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Durch das Rochlitzer Land, 17. März 2001 ![]()
Das "Anwandern" am 17. März 2001 ist ins Wasser gefallen. Das aber nicht im übertragenen, sondern im wahrsten Sinne des Wortes, denn Petrus hatte kein Einsehen und ließ Dauerregen auf uns Wanderwillige herab.
Die zehn Unentwegten trafen sich, natürlich hoffend, dass die trüben Aussichten des Wetterberichtes nicht zutreffen würden, 7.30 Uhr im Bahnhof Chemnitz. Aber schon im Zug wurden wir eines Besseren belehrt und so hieß es nach dem Aussteigen in Cossen, die Regenbekleidung anzulegen.
Herr Hejl, der diese Wanderung leitete, führte uns zuerst zum Göhrener Viadukt, welches ab 1869 erbaut und gerade erst rekonstruiert wurde. Es zählt noch heute zu den eindrucksvollsten Brückenbauten aus der Frühzeit der Eisenbahngeschichte. Dann ging es in einem weiten Bogen fast bis Cossen zurück und hinunter ins Tal der Zwickauer Mulde.
Gefrühstückt wurde in einem nicht mehr genutzten, dafür aber trockenen Autoschuppen - die Asbest-Gefahr störte uns wenig! Corba war unser nächstes Ziel, ein gepflegtes Dörfchen mit gut erhaltenen Drei- bzw. Vierseitenhöfen. Herr Hejl wusste viele interessante Details zu berichten, egal ob geografisch oder historisch. Hinunter ging es dann in Richtung Wechselburg, nur mit Mühen konnte man die Kirche oder das Schloss erkennen. Neben dem Regen versperrte der Schirm oder die tief ins Gesicht gezogene Kapuze die Sicht.
Glücklich erreichten wir die "Brückenschänke" in Wechselburg. Zum Aufwärmen gab es Glühwein oder heißen Tee, die Sachen wurden zum Trocknen breitgehängt. Wir beschlossen, auf die restlichen ca. 3 Stunden Wanderung zu verzichten und fuhren mit dem nächsten Zug zurück.
Sicherlich ist das Rochlitzer Land eine reizvolle Gegend und bestimmt noch einmal eine Wanderung wert. Dann aber bei hoffentlich besserem Wetter. Herzlichen Dank an unseren Wanderleiter und auf ein nächstes Mal.
Familie Rode
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