DAV Chemnitz : Infoheft 2. Halbjahr 2002 (Heft 24)

Übersicht

Rückblick und Vorschau
Wir gratulieren
125 Jahre Sektion Chemnitz - 100 Jahre Kellerbauerweg
Arbeitseinsatz 2002
Alte Chemnitzer Hütte hat neue Wirtsleute
Vermischtes (Ortsgruppe "Oberes Erzgebirge" / Ausrüstungsversteigerung / Neues aus dem Rother Verlag)
Beliebte Gipfel

Personen und Aufgabenverteilung/Verantwortlichkeiten in der Sektion Chemnitz
Unsere Mitgliedsbeiträge / Öffnungszeiten der Geschäftsstelle
Infos - Termine - Neuigkeiten :
Einladung zur Jahreshauptversammlung der Sektion 2003
Aufruf zum Arbeitseinsatz 2003
Stammtischabende mit Vorträgen von September 2002 bis Mai 2003, Neuer Stammtisch-Verantwortlicher und Vortragswart
Aufruf zu Chemnitzer Klettermeisterschaften 2003
Die Familiengruppe lädt ein
Übersicht über die Termine und Veranstaltungen der Sektion 2003
Ausbildungsprogramm der Sektion 2003
Anmeldeformular zu Sektionsveranstaltungen
Veranstaltungs- und Teilnahmebedingungen (Stand November 2002)

Tourenberichte :
Rückblick auf die Entwicklung des Ausbildungsbereiches der Sektion seit ihrer Wiedergründung 1990
Rund um die Annapurna und andere Touren in Nepal und Tibet
Reisebericht über die Tour durch Chile und Argentinien (Januar-Februar 2002) von Kerstin und Thomas Frank
Pitztaler Tourenwoche vom 14. bis 22. September 2002
Treffen Junger Bergsteiger auf Burg Hohnstein
Mit den Kindern in den Dolomiten
Unsere Himmelfahrtstour 2002 ins Zittauer Gebirge
Klettern im Salzkammergut, August 2002 - Wände und Grate mit Seeblick
Sommersonnenwende 2002
Kletterwochenende im Bielatal, September 2002
Veränderungen im Internet-Auftritt der Sektion, Neue Internet-Verantwortliche
Impressum

Rückblick und Vorschau

Von Wolfgang Mann
W. Mann vor der Watzespitze, Foto: Peter Fischer

Wenn unser Heft 24 in die Hände seiner Leser gelangt, neigt sich das Internationale Jahr der Berge 2002 seinem Ende entgegen. Jeder einzelne Bergsteiger und Wandersmann, die Bergsteigerinnen und Wandersfrauen nicht minder und der Verein insgesamt halten Rückschau, ziehen Bilanz. Dass diese positiv ausfällt, ist allen zu wünschen. Sicher sind nicht alle Träume gereift, konnten nicht alle Pläne verwirklicht werden. Dafür sorgen in unserem Metier schon die meteorologischen Bedingungen. Aber ein neues Jahr bringt neues Glück in den Bergen.

Das Augustunwetter 2002 hat in erheblichem Maße insbesondere auch unsere Freunde vom SBB getroffen, deren Geschäftsstelle in Dresden sowohl von der Weißeritz als auch der Elbe gleich zweifach mit erschreckenden Auswirkungen überflutet wurde. Opfer wurde u. a. das Gipfelbucharchiv und die Sammlung der Fotos von Walter Hahn. In seiner Septembersitzung beschloss der erweiterte Vorstand unserer Sektion, dem SBB 500,- Euro zu überweisen. Das unheilvolle Wasser hat aber auch dort immensen Schaden angerichtet, wo wir im April einen gelungenen Arbeitseinsatz leisteten und dazu beitrugen, ein Kleinod unserer erzgebirgischen Bergheimat nicht nur für die Bergsteiger zu erhalten. Die Schwarze Pockau riss direkt unter dem Nonnenfelsen die Uferbefestigungen weg und zerstörte über weite Strecken den beliebten Talweg. Wir wollen künftig jährlich mit Einsätzen beweisen, dass wir von Naturschutz nicht nur reden und der Slogan "Zukunft schützen" keine leere Worthülse ist.

Im März 2003 gibt es nicht nur die jährliche Hauptversammlung. Es wird wieder gewählt. Wie doch die Zeit vergeht! Nicht nur an Hand der steigenden Mitgliederzahlen merken wir, dass es mit unserer Sektion kontinuierlich aufwärts geht. Auch die erreichten Meter über NN zeugen davon. Schön wäre es, wenn das nun auch mit der Zahl der Teilnehmer an der Wahlversammlung zum Ausdruck käme. Wichtige Probleme gilt es zu beraten, so die Vorbereitung des Jubiläums "125 Jahre Sektion Chemnitz des DAV" im Jahre 2007.

Im Namen des Vorstands der Sektion dankt der Redakteur, der Anfang 2003 nun auch auf sieben Lebensjahrzehnte zurückblicken kann, unseren fleißigen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und wünscht allen Sektionsmitgliedern so herrliche Tage in der Bergwelt, wie er einen am Kaunergrat unterhalb der Watzespitze erlebte.

125 Jahre Sektion Chemnitz - 100 Jahre Kellerbauerweg

Von Frank Tröger / Wolfgang Mann

Wenn wir zur Jahreshauptversammlung 2003 auch zu diesem für die Sektion bedeutsamen Thema sprechen, sind nur noch vier Jahre Zeit, treten wir in die heiße Phase der Vorbereitung ein. Einige Gedanken, die im Vorstand schon vorgetragen wurden, sollen alle Mitglieder anregen, auch ihre Gedanken zu äußern. Das kann schon am 11. März mündlich geschehen, sollte trotzdem schriftlich an den Vorstand eingereicht werden.

Jubiläen und Feste kosten Geld. Es müssen also ab 2003 Rücklagen gebildet werden, über deren Höhe zur Hauptversammlung ein Beschluss gefasst werden könnte. Ein konkreter Finanzplan müsste bis spätestens 2004 erstellt sein.

Und hier nun einige Gedanken zur Würdigung und Gestaltung unserer Jubiläen:

  1. Mitteilungen 2/2006, Heft 32
    Inhaltlicher Schwerpunkt: Jubiläum der Sektion mit geschichtlichem Abriss und den Unternehmungen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr 2007.
    Das Heft könnte ausnahmsweise den Umfang von 40 Seiten überschreiten.
  2. Festschrift
    mit einer Chronik der Sektion, Würdigung bedeutender Persönlichkeiten, Darstellung der Rolle der Sektion im Gesamtverein in Vergangenheit und Gegenwart, Entwicklung nach der Wiedergründung 1990. Zur Unterstützung des Chronisten, der seit über zehn Jahren recherchiert und Material gesammelt hat, könnte ein Redaktionskollegium gebildet werden.
  3. Festveranstaltungen
    Hierfür ist ein Festkomitee nötig. Seitens unserer Mitglieder sind Ideen und Bereitschaftserklärungen zum Mitmachen gefragt. Hier einige Gedanken: Festveranstaltung an den Greifensteinen (Freilichtbühne, Saal) mit Festreden, Ehrengästen, Bergsteigerchor, Auszeichnungen, Tanz.
  4. Auszeichnung verdienstvoller Mitglieder
    DAV-spezifische/sektionsinterne Würdigungen, Preise, DSB-Ehrennadeln
  5. Berg- und wandersportliche Unternehmungen im Jubiläumsjahr
    Es sollte ein breites Angebot an Veranstaltungen unter dem Aspekt "125 Jahre Sektion Chemnitz" geben. Vorstellbar wäre auch eine Großaktion schon in 2006, mit der das Jubiläum eingeleitet wird. Einige Vorschläge für das Jahr 2007:
100 Jahre Kellerbauerweg
Wanderwoche mit der Sektion Sand in Taufers und den uns in besonderem Maße freundschaftlich verbundenen Sektionen.
Monatlich eine Wanderung rund um Chemnitz mit dem Ziel, 125 Kilometer in Etappen zu wandern.
Expedition in außereuropäische Hochgebirge
Im Tienschan z. B. gibt es noch ungezählte unbestiegene Gipfel über 5.000 m, die auf Erstbesteiger und Namensgeber warten. Dann könnte es einmal einen Pik Chemnitz geben.

