Deutscher Alpenverein e. V.

Sektion Chemnitz

 

M I T T E I L U N G E N 2 / 98

Heft 16

 

 

Aus dem Inhalt Seite

Wir gratulieren und stellen vor 4/5

Abschied von Werner Lehmann / Sing mit uns / Preisaufgaben 6/7

Wußten Sie schon? 8 Informationen aus dem Sektionsleben 9-11

Unternehmungen der Wanderer und Kletterer Jan. bis 0kt. 99 11-14

Termine von Dez. 98 bis Aug. 99 15

Ausbildungskurse / Wochenendangebote / Wanderungen 16/17

Familliengruppe / Geführte Touren 18

Die besondere Tour: Pik Lenin 19

Tourenberichte 25

Aus der Geschichte der Sektion 31

Bücher für uns / Neu in unserer Bibliothek 35/36

 

Impressum

Herausgeber: Sektion Chemnitz im DAV e.V., 09111 Chemnitz, Rembrandtstr. 47

Tel.: 0371/6762623 Fax: wie Telefon

Vorsitzender: Steffen Oehme, H.-Schütz-Str. 107, 09130 Chemnitz, Tel.: 0371/40 59 380

Bankverbdg.: Volksbank Chemnitz Kto 300 433 340 BLZ 87 09 62 14

Schatzmeister: Rudolf Hannß, Neefestr. 19, 09119 Chemnitz Tel.:0371/900473

Redaktion: Wolfgang Mann, Uferstr. 40, 09126 Chemnitz Tel. 0371/5614015

Redaktionsschluß: 15. 10. 98 Nächster Redaktionschluß: 14. 04. 99

Auflage: 750 Exemplare

Internet: http://www.tu-chemnitz.de/~fth/berge/alpin.html

Herstellung: infotex///offset KDS-Graphische Betriebe GmbH, Lilienthalallee 1, 80939 München

Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen

Einladung

zur Jahreshauptversammlung 1999

mit Wahl des Vorstandes für die Jahre 1999 bis 2003

Wir gratulieren

den Jubilaren des zweiten Halbjahres 1998

 

Ein ganz besonderer Glückwunsch gilt zum

90. Geburtstag Herrn Herbert Pitzinger in Mühlhausen

und zum

70. Geburtstag Herrn Dr. Klaus Werner in Hohenfichte

 

Den 60. Geburtstag begingen

Manfred Roesch, Klingenthal Felicitas Friedrich, Chemnitz

Georg Eckleben, Kändler Ellen Claussnitzer, Cchemnitz

Jörg-Uwe Kinert, Chemnitz Karl-Heinz Schulz, chemnitz

Sigmar Hösel, Chemnitz Dr. Siegwart Bigl, Chemnitz

Dr. Gerhard Korb, Chemnitz

 

Den 50. Geburtstag feierten

Reinhardt Siewert, Hönow Gabriele Meusel, Zschopau

Annelore Koch, Chemnitz Eva Harzer, Marienberg

Dolores Schneider, Zwickau Sonja Haas, Zwönitz

 

Wir stellen vor

Rudolf Hannß

Allen im Verein ist Rudolf ein Begriff als Schatzmeister, der sein Ehrenamt vom ersten Tag an zuverlässig, fachkompetent, ohne viel Aufhebens erfüllte. Als gelernter Finanzkaufmann

war er während seiner Berufsjahre schon gewöhnt, mit größeren Summen sachgerecht umzugehen. Interessant ist, wie er zur Sektion Chemnitz kam, zu deren vier Gründungsmitgliedern er gehörte, nachdem er vorher nie Mitglied einer Organisation war. Mit seiner Frau Ursel wanderte er gern in der Sächs. Schweiz. Dabei bezog er oft Quartier in einer Hütte in Königstein, wo er Kontakt zu Bergsteigern und Kletterern hatte. Eigentlich wollte er sich im Frühjahr 1990 beim DAV in München nur einmal erkundigen. Man verwies ihn an andere Chemnitzer, die dies auch schon getan hatten. So kam er mit den drei anderen zusammen, mit denen er dann die Sektion Chemnitz neu gründete. Eigentlich müßte in seinem Ausweis die Nr. 3 stehen, aber er war ab Juni 1990 so beschäftigt, daß er erst später Zeit fand, auch einen Ausweis für sich auszustellen. Wenn er jetzt, fast 67jährig, sein Amt in jüngere Hände legt, gilt unser Dank einem Mann, mit dessen Namen die Entwicklung unserer Sektion im ersten Jahrzehnt nach ihrer Wiedergründung aufs engste verknüpft ist.

 

Steffen Oehme

2. Vorsitzender, Vorsitzender, Fachübungsleiter, Hochtourenführer, selbst bergsteigerisch Aktiver bis über 6500 m über NN, Organisator von tausend kleineren und größeren Angelegenheiten der Sektion; das alles in die richtige Ordnung zu bringen, ist für den berufsmäßig im Lande für Ordnung Sorgenden ein mächtiger Rucksack voller Aufgaben.

Dann bringt es der Fünfunddreißigjährige auch noch fertig, wie nebenbei schnell mal zu heiraten.

Dafür, daß er sich 1999 wieder zur Wahl stellt und bereit ist, all diese Bürden auch weiterhin mit dem ihm eigenen Elan und der Gewissenhaftigkeit zu erfüllen, können sich über 800 Vereinsmitglieder bei ihm nur anerkennend bedanken.

W.M.

Abschied von Werner Lehmann

Am 19. August dieses Jahres verunglückte unser Bergfreund Werner Lehmann im Alter von 62 Jahren beim Abstieg vom Matterhorn tödlich. Er kam übers Skilaufen und Bergwandern zum Bergsteigen. Es ging ihm wie den meisten seiner Altersgruppe.Ab 1990 konnte er sich Träume erfüllen, die in ihm erwuchsen, als er sich als Jüngerer im Kaukasus und Pirin alpinistisch betätigte. 1996 nutzte er die Möglichkeit, in einem Kurs des Alpenvereins sich das Rüstzeug für das Bergsteigen im Hochgebirge zu holen. Danach war er in Kanada auf dem Mount Temple, in den Alpen auf dem Großglockner, Dachstein, Mönch , Zinalrothorn, Weißmies, Allalinhorn und Matterhorn, auch mit Sohn Jörg als Seilgefährten. Mit 60 Jahren unternahm er erstmals Skitouren, wovon er in unserem Heft 14 berichtete. Wir werden ihn in guter, ehrender Erinnerung behalten.

Schon 1955 hat ein sächsischer Bergsteiger in einem Gedicht ausgedrückt, was ganz sicher auch unser Bergfreund Werner gedacht hat:

 

Sie warten!

Sie sind noch da, besonnt, besternt,

umstürmt, von Eisglanz überwoben,

so heute wie seit Zeiten schon erhoben;

nur wir sind glückselig und entfernt.

 

Sie sind Giganten noch des wilden Runds

und neigen sich dem Willen nur, dem harten.

Sie sind noch da und warten, warten

auf uns ... auf uns!

 

K. W. Streit

 

Hochtourenwoche 1998 in den Stubaier Alpen

Von Ingo Röger

Die Stubaier im Alpenhauptkamm zwischen Brenner und Timmelsjoch locken alljährlich nicht nur unzählige Skifahrer in eines der größten Gletscherskigebiete Österreichs, sie sind auch ein beliebter Anziehungspunkt für Bergsteiger, die die vielfältigen Tourenmöglichkeiten in einer landschaftlich ausgesprochen reizvollen und dabei recht bequem zu erreichenden Gebirgsgruppe zu schätzen wissen. Unter Führung des Sektionsvorsitzenden Steffen Oehme unternahmen 12 Mitglieder unserer Sektion in der zweiten Septemberwoche eine erlebnisreiche Hochgebirgstour in die Berge über dem Ridnaun-, Oetz- und Stubaital.

Als wir den Parkplatz an der Mutterbergalm im hinteren Stubaital erreichten, konnte das Wetter kaum schlechter sein. Die Berge hatten sich zwischen dunklen Wolken versteckt. Es regnete gleichmäßig und stark. Trotzdem beschlossen wir einstimmig, die 600 Höhenmeter bis zur Dresdner Hütte (2302 m) zu Fuß zurückzulegen und nicht die erste Sektion der Seilbahn zu nutzen, die von hier ins Gletscherskigebiet führt.

Erst am folgenden Morgen hatte der Regen aufgehört, der wenige hundert Meter über der Hütte als Schnee gefallen war. Trotzdem entschieden wir uns, nicht über das Peiljoch (2676 m), sondern über den Großen und Kleinen Trögler ( 2902 und 2885 m) zur 2192 m hoch gelegenen Sulzenauhütte zu gehen. Die Neuschneedecke von zehn bis zwanzig Zentimeter im Gipfelbereich erschwerte die Suche nach dem richtigen Weg.

Da wir die Hütte bereits kurz nach Mittag erreicht hatten, nutzten einige von uns die freie Zeit, sich im nahen Klettergarten zu betätigen. Bis zum Abend waren nach und nach alle Teilnehmer eingetroffen. So konnten wir uns am nächsten Morgen vollzählig zum nicht weit entfernten Gletscher mit dem schönen Namen "Fernerstube" begeben. Zwischen 2700 und 2800 m Höhe absolvierten wir bei schönem Wetter einen intensiven Ausbildungstag, übten den Umgang mit Pickel und Steigeisen, das Abfangen von Stürzen in Firn und Eis, das Setzen von Eisschrauben, Kameradenbergung mittels Flaschenzug und loser Rolle, das Gehen in Seilschaften und anderes. Schon fast auf dem Rückweg zur Hütte, knickte eine Bergfreundin bei einem Sprung über eine Gletscherspalte mit dem Fuß um, was es nötig machte, sie abwechselnd huckepack zur Hütte zu tragen. Mit dem Rettungshaubschrauber wurde sie nach Innsbruck ins Krankenhaus geflogen, wo ihr Knöchelbruch noch am selben Abend operiert wurde.

