Platz in der AK II. Falk und Holger (AK III) waren recht gut, doch für einen Platz unter den ersten Drei reichte es nicht. Und ich freute mich mit Hannes über den 9. Platz (Mittelfeld). Aber die Hauptsache ist doch, dass es Spaß gemacht hat, und wir hatten eine Menge Spaß!!!

Am Sonntag war Abreise. Doch für uns war der Tag noch nicht gelaufen. Wir unternahmen mit unsererm Jugendleiter "Frami" noch einige Klettertouren und fuhren erst am späten Nachmuittag mit dem Zug nach Hause. Unserem Frami gilt ein großes Dankeschön. Er ermöglichte unsere Teilnahme. Mir hat das Treffen wie allen aus unserer Gruppe sehr gut gefallen.

Ich würde im nächsten Jahr gern wieder dabeisein.

Impressum

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Th. Frank , 08. Januar 2000 + 27. Januar 2000