Vom Arbeitseinsatz am Nonnenfelsen

Von Wolfgang Mann
Eine Reporterin vom MDR nimmt ein Gespräch mit unseren Frauen auf, Foto: W. Mann

Am 11. April 2002 erhielten wir ein Schreiben vom Forstamt Marienberg, in dem es u. a. heißt:

Besten Dank für Ihre Informationen zu den Aktivitäten des Deutschen Alpenvereins im Bereich des Nonnenfelsens im Schwarzwassertal. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren verantwortungsvollen Vorhaben. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sagen wir Ihnen unsere Unterstützung zu.

Das ist doch schon mal etwas, was es nicht überall in anderen deutschen Regionen mit Kletterfelsen gibt, auch betreffs der Zusammenarbeit mit den Naturschutzbehörden und dem Regierungspräsidium.

Beim Bau der Stufen zum Westgrat des Nonnenfelsens, Foto: W. Mann

Es hatten sich am Sonnabend, dem 13. April genügend Sektionsmitglieder (Wanderer, Kletterer, Jugendliche, Männer und Frauen) eingefunden, um unter der Leitung von Heiko Müller, der auch für Werkzeuge, Arbeitsmaterial und Getränke gesorgt hatte, die Arbeiten in Angriff zu nehmen. Es wurden Stufen gebaut, da wo es zu den Einstiegen auf der Westseite des Felsens geht und sich der zumeist benutzte Abstieg befindet. Aus diesem Abstieg wurden umgestürzte Bäume entfernt, die erhaltenwerte Blockhalde und Kletterwege von störendem Bewuchs befreit, Zugänge markiert und Müll entfernt. Dass einige dieser Arbeiten im Bereich des Wanderweges genau vier Monate später von den Wassern der Schwarzen Pockau wieder zunichte gemacht wurden, konnte keiner ahnen. Mit dabei war auch eine Reporterin des Regionalsenders Chemnitz des MDR, deren Reportage sechs Tage später im Frühprogramm gesendet wurde.

Am Ende des Einsatzes waren alle Teilnehmer zufrieden mit dem was geschafft wurde und die Kletterer hatten noch Zeit, einen Weg zu machen. An dieser Stelle noch einmal unser Dank all denen, die dabei waren:

am Nonnenfelsen:
Heiko Müller, Holger Bitterlich, Steffen Oehme, Roland Engelmann, Wolfgang Mann, Rene Limmer, Thomas Köppel, Fred Rode, Ulrike Rode, Ines Resch, Anne Seyboth,Christoph Ehrlich, Michael Welsch, Ulf Jeschek, Falk Tröger.
an der Kletterwand im Sportforum (13.04. und 25.05):
Familie Cienskowski, Holm Schwantner, Helmar Gropp, Heiko, Seltmann, Ronny Triemer, Robert Hillig, Ronald Dornfeld, Frank Mitzschke
in der Geschäftsstelle:
Lothar Scherm, Jörg Helbig, Christian Neumann, Regina Tröger, Ingrid Patzsch, Treue Schale, Ursula Pahlitzsch, Brigitte Cienskowski

Die Grubers - neue Wirtsleute auf der Alten Chemnitzer Hütte am Nevesjoch

Neue Wirtsleute betreuen seit Juni 2001 die "Alte Chemnitzer Hütte"

Von Ingrid Patzsch

Mit der Übernahme der Chemnitzer Hütte auf dem Nevesjoch im Juni 2002 erfüllten sich Roland und Anne Gruber aus Vintl ihren lange gehegten Wunsch, eine Hütte zu bewirtschaften.

Alle sechs Grubers arbeiten mit vollem Einsatz an der Entwicklung der Hütte zu einem gern besuchten und gut ausgerüsteten Quartier. Roland, der Hüttenwirt, steckt voller Pläne für die Zukunft. Er möchte natürlich auch das Zusammenwirken mit der Chemnitzer Sektion ausbauen. Immerhin fordert ja das 100jährige Jubiläum des Kellerbauerweges zur würdigen Gestaltung dieses Höhepunktes auf.

Allen Sektionsmitgliedern kann ich nur empfehlen:

"Geht mal die Grubers besuchen!"

Die Wildspitze vom Hinteren Brochkogel, Ötztaler Alpen, Foto: W. Mann

Beliebte Gipfel

Von Wolfgang Mann

Der Aufruf im Heft 23 zur Meldung der Bergtouren auf Gipfel, die sich in unserer Sektion als besonders beliebt herausgestellt haben, hat schon ein gutes Echo gefunden. Hier noch einmal die Berge, über deren Besteigung wir in der zu schaffenden Chronik eine Aufstellung bringen wollen. Zugspitze und Watzmann in Deutschland, Großvenediger, Großglockner, Wildspitze in Österreich, Ortler in Italien, in den Westalpen Mte. Rosa und Mt. Blanc, in Afrika Kilimanjaro, in Russland der Elbrus. Erwünscht sind als Angaben unter dem Kennwort "Beliebte Gipfel": Namen der Teilnehmer, Datum der Besteigung, Aufstiegsroute eventl. mit Schwierigkeitsgrad.

Zum Foto: Einer der von unseren Sektionsmitgliedern am häufigsten bestiegenen Berge, die Wildspitze in den Ötztaler Alpen.

Infos - Termine - Neuigkeiten

Einladung zum Arbeitseinsatz unserer Sektion am 12. April 2002

Von Dr. Frank Tröger, 2. Vorsitzender

Wir werden die Erfahrungen aus 2002 nutzen und wieder Schwerpunkte für den Einsatz bilden. Ab 9.00 Uhr wollen wir an folgenden Orten tätig sein:

Kletterwand im Sportforum
Geschäftsstelle
Klettergebiete im Erzgebirge (genaue Festlegungen bis zur Jahreshauptversammlung)

Da die Arbeiten einer gewissen Vorbereitung bedürfen, bitten wir alle, die bereit sind mitzumachen, dem Vorstand bis 3. April 2003 mitzuteilen, wer wo was tun kann und möchte.

Stammtischabende mit Dia-Vorträgen von September 2002 bis Mai 2003

Von Dr. Thomas Frank

Für unseren alpinen Stammtisch, der wie gewohnt an jedem letzten Dienstag eines Monats in den Räumen unserer Geschäftsstelle stattfindet, hat sich der folgende Terminplan für die Stammtisch-Saison Herbst 2002 / Frühjahr 2003 ergeben. Wegen dienstlicher Verpflichtungen der Vortragenden sind kurzfristige Änderungen dieses Terminplanes jedoch jederzeit möglich. Die Geschäftsstelle ist an den Stammtischabenden jeweils ab 18:30 Uhr besetzt. Bis zum Beginn der Diavorträge um 19:30 Uhr besteht Gelegenheit zum Gedankenaustausch, zum Klönen, zur Planung und Vorbereitung von Fahrten und allem anderen, was eben zu einem Stammtisch gehört.