Der nächste Tag bescherte uns am Vormittag Dauerregen, der gegen Mittag nachließ, so daß wir 12 Uhr zur nächsten Hütte aufbrechen konnten. Erst ging es wieder zur Fernerstube und über diese hinauf bis unter den Pfaffenniedersattel (3149 m). Dieser entpuppte sich als abweisender Felsriegel. Um ihn zu erreichen, war eine etwa 100 m hohe, mittelschwere Klettersteigeinlage zu meistern. Am Sattel überquerten wir den Alpenhauptkamm und damit die Grenze nach Südtirol. Vor uns lag nun der Übeltalferner, dessen Ausdehnung sich im Nebel nur erahnen ließ. Kurz darauf passierten wir die Müllerhütte (3143 m). Beim Überqueren des Übeltalferners rissen die Wolken plötzlich auf, und der Blick wurde frei auf die Becherspitze (3195 m), einen dunklen Felsgipfel über dem Gletscher. Darauf steht die höchstgelegene Hütte Südtirols, das Becherhaus, unser Tagesziel. Wir erreichten sie kurz nach 19 Uhr und waren in der folgenden Nacht die einzigen Gäste.

Am nächsten Morgen waren einige von uns - warm angezogen und mit Kameras und diversen Objektiven ausgerüstet - schon vor dem Weckerklingeln draußen, um am Ende einer sternklaren Nacht den neuen Tag zu erwarten. Sie wurden belohnt: Im warmen Licht der aufgehenden Sonne bildeten die wild gezackten Gipfel der Dolomiten in der Ferne den südlichen Horizont. Scheinbar zum Greifen nahe waren dagegen die Gipfel der Stubaier Alpen. So brachen wir gleich nach dem Frühstück zur Besteigung des Wilden Freigers (3418 m) auf. Über den Südgrat wurde der Signalgipfel (3392 m) ohne große Mühe erreicht. Von hier aus zieht der Grat nahezu eben hinüber zum Gipfelkreuz des Freigers. Von dort war die Aussicht einfach super. Der Blick reichte vom Karwendel im Norden über die Tuxer u. Zillertaler Alpen im Osten sowie die Dolomiten, die Sarntaler Alpen und die Texelgruppe im Süden bis hin zu den Ötztalern im Westen. Die drei höchsten Berge Österreichs, Großglockner, Großvenediger und die Ötztaler Wildspitze waren am Horizont deutlich zu erkennen. Da wir bereits zur Mittagszeit wieder am Becherhaus waren, entschlossen sich die meisten von uns, noch einen weiteren Berg, die Sonklarspitze (3467 m), zu besteigen. Nachdem wir den Übeltalferner überquert hatten,

wollten wir über den Ostgrat (II) den Gipfel erreichen. Dabei hatten wir etwas Mühe, einen günstigen Einstieg zu finden. Als es uns endlich gelungen war, waren einige doch sichtlich erleichtert, den steilen Gletscherrand verlassen zu können. Nach derKletterei führte der Weg noch ein kurzes Stück über die flache Gipfeleiskuppe dieses selten erstiegenen Berges, bevor

wir am höchsten Punkt gemeinsam mit einer anderen Seilschaft die Aussicht genießen konnten. Am darauffolgenden überschritten wir bei schönem Wetter den Wilden Pfaff (3458 m), wobei wir über den Ostgrat (I) aufstiegen. Auf dem Gipfel war die

Foto:

Im Klettersteiggelände und auf dem Weg zum Gipfel des Zuckerhütl. Fotos: SteffenOehme

 

Freude groß, als wir auf eine weitere Gruppe unserer Sektion trafen. Nachdem wir zum Pfaffensattel (3344 m) abgestiegen waren, ließen sich die meisten von uns die Gelegnheit nicht entgehen, über den eleganten Ostgrat das Zuckerhütl (3507 m), den höchsten Berg der Stubaier Alpen, zu besteigen. Beim Abstieg nutzten einige das Angebot einer anderen Seilschaft, an der steilsten Stelle an ihrem Seil abzuseilen. Der weitere Weg führte uns über das Pfaffenjoch (3213 m) zur Hildesheimer Hütte (2899 m) . Am Pfaffenjoch entschieden sich zwei von uns - dem inzwischen aufgezogenen Nebel und Wind zum Trotz - noch für die Besteigung des Aperen Pfaffs (3353 m).

In der Hildesheimer Hütte, die wir erst nach dem Überqueren eines reißenden Gletscherbaches erreichten, erfuhren wir, daß in den folgenden Tagen mit sehr schlechtem Wetter, ständig sinkender Schneefallgrenze und ergiebigen Niederschlägen zu rechnen sei. So beschlossen wir, die Etappe zur Hochstubaihütte wegzulassen und am nächsten Tag direkt über den Schaufelnieder (3185 m) und das zu dieser Zeit trostlos wirkende Gletscherskigebiet zur Dresdner Hütte abzusteigen, wo die Tour dann offiziell beendet wurde. Einige hatten noch nicht genug und blieben in der Dresdner Hütte und statteten dann dem Rofan über dem Achensee einen Besuch ab.

 

In der "Weißen Hölle vom Piz Palü"

Foto Piz Palü

Den Älteren unter uns ist sicher noch dieser Filmtitel geläufig. Daß man in dieser Region aber wunderbare Bergtage erleben kann, können viele Bergsteiger unserer Sektion schon belegen. Man muß nur eine gehörige Portion Kondition mitbringen, z. B. auch für den berühmten Biancograt am Piz Bernina, von dem Rita Türpe sagt, daß es dort kondtionsmäßig gesehen härter war als am Matterhorn. Eines unserer Mitglieder, das nicht gerade am Stadtrand von Chemnitz zu Hause ist, unser Bergfreund Jens Bürger aus Hennigsdorf, übermittelte uns einen Kurzbericht mit Fotos von einer Viertagestour, an der noch Gabriele Bürger, Kai Elsner und Thomas Zaunick teilnahmen. Da die Tour den Beteiligten großen Spaß gemacht hat, wollen sie sie hier allen Interessierten empfehlen.

22. bis 25. August 1997

Piz Palü, 3905 m, Piz Bernina, 4049 m

1. Tag

Aufstieg zur Diavolezza-Hütte von der Bahnstation Morteratsch über den Lej da Diavolezza

2. Tag

Aufstieg zum Piz Palü über den Gletscher Vadret Pers. Überschreitung der drei Gipfel von Ost nach West, weiter unterhalb der Bellavista zum Rifugio Marco e Rosa.

3. Tag

Aufstieg zum Piz Bernina über La Spedla, Abstieg zur Boval-Hütte über den Vadret Morteratsch (über Buuch, entlang Fortezza)

4. Tag

Abstieg zur Bahnstation Morteratsch

Foto. Auf dem Hauptgipfel des Piz Palü

 

Eine Frauentour im Karwendel

Konstanze Oehme

Sieben junge Frauen wollten im Juni 98 einmal für vier Tage alles vergessen, was Kinder, Es

senkochen, Ehemänner, Haushalt oder Computerbedienen heißt, und starteten in Mittenwald

an der Talstation der Westlichen Karwendelbahn. Zwei zog es gleich ganz hinauf. Der Rest fuhr mit dem Zug nach Scharnitz, um auf bequemem Weg die Pleisenhütte anzusteuern. Der Mittenwalder Höhenweg ist ein abwechslungsreicher Klettersteig auf ca. 2200 m über Linden und Kirchelspitze mit schönen Talblicken auf Mittenwald. An der Tiroler Hütte angelangt, glaubten wir, der Weiterweg zur Pleisenhütte wäre noch ein bißchen ein Bergauf und Bergab. Irrtum! Bei Gewitter ging es steil hinab über wilde Blockfelder ohne Markierung, bis wir nach zwei Stunden die Purzelkapelle erreichten. Das Ende unserer siebenstündigen "Eingehtour" bildete dann die Fahrstraße zur Pleisenhütte, auf der wir bei bestem Sonnensche in unserem Tagesziel entgegentrotteten. Gut eingelaufen ging es am folgenden Tag zum Breitgrieskar. Das Wetter bescherte uns außer Nebel und Regen manchmal einen Quadratmeter blauen Himmel. So fiel es uns relativ leicht, auf die Birkkarspitze zu verzichten und über den Brendelsteig nach achteinhalb Stunden zum Karwendelhaus zu Kaffee und Kuchen abzusteigen. Tags darauf hüllte sich die östliche Karwendelspitze in Nebel - was sonst-, aber der Gratsteig zum Bäralpsattel war nebelfrei. Der nun folgende Teil des Steiges ist seilversichert, was uns wegen einiger Restschneefelder durchaus sympatisch war. Zum Ausklang des Tages ging es n über das Wörnerkar zur Hochlandhütte, 1630 m. Abends genossen wir dann doch besseres Wetter und einen schönen Sonnenuntergang in Richtung Alp- und Zugspitze.