Es sind bisher (Änderungen natürlich immer vorbehalten) folgende Vorträge und Erlebnisberichte vorgesehen :

Stammtisch-Abende 2. Halbjahr 2002 und 1. Halbjahr 2003
24. September 2002 Emil Feigl :
Neuseeland - Natur pur erleben !
Streifzug durch die Landschaften der Nord- und Südinsel Neuseelands
29. Oktober 2002 Kerstin u. Thomas Frank, Jörg Helbig :
Patagonien (Torres del Paine, Perito Moreno und Fitz-Roy-Nationalpark)
und die mittelchilenische Seen- und Vulkanregion (Osorno, Villarica, Conguillo-NP)
26. November 2002 Ingo Röger :
Mt. Kenia und Besteigung des Kilimandscharo auf einer ungewöhnlichen Route
28. Januar 2003 diverse Vortragende : Alpentouren, Sommer 2002
Steffen Oehme : Sektionstour zur Neuen Chemnitzer (Rüsselsheimer) Hütte /
Eisklettern am Brochkogel und Geigenkamm
Ingo Röger : Sektionstour in die Schladminger Tauern (September 2002) /
Gosaukamm-Umrundung mit Besteigung der Bischofsmütze
Emil Feigl : Allein über die Alpen - auf dem Traumpfad von München nach Venedig
25. Februar 2003 Olaf Wolters :
Vulkane - von Hawaii bis nach Sizilien
25. März 2003 Emil Feigl :
Die Anden zwischen Argentinien, Chile, Bolivien und Peru
29. April 2003 Gert Scheffler :
Eine Wüsten- und Bergtour in Jordanien
27. Mai 2003 Stefan Bengs : Eine Rundtour durch die Sahara mit Jeep und Zelt

Wie immer kann sich die eine oder andere Programmänderung auch noch kurzfristig ergeben. In diesen Fällen wird an der Informationstafel in der Sektions-Geschäftsstelle und auf den Web-Seiten der Sektion im Internet darüber informiert.

Neuer Stammtisch-Verantwortlicher und Vortragswart

Mit dieser Veranstaltungsserie verabschiede ich mich aus meiner Funktion als Stammtisch-Verantwortlicher und Vortragswart der Sektion Chemnitz, die ich irgendwann im Jahre 1995 oder 1996 von Wolfgang Mann übernommen habe (in den Anfangsjahren seit der Wiedergründung der Sektion 1990 hatte Gottfried Eisner die Stammtischabende selbst wieder ins Leben gerufen - ich erinnere nur an die ersten derartigen Veranstaltungen im Adventshaus zu Beginn der 90-er Jahre). Die Anzahl der von mir organisierten Stammtischabende und Diavorträge in den zurückliegenden Jahren läßt sich nicht mehr exakt ermitteln. Es dürften aber insgesamt so um die 55 Stammtischabende mit über 70 hochinteressanten Diavorträgen über Bergtouren in den Gebirgen dieser Welt gewesen sein. Da eine derartige Vortragsserie auf gleichbleibend sehr hohem Vortragsniveau nicht möglich gewesen wäre, ohne die vielen freiwilligen Vortragenden, die mir immer wieder sehr interessante Beiträge angeboten haben, gilt diesen Mitgliedern unserer Sektion an dieser Stelle mein ausdrücklicher und besonderer Dank! Dieser Dank gilt ihnen um so mehr, da die Vorbereitung eines guten Diavortrages erhebliche Zeit und Mühe erfordert und unsere Sektion nur eine eher symbolische Aufwandsentschädigung für die Vortragenden zahlen kann.

Da ich aus beruflichen Gründen die Organisation der Stammtischabende nicht weiter fortführen kann, gebe ich den Staffelstab weiter an Stefan Bengs. Ich bin ihm für die Übernahme dieser Aufgabe sehr dankbar, zumal er sich sofort nach Bekanntwerden meines Ausscheidens aus dieser Funktion recht spontan dafür angeboten hat. Da das Programm der Stammtischabende bis zum Mai 2003 bereits feststeht, bin ich sicher, daß Stefan Bengs eine kontinuierliche Fortführung dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe unserer Sektion gelingen wird. Ich möchte abschließend alle Vortragenden und Dia-Fotografen unserer Sektion dazu aufrufen, Stefan Bengs in seiner Arbeit zu unterstützen, so wie ich es in den vergangenen Jahren stets erfahren habe.

Mit Vorschlägen für die Stammtischabende kann man sich von nun an an die folgende Adresse wenden :

Vortragswart : Stefan Bengs, Pestalozzistr. 20, 09322 Penig, Tel.: 037381/ 5295, E-Mail: Stammtisch@dav-chemnitz.de.

Die Familiengruppe lädt ein... zum Wandern und Klettern in die Sächsische Schweiz

Von Kirstin Hoffmann

Alljährlich treffen wir uns im Frühling und Herbst, um gemeinsam mit unseren Kindern in den Bergen zu wandern und zu klettern.

Unsere Frühlingsfahrt ging ins Erzgebirge. Vier Familien mit insgesamt 16 Personen waren gekommen. An der ehemaligen Jugendherberge in Ansprung hatten wir Bungalows gemietet. Die Anlage ist hervorragend für Kinder geeignet. Das Wetter war Anfang Mai noch sehr feucht und kühl. Wir sind viel gewandert und haben uns die Kletterfelsen in Tal der Schwarzen Pockau nur angeschaut.

Zur Herbstfahrt waren wir im Schrammsteingebiet. In der "Freitaler Hütte" hatten wir sechs Familien mit 10 Erwachsenen und 15 Kindern alle bestellten Plätze voll belegt. Am Sonnabend führte uns eine Tageswanderung über den Schrammsteinweg und durch den Dom zurück. Am Sonntag war ein Teil wandern, die anderen am Müllerstein klettern. Wir sind erholt und zufrieden zurückgekehrt.

Im Frühjahr 2003 geht es in das linkselbische Gebiet oberhalb von Rathen. Nahe dem Laasenstein liegt die Pension "Laasenperle", in der wir das Matratzenlager für 20 Personen

vom Freitag, den 25. April bis Sonntag, den 27. April 2003

gemietet haben. Zum Matratzenlager gehört ein Aufenthaltsraum mit Selbstküche, aber selbstverständlich kann man auch die Gaststätte der Pension nutzen. Die Sanitäranlagen sind separat (für kleine Kinder eventuell ein Töpfchen einpacken). Die Übernachtung kostet für Erwachsene 5,50 EUR pro Nacht, für Kinder, die Mitglied im DAV sind, übernimmt die Sektion die Übernachtungskosten.

Die Anmeldung erfolgt bitte bis 01.04.2003 an:

Kirstin Hoffmann, Gellertstr.3, 09599 Freiberg
Tel. : 03731 / 21 45 74
Email: Kirstin.Hoffmann@dav-chemnitz.de

Bitte meldet Euch direkt bei mir an, das entlastet die Geschäftsstelle.

Wir meinen immer lachend, eine gute Zusammensetzung der Familiengruppe ist dann gegeben, wenn mehr Kinder als Erwachsene dabei sind!

Tourenberichte

Rückblick auf die Entwicklung des Ausbildungsbereiches der Sektion seit Wiedergründung 1990

Von Steffen Oehme

Mit der Wiedergründung der Sektion Chemnitz des Deutschen Alpenvereins 1990 wurden mit Darlegung der Satzung die Ziele und der Vereinszweck bekundet. Ein Absatz daraus ist die Erhaltung der sächsischen Klettertradition, die Liebe zur Natur sowie die Ausbildung im Bergsportbereich.