Am letzten Tag unserer Wanderung ging es nicht direkt ins Tal, sondern über den Berg Mitterkar. Dann Abstieg ins Dammkar und durchs hintere Dammkar zur Westlichen Karwendelspitze, schließlich mußten wir wenigstens eine Gipfel richtig besteigen. Einige Gewitter begleiteten uns dann wieder auf dem Weg zum Gipfelkreuz sowie beim gerölligen Abstieg zur Mittenwalder Hütte.

Foto: Ausblick von der Hochlandhütte Foto: Konstanze Oehme

 

Wu ß t e n S i e s c h o n . . .

 

W a s w i r w i s s e n m ü s s e n - I N F O R M A T I O N EN

Zur Jahreshauptversammlung 1999

Auf der letzten Vorstandssitzung gab es im Hinblick auf die Mitarbeit im neu zu wählenden Vorstand eine optimistisch zu betrachtende Entwicklung. Eine Reihe von Mitgliedern erklärten sich schon bereit, im Vorstand, im erweiterten Vorstand bzw. in einem ganz bestimmmten Referat oder im neu zu schaffenden Beirat mitzuarbeiten, das heißt sich zur Wahl zu stellen. Für den Vorstand kandidieren Herr Oehme, Frau Große (Schatzmeisterin), Frau Schale (Schrift- führerin), als Jugendreferent Herr Milde, für die Bibliothek und die Familiengruppe Frau Maul,

als Wanderleiter Herr Müller, für die Redaktion der "Mitteilungen" Herr Dr. Frank und Herr Mann, redaktionelle Mitarbeit Frau Reinhold, Frau Patsch, Herr Oehme, für die Öffentlichkeitsarbeit Herr Lahr und Herr Mann, als Ausbildungsreferenten Herr Schulze und Herr Helbig, als Vortragswart Herr Dr. Frank, für die Gebietsbetreuung (Klettern) Herr Lösch, für Mitgliederservice Frau Glausch, Betreuung des Schaukastens in Stelzendorf Herr Böttcher, Geschichte und Chronik der Sektion Herr Mann, für den Beirat Herr Polster.

Der aufmerksame Leser wird feststellen, daß sowohl für den Vorstand (1. oder 2. Vorsitzender) und für den Beirat noch Kandidaten fehlen. Aber auch auf jedem anderen Arbeitsgebiet sind aktive Mitstreiter immer willkommen. Meldungen sind selbst während der Hauptversammlung noch möglich.

 

Sektionsfahrt ins Jahr 2000 oder ins 2. Jahrtausend

Zur langfristigen Planung gehört auch, daß wir wissen, wer sich beteiligen möchte. Es ist geplant, diese Unternehmung mit einem Bus voller Sektionsmitglieder durchzuführen. Darum ist es nötig, sich rechtzeitig in der Geschäftsstelle anzumelden und 100,-- DM oder 50,-- Euro mitzubringen.

 

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Winterhalbjahr (Oktober bis April) jeden Mittwoch von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Sommerhalbjahr (Mai bis September) jeden Mittwoch von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr

 

Der Schatzmeister teilt mit

Zur Jahreshauptversammlung 1998 des DAV wurde folgende Alterseinteilung bei den Mitgliederkategorien beschlossen:

Kind: bis zum vollendeten 13. Lebensjahr im Beitragsjahr

Jugend: vom 14. bis zum vollendeten 17. Lebensjahr

Junior: vom 18. bis zum vollendeten 26. Lebensjahr

Die Neueinteilung tritt ab 01.01.1999 in Kraft.

Wir bitten, dies bei der Bezahlung der nachstehend aufgeführten Mitgliedsbeiträge zu beachten.

A-Mitglieder DM 75,--

B-Mitglieder DM 50,--

Jugend DM 24,-- (bei Mitgliedschaft beider Elternteile beitragsfrei)

Junioren DM 45,--

Kinder beitragsfrei

Aufnahmegebühren

A- und B-Mitglieder und Junioren DM 20,--

 

Der Jahresbeitrag ist bis zum 31. 01. 1999 fällig. Wer bis zu diesem Zeitpunkt nicht bezahlt hat, verliert sämtliche Mitgliedsrechte (z. B. Versicherungsschutz, Preisermäßigung auf Hütten des DAV, kostenlose Benutzung der Sektionskletterwand u. a.). Die Mitgliedschaft wird spätestens am 31. 08. 1999 gestrichen.

 

Änderungen in der Gebietsbetreuung Klettergebiete

Information Dietmar Heinicke (SBB)

Sächsische Schweiz

Sicherungs-, Abseil- u. Gipfelbucheinrichtungen (Meldg. von Schäden)

Martin Lange (Leiter KTA) oder Manfred Vogel (KTA)

Holbeinstr. 40/801, 01307 Dresden Robert-Klett-Ring 12, 01796 Pirna

Tel.: 0351/4595357 (p) Tel.: 0351/ 526700 (p)

Erzgebirgsvorland -Oberes Zschopautal

Karsten H a n d r i c k (DAV, Sekt. Chemnitz) und Andreas R e h

Friedrich-Engels-Str. 68, 09337 Hohenstein-Ernstthal Am Hexenberg 12

Tel.: 03723/414359 (p) 09224 G r ü n a

Erzgebirgsvorland-Unteres Zschopautal

Steffen H e i m a n n (DAV, SBB, ESV Lok Döbeln) u. Oliver Z w i c k e r

Hainichener Str. 11, 04720 Döbeln Am Sportplatz 3

Tel.: 03431/6105336 (p) 09648 Ottendorf b. Mittweida

Steinicht

Lutz S c h n e i d e r (DAV, Sekt. Elstertal Plauen 1990)

Dr.-Christof-Hufeland-Str. 17, 08529 Plauen

Tel.: 03741/471247 (p)

 

Ein Fotorätsel für die Redaktion

Ein Fotorätsel gab uns der Einsender des nebenstehenden hübschen Fotos auf. Wir wissen nicht, wer der Fotograf ist und was er abgelichtet hat. Wer schon einmal so etwas wie ein solches Heft redigiert hat, der weiß, wie es auf dem Redaktionstisch aussieht: Manuskrip-

te, Fotos, Notizzettel, Zeichnungen, Logos, alles schön durcheinander auf einem Haufen. Da kann es schon passieren, daß mal ein Umschlag, auf dem der Absender verzeichnet ist, verloren geht und wir dann vor einem solchen Rätsel stehen. Deshalb hier noch einmal einige Hinweise für Zusendungen, die dann in den "Mitteilungen" auftauchen sollen:

 

N e u e K l e t t e r w a n d

In der Mittelschule Zschopau, Am Neckarsulmer Ring 17, ist eine neue Outdooranlage entstanden, die auch für unsere Mitglieder interessant ist. Sie hat eine Höhe von respektablen 15 m und ist 6 m breit. Es darf nur Top-Rop geklettert werden.

Ab März 1999 steht die Anlage unseren Mitgliedern zu denselben Bedingungen zur Verfügung wie unsere Kletterwand im Sportforum Chemnitz. Der Schlüssel für die Anlage ist gegen Kaution bei Andre Förster, Tel.: 03725/68203, erhältlich.

 

U m g e z o g e n

Der Vorsitzende der Sektion Chemnitz, Herr Steffen Oehme, hat ab sofort eine neue Adresse: Heinrich-Schütz-Str. 107, 09130 Chemnitz, Tel.: 0371/4059380

 

Die Jugendgruppe

trainiert weiter jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr unter Leitung von Frank Milde in der Turnhalle der Pestalozzischule, Ludwig-Kirsch-Straße. In den Sommerferien geht die Gruppe bei passendem Wetter im Sportforum an die Sektionskletterwand. Sicher wird die Jugendgruppe, die noch Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren aufnimmt, 1999 auch an Wochenenden gemeinsam auf Fahrt gehen, wovon wir dann in den "MITTEILUNGEN" berichten können.

 

B E I U N S I S T W A S L O S ! W A S I S T L O S ?

Jahresabschlußwanderung 1998

Die beliebte Sektionsunternehmung findet wie immer unter dem Motto "Wanderung ins Blaue - der Wanderleiter weiß, wohin es geht" statt. Wanderleiter ist diesmal Klaus Richter. Er erwartet alle, die mitgehen wollen, am Sa., dem 19. 12. 98, 9.OO Uhr,

an der Endstelle Zeisigwaldstraße der Buslinie 23. Sicher ist, daß natürlich eine Einkehr vorgesehen ist und gegen die Kaffeezeit am Nachmittag die Tour beendet wird.

Düsseldorf/Chemnitz Voranzeige

(J. Helbig) Die schon zur Tradition gewordenen Unternehmungen der Wanderfreunde aus beiden Sektionen werden auch 1999 fortgesetzt. Nach schönen Mittelgebirgs-wanderungen soll es erstmals in die Alpenregion gehen. Ausgewählt wurde das "Barmer Haus" in St. Jakob im Defreggental. Hier gibt es viele Möglichkeiten für leichte und anspruchsvolle Bergtouren je nach Interesse und Voraussetzungen der Teilnehmer.

Termin: 28. 08. bis 05. 09. 1999 Teilnehmer je Sektion: 15

Meldeschluß: 30. 06. 1999 Anzahlung: 100,-- DM je Person

 

Sommersonnenwende 1999

Unter dem Motto "Ein Wochenende in der Wolkensteiner Schweiz" findet

unsere Sektionssonnenwende am nunzur Tradition werdenden Platz auf der

Anton-Günther-Höhe statt. Termin: Sa./So. , 19./20. Juni 1999. Die Kletterer treffen sich am Sonnabend wieder 9.00 Uhr am Floßplatz in Wolkenstein (an der B101) zu ge-

meinsamen Wegen von "leicht" bis "sehr schwer".

Die Wandersleute beginnen ihr Tour am 19. Juni, 7.45Uhr am Hbf Chemn. oder 9.25 Uhr am Bf Dorfchemnitz. Nach einem 25-km-Spaziergang treffen sich alle gegen 17 Uhr am Festplatz der Sektion zur Holzsammelaktion.

Wer einem Instrument Töne zu entlocken versteht und es auch mitbringt, fördert natürlich die Stimmung am nächtlichen Lagerfeuer. Kleine flüssige Stimmungshilfen bringt jeder selbst mit. Die Wanderer, die Zelte, Bierkästen, Wasserkanister nicht mit auf die 25 km nehmen möchten, melden sich zwecks Transportorganisation in der Geschäftsstelle.

Auf so schönes Wetter wie zur Sommersonnenwende 1998 hofft wie alle

Jörg Helbig,

der auch zur folgenden Unternehmung die Ski- und Wanderfreunde einlädt:

 

Grenzenloses Schneevergnügen auf der Kammloipe

Das können wir auf der sogenannten "Winterautobahn" in Oberjugel bei Johanngeorgenstadt erleben. Hier im Schullandheim der Stadt des Schwibbogens ist für ca. 20 Teilnehmer vom

5. bis 7. März 1999 Quartier bestellt. Auf die Skilangläufer warten Loipen in alle Himmelsrichtungen, auch grenzüberschreitend. Alpine Skifahrer und Snowborder finden am Abfahrtshang (750 m Länge) ein ideales Betätigungsfeld. Aber auch die Wanderer, die am liebsten einfach zu Fuß unterwegs sind, sollten nicht zurückschrecken. Eine Vielzahl von Tageszielen ist ihnen vorbehalten.

Interessenten melden sich bis 27.01.99 mit einer Anzahlung von 30,--DM in der Geschäftsstelle.

 

Jedes Jahr im Mai - unsere Himmelfahrt

1999 wird es ein Viertagesausflug nach Pottenstein in der FränkischenSchweiz sein.

20 Teilnehmer werden vom 12. 05. bis 16. 05. 1999 in Privatquartieren wohnen und bei Besuchen der Teufelshöhle, der Burg, des Museums und auf ausgedehnten Wanderungen dabei sein. Meldungen werden bei einer Anzahlung von 50,-DM pro Person bis 31. März 1999 in der Geschäftsstelle entgegengenommen.

 

Weiter auf dem Kamm des Erzgebirges von West nach Ost

Nach der erfolgreichen Bewältigung der 1. Etappe von Muldenberg im Vogtland über Johanngeorgenstadt nach Oberwiesenthal soll hiermit die Aufmerksamkeit auf die Weiterführung der Tour auf dem Erzgebirgskamm gelenkt werden.

Auch für die 2. Etappe ist ein Wochenende vorgesehen: 12./13. Juni 1999. Wir werden wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Oberwiesenthal an- und in Neuhausen abreisen. Pro Tag sind für maximal 15 Wanderer 30 bis 35 km vorgegeben.

Wer eine Teilnahme erwägt, sollte sich mit einer Anzahlung bis 28. April 1999 in der Geschäftsstelle melden. ( J.H.)

 

Wander- und Klettertour zum Falkenstein im Thüringer Wald

Vom 29. Mai bis 1. Juni 1999 bietet sich wieder einmal die Möglichkeit, für vier Tage die Bergsteigerhütte der ehemaligen SG Post Efurt auf der Lipswiese am Großen Falkenstein für ein verlängertes Wochenende zu nutzen. Es handelt sich dabei um eine ausgesprochene Selbstversorgerhütte mit einer Kapazität von maximal 12 Schlafplätzen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kletterfelsen im Schmalwassergrund 8 km von Tambach-Dietharz und Oberhof entfernt.

Es wird um vorherige Anmeldung in der Geschäftsstelle bis spätestens 28. April 99 gebeten, wobei eine Anzahlung auf die Übernachtungskostsen und fixen Ausgaben zu leisten ist.

Ein Treffen der Teilnehmer an der Tour ist für den 19. Mai 1999, 18.00 Uhr, in der Geschäftsstelle bzw. den Räumen der Arbeiterwohlfahrt vorgesehen. Dabei sollen u. a. Fahrgemeinschaften gebildet werden, da es nur eine beschränkte Anzahl von Durchfahrgenehmigungen seitens der Forstwirtschaft gibt.

Verantwortlich für die Unternehmung: Thomas Frank, Tel.: 0371/402 95 41

 

Die Familiengruppe lädt ein

zu einem Wochenende in Familie und zu einer Urlaubswoche in den

Herbstferien 1999

Auch 1999 wollen wir gemeinsam mit unseren Kindern wieder zweimal für einige Tage

viel in der Natur sein und zünftige Hütten abende erleben. Diesmal etwas weiter weg.

1. Fahrt im Mai ins Zittauer Gebirge

Termin: 07. bis 09. 05. 1999 Maximale Teilnehmerzahl: 25

Quartier: DAV-Hütte Jonsdorf Meldeschluß: 28. 04. 1999

2. Fahrt im Oktober ins Altmühltal

Damit wir uns noch besser kennenlernen können, wollen wir die Herbstferien im Altmühltal bzw. im Urdonautal verbringen. Dort, genau in Aicha, gibt es das Kletterheim, eine schöne Hütte der DAV-Sektion Ansbach. Es ist eine Selbstversorgerhütte mit allem Drum und Dran. Einkaufsmöglichkeiten in den nahen Orten. Die Gegend bietet für jeden etwas: Wanderungen, Klettersteig, Kletterfelsen, Übungswände mit Routen in allen Schwierigkeitsgraden, herrliche Radwanderwege, Paddeln auf der Altmühl, ehemalige Steinbrüche für junge Archäologen u. a.

Falls noch freie Plätze vorhanden sind, können auch andere Vereinsmitglieder an den Familienfahrtren teilnehmen.

Termin: 16. bis 24. Oktober 1999 Maximale Teilnehmerzahl: 29

Quartier: Kletterheim in Aicha Meldeschluß: 29. 09. 1999

Ein ruhiges und zufriedenstellendes Jahr 1999 wünscht die Organisatorin der Fahrten Karsta Maul

 

Stammtischabende mit Vorträgen von Januar bis September 1999

Damit in Zukunft Zeit für das zur Verfügung steht, was man unter einem alpinen Stammtisch versteht, werden die Abende wie immer jeden letzten Dienstag im Monat nun schon 18.00 Uhr begonnen. Bis 19.30 Uhr haben Interessengruppen Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zur Planung und Vorbereitung von Fahrten u. a.

In letzter Zeit hat sich die Zahl derer, die mit Bildvorträgen auftraten, erhöht. Das wird sicher noch andere ermuntern, ebenfalls als Vortragende aufzutreten. Meldungen wie immer an Thomas Frank, Tel.: 0371/ 402 95 41, der sich auch für die nächste Zeit als Vortragswart zur Verfügung stellt.

Termine Vortragende Themen

26. Januar Rita Türpe, Ingo Röger Wandern, Klettern, Radfahren auf Gomera, Teneriffa und anderen Inseln

23. Februar Mike Glänzel Bergwandern auf Hawai

30. März a) Thomas Frank DAV-Hochtouren im Stubai Sept. ‘98

Steffen Oehme

b) Holm Schwantner Tourenwoche Berchtesgadener Alpen

20. April Stefan Bengs Trekking im Himalaja

25. Mai Steffen Oehme Touren in Chile, Peru und Ecuador

28. September Cienskowski Trekking in Nepal zum Everest-Basecamp

_____________________________________________________________________

Appartementhaus Rosenhof Restaurant

Hauptstraße 2 - 08261 Schöneck - Tel./Fax 037464/88505 - Inh. Hermine Weglarz

Schöneck, der Balkon des Vogtlandes, liegt im Naturpark Erzgebirge/Vogtland. Das Appartementhaus

Rosenhof, eröffnet im Jahre 1995, liegt im Zentrum der höchstgelegenen Stadt des Vogtlandes (750 m über

NN). Es bietet Ihnen 17 Appartements für 2 bis 6 Personen mit Dusche/WC, Sat-TV, Telefon; teilweise mit

Miniküche. Außerdem stehen ein seperater Frühstücksraum, ein rustikaler Gewölbekeller sowie ein Restau-

rant mit vogtländischer, deutscher und internationaler Küche zur Verfügung.

Ein Sonderangebot für einen Wochenendausflug oder Kurzurlaub für Gruppen bis 25 Personen:

Preis pro Person 2 Übernachtungen 7 Übernachtungen

129,--DM 379,--DM

Im Preis enthalten: Übernachtung mit HP, eine"Mittelalterliche Tafel" am Samstagabend im Gewölbekeller

Freizeit und Ausflugstips

Im Winter Ski,-Snowboard- oder Schlittenverleih, Kammloipe und Skihang mit 3 Schleppliften, auch Tennis, Squash, Bowling, Kegeln, Minigolf, Reiten und Besuch des Erlebnisbades Schöneck.

Das Team vom Rosenhof informiert sie gern und nimmt Buchungen unter der obigen Adresse entgegen.

______________________________________________________________________________________

 

D a s A l l e r l e t z t e l a n g e n a c h R e d a k t i o n s s c h l u ß

 

. . S O S . . . S O S . . . S O S . . . S O S . . . S O S . . . S O S . . . S O S . .