Heute lässt sich die Sektion Chemnitz schwer mit einem Sportverein vergleichen, obwohl beide einer sportlichen Freizeitbeschäftigung dienen. Zu unterschiedlich sind die Ziele. In einem Sportverein wird die Gemeinsamkeit angestrebt und durch Mannschaften, Abteilungen, Gruppen mit großer Personenzahl zum Ausdruck gebracht. Die starke Konzentrierung der Personen um einen bestimmten Ort erleichtert den regelmäßigen Trainingsbetrieb. In der Sektion Chemnitz wird die Gemeinsamkeit in kleinem Personenkreis gepflegt. Kleinere Ortsgruppen haben sich herausgebildet. Der Verein wird von starkem Individualismus geprägt, dem die breite Streuung der Wohnsitze unserer Mitglieder um Chemnitz Rechnung trägt. Einem regelmäßigem Trainingsbetrieb stehen also größere Anfahrtswege und Anreisezeit gegenüber. Dennoch bleibt es ein Hauptanliegen der Sektion, seine Mitglieder im Bergsportbereich auszubilden. Es muss ein starkes Ausbildungsteam geschaffen werden, das mit entsprechenden Kenntnissen der dazugehörenden Professionalität auf seine Mitglieder wirkt.

Teilnehmer an der Stubaier Hochtourenwoche, Foto: St. Oehme

Im ersten Jahr nach der Wiedergründung wurden unter Leitung des ehemaligen 2. Vorsitzenden Joachim Schulze die Ziele abgesteckt. Es wurden in Absprache mit dem Hauptverein verkürzte Ausbildungen zum Fachübungsleiter angeboten. Dieses Angebot nahmen Ulrich Barthel, Peter Buhr, Frank Meutzner und Joachim Schulze an. Die ersten Lehrveranstaltungen fanden in der Gaststätte zur Post in Ebersdorf, unserem ersten Vereinslokal, statt. Die Resonanz auf die Lehrveranstaltungen in Ebersdorf lies 1992 eine kleine Materialausleihe entstehen. Auch zeigte sich, dass praktisches Üben besser ist als erklären. So wurden die zwei jährlichen Kurse in die Turnhalle der Yorkschule verlegt.

In Frühjahr 1993 erreicht Steffen Oehme den Abschluß als Skilehrer. Nun war wieder an eine Sommer- und Winter-Ausbildung der Mitglieder zu denken. Die Höhepunkte in diesem Jahr waren die Hochtourenwoche unter Leitung Joachim Schulze zum Glocknergebiet sowie die unter seiner Regie zusammen mit Frank Milde errichtete Kletterwand im Sportforum. Die Entwicklung fand in der Wanderleiterprüfung der Herren Günter Beyer, Jörg Helbig, Uwe Schaarschmidt, Heiko Müller und Klaus Richter einen Abschluß.

Ab 1994 begann die Ausbildung einzuschlafen, nur im Wintersportbereich gab es noch Aktivitäten. Einige der Ausbilder haben die Sektion verlassen bzw. ihr Amt niedergelegt. Die Fahrt in das Rofangebirge und die Gedenkfahrt in die Brenta unter Leitung des damaligen 1. Vorsitzenden Gottfried Eißner wurden ein voller Erfolg, was uns die Teilnehmerzahl von 19 Mitgliedern bewies.

1995 war ein kritisches Jahr für die Sektion. Nach dem plötzlichem Tod von Gottfried Eißner und dem nicht mehr zur Verfügung stehenden 2. Vorsitzenden J. Schulze galt es, schnellstmöglich wieder handlungsfähig zu werden. Ein wichtiger Aspekt galt auch der Weiterbildung. Warum ließ das Interesse der Ausbilder nach und warum interessierte sich niemand mehr für die Ausbildung? Nach der Neuwahl des Vorstandes lag es in der Regie des 2. Vorsitzenden, die Ausbildung umzugestalten. Es fand sich ein geeignetes Übungsgelände in den Greifensteinen. Die Kurse wurden in Interessengebiete aufgeteilt und es wurde realitätsnah geübt, wobei die größte Teilnehmerzahl der Gletscherkurs erreichte.

Übung am Schatzenstein im Erzgebirge, Foto: St. Oehme

Gleichzeitig führte die Sektion Kursgebühren ein um den Ausbildern hierfür eine Aufwandsentschädigung zu geben. Genannt seien an dieser Stelle Frank Pöllnitz, Alfred Goetz und Steffen Oehme, die dem Kursprogramm wieder auf die Beine halfen. Eine große Resonanz brachte auch die Ötztaler Tourenwoche mit zwölf Teilnehmern, die von Steffen geleitet wurde.

Im Jahr 1996 gab es eine Einmaligkeit bei einem Kletterkurs, in ganz Sachsen regnete es wie aus Kannen. Frank rief bei Steffen an "den Kurs heute können wir vergessen der ist weggeschwommen". Wir sind trotzdem in die Greifensteine gefahren und acht Leute standen nass wie die Pudel vor den Felsen und wollten klettern! Da ihnen die Nässe nichts ausmachte, sind wir zusammen auf den Kreuzfelsen gestiegen.; in den Alpen kann es beim Klettern auch regnen. Die vielen Besucher auf den Greifensteinen erwiesen sich als ungünstig für die Durchführung des Gletscherkurses, deshalb mussten wir uns nach einem neuen Übungsgelände umsehen. Bei der im Herbst stattgefundenen Tourenwoche, die uns wieder ein Stück Ötztaler Alpen näherbrachte, nahmen unter Führung von Steffen 8 Mitglieder teil.

Erst 1997 hatten wir unser neues Gelände gefunden. Wir führten nun die komplette Ausbildung am Schatzenstein durch. Auch hat sich mit der Zeit das Interesse der Mitglieder gewandelt. Sie wollen nun Klettersteige erkunden und streben den Gletschern zu. Dabei gerät das Klettern etwas in den Hintergrund. Diese neuen Anforderungen zwangen uns, die Materialausleihe stark zu erweitern. Die Kurse zählten zusammen 56 Teilnehmer, alle konnten von dem reichen Erfahrungsschatz unserer Neuen im Team, Walter Keiderling und Wolfgang Neukirchner, profitierten. In Vorahnung dass sich unsere Arbeit profiliert, wurden zwei Tourenwochen angeboten. Die eine ging in die Venedigergruppe, die andere in die Presenella und Adamellogruppe nach Italien. Beide wurden wieder von Steffen geleitet.

Selbstrettungsübung am Dachstein 2002, Foto: St. Oehme

Von 1998 - 1999 konnte kontinuierlich unsere Ausbildung fortgesetzt werden. Das Konzept war sehr effektiv. Wir konnten die Ausbildung in den Wintersportbereich erweitern. Genannt seien der Eiskletterkurs, Skikurse und eine Skiwoche in den Alpen. Die Ausbilder wurden in regelmäßigen Abständen durch Weiterbildung immer auf den neuesten Stand versetzt. Steffen qualifizierte sich als erster in der Sektion zum Hochtourenführer weiter. Er brachte von der Weiterbildung viele neue Ideen mit. Eine davon brachte die Programmerweiterung im Bereich Klettern, wie und wo lege ich Sicherungsmittel. In diesen drei Jahren wurden 20 Kurse mit 160 Teilnehmern gehalten. Im gleichen Zeitraum fand die Wallishochtour, die Stubaier Alpentour, die Ortlerrunde unter Steffen Oehmes und die Ennstaler Alpenrunde unter Ingo Rögers Regie statt.

Im Jahr 2000 wurden die Erfahrungen bei den Touren und Kursen ausgewertet und in diesem Zusammenhang wurde die Einführung eines Komplexkurs in den Alpen festgelegt. Dieser Kurs sollte auch das Leistungspotential der Expeditionsteilnehmer von Top of America 2001 steigern. Auch sollten die Touren von Teilnehmern des Dachsteinkurses als weitere Qualifikation in die Selbständigkeit gesehen werden. Gleichzeitig wurden zwei Trekkingreisen mit ins Programm genommen und von den Experten auf diesem Gebiet geleitet. Eine erreichte das südliche Inlandeis in Patagonien, die andere Reise erreichte das nördliche Inlandeis in Grönland. Ingesamt reisten 13 Mitglieder unserer Sektion.