 

Auf Seite 9 ist zwar zu lesen, daß Frau Große bereit ist, als Schatzmeisterin zu kandidieren. Leider kann sie aus beruflichen Gründen diese Bereitschaft nicht aufrecht erhalten. Die Sektion steckt also wieder in allergrößten Nöten.

Welcher fachlich Vorbelastete hatte bisher noch nicht den Mut, sich für das Ehrenamt des Schatzmeisters zu melden?

Unser Schatzmeister Rudolf Hannß, der sein Amt schon vor vier Jahren zur Verfügung stellen wollte, ist verständlicherweise nur noch bereit, den neuen Schatzmeister/ die neue Schatzmeisterin einzuarbeiten. Wohin Inkompetenz führen kann, haben wir vor vier Jahren erlebt. Das soll sich natürlich nicht wiederholen. Aber nur Mut:

Es macht auch Spaß, für eine Gruppe Gleichgesinnter ehrenamtlich tätig zu sein.

 

S i n g m i t u n s !

(Red.) Einigemale wurde ich nach Erscheinen des Heftes 15 gefragt, wo denn die Seite "Sing mit uns!" geblieben sei. Es lag daran, daß das Heft auf 36 Seiten konzipiert war. Diesmal soll auch kein Text eines bekannten Liedes veröffentlicht werden. Da unsere Fotorätsel kaum Resonanz fanden, wollen wir auffordern, bei einer anderen Sache mitzumachen. Gefragt sind Dichter und Musiker.

Wer schreibt die 2. Strophe zu einem Sektionslied?

Wer macht eine Melodie dazu?

1. Strophe Wo die Chemnitz fließt im Tale,

da sind wir so gern zu Haus,

und wir ziehen viele male

jedes Jahr zur Stadt hinaus.

Wir durchstreifen kühle Wälder,

klettern hoch am Felsgestein,

schauen über Wald und Felder

weit ins schöne Land hinein.

 

Es ist natürlich auch möglich, die erste Strophe zu verbessern und zu einer zweiten noch eine dritte hinzuzufügen. Einsendeschluß ist der 1. Oktober 1999, damit Text und Noten im Heft 18 veröffentlicht werden können und zum Stiftungsfest dann das Lied gesungen werden kann. Die bei den Fotorätseln nicht ausgegebenen Preise können vielleicht hier einen Besitzer finden.

 

Auflösung des Fotorätsels aus Heft 15

Zugegeben, nur Chemnitzer hätten das Rätsel lösen können. Aber von diesen gibt es wohl keinen, der nicht schon einmal im Zeisigwald spazieren gegangen wäre, ihn joggend, radfahrend, Pilze suchend oder Ski laufend durchstreift hätte. Am Fuße der höchsten Erhebung, dem Beuthenberg, steht der Gedenkstein für den erzgebirgischen Heimatdichter, Liedermacher und Sänger Anton Günther. Viele seiner Lieder sind weit über die Grenzen unserer Heimat hinaus bekanntgeworden. Erinnert sei nur an das Feier abendlied und den Schneeschuhfahrermarsch. Die Texte dazu bringen wir im nächsten Heft. Für das Fotorätsel wurde vom Anton - Günther - Stein die linke Schmalseite fotografiert. Eine einzige richtige Lösung wurde uns aus Dresden vom Ex-Chemnitzer Klaus Lemnitzer zugeschickt.

Foto des A..-Günther-Steins:Mann

Die besondere Tour

Endlich über 7000 m - Pik Lenin 1997

Expeditionsbericht von Wolfgang Neukirchner

Da zu Zeiten der DDR für uns Bergsteiger - so gut wie alle - die Alpen nur im Atlas existierten und als Alternative die vergletscherten Hochgebirge der damaligen UdSSR auch nur für wenige möglich waren, blieben uns anderen im Sommer und Winter die Hohe Tatra, vom Pamir die DIA-Vorträge und Poster, von denen ich drei erwarb, die in mir den Wunsch reifen ließen, diese hohen Berge kennenzulernen. 1996 stand für mich fest: Mein nächstes Ziel ist der Pamir in über 7000 Meter über NN.

Obwohl ein gebrochener Fuß beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte, fiel mir die körperliche Vorbereitung leichter als die Zusammenstellung der Ausrüstung. Anfang April wagte ich die Anmeldung bei einer Agentur, die Expeditionen organisiert, erhielt auch eine Zusage und dann einen gehörigen Schreck, als ich erfuhr, daß ich bei der Reiseagentur gebucht hatte, die die sächsische Expedition "Himalaja-Trilogie ‘97" zum Scheitern gebracht hatte. Ich versuchte daher, bei einer anderen Expedition einzusteigen und hatte das Glück, weil ein Teilnehmer kurzfristig abgesagt hatte. So wurde ich Mitglied der Hauser-Expedition, die das Ziel hatte, den 7134 Meter hohen Pik Lenin zu besteigen, der zwar keine technischen Schwierigkeiten aufweist, aber für einen Einsteiger in diesen Höhen nach wie vor allerhand zu bieten hat.

Im Sonnenlicht der Pik Lenin, weiß, strahlend, lockend. Alle Fotos: Wolfgang Neukirchner

Auf der Teilnehmerliste standen 16 Personen, ich als Letzter und einziger Ostdeutscher. Die Expedition war für August geplant. Es blieb wenig Zeit für die Vorbereitungen. Ende Juni gab es ein Treffen zur Klärung von Details wie Ablauf, Ausrüstung, Verhalten in großen Höhen und medizinischer Aspekte. Dabei lernten wir Teilnehmer uns nur kurz kennen. Jeder brauchte sich nur um persönliche Dinge zu kümmern. Was sonst zur Organisation gehört wie Besorgung der Flugtickets, Transport, Übernachtung, Verpflegung, Zelte, Kocher übernahmen der Reiseveranstalter und der Expeditionleiter. Sie trugen die Verantwortung bis zum Basislager. Ab dort waren wir auf uns selbst gestellt. Die Besteigung des Berges erfolgte in eigener Regie und Verantwortlichkeit.

Nun wurde es ernst. Fast tägliches Konditionstraining (laufen und radfahren) war angesagt. Dazu kam: Kataloge wälzen, Ausrüstung testen, Ausrüstungsgegenstände wiegen, Telefonate und Rückfragen. Beinahe wäre alles an meinen neuen Bergschuhen gescheitert, mit denen meine Füße nicht einverstanden waren. Dank der Hilfe von Bergfreund Hans Prescher aus dem Bergsportladen in Chemnitz ging ich eine Woche vor dem Start mit einem anderen Paar Schuhe zum Erstaunen einiger Pilzsammler am Schatzenstein spazieren. Mit diesen Schuhen sollte dann die Tour gelingen. Hier nun einige Auszüge aus meinen während der Expedition gemachten Aufzeichnungen.

1. August, Abflug ab Frankfurt

Lufthansa stellt mir Übergewicht bei Reisegepäck in Rechnung. 13.45 Uhr Start. 23.00 Uhr Ankunft in Taschkent (Usbekistan). Bei der Ausgabe des Gepäcks fehlt das Stück mit unseren Hochlagerzelten. Zwei Stunden später stellt sich heraus, daß sie vermutlich in München geblieben sind. Mit dem Bus zum Hotel. Wegen Diebstahlgefahr wird das Expeditionsgepäck ausgeladen. Hotelzimmer sehr rustikal und bereits "bewohnt".

2. August, Taschkent

Hochlagerzelte sollen Montag nachkommen. 9.00 Uhr Abfahrt nach Osch (Kigisien). Vorher wieder aufwendiger Gepäcktransport. Unterwegs mehrere Kontrollen, da wir Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisien durchfahren. Dabei muß auch der Bus gewechselt werden, was jedesmal Gepäcktransport nötig macht. Fahrt durch das Ferganatal, das nur durch künstliche Bewässerung urbar gemacht wurde. Der Boden ist wie Beton. Eine Grenzkontrolle löst die andere ab. Wir haben das Gefühl, der Fahrer kennt den Weg nicht richtig. Nach 1.00 Uhr erreichen wir das Hotel in Osch. Gepäck wieder ausladen. Hotel wie in Taschkent.

3. August, Osch

Im Basislager soll es geschneit haben. Erste Darmprobleme treten nicht nur bei mir auf. Wieder Gepäcktransport zu einem Allradbus (LKW). Drei russische Alpinisten steigen zu, es wird eng. 25 Jahre nach der Schulzeit versuche ich, russisch zu sprechen. Die Wessis staunen. Der Fahrer in seiner Kabine ist nur mittels Skistock zu verständigen. Reifenpanne (was man hier so unter Reifen versteht), Profil eher im Minusbereich. Auf der Paßstraße kommen wir auf ca 3000 Meter. Nochmalige Kontrolle durch russisches Militär, da es bis zur chinesischen Grenze nur 50 Kilometer sind. Hier leben überwiegend Nomaden in Jurten. Fahrspur kaum zu erkennen. Über Geröllfelder, durch Gletscherbäche geht es weiter zum Basislager in 3500 m Höhe. Es beginnt zu schneien und wird dunkel. Im Lager stehen schon mehrere Zweimannzelte, Küchenzelte und eine Jurte als Speiseraum. Hier feiert gerade eine Mannschaft Abschied. Von 22 Mann hatten fünf den Gipfel erreicht. Nach Aufbau der Lagerkette war durch einen Wetterumsturz nur noch ein geordneter Rückzug möglich gewesen. Wir sitzen etwas geschafft und zerüttet da. Es schneit weiter. Wir beziehen unsere Zelte.

4. August, Basislager

Die Sonne scheint. 15 cm Schnee sind bis Mittag abgetaut. Der Berg ist in seiner ganzen Pracht zu sehen. Wir müssen uns mit der hiesigen Kost anfreunden. Sie ist nicht jedermanns Geschmack, viel Suppe und Milchspeisen. Nach dem Mittagessen bauen wir probeweise von der abreisenden Expedition geborgte Zelte auf. Von unseren fehlt noch jede Spur. Am Abend hat sich der Magen immer noch nicht an die neue Kost gewöhnt. Wir beraten den weiteren Ablauf.

 

5. August, Basislager

7.00 Uhr soll ich dolmetschen. Es ist sinnlos. Nach dem Frühstück Rucksackpacken. Wir wollen einen ersten Transport auf ca 4200 m durchführen und ein Materialdepot anlegen. Mein Rucksack wiegt 22 kg. Nach kurzer LKW-Fahrt zur Zwiebelwiese beginnt der Aufstieg. Schon jetzt zahlen sich meine Waldläufe und Radfahrten aus. Auf einer Moräne bauen wir ein Zelt auf und entleeren die Rucksäcke. Ludmilla und Wladimir, zwei Russen, bleiben über Nacht hier. Im Abstieg treffen wir auf zwei Deutsche, die leicht höhenkrank sind. Mein Zeltnachbar aus Innsbruck steigt den Hang nach Pulsmesser. Am Abend gehe ich in die Sauna, eine große Holzkiste mit Busheizung und Gletscherbach.

 

6. August, Basislager

Noch keine Nachricht von unseren verschwundenen Zelten. Materialtransport. Diesmal zwei Jeeps zur Zwiebelwiese. Neun Personen mit Rucksack in einem Fahrzeug. Ich halte die Tür zu, da das Schloß defekt ist. Fünf von uns bleiben zur Erholung im Lager. Sechs einheimische Träger bringen Expeditionsgepäck und Verpflegung zum nächsten Lagerplatz, dem vorgeschobenen Basislager, kurz ABC genannt. Im Basislager füllt ein Himmelfahrtskommando unsere Gaskartuschen für die Kocher. Wir wollen am nächsten Tag ins ABC auf 4500 m Höhe umziehen. Keiner will mehr unten bleiben. Am Küchenzelt wird ein Schaf erlegt und in kochtopfgroße Stücke zerhackt. Fürs Hochlager haben wir uns mit den geliehenen Zelten abgefunden.

 

7. August, Basislager

Morgens 7.00 Uhr 8° C Außentemperatur, aber windig. Wir rüsten zum Umzug ins ABC. Sicherlich zu viel Gepäck. Das Frühstück ist heute besser. Vorarlberg-Wolfgang hat Geburtstag. Die Russen haben das Küchenzelt einfach über der Küche abgebaut, die Köchin steht mit ihren Utensilien im Freien. Während wir auf den Jeep warten, wird es unerträglich heiß. Wieder acht Mann im Jeep. Die Expedition vom Summitclub hat Pferde für das erste Wegstück. Zwei Seesäcke stürzen in die Schlucht. Ich gehe wieder mein Tempo. Vor dem Materialdepot hole ich einen Träger ein. Jetzt geht es auf den blanken Gletscher. Das Panorama ein gewaltiger Anblick. Auf dem aufgeweichten Gletscher muß man sehen, nicht mit Pfützen und Bächen engere Bekanntschaft zu machen. Auf der Mittelmoräne finde ich den Pfad wieder und bin bald am Platz für das ABC. Die letzten kommen drei Stunden später. Einer fehlt, unser Alterspräsident, der 68 Jahre alt ist. 18 Uhr gehen wir zu viert auf Suche. Der Gletscher gefriert. Nach einer Stunde kommt das Signal: Max im Lager. Er hatte den Weg verfehlt. Schwaben-Wolfgang wird verpflastert. Er war in eine kleine Spalte eingebrochen. Wir haben acht Zweimannzelte aufgebaut. Der Pik Lenin leuchtet in der Abendsonne.

8. August, ABC

Ich habe unruhig geschlafen. Das Eis unter uns knackte in der Nacht mehrmals. Das Barometer ist wieder gestiegen. Wir sehen an unserem Berg vier Seilschaften. Ein Problem haben wir mit dem Wasser, weil alles gefroren ist. Wir holen Material aus dem Depot. Es geht nur über den Gletscher hin und zurück. Morgen soll es am Seil gesichert zum Lager 1 gehen. Nachmittags bereiten sich einzelne Seilschaften auf den morgigen Transport vor. Bei einigen sind die Kenntnisse im Umgang mit Seil und Gurt katastrophal. Das Essen im ABC ist besser als unten. Zwar bringt das Sauerkraut wieder Schwung, aber alle sind zufrieden. Mein Zeltnachbar bleibt morgen im ABC. Er hat noch immer Probleme.

9. August, ABC

7 Uhr scheint die Sonne aufs Zelt. Außentemperatur 4°C. 8 Uhr Abmarsch. Über den Gletscher gehe ich den ersten Aufschwung ohne Seil mit Steigeisen. Vor mir nur die Russen, die in nie gesehener Weise eine große Spalte überwinden. Dem DAV-Sicherheitskreis ständen die Haare zu Berge. Ich warte auf meinen Seilgefährten, damit wir gesichert gehen können. Als Seilerster habe ich mehr zu ziehen als mir lieb ist. Zu Mittag erreichen wir den Platz für Lager 1, wo schon Zelte anderer Expeditionen stehen. Unser Leiter sondiert die Fläche nach Spalten, dann schaufeln wir den Platz für unser erstes Zelt aus, was auf 5300 m Höhe schon anstrengt. Das Zelt wird mit dem gefüllt, was wir heraufgebracht haben: 8 Zelte, Nahrungsmittel, Gaskartuschen, Kocher. Der Abstieg dauert zwei Stunden. Im ABC haben inzwischen vier Franzosen Quartier bezogen. Das Wetter ist verlockend. Klaus und Ludwig, zwei Bayern unserer Gruppe wollen morgen wieder rauf.

10. August, ABC

Für mich ist heute Ruhetag. Gegessen wird wieder Müsli, Kohlsuppe und Zwieback. Ich packe ein für morgen.

11. August, ABC

Heute geht es richtig zum Lager 1. Wir sind ihrer sieben. Vorarlberg-Wolfgang trägt seine Ski mit hoch. Ich lasse die Expeditionsschuhe im Rucksack und gehe mit leichteren Meindlschuhen. Das Seil bleibt heute auch im Rucksack. Zu unserer Überraschung klafft im Lager 1 vor unserem Materialzelt ein großes Loch. Beim Ausschaufeln der weiteren Zeltstandplätze merken wir, daß wir uns in einer ernst zu nehmenden Spaltenzone befinden. Einige von uns sind schon geschafft. Mein Zeltnachbar ist teilnahmslos. Ich baue drei von vier Zelten auf. In der Sonne sind es über 40°C. Am Rand einer großen Gletscherspalte rieselt Wasser. Essen gibt es aus der Tüte. Unsere Gaskocher sind gut. Der neue Daunenschlafsack ist ziemlich warm.

12. August, Hochlager 1

In der Nacht wenig geschlafen. Leichter Sturm und Eisknacken. Wir neun und drei Russen brechen zum Lager 2 auf. Es geht über zwei Steilschwellen teilweise durch tiefen Schnee. Der Rucksack drückt, der Kopf schmerzt. Das zweite Paar Schuhe bringt allein 4 kg auf die Waage. Den letzten Steilaufschwung bezeichnen wir als "Killerhang". Es strengt schon an. Das Hochlager bauen wir auf 6100 m in einem Sattel auf. Andere Zelte stehen windgeschützt hinter dem Sattel. Aber da ist kein Platz mehr. Als Windschutz errichten wir eine Schneemauer. Der Himmel ist leicht bewölkt. Mit den Russen sind wir noch zu zehnt. Zwei von uns sind umgekehrt. Der Abend vergeht mit Schneeschmelzen, Teekochen und Trinken. Wir sind zu viert im Dreimannzelt. Es wird eng. Die Rucksäcke liegen draußen.

13. August, Hochlager 2

Die Nacht war furchtbar. Starker Sturm und Schneefall. Ich befürchtete, die Zelte würden weggerissen. Ab 22.30 Uhr kein Auge zugetan. Ich habe mich wieder angezogen. Würden die Zelte halten, und wo sind die Rucksäcke? Gegen Morgen legt sich der Sturm. Im Zelt ist alles weiß. Ich will wieder absteigen. Als wir aus dem Zelt schauen, strahlend blauer Himmel, -28°C, leicht windig, am Gipfel Schneefahnen. Vier von uns und die Russen beschließen, trotz des Windes aufzusteigen. Das Gespenst vom schlechten Wetter spukt in unseren Köpfen. Der Österreicher bricht sieben Uhr ohne Frühstück auf. Wir schmelzen nochmals Schnee und wärmen uns mit Tee auf. 8 Uhr gehe ich los. Es geht gut, die Hände könnten wärmer sein. Der Wind pfeift Eiskristalle ins Gesicht. Die Russen legen unterwegs die Rucksäcke ab und gehen ohne weiter. Mit zunehmender Höhe fällt mir das Gehen immer schwerer. Über die Goretex-Jacke ziehe ich die Daunenjacke. Die Aussicht ist überwältigend, aber ich habe mit mir zu tun. Mir kommen die Russen wieder entgegen. Gegen 16 Uhr erreiche ich den 7134 m hohen Gipfel, ein riesiges Schuttfeld von der Größe von drei Fußballfeldern. Wo ist hier eigentlich der Gipfel? Ich bin geschafft und ganz allein auf weiter Flur. Da taucht Wladimir wieder auf und drängt zum Abstieg. Er war noch einmal zu mir umgekehrt und sicherte so das Gipfelfoto.