Ab 2001 brachte eine Zunahme der Anfragen im Bereich Klettersport an Kletterwänden eine weitere Änderung. Unter Leitung von Holm Schwantner brachte ein neuer Ausbilder seine Erfahrung auf diesem Gebiet voll zu Geltung. Seiner Leistung eiferten Falk Tröger und Steffen Wurm nach und erreichten ihren Abschluß als FÜ Klettersport. Dieses Jahr führten wir einen Schnupperkurs Klettern zusätzlich zum Programm ein. Die starke Beteiligung zeigt uns, dass solche naturverbun- denen Spielarten hoch im Kurs stehen. Ich habe die vielen Anregungen von unserem letzten Dachsteinkurs mit nach Hause genommen und zur Überarbeitung des gesamten Programms herangezogen. Herausgekommen ist ein breiteres Spektrum mit einer klaren Thementrennung. Die Ausbildung wird so verständlicher.

Es ist nach so vielen erfolgreich verlaufenen Jahren Zeit, über das Geleistete nachzudenken, was alles erreicht wurde. Zwölf Jahre sind vorbeigezogen. Ich darf hier aus eigener Erfahrung betonen, dass die persönliche Bereicherung, die sich mir durch die Ausbildung auftat, die Aufgabe der eingegangenen Verpflichtung gegenüber der Sektion bei weitem übertrifft. Viele, viele Mitglieder unserer Sektion habe ich begleitet, sie sind zu Bergsteigern oder Bergbegeisterten geworden, viele sind ihren eigenen Weg nach unserer Schule gegangen und einige sind leider auch in den Bergen geblieben. Ganz, ganz wenige haben sich uns, den Ausbildern, angeschlossen. Heute kann ich sagen, dass wir ein Team von Ausbildern haben, die höchst professionell arbeiten und die keinen Vergleich zu scheuen brauchen.

Ich hoffe, dass wir so das verflixte 13. Jahr überstehen.

Ich möchte mich bei allen Ausbildern für all das in den Jahren Geleistete recht herzlich bedanken und für die Zeit, die sie nicht mit ihren Familien verbrachten, sondern dem Verein schenkten. Ich wünsche ihnen ein gesundes neues Jahr, viele Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Weg.

Pitztaler Tourenwoche vom 14. bis 22. September 2002

Von Ronald Gasch

Blauer Himmel, Sonnenschein, einige kleine Wölkchen am Himmel und ein großer, wenn auch rückgängiger Gletscher, mit steilen Eiswänden. Beste Voraussetzungen für unsere Herbsttourenwoche im Pitztal.

Treffpunkt war am Samstag das Taschachhaus. Bis zum Abend trafen alle vier Teilnehmer in der Hütte ein. Steffen Oehme und Falk Tröger waren schon zwei Tage in den Niederen Tauern wandern gewesen und Michael Fresze hatte inzwischen den Similaun (3.606 m) bestiegen. Sie waren gut angepasst und ich? Die Woche war als Tour aber vor allem als Ausbildung im Eisklettern geplant.

Klettern im Eisbruch, Foto: Ronald Gasch

Auf dem Zustieg zum Eis sahen wir, wie sich der Gletscher über eine Felsstufe schiebt und dabei in viele Spalten zerbricht. Steffen meinte: "Da finden gute Leute einen Weg durch." Nach einer guten Stunde finden wir oberhalb des zerklüfteten Gletschers ein ideales Gelände. Wir wiederholen die unterschiedlichsten Steigeisentechniken und beginnen mit ersten Versuchen im Steileis. Es ist ein komisches Gefühl, wenn nur die Frontzacken im Eis halt finden. Dafür geben mir die zwei Steileisgeräte die Sicherheit, die ich an den Füßen nicht spüre. Die Techniken, die wir erlernten, gaben mir die Sicherheit und das nötige Vertrauen. Steffen führte uns unsere derzeitigen Grenzen vor Augen und präsentierte uns vielseitige Lösungen. Die Verbesserungen ließen nicht lange auf sich warten. Am Abend merkte ich die ungewohnte Art der Fortbewegung in meinen Beinen.

Am zweiten Tag starteten wir am Fuß des Taschachgletschers und gingen nun in Zweierseilschaften den Gletscher an. Geübt wurde das Sichern an den Eisgeräten sowie der Standplatzbau. Mit der Zeit machte es richtig Spaß. Das auf einem Gletscher auch irgendwann Spalten kommen, war mir bewusst, aber nicht solche! Es vielen mir auch Steffen's Worte ein: meinte er "mit guten Leuten" uns? So konnten wir auch gleich das Eisklettern im senkrechten Gelände üben und verbessern. Wir suchten uns nun nicht den einfachsten, sondern den geradlinigsten Weg durch den Gletscherbruch. Auf der einen Seite zehn Meter hohe Eisspalten hinauf und auf der anderen wieder hinunter. Möglichkeiten zum Üben der verschiedenen Sicherungstechniken und den Umgang mit den Eisgeräten gab es also genügend. Danach wollten wir aber endlich auf einen Gipfel und das kam schneller, aber auch anstrengender als gedacht. Ziel war die Eiswand der Petersenspitze 3.484 m. Unser Weg ging von der Hütte über einen spaltenreichen Gletscher. Gleich auf dem Gletscher merkten wir, dass nicht der direkte Weg geht, denn eine riesige Spalte zwang uns zum Rückzug; es musste ein neuer Weg zur Eiswand gefunden werden. Gegen Mittag standen wir unter der 45 Grad steilen und 150 m hohen Eiswand. Meine erste Wand, und ich war auch noch der Vorsteiger. Der Blick nach unten war anfangs schon etwas gewöhnungsbedürftig. Nur immer die Eisgeräte ordentlich ins Eis setzen und weiter nach oben. Nach zwei Stunden hatten wir es dann geschafft und den Gipfel erreicht. Wir wurden Brochkogel NW-Wand, Foto: Ronald Gasch mit einer phantastischen Fernsicht belohnt. Vor uns erhob sich die Brochkogel-NW-Wand (3.665 m), alles andere als einladend. Der Weg zurück zur Hütte war dann zwar noch einmal lang, aber das Abendessen spornte uns an. Für den Donnerstag plante Steffen etwas Besonderes. Er wollte mit uns diese NW-Wand gehen. Am nächsten Tag ging es früh los über den Gletscher bis an dem Fuß der Eiswand. Eigentlich eine ähnliche Tour wie am Vortag, allerdings ist die Wand nun 270 m hoch und 50-55 Grad steil. Mittlerweile hatten wir uns an die ungewöhnliche Perspektive gewöhnt. Nur war es heute viel kälter und das Eis war härter, was sich als kraftraubend erwies. Trotzdem kamen wir zügig voran. Auf dem Gipfel wieder ein herrlichen Panorama. Unser Blick schweifte zur nahen Wildspitze, im Westen sahen wir den Ortler, Königspitze und Gran Zebru, hinter der Weißkugel lag in der Ferne die Bernina. der Abstieg über den 45 Grad steilen Nordgrat stand bevor. Anfangs schauten wir noch etwas ungläubig, als Steffen ohne Seilsicherung unter der Wächte verschwand, aber wir hatten keine andere Wahl: einfach hinterher und ordentlich an den Eisgeräten festhalten.

Nach den zwei anstrengenden Tagestouren wurde der Donnerstag etwas ruhiger. Lediglich eine "Überführungsetappe" zur Braunschweiger Hütte stand auf dem Programm, dafür aber mit dem kompletten Gepäck. Nach dem wir an den vorhergehenden Tagen traumhaftes Hochtourenwetter hatten, trübte sich der Himmel nun etwas ein und kaum an der urigen Hütte angekommen begann es stark zu regnen. Egal, wir setzten uns in die Hütte und ließen uns einen frischen Apfelstrudel schmecken. Für den nächsten Tag war die Etappe zur Rüsselsheimer Hütte über den Mainzer Höhenweg geplant. Leider spielte das Wetter nicht ganz so mit. Die Schneefallgrenze sank bis auf 2.800 m, Nebel machte den Weg nicht einfacher. Trotzdem entschieden wir uns am Morgen für die Begehung und hatten trotz der wechselhaften Bedingungen, zwischen Schneetreiben und Regen, keine größeren Probleme. In der Biwackschachtel auf halbem Weg machten wir eine gemütliche Mittagspause mit den Freunden der Sektion Rüsselsheim, die wir am Vorabend auf der Braunschweiger Hütte getroffen hatten. Durch den Neuschnee war der Weg zwar etwas schwieriger, es machte aber trotzdem Spaß über die riesigen Felsbrocken zu klettern. Am späten Abend erreichten wir dann endlich die Rüsselsheimer Hütte und freuten uns nur noch auf einen gemütlichen Abend. Am nächsten Morgen war das Wetter nicht besser geworden, so beendeten wir mit dem Abstieg ins Tal unsere Touren- und Ausbildungswoche im Pitztal. So richtig auf den Geschmack gekommen schmiedeten wir noch auf den letzten Metern Pläne zum Eisklettern in den Wintermonaten.

Wir können nur noch auf einen strengen und frostigen Winter hoffen.

Treffen Junger Bergsteiger

Von Christoph Ehrlich

Vom 9. bis 12. Mai (Himmelfahrt) fand auf der Burg Hohnstein erneut das Treffen Junger Bergsteiger statt, an dem acht Vertreter der Sektion Chemnitz und ein Betreuer teilnahmen. Insgesamt gab es rund 90 Mannschaften zu je zwei Personen. Die Mannschaften waren, wie schon in den vorangegangenen Jahren, in die Altersklassen (AK) I-V eingeteilt, wobei unsere Sektion Mannschaften der AK III und IV stellte.

Schon am Mittwochabend unternahmen wir eine kleine Tour zum Bergen von der Dubawacht, wo wir uns trennten und zwei Wege mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen begingen. Vom Gipfel konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern, und kamen auch erst im Dunkeln auf der Burg an.

Am nächsten Tag wurde dann das Treffen im Burggarten offiziell eröffnet, wo dann auch gleich der Wettkampf mit den Disziplinen "Selbstrettung" und "Sturz halten" begann. Die Ergebnisse unserer Mannschaften waren dabei breit gestaffelt. Nach den Wettkämpfen gingen wir noch in der näheren Umgebung klettern. Als wir wieder auf der Burg angekommen waren erwartete uns eine lange Schlange am Grill mit Rostbratwürsten und Schnitzeln. Außerdem mussten wir uns für einen der vielen Wege für das Wahlklettern am nächsten Tag entscheiden.

Der Freitag begann mit einer Wanderung zum Honigstein und zum Imker, wo das Pflicht- und das Wahlklettern neben "Kletterführer lesen" und " Standplatzbauen" stattfand. Das Pflichtklettern der AK III bestand aus einem Riss und einer Hangel, und jede Mannschaft musste beide Wege klettern, jedes Mitglied einen. Der Pflichtkletterweg der AK IV war dagegen ein Schulterriss, der viele zum Verzweifeln und um einige Punkte brachte. Beim Wahlklettern wurden überwiegend gute Ergebnisse erzielt, und auch das "Kletterführer lesen" und das "Standplatzbauen" verliefen gut. Nachdem wir noch einige Wege am Honigstein / Imker geklettert waren, ging es zurück zur Burg. An diesem Abend stand ein gekürzter, aber trotzdem interessanter Diavortrag über eine Erstbegehung in Mali auf dem Programm.

Am leider letzten Tag, dem Samstag, begann für einen Großteil der Chemnitzer die erste Disziplin, "Erste Hilfe", erst relativ spät, so gegen Mittag. Danach kam es beim "Schlingenlegen" zu längeren Verzögerungen - bis zu einer Stunde - wodurch dann die Letzten ihren Orientierungslauf erst spät beginnen konnten, und nicht mehr so viel Zeit bis zum geplanten spätesten Zeitpunkt der Rückkehr (18 Uhr) hatten. Trotzdem kam eine Mannschaft erst gegen 20:30 Uhr an. Eine andere Chemnitzer Mannschaft hatte ihren Laufzettel verloren und deshalb leider null Punkte bekommen, was jede Hoffnung auf eine Platzierung unter den ersten fünf ausschloss. Der Abend wurde dann mit der Siegerehrung und einigen Kulturbeiträgen eingeleitet. Anschließend übernahm eine Band die Unterhaltung bis ca. um vier morgens.

Leider änderte sich das Wetter, das sich bisher gut gehalten hatte, in der letzten Nacht, und es regnete, weshalb es leider auch nicht möglich war, am Tag der Abreise noch einmal klettern zu gehen. Trotzdem war es ein schönes Treffen und wir hoffen, dass das nächste wieder so toll wird. Außerdem bedanken wir uns noch einmal bei allen Veranstaltern, Betreuern und denen, die unsere Teilnahme möglich gemacht haben.

Mit den Kindern in den Dolomiten

Von Renate Mehnert

Im Oktober 2001 verwirklichten wir uns einen lang gehegten Wunsch: Wandern in den Dolomiten. Von unserem Quartier in Seis am Schlern erkundeten wir in einer Woche die nähere Umgebung von Kastelruth im Norden bis zum Rosengartenmassiv im Süden. Da wir unsere Mit den Kindern auf dem Bindelweg, Foto: Renate Mehnert Touren kontinuierlich steigerten, von fünf bis fünfzehn Kilometer, konnten auch die Kinder (Claudia 10 Jahre, Christian 6 Jahre) gut mithalten. Das Wetter meinte es gut mit uns und wir genossen jeden Tag die milde Herbstsonne und die gelben Lärchenwälder auf der Seiser Alm.

Besonders eindrucksvoll war unsere Wanderung am Rosengartenmassiv. Von der Kölner Hütte (2.337 m) wählten wir den oberen Rundweg, den so genannten Hirzelweg am Fels, bis zur Rotwandhütte. Dort wurde zur Freude der Kinder noch ein kleiner Aussichtsfelsen bestiegen, wo wir herrliche Ausblicke auf das Fassatal, Sellajoch und das hintere Rosengartenmassiv mit der Teufelswandspitze hatten. Da uns der Klettersteig über das Rotwandmassiv zurück zur Rosengartenhütte zu schwierig erschien, gingen wir auf einem unteren Rundweg zurück über sonnige Almen mit Blick auf Latemar und Karersee. Bei jeder Rast umkreisten uns die wohl allen bekannten Bergdohlen, um von uns Brotkrümel zu erhaschen. An diesem Tag waren die Aussichten besonders eindrucksvoll: bei fast 200 km Fernsicht konnten wir die Stubaier Alpen und die Silvretta sehen. Nach dieser langen Tour waren wir alle rechtschaffen müde. Die Kinder hatten sich eine Belohnung verdient. Wir schlossen den schönen Tag mit einem leckeren Pizzaessen in einer urigen italienischen Pizzeria ab.