Foto: Am Gipfelgrat

Nach unten geht es zwar leichter, aber es strengt trotzdem an. Im Abstieg sind wir zu dritt. Es ist nach 20 Uhr, als ich ins Lager torkle. Der Empfang ist riesig. Nach zwei Tassen Tee und kurzem Bericht lege ich mich ins Zelt. Die Luft ist knapp. Ich bin fertig. Von Gipfelsieg keine Spur. Die Akklimatisationszeit war ganz sicher zu kurz. Heute waren die drei Russen, Vorarlberg-Wolfgang und ich die ersten unserer Expedition auf dem Gipfel. Die andern waren umgekehrt.

14. August, Hochlager 2

Die Nacht war wieder schlimm, zwar kein Wind, aber für mich zu wenig Luft. 7 Uhr Wecken für die nächste, sieben Mann starke Gipfeltruppe. Es sind -18°C. Die Russen schlafen noch. Wir rüsten zum Abstieg. Mit schwerem Rucksack geht es mühsam zum Lager 1 zurück. Wir brechen im Schnee ein. Mir bricht ein Skistock ab. Im Lager 1 werden noch Gepäckstücke zugeladen. Nach kurzer Rast geht es weiter zum ABC . Der Österreicher fährt mit Ski ab. Gegen 16 Uhr habe ich es hinter mir. Hier auf 45OO m erholt man sich schnell. Eine Flasche Kognak macht die Runde. Über Funk erfahren wir, daß heute wieder vier Mann auf dem Gipfel waren und zwei umgekehrt sind. Max schläft allein im Lager 1.

15. August, ABC

Für mich Ruhetag. Vier Mann steigen zum Lager 1 auf. Die Sonne brennt unwahrscheinlich. Heute gibt es eine Dose Bier. Horst gibt auf. Er steigt vollgepackt ins Basislager ab. Im Eisbruch der Nordwand krachen Lawinen zu Tal und hüllen den Berg in riesige Wolken. Am Nachmittag kommen die "Sieger" des vergangenen Tages mit vier Zelten vom Lager 1. Auch sie sind sauer, aber glücklich. Alle sind gut gelaunt. Der Tag klingt in fröhlicher Runde aus.

16. August, ABC

Kein heißes Wasser, Gas alle. Ich esse Fischkonserven mit Zwieback und mache noch Fotos. Dann ab ins Basislager. Zu dritt kommen wir gut über den Gletscher. An der Zwiebelwiese warten wir auf den LKW, der uns ins Lager zurückbringt, wo die Küchenchefin Geburtstag und 10 Italiener Abschied feiern. In der Jurte ist die Tafel festlich gedeckt. Der Tag endet feuchtfröhlich.

17. bis 21. August, Basislager

Erholung, Baden, Warten auf weitere Expeditionsteilnehmer. Auch Alterspräsident Max (68) war auf dem Gipfel. Von 16 Teilnehmern unserer Gruppe waren elf auf dem Berg. Die Letzten hatten bestes Wetter. Von den Italienern hatte keiner den Gipfel erreicht.

Am 19. war ich mit Vorarlberg-Wolfgang auf dem 4830 m hohen Pik Petrowski, einem wunderbaren Gipfel mit herrlicher Aussicht, der oben nur für drei bis vier Mann Platz bietet. Beim Anstieg unter dem Gipfel eine Stunde nur Blankeis. Darum wurde der Abstieg heikel. Ein Fehltritt, und man landet 1000 Meter tiefer. Probleme machte noch einmal die Überquerung eines Gletscherbaches, aber 17.30 Uhr saßen wir schon bei 30° warmem Bier und Quarkkeulchen.

21. bis 26. August, Heimreise

Über Osch geht es nach Fergana. Dabei wieder Reifenpanne. In Osch Verabschiedung von den drei russischen Bergsteigern. In Fergana Ruhetag und endlich wieder einmal richtig essen und waschen. Dann kommt der Bus nicht. Tadschikistan hat wegen Bürgerkrieg die Grenzen geschlossen. Mit vier Taxi-Kleinbussen und einem Pkw ab 19.30 Uhr eine rasante nächtliche Fahrt über Gebirgspässe. An Schlaf ist da nicht zu denken. 6.30 Uhr sind wir im Hotel in Taschkent auf der Matte. Dann noch ein Besuch in Samarkand.

Am 26. August verabschieden wir uns in Frankfurt, geschafft, aber zufrieden und gesund nach erlebnisreichen Tagen.

 

Wolfgang Mann

Aus der Geschichte der Sektion Chemnitz des DAV

1. Teil

Gedanken dazwischen / Ergänzungen

(5. Fortsetzung)

Vor dem Abschluß meiner Nachforschungen und der damit verbundenen Niederschriften über die ersten Jahrzehnte des Vereins einschließlich der Jahre des 1. Weltkrieges und dem Beginn der sicher schwieriger (Die Leute nach dem Krieg waren nicht mehr so schreibfreudig wie die davor.) werdenden Recherchen über die folgenden knapp drei Jahrzehnte, ist es angebracht, eine kleine Rückschau zu halten, einige Ergänzungen einzufügen und anzuführen, wem wir unseren gegenwärtigen Wissensstand zu verdanken haben, denn Leute aus den verschiedensten deutschen Landen, aus Österreich und Italien waren und sind daran beteiligt.

Da war Giuseppe Leonardi aus Pinzolo im Rendenatal am Fuße der Brenta, der sich, angeregt durch die Restaurierung der Gedenktafel für den ersten tödlich abgestürzten Bergsteiger an der Guglia di Brenta, mit dem Leben G. A. Barthels, des bestens Chemnitzer Kletterers um die Jahrhundertwende, beschäftigte und uns um Auskünfte bat. Da gab es die Feier "100 Jahre Chemnitzer Hütte", zu der die Hüttenwirtsfamilie Burgmann eingeladen hatte. Dort lernte ich Herrn Norbert Steigerwald aus Goldbach in Bayern kennen, der über ein umfangreiches alpines Archiv verfügt, aus dem er uns bereitwillig mit Auszügen aus Alpenvereinsmitteilungen und vielen Details zur Geschichte unserer Sektion versorgte und manchen nützlichen Hinweis für unsere Forschungsarbeit gab. Da sind auch die Mitarbeiter des Stadtarchivs zu nennen, die halfen, aus Chemnitzer Tageszeitungen, polizeilichen Meldebüchern, Vereinsschriften und anderem uns interessierendes Material herauszufinden. Im Archiv der TU Chemnitz konnte ich Fakten zu den Lebensläufen von Prof. Kellerbauer und Prof. Dr. Domsch sammeln und erhielt Kopien von Fotos aus dem Professorenalbum der TU. Unser Sektionsmitglied Arthur Hertel aus Mönchengladbach schickte uns ein Gedicht, das zur Einweihungsfeier der Neuen Chemnitzer Hütte 1926 entstand. Herr H. U. Gondesen aus Sauerlach übergab uns einen Mitgliedsausweis von 1911, der von Prof. Kellerbauer ausgestellt und unterschrieben worden war. Nicht zuletzt war ein Besuch der Ausstellung "Sportstadt Chemnitz" im Schloßbergmuseum sehr aufschlußreich. Aus Veröffentlichungen der Turnerschaft in Sachsen konnte ich weitere Details zu den Lebenläufen von Kellerbauer und Barthel in Erfahrung bringen.

 

Ergänzungen zur Biografie Kellerbauers Dieses Foto Kellerbauers aus dem Professo-

(Siehe Heft 15!) renalbum stellte uns das Archiv der TU zur

Wie schon vermutet, wird Kellerbauer über das Verfügung. Es ist um 1870 entstanden, als

Turnen und Unternehmungen in der Natur der Kellerbauer Professor wurde.

Turnerschaft zum Bergsteigen gekommen sein

wie viele andere Turner jener Zeit auch. Erinnert sei nur an die erste sportliche Besteigung

des Falkensteins in der Sächsischen Schweiz 1864 durch Schandauer Turner. Ihre Aufstiegs-

route trägt noch heute den Namen Turnerweg. 1858 wurde der Turnverein zu Chemnitz gegründet. Sicher gehörte ihm Kellerbauer schon seit Beginn seiner Tätigkeit in Chemnitz an. Von 1878 bis 1880 war er sein 1. Vorsitzender.

1864 baute die Stadt Chemnitz neben der Markthalle eine Turnhalle, in der später über einer Tür das Bildnis Kellerbauers hing. Im Gegenzug organisierten die Turner die Turnerfeuerwehr, deren Hauptmann Kellerbauer 1868 wurde und vier Jahrzehnte blieb, was bedeutet, daß er auch hier eine gehörige Portion Arbeit und Zeit investierte. 1905 wurde er zum Ehrenmitglied des Turnvereins zu Chemnitz ernannt.

Wenn es uns gelingt, nun auch noch mehr über Kellerbauers Wirken in der Singakademie und im Freisinnigen Volksverein zu erfahren, wird man sich fragen müssen, ob für diesen Mann der Tag wirklich auch nur 24 Stunden hatte.