Besonders empfehlenswert für Familien mit Kindern ist auch der Bindelweg, ein unschwerer Höhenweg, der auf 2.000 bis 2.500 m Höhe vom Pordoijoch (2.239 m) bis zur Marmoladahütte verläuft und schöne Ausblicke auf die Marmolada und den Sellastock bietet. Leider konnten wir den Rückweg nicht mit einer Seilbahnfahrt abkürzen, da in Italien im Oktober fast keine Bahnen mehr in Betrieb sind. Der Rückweg von ca. zweieinhalb Stunden ist ebenfalls leicht gehbar und führt stetig ins Tal. Unser Fazit nach dieser schönen Woche: Dieses herrliche Fleckchen Erde sieht uns einmal wieder. Den Kindern hat das Wandern und das Erleben in der Natur genauso viel Freude gemacht wie uns.

Unsere Himmelfahrtstour 2002 ins Zittauer Gebirge

Von Ursula Pahlitzsch

Es war wieder einmal so weit: unsere traditionelle und beliebte Himmelfahrtstour, ein Höhepunkt für alle Wanderfreudigen, stand vor der Tür. Diesmal hatte sich Jörg Helbig das Zittauer Gebirge mit dem Ziel Jonsdorf ausgeguckt. Täglich erlebten wir interessante Wanderungen und erfuhren viel Wissenswertes über dieses Gebiet unserer sächsischen Heimat.

Wanderermannschaft zur Himmelfahrtstour 2002 ins Zittauer Gebirge, Foto: Zarina Siegel

Der erste Tag führte uns zunächst zum Nonnenfelsen, nachdem wir allen versammelten "Herrlichkeiten" zu ihrem Feiertag gratuliert und Jörg das mit einem kleinen Fläschchen bekräftigt hatte. Der Weg führte uns weiter zur Zigeunerschlucht, zur Lausche, der mit 793 m höchsten Erhebung des Zittauer Gebirges und damit der höchste deutsche Berg östlich der Elbe, zum Carolafelsen sowie zu den mächtig gewaltig in der Landschaft stehenden Mühlsteinbrüchen. Nach dem Grenzübergang bei Lucny fanden wir eine willkommene Einkehr in einem kleinen Gasthof, wo uns stimmungsvolle Klänge einer tschechischen Zweimannkapelle zum Tanzen im Garten verlockten. Aus der Gulaschkanone duftete es verführerisch. Dieser erste Tag war ein gelungener Auftakt.

Der markante Kelchstein - eines der Wahrzeichen des Zittauer Gebirges, Foto: Zarina Siegel

Ein weiteres Wanderziel war der Hochwald, deren Anstieg es als zweithöchster Berg mit 749 m Höhe schon "in sich" hatte. Wir suchten die Ludwigshöhe, den Weißen Stein, den Töpfer sowie den Scharfenstein auf. Die Kleine und die Große Felsengasse wurden erkundet und der Brütenden Henne ein Besuch abgestattet. Tief beeindruckt waren wir von dem Kelchstein.

Dort standen wir staunend vor diesem eindrucksvollen Zeugnis unserer Erdgeschichte. Das Gruppenfoto zeigt sehr deutlich unsere Größe.

Ein Stück Eisenbahnromantik erlebten wir mit einer Fahrt der Bimmelbahn von Jonsdorf nach Oybin. Hier besichtigten wir die kleine Kirche am Fuße des Oybin. Sie hängt förmlich am Berg. Oben gewährte uns der gut erhaltene ehrwürdige Turm wunderschöne Weit- und Tiefblicke. Die alten Klosterruinen stimmten uns nachdenklich. Und als besondere Sehenswürdigkeit gab es eine Vorführung der Camera-obscura, eine von 18 Exemplaren in Europa. Sie ist auf dem Oybin die lichtstärkste Anlage und zeigt bewegte Bilder aus der Umgebung auf einem Tisch. Die geräumige Hütte des DAV lag idyllisch am Waldrand. Nach unseren erlebnisreichen Wanderungen haben wir uns im Garten besonders wohlgefühlt und bei Monden- und Kerzenschein die Abende in feuchtfröhlicher Runde genossen.

Alle waren sich einig darüber, dass unsere Heimat so viel Schönes bietet. Die mächtigen Sandsteinfelsen mitten im grünen Wälder bilden wirkungsvolle Kontraste. Kein Wunder, dass schlummernde Kletterfertigkeiten plötzlich erwachten. Für Klaus Werner war es eine Freude uns zu zeigen, was er noch "drauf hat". Es waren wirklich wunderschöne Tage in Jonsdorf. Selbst Petrus stand auf unserer Seite. So schickte er die Regenwolken erst dann, als das Säubern der Hütte auf dem Programm stand.

Wir danken Jörg Helbig dafür, dass er uns das Zittauer Gebirge, die Perle Sachsens im Dreiländereck, sehr vielseitig nahe gebracht hat und sagen:

"Wir laufen dir gern wieder hinterher."

Sommersonnenwende 2002 auf der Anton-Günther-Höhe bei Wolkenstein

Von Thomas Frank
Hier einige Bilder von der diesjährigen Sommersonnenwende auf der Anton-Günther-Höhe, zu der sich wieder zahlreiche Wanderer und Kletterer unserer DAV-Sektion versammelt hatten.
Sommersonnenwende Juni 2002, Anton-Günther-Höhe, Wolkenstein
Sommersonnenwende Juni 2002,
Anton-Günther-Höhe, Wolkenstein
Ein Lagerfeuer setzt zunächst Holz voraus...
Sommersonnenwende Juni 2002, Anton-Günther-Höhe, Wolkenstein
Vorm Geniessen der Grillwurst
muß erst noch viel Schweiß (und Bier ;-) fließen
Sommersonnenwende Juni 2002, Anton-Günther-Höhe, Wolkenstein
Wohl verdiente Rast am Lagerfeuer

Kletterwochenende im Bielatal, 27.-29. September 2002

Von Thomas Frank
Das von Karsta Maul initierte Kletterwochenende im Bielatal mit Übernachtung auf der SBB-Hütte an der Ottomühle war ein voller Erfolg. Die gesamte Mannschaft von ca. 35 Mitgliedern des DAV-Chemnitz beteiligte sich zunächst am Samstag früh an der Aktion "Sauberes Gebirge" und sammelte eine Menge Müll und Unrat in den Seitentälern des Bielatals. Die übrige Zeit an diesem Wochenende wurde überwiegend kletternder Weise am Fels zugebracht. Und auch das Wetter meinte es gut mit den Kletterern unserer Sektion - sonniges Herbstwetter machte das Klettern zu einem Vergnügen.
Kletterwochenende Bielatal September 2002, Panorama auf der Wanderung zur Grenzplatte, Grosser Grenzturm von der Grenzplatte aus, Kletterer im Südwestweg (VI)
Panorama auf der Wanderung zur Grenzplatte, Grosser Grenzturm von der Grenzplatte aus, Kletterer im Südwestweg (VI)
Kletterwochenende Bielatal September 2002, Klettern am Zauberberg
Kletterwochenende Bielatal September 2002, Klettern am Zauberberg
Kletterwochenende Bielatal September 2002, Klettern am Zauberberg: Holm Schwantner und Regina Tröger beim Ausbouldern des Einstiegs in Kleine Geigelei (V)
Zauberberg: Holm Schwantner und Regina Tröger beim Ausbouldern des Einstiegs in Kleine Geigelei (V)
Kletterwochenende Bielatal September 2002, Klettern am Zauberberg: Fast wie Wallpurgisnacht - Regina und Frank Tröger in Hexenspur (III)
Zauberberg: Fast wie Wallpurgisnacht - Regina und Frank Tröger in Hexenspur (III)