 

Die Sektion Chemnitz im 1. Weltkrieg

Während der Kriegsjahre sank die Mitgliederzahl stetig, bis 1919 der Tiefpunkt erreicht wurde

(noch 552 Mitglieder) und es danach explosionsartig nach oben ging (1542 Mitglieder 1925). Wieviele Mitglieder im Krieg gefallen sind, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.

Der Krieg brachte das Vereinsleben fast zum Stillstand, obwohl der Vorstand, sprich Kellerbauer, bemüht war, durch alpinen Austausch, Vorträge und Wanderungen der negativen Entwicklung zu begegnen.

Aus dem Stammvermögen und aus Kassenüberschüssen der Sektion wurden beträchtliche Summen als Kriegsspenden für humanitäre Zwecke wie Unterstützung bedrängter Gemeinden und Personen im Hüttengebiet, für das Rote Kreuz, die Kriegshilfe der Stadt Chemnitz und den österreichisch ungarischen Hilfsverein bereitgestellt.

Große Freude bereitete eine Stiftung von 5000,- Mark, mit der der Chemnitzer Klemens Büttner, der in Angath bei Wörgl verstorben war, den Verein letztwillig bedachte. Mit der Auslosung der letzten Hüttenanleihscheine 1916 war die Sektion leider nur noch zwei Jahre im schuldenfreien Besitz ihres alpinen Anwesens.

Dr. Domsch, der vorzeitig krank vom Kriegsdienst nach Chemnitz zurückkehrte, mußte 1916 aus Gesundheitsgründen von seinem Amt als Hüttenwart zurücktreten. Prof. Kellerbauer übernahm auch diese Aufgabe noch. Zum Vorstand gehörten auch Dr. Frauenstein als 2. Vorsitzender, der nach Kellerbauers Ableben 1. Vorsitzender wurde, Dr. Hentschel (Kassierer), bis er eingezogen und von Dr. Schulze vertreten wurde. Zu den Beisitzern gehörte schon Fabrikant Strantz, der nach Dr. Frauenstein 1. V orsitzender wurde.

 

Zur nebenstehenden graphischen Darstellung der Mitgliederentwicklung der Sektion Chemnitz

 

Norbert Steigerwald in Bayern können wir mit Fug und Recht als guten Freund unserer Sektion bezeichnen. Er stellte uns auch diese von ihm angefertigte graphische Darstellung zur Verfügung. Über die Entwicklung im 2. Weltkrieg fehlen aber auch ihm die entsprechenden Unterlagen.

 

Nach der Wiedergründung 1990 nahm die Sektion folgende Entwicklung:

Jahr 90/91 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998

Mitgl. 0 - 400 501 566 636 710 753 822 über 850

Diese Mitgliederzahlen beinhalten schon Zu- und Abgänge. Anmeldungen insgesamt sind es bereits weit über 1000.

 

F Ü R U N S E R E R A D W A N D E R E R

 

B Ü C H E R F Ü R U N S

Wer noch nicht weiß, was er zu Weihnachten schenken soll, dem können hier Empfehlungen gegeben werden.

N e u e s a u s d e m BERGVERLAG RUDOLF ROTHER GMBH

 

Gerade wir Chemnitzer haben durch die Alte Chemnitzer Hütte eine besondere Beziehung zu den Zillertaler Alpen. Wer sehr umfassend unterhalten, informiert und auch angeregt werden möchte, für den kommt die erste Veröffentlichung aus der Reihe edition BERGE mit dem

Portait der Zillertaler Alpen von Horst Heller und Bernd Ritschel gerade richtig.

Die Autoren sind drei Jahre lang kreuz und quer durch den "Tiroler Bergsteigerhimmel" gezogen, sind durch die Vorberge der Tuxer Alpen gewandert, haben auf eisigen Gipfeln biwakiert, um herrliche Abend- und Morgenstimmungen abzulichten. Sie waren mit den Bergbauern auf Du und Du, mit Naturschützern und natürlich auch mit der Zillertaler Bergsteigerprominenz. So entstand ein buntes, facettenreiches Portait dieses Tiroler Berglandes, ein gleichermaßen authentisches wie einfühlsames Bild von anno dazumal bis heute.

Bernd Ritschel & Horst Heller ZILLERTALER ALPEN edition BERGE 1. Aufl. 1998

128 Seiten mit 140 Farbabbildungen, Format 24 x 30 cm, gebunden mit Schutzumschlag

ISBN 3-7633-7500-7 Preis: DM 68,--

 

Ebenfalls in der edition BERGE erschien auch der Kalender 1999, ein Kalender der Extraklasse für alle Freunde der Berge und jeden Geschmack. Die vier Autoren sind ausgezeichnete Alpinisten und haben sich durch ihre Bücher und Fotoreportagen einen hervorragenden Namen gemacht. Jeder wählte drei seiner schönsten Bilder aus. So entstand eine abwechslungsreiche Mischung aus Landschafts- und Aktionsbildern: Kletterer am Grand Capucin im Mont-Blanc-Massiv, Skitourengeher auf den Lofoten. Man kann sich in die Cordillera Blanca in Peru entführen lassen, zur Fünffingerspitze in den Dolomiten oder zur Lhotse Südwand im Himalaja.

Peter Mathis, Bernd Ritschel, Jürgen Winkler, Heinz Zak "Kalender 1999" edition BERGE

13 Seiten mit 12 Farbfotos, Format 45 x 48 cm, Spiralbindung

ISBN 3-7633-9055-3 Preis: DM 39,80

 

Wir empfehlen auch den neuen ROTHER WANDERFÜHRER

CÔTE D’AZUR

1. Auflage 1998, 160 Seiten mit 79 Farfotos, 44 farbigen Wanderkärtchen im Maßst. 1: 100 000

bis 1:50 000 mit eingezeichnetem Routenverlauf sowie einer Übersichtskarte Maßst. 1:100 000,

Format 11,5 x 16,5 cm, kartoniert mit Polytex-Laminierg. ISBN 3-7633-4120-X,

Preis: DM 24,80

Der Autor Daniel Anker, einer der renommiertesten Alpinjournalisten der Schweiz, liefert nicht nur exakte Routenbeschreibungen, er vermittelt uns zu seinen Texten und mit seinen exzellenten Farbbildern auch die Liebe, die er für die azurblaue Küste empfindet. Er präsentiert uns 44 ausgewählte Tages- und Mehrtageswanderungen zwischen Menton und Marseille, von Spaziergängen bis zu deftigen Bergtouren im Massiv l’Estérel oder in den Seealpen, gibt viele nützliche Hinweise zu den mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbaren Routen, wie z. B. Telefonnummern, Sehenswürdigkeiten, Unterkunftsmöglichkeiten, Bus- und Bahnlinien.

Und noch ein Schmankerl,wie die Bayern sagen. Aber der Autor des folgenden Buches war auch bei uns in Sachsen schon bekannt, als man sich noch eine Ochsenkopfantenne aufs Dach setzen mußte, um das Bayrische Fernsehen empfangen zu können.

HERMANN MAGERER; BERGAUF - BERGAB

Erzählungen mit Hintergedanken

Der bekannte Fernsehjournalist und Bergsteiger, der seit 1975 die gleichnamige Fernsehsendung machte, hat in 23 Fernsehjahren unglaublich viel erlebt - Interessantes, Überrraschendes, Lustiges und Trauriges. All dies erzählt er nun in seinem ersten Buch. Sicher sehr zur Freude auch seiner Zuschauer außerhalb Bayerns.

ca. 256 Seiten mit Schwarz-Weiß-Abbildungen, Format 12,5 x 20 cm, ISBN 3-7633-7037-4

Preis: ca. 36,--DM

 

N e u i n u n s e r e r S e k t i o n s b i b l i o t h e k

 

(W.M.) Einen Tag, bevor dieses Heft in Druck ging, erreichte uns ein Viererpaket Radfahrerkarten, die mich schon beim ersten Ansehen begeisterten und sicher etwas sind für die vielen Radwanderer in unserer Sektion. Zur Jahreshauptversammlung am 10. 03. 1999 werden wir diese vier Neuerscheinungen zur Ansicht auslegen.

FREYTAG & BERNDT hat dem großen Radfahrinteresse Rechnung getragen und Radfahrkarten im Maßstab 1:125.000 mit einer Superpatent-Faltung in Lenkradtaschenformat herausgebracht, die an Praktikabilität unübertroffen ist.

Radwegbeschreibungen, z. B. zu Variantenstrecken und Kulturinformationen zu den Orten an und neben den Strecken machen diese Karten

zu hilfreichen Begleitern auf der Radtour.

Preis der Karten: DM 12,80

ISBN RF 1 3-85084-350-8

RF 2 351-5

RF 3 352-2

RF 4 353-9

 

RF 1 Der in Deutschland und Österreich wohl bekannteste Radweg von Passau nach Wien und weiter bis Bratislava. Die am Weg liegenden Fremdenverkehrsorte haben sich ganz und gar auf die vielen Radfahrer eingestellt und sind selbst bei techn. Problemen sehr hilfreich.

RF 2 16 verschiedene Radrouten, z. B. der Traisental-Radweg, der Schubert-Radweg, der Römer-Radweg sind in dieser Karte eingetragen.

RF 3 Vom Großglockner bis zu den Kärtner Seen führt diese Radfahrkarte. Sechs verschiedene Radrouten: der Drau-Radweg, Karnischer Radweg, Nationalpark Nockbergeradweg, Ossiacher Seeradweg, Wörther See Radweg.

RF 4 Acht verschiedene Radrouten sind hier eingetragen: z. B. Böhmerwald-Radweg, Salzkammergut-Radweg, der Grenzlandradweg und der Traunufer-Radweg.