Veränderungen im Internet-Auftritt der Sektion, Neue Internet-Verantwortliche

Von Dr. Thomas Frank

Die DAV-Sektion Chemnitz ist bereits seit 1993 als eine der ersten Sektionen des DAV im Internet vertreten. Dabei entstand die Internet-Präsenz der DAV-Sektion Chemnitz zunächst aus einer Privatinitiative von Dr. Thomas Frank. Entsprechend waren die so entstandenen Webseiten bisher mit Duldung durch das Universitätsrechenzenrum unter dem persönlichen Mitarbeiter-Verzeichnis von Dr. Thomas Frank auf den Servern der TU Chemnitz gespeichert. Seit Mitte Juli 2001 gehörten der Sektion Chemnitz dann die beiden Internet-Domains www.dav-chemnitz.de und www.alpenverein-chemnitz.de. Diese Internet-Domains wurden jedoch aus Kostengründen zunächst nur als sogenannte Mini-Sites bei dem Internet-Provider Host Europe betrieben und dienten nur zur Reservierung der Domain-Namen mit Weiterleitung auf das bestehende Internetangebot sowie der Nutzung einer leicht einprägsamen Email-Adresse mit flexibler Weiterleitung der eingehenden Nachrichten an einen geeigneten Bearbeiter (hier gilt mein Dank insbesondere Emil Feigl, Steffen Oehme und Dr. Frank Tröger, die mich in der Beantwortung der Email-Korrespondenz - insbesondere in Urlaubszeiten oder bei sehr speziellen Anfragen - unterstützten).

Seit Oktober 2002 war im Vorstand der Sektion bekannt, daß Dr. Thomas Frank zum Jahresende 2002 die TU Chemnitz verlassen würde und es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, das Internetangebot der Sektion Chemnitz ganz oder teilweise zu erhalten. Nach Prüfung verschiedener Möglichkeiten haben wir uns für ein Angebot der Strato AG entschieden. Hierzu wurde der Domainname www.dav-chemnitz.de Anfang November von Host Europe zu Strato umgemeldet (KK-Antrag), weshalb es auch über 3-4 Tage zu Störungen in der Erreichbarkeit der Webseiten und der viel genutzten Emailadresse der Sektion info@dav-chemnitz.de kam. Im Anschluß an diese Migration der Domain wurde der Inhalt der bisherigen Webseiten aufgeteilt und die dem DAV Chemnitz direkt zuzuordnenden Inhalte wurden auf den Strato-Webserver übertragen. Seit Mitte November sind die Webseiten der Sektion Chemnitz nun direkt unter der Internet-Adresse www.dav-chemnitz.de erreichbar (ohne Umleitung). Das Internet-Angebot auf den Servern der TU Chemnitz wird noch für einen Übergangszeitraum bestehen bleiben und dann nach und nach abgeschaltet werden bzw. durch Verweise auf den neuen Standort der Seiten ersetzt.

Verbunden mit dem Angebot der Strato AG sind einige weitere Neuerungen in der Erreichbarkeit der Sektion Chemnitz über das Internet, die ich hier kurz erwähnen möchte:

Neue Internet-Domain www.jdav-chemnitz.de - Jugendgruppe der Sektion Chemnitz
Das Webpaket bei Strato gestattet die Einrichtung von 3 Domainnamen, von denen wir derzeit zwei nutzen. Für die Jugendgruppe der Sektion Chemnitz wurde der Domainname eingerichtet und ein Datenbereich geschaffen, den die Jugendgruppe in Zukunft mit eigenen Inhalten füllen wird. Betreuer der Webseiten der Jugendgruppe wird Holger Kundisch.
Neue und personalisierte Email-Adressen
Mit dem Webpaket von Strato besteht die Möglichkeit, für den Vorstand der Sektion oder andere Teilgebiete der Arbeit der Sektion personalisierte bzw. spezialisierte Email-Adressen mit Weiterleitung der eingehenden Nachrichten direkt an den zuständigen Bearbeiter einzurichten. So existieren beispielsweise bereits die folgenden Email-Adressen:
Steffen.Oehme@dav-chemnitz.de - 1. Vorsitzender der DAV-Sektion Chemnitz
Frank.Troeger@dav-chemnitz.de - 2. Vorsitzender der DAV-Sektion Chemnitz
Ronald.Gasch@dav-chemnitz.de - neuer Internet-Verantwortlicher der Sektion
Jugendgruppe@dav-chemnitz.de - Synonym für Falk Tröger, Jugendreferent der Sektion
Familiengruppe@dav-chemnitz.de - Synonym für Kirstin Hoffmann, Leiterin der Familiengruppe
Redaktion@dav-chemnitz.de - für Briefe an die Redaktion der "Mitteilungen" der Sektion
Weitere derartige Email-Adressen werden sicherlich noch hinzukommen.

Ein Teil des bisherigen Internet-Angebotes bestand aus umfangreichen, bebilderten Tourenberichten von Thomas und Kerstin Frank. Da diese Tourenberichte einerseits durchaus erhaltenswert waren, andererseits aber nicht direkt der Arbeit des DAV Chemnitz zuzuordnen sind, finden Interessierte diese Tourenberichte zukünftig unter der privat von Thomas und Kerstin Frank betriebenen Internet-Adresse www.franks-alpin.de. Auf diese Internetseite wurde auch das Tourenberichte-Archiv ausgelagert, das auch in Zukunft von Thomas Frank betreut und weitergeführt wird.

Im Dezember 2002 wird die Verantwortung für die Betreuung des Internet-Angebotes der DAV-Sektion Chemnitz an Ronald Gasch übergeben werden, der sich bereit erklärt hat, diesen Aufgabenbereich in der Sektionsarbeit zusammen mit Holger Kundisch zu übernehmen. Vorschläge und Zuarbeiten zur weiteren Verbesserung der Internetpräsenz unserer DAV-Sektion können dann gerne an Ronald Gasch herangetragen werden.

Impressum

Herausgeber:		Sektion Chemnitz im DAV e. V.
			09111 Chemnitz
			Zieschestr.37
			Tel. 0371/6762623
			Fax: 0371/6761132
Vorsitz.: 	Steffen Oehme,
		Dorfstraße 42b
		09437 Waldkirchen
		Tel.: priv. ab 20.00Uhr
		      (0179) 4506388
		Email :	Steffen.Oehme@dav-chemnitz.de
Bankverb.:	Volksbank Chemnitz
		Kto 300 433 340
		BLZ 87 09 62 14
Schatzmeister:  Ingo Röger
		Albrechtstraße 29
		09130 Chemnitz
		Tel.: (0371) 2407511 (p)
		Handy : (0179) 6640340
		Email :	Ingo.Roeger@dav-chemnitz.de
Redaktion:	Wolfgang Mann
		Uferstraße 40
		09126 Chemnitz
		Tel.: (0371) 5614015

                Ingrid Patzsch (Infos / Termine)
                Oberfrohnaer Straße 117
                09117 Chemnitz
                Tel.: (0371) 5613542
		Email :	Redaktion@dav-chemnitz.de
Redaktion der Internet-Version :
		Thomas Frank
		Eislebener Straße 308
		09126 Chemnitz
                Tel. p.: (0371) 402 95 41
		Email :	DrTh.Frank@arcor.de
Redaktionsschluß :               01. 10. 2002
Nächster Redaktionsschluß : 01. 04. 2003
Auflage:	1000 Exemplare
Herstellung:	Druckhaus Gera GmbH, Gewerbegebiet Keplerstraße 23-25, 07549 Gera
Internet (WWW): http://www.dav-chemnitz.de
Email :	        info@dav-chemnitz.de

Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

Th. Frank , 23. November 2002